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Differenzierung des Shared (IT)Service Centers

Grundsätze der Transaktionskostentheorie und Standortentscheidung

Title: Differenzierung des Shared (IT)Service Centers

Research Paper (undergraduate) , 2009 , 53 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.A. Andre Ullmann (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

„Philips“ begann im Jahr 2002, sekundäre Funktionen wie etwa Informationstechnologie, Beschaffung und Personal kontinuierlich durch Shared Service Einheiten erstellen zu lassen. Es handelt sich hierbei um eine Art internes Outsourcing von Prozessen verschiedener Bereiche eines Unternehmens. Hiermit sollten Redundanzen, die sich vorwiegend aus einer dezentralen Konzernstruktur ergaben, abgebaut werden. Das Organisationsmodell der Shared Service Einheiten erwies sich als sehr erfolgreich und es konnten Kosten in Höhe von 170 Mio. EUR pro Jahr eingespart werden.1 Einsparpotentiale wie diese dienten als Auslöser für die vorliegende Studienarbeit und stehen im direkten Zusammenhang mit der anschließenden Bachelor Thesis. Diese Studienarbeit unternimmt den Versuch einer theoretischen Fundierung der Shared (IT)Service Center. Weiterhin soll ein Vergleich zwischen Shared (IT)Service Centern (im folgenden SSC) und alternativen Geschäftsmodellen gezogen werden. Es soll ermittelt werden ob das SSC eine generelle Vorteilhaftigkeit gegenüber den Alternativen besitzt. Diskutiert wird diese neue Organisationsform am Beispiel multinationaler Konzerne wie zum Beispiel Nokia Siemens Networks (NSN), welche Ihre Geschäftsmodelle kontinuierlich weiterentwickeln und optimieren müssen. Global agierende Unternehmen wie NSN stellen Ihre Prozesse ständig in Frage, um Ihre produkt-orientierten Angebote und marktfähigen Dienstleistungen zeitgemäß, kostengünstig und mit hoher Qualität anbieten zu können. Nachdem lange Zeit zur optimalen Förderung der Unternehmensziele die Organisation der Kernprozesse im Mittelpunkt stand, rücken zunehmend Unterstützungsprozesse in das Zentrum organisatorischer Gestaltung.2 Unternehmen bündeln verstärkt Unterstützungsprozesse in so genannten SSC. Dabei handelt es sich um Organisationseinheiten, die interne Dienstleistungen zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen innerhalb eines Konzerns bereitstellen. Allerdings steht das SSC Geschäftsmodell nicht als alleinige Optimierungslösung zur Wahl. Begriffe wie Zentralisierung (d.h. strategischen Entscheidungen werden von der zentralen Unternehmensführung getroffen) und Business Process Outsourcing (d.h. Übertragung bisher im eigenen Unternehmen erstellter Leistungsfunktionen an fremde Unternehmen3) sind weitere Instrumente zur Erreichung der Unternehmensziele.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsfrage und Zielsetzung

1.2 Eingrenzung und Vorgehensweise

2. Einordnung von Eigen- und Fremderstellung in der Informationstechnologie

2.1 IT Zentralisierung als Dimension der Eigenerstellung

2.1.1 Merkmale der Zentralisierung

2.1.2 Chancen-Risiken der Zentralisierung

2.2 BPO-Outsourcing als Dimension der Fremderstellung

2.2.1 Merkmale des (BPO)Outsourcing

2.2.2 Chancen-Risiken des (BPO)Outsourcing

2.3 Shared (IT)Services als Hybrid zwischen Eigen- und Fremdleitung

2.3.1 Merkmale des Shared (IT)Services

2.3.2 Chancen-Risiken des Shared (IT)Services

2.4 Vergleich und Beurteilung der drei Geschäftsmodelle

3. Theoretische Fundierung zum Shared (IT)Service

3.1 Definitionen des Shared (IT)Service Konzepts

3.1.1 Transaktionskostentheorie

3.1.2 Wahl des Standorts

4. Entwicklung des Shared (IT)Service Centers

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Differenzierungen von Shared (IT)Service Centern (SSC) im Vergleich zu den klassischen Geschäftsmodellen der Zentralisierung und des Outsourcings, um deren Vorteilhaftigkeit sowie die Relevanz der Transaktionskostentheorie und Standortwahl für die Unternehmensführung zu beleuchten.

