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Moritz von Uslar "Deutschboden - Eine teilnehmende Beobachtung". Analyse einer Reportage

Title: Moritz von Uslar "Deutschboden - Eine teilnehmende Beobachtung". Analyse einer Reportage

Term Paper , 2011 , 13 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Bachelor of Arts Sabrina Talbot (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Die folgende Ausarbeitung dient dem Zweck, die Reportage auf ihre Konstruktion hin zu analysieren und herauszustellen, wie Moritz von Uslar es schafft, den Leser in die gewünschten Bahnen zu lenken. Das nächste Kapitel bietet eine kurze Beschreibung der modernen Reportage. Im dritten Kapitel kommen allgemeine Fakten über den Verlag, der das Buch herausgegeben hat und über den Autor zur Sprache und es wird eine kurze Inhaltsangabe zum behandelten Buch gegeben. Das vierte Kapitel ist darauf ausgelegt, die Reportage kritisch zu durchleuchten und die Intention des Autors herauszustellen. Hierzu werden die formalen Gestaltungsmittel und die Art und Weise der Leserbeeinflussung analysiert. Im fünften Kapitel wird eine Stellungnahme vorgenommen, die auf die Rezension der Zeitung „Die Welt“ angelegt ist. Abschließend treffe ich ein eigenes Urteil über die Thesen, die während des Verlaufs dieser Seminararbeit aufgestellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die moderne Reportage

3. Über das Buch

3.1 Der Verlag

3.2 Der Autor

3.3 Inhaltsangabe

4. Textanalyse

4.1 Theoretischer Ansatz

4.2 Zum Titel

4.3 Analyse der formalen Gestaltungsmittel

4.4 Bestimmung der Autorenintention

5. Stellungnahme

5.1 Rezensionen

5.2 Persönliches Urteil

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die moderne Reportage "Deutschboden – Eine teilnehmende Beobachtung" von Moritz von Uslar, um zu untersuchen, wie der Autor durch spezifische Gestaltungsmittel den Leser beeinflusst und ein bestimmtes Bild der Kleinstadt in Brandenburg konstruiert. Das primäre Ziel ist es, die Balance zwischen faktualer Erzählung und fiktiven Elementen sowie die Intention hinter der Darstellung der Bewohner kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der Konstruktion von Wirklichkeit in der modernen Reportage
  • Untersuchung rhetorischer Stilmittel und deren Wirkung auf den Leser
  • Deutung des Titels und der Rolle des "Reporterdarstellers"
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Autorenintentionen und der Objektivität
  • Einordnung der Stellungnahmen und Rezensionen im Kontext des journalistischen Realitätsanspruchs

Auszug aus dem Buch

4.2 Zum Titel

Der Titel der Reportage „Deutschboden“, welcher zugleich ein Ortsname ist, kam durch ein Ritual der Band 5 teeth less zustande. Die Bandmitglieder riefen jedes Mal, wenn sie mit dem Auto an dem Ortschild „Deutschboden 1km“ vorbeifuhren: „Deutschboden“, weil sie den Namen bemerkenswert und die Ortschaft beeindruckend fanden, da sie angeblich bloß aus „drei Häuser[n] mitten im Wald“ bestand. Als Moritz von Uslar kurz vor Ende seines Aufenthaltes diese Ortschaft aufsuchen möchte, kann er sie auch nach mehreren Versuchen nicht finden. „Es gab kein Deutschboden. Es war alles eine große Irreführung. Es gab absolut nichts zu sehen.“ All dies hat den Autoren so sehr beeindruckt, dass er den Ortsnamen als Titel seiner Reportage verwendete.

Es könnte auch sein, dass er den Titel allegorisch verwendet. Als der Reporter auf seiner letzten Fahrt an dem Schild vorbeifährt, ist von diesem nur noch die Halterung aufzufinden. Er schreibt:

Den Ort Deutschboden hatte es nie gegeben, zumindest hatte ich, der Reporter ihn nicht gefunden – nun war auch noch das Schild, das in Richtung der erfundenen Ortschaft gewiesen hatte, verschwunden.

