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Wege aus der Sackgasse? Die Auswirkungen von Reformmodellen in der Pflegeausbildung auf die Karrierechancen in der Pflege

Titel: Wege aus der Sackgasse? Die Auswirkungen von Reformmodellen in der Pflegeausbildung auf die Karrierechancen in der Pflege

Diplomarbeit , 2004 , 89 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Silke Hegemann (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Neben den Problemen, wie Überalterung der Bevölkerung und damit an-steigende Pflegebedürftigkeit, die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie der modernen Medizin und die damit verbundenen ethischen, finanziellen und politischen Diskussionen, die unsere Gesellschaft allgemein und das Gesund-heitswesen im besonderen betreffen, sieht sich die Pflege noch mit weiteren, berufsspezifischen Problemen konfrontiert:
Schlecht bezahlt, gesellschaftlich kaum anerkannt, eine berufliche Sackgasse ohne Karrieremöglichkeiten – Pflegeberufe haben in dieser Hinsicht keinen guten Ruf.
Die Ansicht, Pflege sei eine typisch weibliche Tätigkeit, da die Fähigkeit für andere zu sorgen, sie zu pflegen den Frauen angeboren sei, entstand im 19. Jahrhundert und hat sich bis heute gehalten (Bischoff 1992, S.45ff). Laut Berufsbildungsbericht 2002 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) waren im Schuljahr 2001/2002 von 53.504 Auszubildenden in der Krankenpflege 43.562 Frauen, d.h. der Frauenanteil lag bei über 80% (BMBF 2002, S.330). Und auch heute spielt der Wunsch, anderen Menschen helfen zu wollen, eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für einen Pflegeberuf (Huber 2002, S.105), Gedanken an Karrieremöglichkeiten stehen erst an zweiter Stelle – Pflege gilt noch immer eher als Berufung, nicht als Beruf.
Professionalisierungsbemühungen, die Bedeutung der Pflegewissenschaft und die Akademisierung der Pflege werden häufig, auch von Pflegenden selbst, in Frage gestellt: Wozu Professionalisierung, wenn jede Frau nach kurzer Einarbeitung in der Lage ist, zu pflegen, wie der große Anteil von ungelernten Kräften in der Pflege zeigt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK

