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Tafsīr. Ein literarisches Genre

Koranexegese

Titel: Tafsīr. Ein literarisches Genre

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: M.A. Pinar Kehribar Yorulmaz (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vorliegende Arbeit stellt kurz die Anfänge und die Entwicklung des Genres Tafsīr (Koranexegese),
sowie seine Merkmale vor, wobei aufgrund des begrenzten Rahmens konfessionelle Unterschiede nicht berücksichtigt werden konnten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Tafsīr -ein literarisches Genre

1. Die Anfänge und die Entwicklung des Tafsīr

2. Die Ablehnung von Tafsīr

3. Die Legitimation von Tafsīr

4. Merkmale des Tafsīr

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die historischen Anfänge, die Entwicklung und die wesentlichen Merkmale des literarischen Genres Tafsīr (Koranexegese), wobei sie zusätzlich zentrale Debatten über dessen Legitimation und Ablehnung in der islamischen Gelehrtengeschichte beleuchtet.

  • Historische Entwicklung des Tafsīr in vier Perioden
  • Differenzierung zwischen Tafsīr und Ta’wīl
  • Debatten um die Ablehnung und Legitimation der Koranexegese
  • Die Bedeutung der Konzepte muhkamāt und mutašābihāt
  • Formale und inhaltliche Merkmale des Genres Tafsīr
  • Ansätze zeitgenössischer Koranexegese

Auszug aus dem Buch

1. Die Anfänge und die Entwicklung des Tafsīr

Die Notwendigkeit den Qur’ān zu interpretieren, ist unter anderem auf die Beschaffenheit des Textes und der arabischen Sprache zurückzuführen und wuchs im Zuge des sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandels, in der sich die islamische Gemeinde seit Muḥammads Tod befand, sowie aufgrund der Expansion auf nicht arabische Gesellschaften an.

Die Entstehung des Wortes Tafsīr als literarisches Genre, ist ungewiss und seine Anfänge sind Gegenstand vieler Debatten. Im Qur’ān kommt das Wort Tafsīr nur ein Mal vor: „Und sie werden dir mit keinem Einwand kommen, ohne dass Wir dir die Wahrheit und die beste Deutung zukommen lassen.“ (Sure 25:33). Dies zeigt, dass dieser Begriff in der frühen islamischen Tradition, keine formale Wissenschaft der Koranexegese bezeichnete. Allerdings liegen nach muslimischer Tradition, die Anfänge des Tafsīr bereits in den Anfängen des Islam. Die Entwicklung des Tafsīr als Genre, ab dem ersten islamischen Jahrhundert bis heute, kann in vier Perioden eingeteilt werden: formativ, klassisch, fortgeschritten und zeitgenössisch. Die zeitlichen Abgrenzungen sind nicht genau definierbar, die Übergänge sind fließend, doch kann man unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte in den einzelnen Perioden erkennen. Schon der Prophet Muḥammad, soll einige Stellen der erhaltenen Offenbarung erklärt haben (tafsīr an-nabī). Hier beginnt die formative Periode der Tafsīr-Geschichte, die sich bis ins frühe zehnte Jahrhundert n.Chr. erstreckt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Tafsīr -ein literarisches Genre: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Korans als theologische Grundlage ein und definiert den Begriff Tafsīr als Exegese sowie als literarisches Genre.

1. Die Anfänge und die Entwicklung des Tafsīr: Das Kapitel beschreibt die historische Entstehung des Genres und unterteilt dessen Entwicklung in vier Perioden von der formativen bis zur zeitgenössischen Phase.

2. Die Ablehnung von Tafsīr: Hier werden die theologischen Vorbehalte und die Kritik an der Koranexegese in den frühen Jahrhunderten des Islam analysiert.

3. Die Legitimation von Tafsīr: Dieses Kapitel erläutert, wie Exegeten ihre Tätigkeit durch den Koran selbst, insbesondere durch die Unterscheidung von klaren (muhkamāt) und mehrdeutigen (mutašābihāt) Versen, begründeten.

4. Merkmale des Tafsīr: Das abschließende Kapitel fasst die formalen Kriterien wie die Vers-für-Vers-Interpretation (tafsīr musalsal) und die Anwendung spezifischer Methoden in den verschiedenen Epochen zusammen.

Schlüsselwörter

Tafsīr, Koranexegese, Qur’ān, Islam, Ta’wīl, Muḥammad, mufassirūn, muhkamāt, mutašābihāt, Tradition, Isnād, Überlieferungsketten, Koranwissenschaft, Exegese, Koraninterpretation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem literarischen Genre des Tafsīr, der islamischen Koranexegese, und beleuchtet dessen historische Entwicklung und theoretische Einordnung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Anfänge der Koranauslegung, die Debatten um deren religiöse Legitimation und die formalen Merkmale, die einen klassischen Korankommentar ausmachen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen strukturierten Überblick über das Genre Tafsīr zu geben, inklusive seiner methodischen Entwicklung und der verschiedenen Interpretationsansätze im Laufe der Jahrhunderte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bedeutender Orientalisten und Islamwissenschaftler sowie auf Primärquellen, um die Entwicklung des Genres historisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der vier Entwicklungsperioden, die kritische Diskussion zur Ablehnung und Legitimation durch Koranverse sowie eine Zusammenfassung der formalen Charakteristika.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Tafsīr, Koranexegese, Tradition, muhkamāt, mutašābihāt, Isnād und die methodische Vielfalt der verschiedenen exegetischen Perioden.

Warum war die Legitimation des Tafsīr historisch so umstritten?

Die Kritik entzündete sich oft an der subjektiven Auslegung (tafsīr bi-l-ra’y), da Traditionalisten fürchteten, dass dies zu einer Willkür führt, die dem göttlichen Wort widersprechen könnte.

Wie unterscheiden sich muhkamāt von mutašābihāt?

Muḥkamāt sind eindeutige, klare Verse, die als Fundament des Glaubens gelten, während mutašābihāt unklare oder mehrdeutige Verse bezeichnen, deren Auslegung oft Gegenstand theologischer Debatten war.

Was bedeutet der Begriff Tafsīr musalsal?

Er beschreibt die für das Genre charakteristische Methode, den gesamten Korantext fortlaufend, also Vers für Vers oder Abschnitt für Abschnitt, zu kommentieren.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Tafsīr. Ein literarisches Genre
Untertitel
Koranexegese
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Orientalisches Seminar)
Veranstaltung
Koran und Koranexegese
Note
1,5
Autor
M.A. Pinar Kehribar Yorulmaz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V272458
ISBN (Buch)
9783656647126
ISBN (eBook)
9783656647133
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Koran Quran Koranexegese Koraninterpretation Islamische Literatur Korankommentar Quranexegese Tabari ar-Razi Ibn Kathir al-Qurtubi islamische Theologie Abduh Rida Abu Zaid
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Pinar Kehribar Yorulmaz (Autor:in), 2010, Tafsīr. Ein literarisches Genre, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272458
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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