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Menschliches Glücksstreben und christlicher Glaube bei Aurelius Augustinus und Martin Luther

Ein Vergleich der theologischen Ansätze

Titel: Menschliches Glücksstreben und christlicher Glaube bei Aurelius Augustinus und Martin Luther

Hausarbeit , 2013 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marlen Rossol (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wieso strebt der Mensch nach Glück und wie lässt es sich mit dem christlichen Glauben verbinden? Diese Arbeit möchte sich dem Glück widmen. Da eine allgemeine Abfassung zu dieser Thematik jedoch sehr umfangreich wäre, sollen die Fragen insbesondere mit der Hilfe von zwei bedeutenden Menschen innerhalb der Theologie- und Weltgeschichte beantwortet werden: Aurelius Augustinus und Martin Luther. Beide haben eine Vielzahl an Werken verfasst und sollen nun anhand von De beata vita sowie Luthers Das schöne Confitemini und dem Großem Katechismus vorgestellt und auf ihre Meinung zur Glücksthematik hin untersucht werden.
Zu diesem Zweck wird zunächst ein Blick auf Augustinus selbst geworfen. Um eine Einordnung von dessen Glücksverständnis vornehmen zu können, soll vorerst seine eigene Person vorgestellt und in den historischen Kontext seiner Zeit eingeordnet werden. Daraufhin folgt eine kompakte Übersicht zur Entstehungsgeschichte von De beata vita, um die Zeit und die Umstände, in denen Augustin diese schrieb näher zu beleuchten. Der Inhalt des Werks und somit Augustins Abhandlung über das Glück werden im Anschluss daran dargelegt, um eine Wissensgrundlage für den späteren Vergleich zu schaffen.
In einem zweiten Schritt geht es um die Darstellung von Luthers Glücksverständnis anhand seiner Werke. Dazu soll vorweg ebenfalls Luthers Biographie, dessen historische Einordnung sowie die Entstehungsgeschichten des Großen Katechismus und des schönen Confitemini vorgestellt werden. Eine zusammenfassende Sicht Luthers auf die Glücksthematik anhand dieser Werke folgt.
Die im Vorhinein vorgestellten Aussagen und Gedanken von Augustin und Luther zum Thema „Menschliches Glücksstreben und christlicher Glaube“ sollen daraufhin anhand von einzelnen Oberbegriffen verglichen werden, um ähnliche oder differente Aussagen herauszustellen. Thematisiert werden die Ausgangspositionen der Autoren, die sie beim Schreiben ihrer Werke inne hielten sowie die Frage, ob sie von einer Art „Vorstufen des Glücks“ ausgehen oder nicht. Inwiefern sie sich letztendlich in ihrer Glücksvorstellung und der Betrachtung des menschlichen Glücksstrebens im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben unterscheiden, wird anschließend geklärt.
Das Resümee soll eine abschließende Betrachtung der Thematik ermöglichen und aufzeigen was sich aus den vorherigen Informationen mitnehmen lässt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Aurelius Augustinus

1.1 Biographie und historische Einordnung

1.2 Entstehungsgeschichte von De beata vita

1.3 Augustinus über das Glücksstreben und den Glauben

2. Martin Luther

2.1 Biographie und historische Einordnung

2.2 Entstehungsgeschichte des Großen Katechismus

2.3 Entstehungsgeschichte von Das schöne Confitemini

2.4 Luther über das Glücksstreben und den Glauben

3. Ein Vergleich zwischen Augustin und Luther

3.1 Die Ausgangsposition der Autoren

3.2 Vorstufen des Glücks?!

3.3 Glück

4. Resümee

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Konzepte des menschlichen Glücksstrebens im Verhältnis zum christlichen Glauben durch einen theologischen Vergleich der Werke von Aurelius Augustinus und Martin Luther. Ziel ist es, die unterschiedlichen Herangehensweisen und Perspektiven beider Denker herauszuarbeiten und aufzuzeigen, wie sie trotz ihrer verschiedenen historischen Kontexte die Suche nach Glück mit Gott verknüpfen.

  • Theologische Analyse des Glücksbegriffs bei Augustinus und Luther
  • Historische Einordnung der Autoren und ihrer Werke
  • Untersuchung des Verhältnisses von Askese und weltlichem Glück
  • Vergleich der Rolle des göttlichen Willens und des menschlichen Strebens
  • Reflexion über die Vereinbarkeit von Glauben und individuellem Glücksanspruch

Auszug aus dem Buch

1.3 Augustinus über das Glücksstreben und den Glauben

Die Unterhaltung, die Augustinus innerhalb seines Werkes De beata vita beschreibt, soll hier als Quelle für dessen Auffassung von menschlichem Glücksstreben und Glauben dienen. Der Inhalt seiner Gedanken zu dieser Thematik soll im Folgenden dargestellt werden.