2.1 ANSPRUCH AUF BILDUNG UND ERWERBSTÄTIGKEIT FÜR FRAUEN

2.2 DIE PFLEGE ALS FRAUENBERUF

2.2.1 DIE ENTWICKLUNG DER KRANKENPFLEGE ZUM BERUF

2.2.2 DIE ENTWICKLUNG DER PFLEGEBERUFLICHEN BILDUNG

2.2.3 HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG VON ANFANG DES 20. JAHRHUNDERTS BIS IN DIE 60ER JAHRE

2.2.3.1 Kampf um eine staatliche Regelung: 1906-1938

2.2.3.2 Krankenpflegegesetz von 1938

2.2.3.3 Krankenpflegegesetz von 1957

2.2.3.4 Krankenpflegegesetz von 1965

3 BISHERIGER STAND DER AUSBILDUNG

3.1 AUSBILDUNG NACH DEM KRANKENPFLEGEGESETZ VON 1985

3.1.1 WICHTIGE REGELUNGEN

3.1.2 AUSBILDUNGSBERÜHRENDE REGELN

3.1.3 VERBESSERUNGEN DURCH DAS KRPFLG VON 1985

3.2 SONDERSTELLUNG DER PFLEGEAUSBILDUNG UND DEREN FOLGEN: KARRIERECHANCEN IN DER PFLEGE

3.3 DAS NEUE KRANKENPFLEGEGESETZ

3.3.1 ÄNDERUNGEN

4 REFORMMODELLE UND IHRE AUSWIRKUNGEN

4.1 BEGRÜNDUNG FÜR DIE REFORMIERUNG DER PFLEGEAUSBILDUNG

4.1.1 ZIELE DER AUSBILDUNGSREFORM

4.1.2 RECHTLICHE GRUNDLAGE

4.2 ZUR AUSWAHL DER MODELLE

4.3 ROBERT BOSCH STIFTUNG: PFLEGE NEU DENKEN

4.3.1 ENTWICKLUNG DES MODELLS

4.3.2 ZUKUNFTSVISION

4.3.2.1 Empfehlungen

4.3.2.2 Das neue Ausbildungsmodell

4.3.2.3 Kritik

4.4 MODELLVERSUCH „INTEGRATIVE PFLEGEAUSBILDUNG: DAS STUTTGARTER MODELL©“

4.4.1 ZIELE

4.4.2 AUSBILDUNGSPRINZIPIEN

4.4.3 DER MODELLAUSBILDUNGSGANG

4.4.4 AUSWIRKUNGEN

4.5 UTA OELKE UND MARION MENKE: GEMEINSAME PFLEGEAUSBILDUNG

4.5.1 ENTWICKLUNG DES MODELLS

4.5.2 AUFBAU DES MODELLS

4.5.2.1 Beteiligte Einrichtungen

4.5.2.2 Übergeordnete Bildungsziele

4.5.2.3 Stufenaufbau und Wechselmöglichkeit

4.5.2.4 Theoretische Ausbildung

4.5.2.5 Praktische Ausbildung

4.5.2.6 Examen

4.5.3 EVALUATION DES MODELLS

4.6 ZUSAMMENFASSUNG DER AUSWIRKUNGEN

4.6.1 AUSWIRKUNGEN AUF DIE QUALIFIKATION DER AUSZUBILDENDEN

4.6.2 AUSWIRKUNGEN AUF DIE KARRIERECHANCEN IN DER PFLEGE:

5 KONSEQUENZEN

5.1 SELBSTREFLEXION

5.2 NORMALISIERUNG

5.2.1 DUALES SYSTEM ODER BERUFSFACHSCHULE?

5.2.1.1 Duales System und Berufsbildungsgesetz

5.2.1.2 Landesschulrecht und Berufsfachschulen

5.3 PROFESSIONALISIERUNG

5.3.1 GRÜNDE FÜR PROFESSIONALISIERNG

5.3.2 KENNZEICHEN EINER PROFESSION

5.3.3 KRITIK AN PROFESSIONALISIERUNGSBEMÜHUNGEN

5.4 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, ob verschiedene Reformmodelle in der Pflegeausbildung das Potenzial haben, Pflegeberufe aus der beruflichen Sackgasse zu führen und als Karrieresprungbrett zu dienen, oder ob weitergehende strukturelle Maßnahmen erforderlich sind.

  • Historische Entwicklung der Pflege als Frauenberuf und deren Einfluss auf den heutigen Status.
  • Analyse des bisherigen Ausbildungsstandes nach dem Krankenpflegegesetz von 1985 und dessen Sonderstellung.
  • Vorstellung und kritische Bewertung ausgewählter integrativer Reformmodelle (u.a. "Pflege neu denken" und das Stuttgarter Modell).
  • Notwendigkeit von Normalisierung und Professionalisierung als Konsequenz für die Zukunft.

Auszug aus dem Buch

Die Entwicklung der Krankenpflege zum Beruf

Bischoff beschreibt ausführlich, dass die Krankenpflege nicht immer der Frauenberuf war, als der sie heute gilt. Krankenpflege wurde sowohl von Männern als auch von Frauen ausgeübt, wobei davon ausgegangen werden kann, dass Männer und Frauen jeweils Angehörige des eigenen Geschlechts pflegten. Erst im 19. Jahrhundert nahm die Anzahl der in der Pflege tätigen Frauen in dem Maße zu, dass die Männer verdrängt wurden und sich die Krankenpflege zum Frauenberuf entwickelte (Bischoff 1992 17ff). Da speziell diese Entwicklung für die heutige Situation in der Pflege enorm wichtig und entscheidend ist, möchte ich an dieser Stelle ausführlich darauf eingehen und die frühere Geschichte der Krankenpflege außen vor lassen.

Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Krankenpflege zum Beruf im 19. Jahrhundert waren u.a. (Bischoff-Wanner 2002, S.15ff):

• Der größere Bedarf an Pflegepersonal, verursacht durch die von der Industrialisierung bedingten sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen;

• „die Übertragung der bürgerlichen Frauenrolle auf die Krankenpflege;

• die Übernahme christlich-kirchlicher Wertorientierungen“ (Bischoff-Wanner 2002, S.15).

Kapitelzusammenfassungen

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die prekäre Situation der Pflegeberufe, die häufig als berufliche Sackgasse ohne Karrieremöglichkeiten wahrgenommen werden, und skizziert die Fragestellung nach der Wirksamkeit von Reformmodellen.

