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Wie neue Medien den Journalismus verändern und Programme bzw. Applikationen den Journalisten teilweise ersetzen können

Titel: Wie neue Medien den Journalismus verändern und Programme bzw. Applikationen den Journalisten teilweise ersetzen können

Bachelorarbeit , 2013 , 105 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stephanie Keber (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aktuelles Geschehen ist schnelllebig. Immer vorne mit dabei zu sein und die brisantesten Themen zuerst in der Zeitung oder dem Online-Auftritt präsentieren zu können, wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die Digitalisierung der Medien wird zum Normal-fall sowie das Zusammenwachsen von Print und Online. Verlage und Unternehmen sind dazu aufgefordert online stark vertreten zu sein und das Geschäft des Online-Journalismus ist stärker gefragt denn je. Neben dem veränderten Nutzerverhalten kommt die Wichtigkeit von Daten in der journalistischen Berichterstattung hinzu, sowie die Unterschiede publizistischer Produkte in den Möglichkeiten ihrer Darstellungsformen. Soziale Netzwerke können Möglichkeiten zur Verbesserung der Reichweiten journalistischer Produkte bieten, fordern jedoch andere Umgangsformen. Wichtige Begriffe im digitalen Zeitalter sind Usability, Suchmaschinenoptimierung, Teaser und Hypertext.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsfrage und Zielsetzung

3 Begriffserklärung

4 Die Aufgaben der Medien und Funktion des Journalismus

5 Der traditionelle Journalismus

5.1 Recherchieren und Dokumentieren

5.2 Formulieren und Redigieren

6 Zeitungskrise, Wandel des Medienverhaltens der Rezipienten und Wandel der journalistischen Arbeit

7 Der Online-Journalismus

7.1 Der Social-Media Journalismus

7.2 Der Qualitätsjournalismus

7.3 Die Aktualität der Medien

8 Der Datenjournalismus

9 Der Internetauftritt

10 Gemeinsamkeiten und Unterscheidung des Schreibstils in Online und Print

10.1 Design, Grafik, Textformat und –struktur

10.2 Art des Schreibens und textlich typografische Faktoren

10.3 Häppchenjournalismus Online – Langfassung Print

10.4 Die journalistischen Textsorten

10.4.1 Die tatsachenbetonten Darstellungsformen

10.4.2 Die erzählenden Darstellungsformen

10.4.3 Die meinungsbetonten Darstellungsformen

11 Konvergenz der Medien

12 Bisheriger Einsatz von Daten bei der Berichterstattung

12.1 Bundesrepublik Deutschland

12.2 Vereinigten Staaten von Amerika

12.3 Großbritannien

13 Vorstellung der Programme zur Arbeitserleichterung

13.1 Quill

13.2 Summly

13.3 getDIGEST

14 Qualitätsanalyse dieser Programm-Texte

14.1 Quill

14.2 Summly

14.3 getDIGEST

15 Suchmaschinenoptimiertes Schreiben

16 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern neue Medien und computergestützte Applikationen den Journalismus verändern und ob die Automatisierung der Texterstellung Journalisten teilweise ersetzen kann. Dabei wird analysiert, wie sich das Mediennutzungsverhalten gewandelt hat und welche Auswirkungen dies auf die journalistische Arbeitsweise sowie die Anforderungen an die Qualität der Berichterstattung hat.

  • Wandel der Mediennutzung und die Krise des klassischen Print-Journalismus
  • Einsatz von Datenjournalismus als neue Recherchemethode
  • Vergleich der Anforderungen an den Schreibstil in Print- und Online-Medien
  • Analyse von Softwarelösungen zur automatisierten Texterstellung und Arbeitserleichterung
  • Suchmaschinenoptimierung als kritischer Erfolgsfaktor für Online-Inhalte

Auszug aus dem Buch

Die Aufgaben der Medien und Funktion des Journalismus

Publizisten und Journalisten stehen in der Verantwortung, nach bestem Wissen und Gewissen sowie frei von persönlichen Interessen, der Öffentlichkeit Bericht zu erstatten. Durch die Achtung der Wahrheit tragen sie so zur Glaubwürdigkeit der Medien sowie zur freien Meinungsbildung bei (vgl. Publizistische Grundsätze (Pressekodex)).

