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Ludwig II von Ostfranken im Konflikt mit seinen Söhnen

Welchen Einfluss hatte die körperliche und geistige Gesundheit auf die Beziehung innerhalb der Königsfamilie?

Title: Ludwig II von Ostfranken im Konflikt mit seinen Söhnen

Scientific Essay , 2014 , 23 Pages

Autor:in: Carolin Brechtler (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Waren Konflikt und Versöhnung zwischen Ludwig II und seinen drei Söhnen abhängig von Erkrankung und Genesung der Beteiligten? Welchen Einfluss hatte sowohl die körperliche als auch geistige (dazu zählen auch Charaktereigenschaften, soweit belegbar) Gesundheit auf die Beziehung innerhalb der Königsfamilie?

Die Hypothesen sollen anhand einer Quellenarbeit an Quellen der Frei-herr-von-Stein-Gedächtnisausgabe überprüft werden.

Doch zunächst soll durch Zuhilfenahme aktueller Literatur von Wilfried Hartmann ein Bild des Königs skizziert werden, das der Quellenarbeit zugrunde liegen wird. Anschließend wird es eine kurze Einführung in die Vater-Sohn-Konflikte zu Zeiten Ludwigs II geben, um dann schließlich anhand der angegebenen Quellen die Hypothese zu prüfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Charakter Ludwigs II

3. Ludwig II und seine Söhne

3.1 Eine ganz normale Karolinger-Tradition?

3.2 Vater-Sohn-Konflikte in den Quellen

4. Fazit

5. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Konflikt- und Versöhnungsprozessen in der Familie von Ludwig II. und der gesundheitlichen Verfassung der Beteiligten. Dabei wird analysiert, inwieweit körperliche und geistige Gesundheit – inklusive Charaktereigenschaften – die politischen Beziehungen innerhalb der karolingischen Königsfamilie beeinflussten.

  • Dynastische Konflikte im Karolingerreich
  • Die Rolle der Gesundheit als politischer Faktor
  • Versöhnungsmuster in der Vater-Sohn-Beziehung
  • Einfluss kirchlicher Moralvorstellungen auf das Herrscherbild
  • Quellenkritische Untersuchung mittelalterlicher Chroniken

Auszug aus dem Buch

3.2 Vater-Sohn-Konflikte in den Quellen

In „guter Tradition“ war die Frage für Ludwig II nicht, ob seine Söhne sich auflehnen würden, sondern wann. Zunächst gab es Ärger mit seinem ältesten Sohn Karlmann, der 856 zu Administrationsaufgaben nach Baiern geschickt wurde, jedoch 861 selbstständig zu regieren begann, was Ludwig II ärgerte wie in den Jahrbüchern von St. Bertin beschrieben: „Karlmann, der Sohn Ludwigs, des Königs von Germanien, der sich mit dem Wendekönig Restiz verbündet hatte, fiel vom Vater ab und bemächtigte sich mit Hilfe des Restiz eines großen Teils des väterlichen Reichs bis zum Inn. Ludwig nahm dem Schwiegervater seines Sohnes Karlmann, Ernst, seine Lehen und vertrieb dessen Neffen aus seinem Reich.“ Ludwig II und Karlmann versöhnten sich jedoch im Jahr darauf wieder, warum ist aus der Quelle nicht ersichtlich: “Karlmann, der Sohn Ludwigs, des Königs von Germanien, versöhnte sich mit seinem Vater, der ihm den Teils des Reichs überließ, dessen er sich früher bemächtigt hatte; dafür leistete er einen Eid, fernerhin ohne des Vaters Willen kein weiteres Gebiet zu besetzen.” 863 wurde Karlmann wohl mehrerer Verbrechen in Karantanien (Slowenien) angeklagt, woraufhin Ludwig II tobte „sein Sohn Karlmann werde von jetzt an und später, so lange er selber lebe und regiere, mit seinem Willen niemals belehnt werden“, wie in den Jahrbüchern von Fulda berichtet wird. Auch einem anschließenden Hausarrest konnte Karlmann entkommen, bis es 865 zur dauerhaften Aussöhnung zwischen Vater und Sohn kam.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt Ludwig II. in seinen historischen Kontext und definiert die Forschungsfrage, die den Zusammenhang von familiären Konflikten und der Gesundheit der Beteiligten thematisiert.