2 GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext, insbesondere die Entwicklung der Pflege zum Frauenberuf und die Auswirkungen bürgerlicher Geschlechterrollen, welche den heutigen Status maßgeblich geprägt haben.

3 BISHERIGER STAND DER AUSBILDUNG: Hier wird die Ausbildung nach dem Krankenpflegegesetz von 1985 analysiert sowie die Sonderstellung und die damit verbundenen Hindernisse für die Karriereentwicklung von Pflegekräften dargestellt.

4 REFORMMODELLE UND IHRE AUSWIRKUNGEN: Dieses Kapitel präsentiert drei ausgewählte Reformmodelle, die eine integrative Pflegeausbildung anstreben, und beurteilt deren Auswirkungen auf die Qualifikation der Auszubildenden sowie die Karrierechancen.

5 KONSEQUENZEN: Der abschließende Teil thematisiert notwendige Schritte wie Selbstreflexion, Normalisierung der Ausbildungsstrukturen und Professionalisierung, um den Pflegeberuf zukunftsfähig zu gestalten.

Schlüsselwörter

Pflegeausbildung, Krankenpflege, Reformmodelle, Karrierechancen, Professionalisierung, Normalisierung, Frauenberuf, Pflegepädagogik, Pflegequalität, Modellversuch, Berufsverständnis, Pflegewissenschaft, Stuttgarter Modell, Gesundheitswesen, Bildungssystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die aktuelle Situation der Pflegeausbildung in Deutschland, insbesondere die Sonderstellung und die damit verbundenen mangelnden Karrierechancen, und untersucht den Beitrag verschiedener Reformmodelle zur Lösung dieser Problematik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die historische Genese der Pflege als Frauenberuf, den rechtlichen und strukturellen Status der Ausbildung, die Analyse spezifischer Reformmodelle sowie Konzepte zur Professionalisierung und Normalisierung der Pflegebildung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die untersuchten Reformmodelle ausreichen, um den Pflegeberuf aus der "beruflichen Sackgasse" zu führen und als Karrieresprungbrett zu etablieren, oder ob grundlegendere Maßnahmen erforderlich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit vorliegenden Reformkonzepten und Modellversuchen, deren Ergebnisse auf ihre Eignung zur beruflichen Verbesserung geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Überblick, eine Analyse der Ausbildung nach dem Krankenpflegegesetz von 1985, eine vertiefte Vorstellung und Evaluation dreier spezifischer Reformmodelle sowie die Ableitung von Konsequenzen für die berufliche Zukunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pflegeausbildung, Reformmodelle, Professionalisierung, Normalisierung und Karrierechancen charakterisiert.

Warum wird die Ausbildung nach dem Gesetz von 1985 als "Sonderstellung" bezeichnet?

Sie nimmt eine Sonderstellung ein, da sie außerhalb der regulären Strukturen des deutschen Berufsbildungssystems (duales System/Berufsfachschulwesen) steht, was sich unter anderem in der Finanzierung über Pflegesätze und der fehlenden Durchlässigkeit zu anderen Bildungswegen widerspiegelt.

Was ist die zentrale Kritik der Autorin an den untersuchten Reformmodellen?

Die Autorin kritisiert insbesondere die Einführung von Qualifikationsstufen, da sie diese als Degradierung zu Hilfskräften betrachtet und befürchtet, dass dadurch keine echte Verbesserung der Karrierechancen für das breite Feld der Pflegekräfte erreicht wird.

Ende der Leseprobe aus 89 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wege aus der Sackgasse? Die Auswirkungen von Reformmodellen in der Pflegeausbildung auf die Karrierechancen in der Pflege
Hochschule
Hochschule Esslingen  (Fachbereich Gesundheit und Pflege)
Note
1,7
Autor
Silke Hegemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
89
Katalognummer
V27338
ISBN (eBook)
9783638294157
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wege Sackgasse Auswirkungen Reformmodellen Pflegeausbildung Karrierechancen Pflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Silke Hegemann (Autor:in), 2004, Wege aus der Sackgasse? Die Auswirkungen von Reformmodellen in der Pflegeausbildung auf die Karrierechancen in der Pflege, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/27338
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