In Verbindung mit dem Zitat „Es hatte sich alles im Auge des Betrachters, im Gehirn, dem Gehirn des Reporters, abgespielt“, während der Reporter darüber nachdenkt, was in der Zeit seines Aufenthalts alles passiert ist und merkt, dass eigentlich nichts passiert ist außer Alltägliches, ergibt sich daraus eine Allegorie. So unwirklich wie der Ort Deutschboden, so unwirklich seien auch seine geschilderten Ereignisse. Es seien eben keine Ereignisse, sondern nur der ganz normale Alltag.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der Untersuchungsgegenstand vorgestellt und der methodische Rahmen der Analyse sowie die Zielsetzung der Arbeit definiert.

2. Die moderne Reportage: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Genres Reportage als Mischung aus faktualem Bericht und subjektiver Erfahrung.

3. Über das Buch: Es werden allgemeine Informationen zum Verlag und Autor präsentiert sowie eine inhaltliche Zusammenfassung des besprochenen Werkes gegeben.

4. Textanalyse: Das Hauptkapitel durchleuchtet den theoretischen Ansatz, die Bedeutung des Titels, die formalen Gestaltungsmittel und die Intention des Autors.

5. Stellungnahme: Dieses Kapitel vergleicht mediale Rezensionen mit dem eigenen Urteil über den Realitätsanspruch und die Wirkung der Reportage.

Schlüsselwörter

Moderne Reportage, Moritz von Uslar, Deutschboden, teilnehmende Beobachtung, Textanalyse, Journalismus, Realitätsanspruch, rhetorische Stilmittel, Autorenintention, Konstruktion von Wirklichkeit, Kleinstadt, Ethnographie, Ich-Form, Medienkritik, Subjektivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der literarischen Analyse der Reportage "Deutschboden" von Moritz von Uslar und untersucht, wie der Autor durch die Rolle des Reporters und sprachliche Mittel ein Bild der Wirklichkeit konstruiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Untersuchung von Wirklichkeitsdarstellung, die Rolle des Reporters als Handelnder, der Umgang mit Vorurteilen sowie die Analyse rhetorischer Stilmittel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, herauszufinden, wie Moritz von Uslar den Leser beeinflusst, welche fiktiven Elemente er nutzt und ob die Reportage ihrem Anspruch auf Realität gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Textanalyse durchgeführt, die rhetorische Gestaltungsmittel und die Erzählstruktur kritisch durchleuchtet und mit den Prinzipien der modernen Reportage abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Ansätze, die symbolische Bedeutung des Titels, formale Stilmittel wie die Ich-Form und die Intention des Autors, das Bild einer ostdeutschen Kleinstadt zu prägen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie "teilnehmende Beobachtung", "Konstruktion von Wirklichkeit", "Subjektivität" und der Name des Autors "Moritz von Uslar".

Was hat es mit dem Titel "Deutschboden" auf sich?

Der Titel ist sowohl ein real existierender, aber schwer zu findender Ort, als auch ein Allegorie-Symbol für die Unwirklichkeit des ganz normalen Alltags in der Kleinstadt.

Warum wird die Rolle des Autors als "Reporterdarsteller" kritisiert?

Die Arbeit kritisiert, dass der Autor durch seine Rolle, sein Verhalten (z.B. Tragen eines Huts) und seine subjektiven Bewertungen eine künstliche Distanz schafft, die einer rein objektiven Berichterstattung entgegensteht.

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Details

Title
Moritz von Uslar "Deutschboden - Eine teilnehmende Beobachtung". Analyse einer Reportage
College
University of Bonn  (Germanistik)
Course
Non Fiktion - Übungen zur praktischen Verlagsarbeit
Grade
2,7
Author
Bachelor of Arts Sabrina Talbot (Author)
Publication Year
2011
Pages
13
Catalog Number
V272291
ISBN (Book)
9783656639725
ISBN (eBook)
9783656639756
Language
German
Tags
moritz uslar deutschboden eine beobachtung analyse reportage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Sabrina Talbot (Author), 2011, Moritz von Uslar "Deutschboden - Eine teilnehmende Beobachtung". Analyse einer Reportage, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272291
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