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Raumtheorien im Text von Thorsten Benkel "Die Sichtbarkeit des Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein soziologischer Rundgang"

Eine kritische Analyse

Title: Raumtheorien im Text von Thorsten Benkel "Die Sichtbarkeit des Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein soziologischer Rundgang"

Seminar Paper , 2013 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anna Korchagina (Author)

Urban and Regional Planning

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Summary Excerpt Details

Das Bahnhofsviertel ist das zweitgrößte Viertel in Frankfurt am Main mit einer
geringen Einwohnerdichte von 2125 Personen auf der Fläche von 52,5 Hektar, dafür aber
einer hohen Besucherquote von neun Tausend Gästen. (Vgl. Mahler 2013) Das Viertel
etabliert sich als die Visitenkarte der Stadt, zumindest steht es auf der offiziellen Internetseite,
die die Stadt repräsentativ im Internet machen soll. (siehe Anhang 1) An dieser Stelle
ist es fraglich, ob solche Behauptungen nun wirklich einen positiven bzw. werbefähigen
Charakter tragen. Mit dem Thema des Bahnhofsviertels in der Stadt Frankfurt setzte sich
Thorsten Benkel in seinem Buch „Das Frankfurter Bahnhofsviertel. Devianz im öffentlichen
Raum“ kritisch auseinander.

Zur Analyse wurde in dieser Hausarbeit der Text von Thorsten Benkel „Die Sichtbarkeit
des Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein soziologischer Rundgang“ genommen. Zur Wahl des Textes
haben einerseits eigene Überlegungen über die Normalität der Dinge und soziale Unterschiede
innerhalb vieler Bahnhöfer in Deutschland beigetragen. Anderseits finden in dem analysierten Text
mehrere raumtheoretische Ansätze ihren Platz, die zur Analyse einiger Phänomene im Bahnhofviertel
erforderlich sind. Diese vorzustellen und am Beispiel des Frankfurter Bahnhofsviertels kritisch
zu reflektieren wird zum Ziel der vorliegenden Hausarbeit gesetzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DAS WECHSELSPIEL VOM PHYSISCHEN UND SOZIALEN RAUM IM TEXT VON THORSTEN BENKEL

2.1. Definitionen und Untersuchungsgegenstand

2.2. Raumtheoretische Überlegungen: Pierre Bourdieu und Martina Löw

2.2.1. Pierre Bourdieu: absolutistische Vorstellung von Raum

2.2.2. Martina Löw: relativistische Vorstellungen von Raum

2.3. Klischees und Wahrheitsmekrmale

2.4. Unsichtbarkeit, Unsicherheit vs. Sichtbarkeit des Bahnhofsviertels

2.5. Ausblick: Theorie und Wirklichkeit

3 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit analysiert den Text "Die Sichtbarkeit des Frankfurter Bahnhofsviertels. Ein soziologischer Rundgang" von Thorsten Benkel kritisch. Ziel ist es, anhand raumtheoretischer Ansätze von Pierre Bourdieu und Martina Löw zu untersuchen, wie soziale Prozesse im Bahnhofsviertel wahrgenommen werden, welche Klischees existieren und wie das Spannungsfeld zwischen physischem Raum und sozialem Handeln das Erleben des Viertels prägt.

  • Kritische Analyse raumtheoretischer Konzepte im Kontext des Frankfurter Bahnhofsviertels
  • Gegenüberstellung von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit im öffentlichen Raum
  • Untersuchung des Spannungsverhältnisses zwischen sozialen Akteuren und städtischer Umgebung
  • Reflektion über die Konstruktion von Sicherheit und Kriminalität im urbanen Kontext
  • Diskussion des Frankfurter Bahnhofsviertels als Symbol moderner gesellschaftlicher Prozesse

Auszug aus dem Buch

2.1. Definitionen und Untersuchungsgegenstand

Zurückkehrend an die eigentliche Bedeutung des Wortes sichtbar, so ist es festzuhalten, dass was sichtbar ist, ist „mit den Augen wahrnehmbar, deutlich zu erkennen.“ (Duden 2002: 819) Das Substantiv Sicht bedeutet aber auch „die Möglichkeit in die Ferne zu sehen“. (Ebd.) Aus dieser Perspektive gesehen, wird es verständlich, dass die Sichtbarkeit als Begriff im Buch von Thorsten Benkel pragmatische sowie raumtheoretische Züge annimmt. Der Begriff vereinigt sowie die Anschaulichkeit des Gegebenes, was zu sehen ist, auch ihre Perspektive, wie es noch gesehen sein kann. Unter der Sichtbarkeit im engeren Sinne wird nach Benkel basierend auf der raumtheoretischen Vorstellung von Bourdieu eine Betrachtungsweise des sozialen Raumes verstanden, welche auf den ersten Blick dem Betrachter einfällt, ohne es wissenschaftlich begründet wird. Das Sichtbare ist genau das was wirklich existiert, bevor es methodisch begründet und aus der wissenschaftlichen Perspektive bewertet wird. (Vgl. Benkel 2010: 20-23)