2. Der Charakter Ludwigs II: Dieses Kapitel skizziert das Herrscherbild Ludwigs II. basierend auf zeitgenössischen Quellen, wobei Eigenschaften wie Frömmigkeit, Selbstbeherrschung und Standhaftigkeit im Vordergrund stehen.

3. Ludwig II und seine Söhne: Der Hauptteil analysiert die konkreten Auseinandersetzungen zwischen Ludwig II. und seinen Söhnen sowie die angewandten "Spielregeln" der karolingischen Machtkämpfe.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Gesundheit – sowohl physisch als auch spirituell – eine wesentliche Rolle als Katalysator für Versöhnungen und politische Stabilität spielte.

5. Literatur- und Quellenverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Primärquellen und die zitierte wissenschaftliche Literatur aufgelistet.

Schlüsselwörter

Ludwig II., Karolinger, Vater-Sohn-Konflikt, Mittelalter, Gesundheit, Frömmigkeit, Reichsgeschichte, Quellenarbeit, Versöhnung, Machtpolitik, Herrscherbild, Chroniken, St. Bertin, Karlmann, Seelenheil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die familiären und politischen Konflikte zwischen dem ostfränkischen König Ludwig II. und seinen Söhnen unter der spezifischen Perspektive ihrer körperlichen und geistigen Verfassung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die dynastischen Machtstrukturen der Karolingerzeit, die psychologische Komponente von Vater-Sohn-Konflikten und die moralisch-religiösen Einflüsse auf politisches Handeln im Mittelalter.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob Erkrankungen oder der psychische Zustand der Familienmitglieder einen direkten Einfluss auf den Ausbruch von Rebellionen oder den Prozess der Versöhnung innerhalb der Königsfamilie hatten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin oder der Autor nutzt eine quellenorientierte Analyse, indem zentrale zeitgenössische Werke wie die "Jahrbücher von St. Bertin" oder die "Taten Karls" von Notker untersucht und durch aktuelle Forschungsliteratur (z.B. Wilfried Hartmann) ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung Ludwigs II. und die detaillierte Untersuchung der Vater-Sohn-Beziehung, wobei besonders auf Rebellionen, Eidbrüche, die Bedeutung von Krankheiten und die Rolle von "Spielregeln" bei Machtkonflikten eingegangen wird.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?

Neben dem historischen Kontext sind Begriffe wie "Karolinger", "Vater-Sohn-Konflikt", "Seelenheil" und "Quellenanalyse" für das Verständnis dieser Arbeit essenziell.

Warum spielt die Religion eine so große Rolle für die Versöhnungen?

In den untersuchten Quellen wird die Angst um das eigene Seelenheil oft als Grund für Versöhnungen angeführt; ein kranker oder sterbender Herrscher fürchtete göttliche Strafe, was ihn dazu bewegte, seinem Sohn trotz vorangegangener Konflikte zu verzeihen.

Welche Rolle spielt der Teufel in der Darstellung von Konflikten?

Der Teufel fungiert in einigen Quellen, wie bei der Schilderung des Krampfanfalls von Karl, als Deutungshilfe für unerklärliche Krankheiten oder moralisches Fehlverhalten, um die Handlungen der Beteiligten in einen christlichen Deutungsrahmen einzubetten.

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Details

Title
Ludwig II von Ostfranken im Konflikt mit seinen Söhnen
Subtitle
Welchen Einfluss hatte die körperliche und geistige Gesundheit auf die Beziehung innerhalb der Königsfamilie?
Author
Carolin Brechtler (Author)
Publication Year
2014
Pages
23
Catalog Number
V273306
ISBN (eBook)
9783656650072
ISBN (Book)
9783656650140
Language
German
Tags
ludwig ostfranken konflikt söhnen welchen einfluss gesundheit beziehung königsfamilie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carolin Brechtler (Author), 2014, Ludwig II von Ostfranken im Konflikt mit seinen Söhnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/273306
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