Zu den grundlegenden Funktionen der Massenmedien und somit auch des Journalismus, gehören Funktionen für die Gesellschaft. Hierunter fallen die politischen und sozialen Funktionen. Politischen Funktionen zuzuordnen sind die Kritik- und Kontrollfunktion im Sinne der „vierten Gewalt“, politische Bildung, Sozialisation und Integration sowie die Herstellung von Öffentlichkeit. Die sozialen Funktionen beinhalten Rekreation, soziale Orientierung und Sozialisation und stehen somit für die Leistungen die Medien innerhalb einer Gesellschaft leisten. Ebenfalls zur Funktionen der Medien gehört die Funktion für das politische System, worunter man das Unterrichtungs-, Mitteilungs-, Akzeptanz- und internationales Kommunikationsbedürfnis zählt.

Eine weitere Aufgabe der Medien ist die Funktion für den Einzelnen im Sinne des Bedürfnisses nach Information, persönlicher Identität, Integration und Unterhaltung. Zudem wird Medien auch eine Zirkulationsfunktion als Werbeträger zugeschrieben (vgl. Mast, Claudia, 2012, S. 27 ff.).

Der Kulturredakteur und Dozent Stefan Müller nennt Journalismus den gesellschaftlichen Bereich welcher die Ideen der Öffentlichkeit repräsentiert (vgl. netzwerk recherche, 2011, S. 69).

Der Journalist steht demnach vor der Aufgabe, die Leserschaft sachgerecht und anschaulich zu informieren. Er soll sie teilhaben lassen an aktuellen Ereignissen und Hintergründen sowie in gegebenem Fall Zusammenhänge aufdecken. Auch Orientierung schaffen und Unterhalten zählt zum Aufgabenbereich. Hierzu bedient er sich den verschiedenen Werkzeugen und Techniken der Berichterstattung. Zur Themenfindung beziehungsweise Themenvertiefung bedient er sich den Recherchetechniken. Anschließend erfolgt die Selektion und Auswahl der berichtenswerten Ergebnisse, die gefolgt von der richtigen Auswahl von Textsorten, dem Leser präsentiert wird (vgl. Fasel, Christoph, 2008, S. 9).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Krise der Printmedien durch die fortschreitende Digitalisierung und die steigende Dominanz des Internets.

2 Forschungsfrage und Zielsetzung: Hier werden die Thesen formuliert, dass Online den Print-Journalismus verdrängt und zukünftig vermehrt Software bei der Texterstellung zum Einsatz kommen wird.

3 Begriffserklärung: Definition grundlegender Fachbegriffe des Online-Journalismus, wie Datenjournalismus, Web 2.0, Usability und Crossmedia.

4 Die Aufgaben der Medien und Funktion des Journalismus: Erörterung der gesellschaftlichen Rollen der Medien sowie der ethischen Verantwortung von Journalisten.

5 Der traditionelle Journalismus: Beschreibung der klassischen journalistischen Arbeitsprozesse wie Recherche, Dokumentation und Redigieren.

6 Zeitungskrise, Wandel des Medienverhaltens der Rezipienten und Wandel der journalistischen Arbeit: Analyse der Ursachen für sinkende Werbeeinnahmen und Auflagenzahlen sowie der veränderten Anforderungsprofile für Journalisten.

7 Der Online-Journalismus: Untersuchung der Besonderheiten des digitalen Journalismus, inklusive Social-Media-Integration und Qualitätskriterien.

8 Der Datenjournalismus: Einführung in die datengestützte Recherche und die Bedeutung großer Datenmengen für moderne journalistische Erzählformen.