Bereits zu Beginn des Werks, als das Wort noch an dessen Empfänger Theodorus gerichtet ist, bezeichnet Augustinus den „Hafen der Philosophie“ als „Zugang […] zum Festland des Glücks“. In einer Schifffahrts-Metapher zählt er dabei drei Arten von Seefahrern auf, die die unterschiedlichen Wasserwege, die es zum Hafen gibt, auf verschiedenste Arten befahren. Währenddessen werden sie durch dichten Nebel, andere Küsten oder diverse Verwirrungen von dem direkten Weg zum Hafen des Glücks abgelenkt. Augustinus bezeichnet sich selbst als einen von ihnen, der noch nicht an seinem Ziel angekommen ist. Wie er zu diesen Überlegungen gekommen ist, möchte er Theodorus durch das nachfolgend dargestellte Gespräch erläutern, um dessen Meinung darüber in einem antwortenden Brief zu hören.

Augustinus eröffnet nach einer Art Einleitung in die Thematik, das konkrete Reden über das Glück wie folgt:

„Ich [Augustinus] fing daher von neuem an: ‚Wir alle wollen glücklich sein!‘. Kaum hatte ich dies vorgebracht, stimmten sie mir auch schon einmütig zu.“

Somit ist die erste Feststellung über das Glück gegeben, denn alle Menschen streben offensichtlich nach dem Erreichen dessen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Hinführung zur Glücksthematik und Vorstellung der zentralen Fragestellung sowie der untersuchten Werke von Augustinus und Luther.

1. Aurelius Augustinus: Biographische Einordnung Augustins und Analyse seiner Glücksauffassung im Kontext von De beata vita.

2. Martin Luther: Darstellung von Luthers Lebensweg und Untersuchung seiner Theologie bezüglich des Glücksstrebens in seinen Katechismen und dem 118. Psalm.

3. Ein Vergleich zwischen Augustin und Luther: Synthese der unterschiedlichen Ansätze zur Ausgangslage, den Vorstufen des Glücks und der Definition von Glück selbst.

4. Resümee: Abschließende Betrachtung der Erkenntnisse über die Verbindung von menschlichem Glücksstreben und christlichem Glauben bei beiden Autoren.

5. Literaturangaben: Verzeichnis der herangezogenen Primär- und Sekundärquellen sowie der verwendeten Internetquellen.

Schlüsselwörter

Augustinus, Luther, Glücksstreben, christlicher Glaube, De beata vita, Großer Katechismus, Das schöne Confitemini, Theologie, Askese, Trinität, Glück, Gottesbeziehung, Lebensführung, Reformation, Kirchenväter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die theologischen Ansätze von Aurelius Augustinus und Martin Luther in Bezug auf die menschliche Sehnsucht nach Glück und deren Vereinbarkeit mit dem christlichen Glauben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte von Glück, die Rolle der Askese, die Bedeutung des göttlichen Willens und die Frage, wie der Mensch im christlichen Kontext zu einem erfüllten Leben gelangt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich der verschiedenen Glücksverständnisse dieser zwei einflussreichen Denker, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative theologische Analyse, basierend auf der Auswertung von Primärtexten und relevanter Sekundärliteratur zu den Autoren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der biographischen Kontexte, die Analyse der spezifischen Glücksauffassungen in ausgewählten Werken und einen direkten Vergleich dieser Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Glücksstreben, Gottesverhältnis, Askese, Rechtfertigung sowie die spezifischen Schriften von Augustinus und Luther.

Warum spielt die Askese bei Augustinus eine so wichtige Rolle für das Glück?

Für Augustinus hilft Askese dabei, sich von vergänglichen, weltlichen Gütern zu lösen, die den Menschen vom wahren, ewigen Glück in Gott ablenken.

Wie unterscheidet sich Luthers Sicht auf weltliche Güter von der Augustins?

Während Augustin den Verzicht betont, sieht Luther weltliche Güter als Zeichen göttlicher Güte, sofern der Mensch sein Herz nicht an sie, sondern allein an Gott hängt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Menschliches Glücksstreben und christlicher Glaube bei Aurelius Augustinus und Martin Luther
Untertitel
Ein Vergleich der theologischen Ansätze
Hochschule
Universität Osnabrück  (Evangelische Theologie)
Note
1,7
Autor
Marlen Rossol (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
24
Katalognummer
V271331
ISBN (Buch)
9783656631286
ISBN (eBook)
9783656631293
Sprache
Deutsch
Schlagworte
menschliches glücksstreben glaube aurelius augustinus martin luther vergleich ansätze
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marlen Rossol (Autor:in), 2013, Menschliches Glücksstreben und christlicher Glaube bei Aurelius Augustinus und Martin Luther, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/271331
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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