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Pädagogik in der NS-Zeit

Title: Pädagogik in der NS-Zeit

Presentation / Essay (Pre-University) , 2013 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Lynn Bay (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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Die Hintergründe des Nationalsozialismus und seines „Erfolgs“ in Deutschland von 1933 bis 1945 stehen noch heute häufig zur Diskussion. Rechtsextremismus und Rassismus sind nicht mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ausgestorben, sondern finden noch immer Anhänger. Ebenso aktuell ist die Frage nach einem Verbot der NPD, welche schon seit 2001 Deutschlands Regierung beschäftigt und die bis zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Arbeit noch nicht geklärt wurde. Wenn man mit den Ausmaße – der Zahl der Todesopfer, die der Nationalsozialismus forderte – vertraut ist, dann fällt es wahrscheinlich nicht leicht, die Motivation hinter den Taten der führenden NSDAP Mitglieder und den Teilen der Bevölkerung, die nicht versuchten sich gegen den totalitären Staat zu wehren, zu verstehen. Allerdings basierte der NS-Staat auf Indoktrination, und zwar in einem Ausmaß, das man sich als in einer Demokratie lebender Mensch kaum vorstellen kann. Dass diese Indoktrination bereits im Kindesalter ihren Anfang haben und den Rest des Lebens weitergehen müsse, war bereits Hitler selbst klar. Dazu wurden eigene erziehungswissenschaftlich Theorien entwickelt und das Schulsystem sowie die Lehrpläne absolut an die Ideologie des NS-Staates angepasst. Unter Hitler war die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – zum Zweck der Indoktrination – so wichtig, dass eigens dafür die Jugendgruppen HJ und BDM eingerichtet wurden. Ziel dieser Arbeit soll nun sein, die nationalsozialistische Ideologie Hitlers und ihre Umsetzung durch führende Pädagogen der NS-Zeit sowie ihre Anwendung im Schulalltag und in den genannten Jugendgruppen zu betrachten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Pädagogik der NS‐Zeit

1. NS‐ Ideologie in der Pädagogik

2. Realisierung der NS‐Pädagogik

III. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die nationalsozialistische Ideologie Hitlers sowie deren gezielte Implementierung durch führende Pädagogen der NS-Zeit. Dabei wird analysiert, wie diese Ideologie den Schulalltag sowie die Erziehung in Jugendorganisationen durch Indoktrination und Unterdrückung des Individuums prägte, mit dem Ziel, die Jugend lückenlos in das totalitäre System einzugliedern.

  • Die Erziehungsideale Hitlers und deren ideologische Grundlagen.
  • Einflussreiche NS-Pädagogen wie Ernst Krieck und Alfred Baeumler.
  • Die Rolle der Hitlerjugend und des Bundes deutscher Mädel als Sozialisationsinstanzen.
  • Die ideologische Umgestaltung des Schulsystems und der Lehrpläne.
  • Methoden der Indoktrination durch Propaganda und Erziehung zum blinden Gehorsam.

Auszug aus dem Buch

1.1. Hitlers Erziehungsideal

Schon in seinem Buch „Mein Kampf“ hielt Adolf Hitler seine Vorstellungen zum Thema Erziehung fest, aber besonders am 2. 12. 1938 in seiner Rede vor Kreisleitern in Reichenberg wird deutlich, wie sehr absolute Kontrolle und Indoktrination in seiner Idee von Erziehung hervorgehoben werden:

Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch denken, deutsch handeln, und wenn diese Knaben mit zehn Jahren in unsere Organisation hineinkommen und dort oft zum erstenmal überhaupt eine frische Luft bekommen und fühlen, dann kommen sie vier Jahre später vom Jungvolk in die Hitlerjugend, und dort behalten wir Sie wieder vier Jahre. Und dann geben wir Sie erst recht nicht zurück in die Hände unsrer alten Klassen-und Standeserzeuger, sondern dann nehmen wir Sie sofort in die Partei, in die Arbeitsfront, in die SA oder in die SS, in das NSKK und so weiter. Und wenn sie dort zwei Jahre oder anderthalb Jahre sind und noch nicht ganze Nationalsozialisten geworden sein sollten, dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder sechs und sieben Monate geschliffen, alles mit einem Symbol, dem deutschen Spaten. Und was dann nach sechs oder sieben Monaten noch an Klassen- und Standesdünkel da oder da noch vorhanden sein sollte, das übernimmt die Wehrmacht zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre, und wenn sie nach zwei, drei oder vier Jahren zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, sofort wieder in die SA, SS und so weiter, und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben und sie sind glücklich dabei.