9 Der Internetauftritt: Analyse häufiger Fehler im Webdesign und Richtlinien für einen erfolgreichen Aufbau von Nachrichtenportalen.

10 Gemeinsamkeiten und Unterscheidung des Schreibstils in Online und Print: Detaillierte Betrachtung der unterschiedlichen Anforderungen an Textstruktur, Layout und Schreibstil bei Bildschirmlektüre im Vergleich zu Print.

11 Konvergenz der Medien: Diskussion über das Zusammenwachsen verschiedener Mediengattungen durch Digitalisierung und mobile Endgeräte.

12 Bisheriger Einsatz von Daten bei der Berichterstattung: Ein internationaler Blick auf Deutschland, die USA und Großbritannien hinsichtlich der Nutzung von Daten in Nachrichtenredaktionen.

13 Vorstellung der Programme zur Arbeitserleichterung: Präsentation technologischer Ansätze wie Quill, Summly und getDIGEST.

14 Qualitätsanalyse dieser Programm-Texte: Kritische Prüfung der Resultate der genannten Softwaretools bei der automatisierten Textkürzung.

15 Suchmaschinenoptimiertes Schreiben: Tipps für die Platzierung von Keywords, um die Auffindbarkeit von Online-Artikeln zu verbessern.

16 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der technologischen Entwicklung und der zukünftigen Rolle des Journalisten als Orientierungsgeber in einer informationsreichen Welt.

Schlüsselwörter

Online-Journalismus, Datenjournalismus, Digitalisierung, Medienwandel, Suchmaschinenoptimierung, Print-Medien, Automatisierung, Redaktion, Social-Media, Nachrichten, Usability, Schreibstil, Technologie, Recherche, Internet.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den tiefgreifenden Wandel des Journalismus durch die Digitalisierung und untersucht, wie neue Medien und automatisierte Programme die Arbeitsweise von Journalisten beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der Niedergang des Print-Journalismus, die steigende Bedeutung von Online-Medien, der Datenjournalismus sowie der gezielte Einsatz von Softwaretools zur Arbeitserleichterung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, zu analysieren, ob und wie computergestützte Systeme Standardaufgaben übernehmen können und wie sich die journalistische Professionalität in einer digitalisierten Medienwelt anpassen muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu Medientheorien und eine praktische Qualitätsanalyse der Arbeitsergebnisse von automatisierten Text-Tools.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der journalistischen Arbeit, den Vergleich zwischen Print- und Online-Stilen sowie die Evaluierung von Tools wie Quill, Summly und getDIGEST.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Online-Journalismus, Datenjournalismus, Medienkonvergenz, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Transformation des journalistischen Berufsbildes.

Ist die automatisierte Texterstellung bereits praxistauglich?

Laut der durchgeführten Analyse im Buch ist die getestete Software (getDIGEST) bei komplexen Inhalten nur bedingt hilfreich und erfordert weiterhin menschliche Kontrolle, da sie inhaltliche Zusammenhänge oft nicht korrekt erfasst.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke im modernen Journalismus?

Soziale Netzwerke fungieren als Reichweiten-Instrumente, erfordern aber vom Journalisten eine neue Interaktionskultur und Schnelligkeit, um die Leserschaft effektiv zu binden.

Ende der Leseprobe aus 105 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie neue Medien den Journalismus verändern und Programme bzw. Applikationen den Journalisten teilweise ersetzen können
Hochschule
Hochschule Furtwangen
Note
1,7
Autor
Stephanie Keber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
105
Katalognummer
V271391
ISBN (Buch)
9783656624837
ISBN (eBook)
9783656624844
Sprache
Deutsch
Schlagworte
journalismus programme applikationen journalisten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Keber (Autor:in), 2013, Wie neue Medien den Journalismus verändern und Programme bzw. Applikationen den Journalisten teilweise ersetzen können, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/271391
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Leseprobe aus  105  Seiten
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