Die Unsichtbarkeit ist demnach eine Palette von Ereignissen, Eindrücken, Tatsachen und Vorkommnissen, die sich nicht unmittelbar in der Öffentlichkeit etablieren, welche aber aus dem vollständigen Bild über das Bahnhofsviertel nicht wegzudenken sind. (Ebd.)

Der Begriff Raum in der vorliegenden Hausarbeit basiert sich auf den Definitionen vom französischen Konstruktivisten Pierre Bourdieu und der deutschen Soziologin Prof. Dr. Martina Löw. Auf den Begriff wird es in dem nächsten Abschnitt näher eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die historische Entwicklung und die aktuelle soziologische Problematik des Frankfurter Bahnhofsviertels ein und definiert die Zielsetzung der Analyse.

2 DAS WECHSELSPIEL VOM PHYSISCHEN UND SOZIALEN RAUM IM TEXT VON THORSTEN BENKEL: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen dar, analysiert die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von sozialen Phänomenen im Viertel und diskutiert die Konfrontation dieser mit der Realität.

3 FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die relativistischen Ansätze von Martina Löw besser geeignet sind, das komplexe Wechselspiel zwischen Raum, Kriminalität und den Bewohnern im Bahnhofsviertel zu erfassen als die Ansätze von Bourdieu.

Schlüsselwörter

Frankfurter Bahnhofsviertel, Raumtheorie, Pierre Bourdieu, Martina Löw, Soziologie, Sichtbarkeit, Unsichtbarkeit, sozialer Raum, physischer Raum, Kriminalität, Stadtentwicklung, öffentliche Räume, Klischees, urbane Dynamik, moderne Gesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Frankfurter Bahnhofsviertel aus soziologischer Perspektive, indem sie den Text von Thorsten Benkel einer kritischen Analyse unterzieht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Konzepte von Raum, die Unterscheidung zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem sowie der Einfluss sozialer Prozesse auf die Wahrnehmung des urbanen Raums.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, raumtheoretische Ansätze von Bourdieu und Löw auf das konkrete Beispiel des Frankfurter Bahnhofsviertels anzuwenden und kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine textanalytische Methode, die auf den theoretischen Rahmenbedingungen der Raumsoziologie basiert, und veranschaulicht diese durch eigens entwickelte Grafiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Bourdieu und Löw, die Diskussion von Klischees und Wahrheitsmerkmalen sowie die Analyse von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit im Viertel.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Raumkonstruktion, soziale Ungleichheit, öffentlicher Raum und das Wechselspiel von Struktur und Handeln charakterisiert.

Warum hält die Autorin die Theorie von Bourdieu für das gewählte Thema nur bedingt geeignet?

Die Autorin argumentiert, dass Bourdieus strikte Trennung von physischem und sozialem Raum der komplexen Realität des Bahnhofsviertels als "Bündnis sozialer Unterschiede" nicht gerecht wird.

Welchen Mehrwert bietet die Raumtheorie von Martina Löw für die Analyse?

Löws Konzept der Dualität von Raum und Handeln ermöglicht laut Autorin eine bessere Erfassung der wechselseitigen Beeinflussung von städtischer Umgebung und menschlichem Verhalten.

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Details

Title
Raumtheorien im Text von Thorsten Benkel "Die Sichtbarkeit des Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein soziologischer Rundgang"
Subtitle
Eine kritische Analyse
College
HafenCity University Hamburg
Course
Raumtheorie Ethnographie der Stadt
Grade
2,0
Author
Anna Korchagina (Author)
Publication Year
2013
Pages
23
Catalog Number
V272652
ISBN (Book)
9783656648529
ISBN (eBook)
9783656648536
Language
German
Tags
raumtheorien text thorsten benkel sichtbarkeit frankfurter bahnhofsviertel rundgang eine analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Korchagina (Author), 2013, Raumtheorien im Text von Thorsten Benkel "Die Sichtbarkeit des Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein soziologischer Rundgang", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272652
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