Wichtig ist für Hitler, dass Deutschlands Jugend wirklich nur eine Sache lernt, und zwar nur, was mit dem Nationalsozialismus vereinbar ist. Andere Einflüsse darf es nicht geben. Es fällt außerdem auf, dass von den Eltern absolut keine Rede ist. Man kann sogar davon ausgehen, dass für die Pädagogen des NS-Staates die Eltern eher als Hindernis angesehen wurden. Für Hitler ist klar, wie er in diesem Abschnitt zum Ausdruck bringt, dass der Erfolg seines Staates in der Unfreiheit der Bürger begründet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Hintergründe des Nationalsozialismus, die Bedeutung von Indoktrination in einem totalitären System und definiert das Ziel der Arbeit, die NS-Ideologie und ihre Umsetzung in Erziehung und Jugendgruppen zu untersuchen.

II. Pädagogik der NS‐Zeit: Dieses Hauptkapitel analysiert das Erziehungsideal Hitlers, die theoretischen Ansätze der NS-Pädagogen Krieck und Baeumler, die Erziehungskonzepte von Johanna Haarer sowie die praktische Umsetzung der NS-Pädagogik in der Hitlerjugend und im Schulsystem.

III. Schluss: Das Fazit stellt fest, dass die NS-Pädagogik primär der Stützung des Systems diente, und diskutiert kritisch die Frage nach der Mitschuld der Pädagogen sowie die Auswirkungen auf die betroffene Generation.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Pädagogik, Indoktrination, Hitlerjugend, Erziehungsideal, Gehorsam, Propaganda, Schule, Ideologie, Ernst Krieck, Alfred Baeumler, Rassenkunde, Antisemitismus, Totalitarismus, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die nationalsozialistische Pädagogik zwischen 1933 und 1945 und analysiert, wie das NS-Regime versuchte, Kinder und Jugendliche durch systematische Indoktrination in Schule und Jugendorganisationen zu überzeugten Nationalsozialisten zu erziehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören Hitlers Erziehungsideal, die Ansätze von NS-Theoretikern, die Rolle der HJ und des BDM als vormilitärische Sozialisationsinstanzen sowie die gezielte ideologische Umgestaltung des gesamten Schulwesens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Verknüpfung zwischen nationalsozialistischer Ideologie und pädagogischer Praxis aufzuzeigen und zu verdeutlichen, wie durch Unterdrückung von Individualität und Förderung von blindem Gehorsam ein System der totalen Kontrolle geschaffen wurde.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse primärer Quellen (wie Hitlers "Mein Kampf" oder Reden) und sekundärer pädagogischer Literatur, um die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung der NS-Erziehung darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der NS-Ideologie in der Erziehung, die Rolle spezifischer Pädagogen wie Krieck und Baeumler, die Methoden der Kleinkinderziehung sowie die Realisierung des NS-Erziehungsauftrags durch die Hitlerjugend und die Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Nationalsozialismus, Pädagogik, Indoktrination, Gehorsam, Rassenkunde und Totalitarismus charakterisieren.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Pädagogen im Dritten Reich?

Die Arbeit diskutiert kritisch, ob Pädagogen direkt für die Verbrechen verantwortlich gemacht werden können, hebt jedoch hervor, dass sie ein effektives System schufen, das es der Jugend unmöglich machte, sich der ideologischen Indoktrination zu entziehen.

Welche Rolle spielte der Geschichtsunterricht im NS-Schulsystem?

Der Geschichtsunterricht wurde zentral umgestaltet, um als "Exempelsammlung" für die Bedeutung der nordischen Rasse und die Führerpersönlichkeit zu dienen und dabei historische Ereignisse im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung zu verdrehen.

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Details

Title
Pädagogik in der NS-Zeit
Grade
2,3
Author
Lynn Bay (Author)
Publication Year
2013
Pages
19
Catalog Number
V272382
ISBN (Book)
9783656643562
ISBN (eBook)
9783656643593
Language
German
Tags
Pädagogik Nationalsozialismus 3. Reich 1945 NS-Zeit Deutschland Erziehungswissenschaften Gesellschaftswissenschaften Soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lynn Bay (Author), 2013, Pädagogik in der NS-Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272382
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