  • Vergleich der Organisationsmodelle Zentralisierung, Outsourcing und Shared (IT)Service Center.
  • Theoretische Fundierung des SSC-Konzepts durch die Transaktionskostentheorie.
  • Analyse von Einflussfaktoren auf die internationale Standortentscheidung.
  • Untersuchung zukünftiger Evolutionsstufen von Shared Service Organisationen.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Merkmale des Shared (IT)Services

Sobald eine verwendete Leistungsart isolierbar und zerlegbar ist, beinhaltet die Make-or-buy Entscheidung nicht nur die Wahl zwischen den Extremen ‚ausschließlicher Eigenleistung‘ und ‚ausschließlicher Fremdbezug‘, sondern auch, ob und in welcher Form die Leistungsbestandteile aufgeteilt werden können. In einem Unternehmen wird folglich in jeder Einheit das bestmögliche Gleichgewicht zwischen Leistungsbezug und Leistungserstellung angestrebt. Jedoch schließen die beiden Extreme einander nicht aus. Durch Kombination beider Extreme kann eine Misch- oder eine sogenannte Hybridform entstehen. Der Shared (IT)Service Ansatz steht also als Hybrid zwischen den zuvor diskutierten Ausprägungen von Eigen- und Fremderstellung. Er soll dem Unternehmen ermöglichen, Standardisierungs- und Spezialisierungseffekte sowie einheitenübergreifend Synergien zu nutzen. Eine diesbezügliche Leistungserbringung wird durch eine organisatorische Institution mit eigener Struktur für mindestens zwei Einheiten desselben oder eines ähnlichen Wirtschaftssubjektes erbracht. Durch Konzentration gleichartiger IT-Leistungen entstehen Erfahrungskurveneffekte ‚Skaleneffekte‘ und ‚Lernkurveneffekte‘. Der Ort der Leistungserbringung ist das SSC, welches wie in Abbildung 5. deutlich wird, autonom handlungsfähig ist und die erforderlichen Mittel selbst bestimmt sowie deren Einsatz zur Zielerreichung innerhalb definierter Grenzen selbständig (Profit-Center) oder primär organisatorisch integriert (Cost Center).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert das Thema durch belegte Einsparpotenziale multinationaler Konzerne und definiert die Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Einordnung von Eigen- und Fremderstellung in der Informationstechnologie: Dieses Kapitel erläutert die Merkmale, Chancen und Risiken der Modelle Zentralisierung, Outsourcing und Shared (IT)Service und vergleicht diese kritisch.

3. Theoretische Fundierung zum Shared (IT)Service: Hier erfolgt die wissenschaftliche Fundierung durch die Anwendung der Transaktionskostentheorie und die Analyse der Faktoren, die bei der Wahl des Standorts eine entscheidende Rolle spielen.

4. Entwicklung des Shared (IT)Service Centers: Das Kapitel wagt einen Ausblick auf die zukünftige Evolution von SSC-Modellen, von gegenwärtigen Ansätzen hin zu hochgradig vernetzten und virtuellen Organisationsformen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass keine allgemeine „beste“ Alternative existiert, sondern die Entscheidung stark von unternehmensspezifischen Faktoren abhängt.

Schlüsselwörter

Shared Service Center, IT-Zentralisierung, Outsourcing, Transaktionskostentheorie, Standortentscheidung, Business Process Outsourcing, Kostenreduzierung, Prozessoptimierung, Nearshoring, Offshoring, Skaleneffekte, Wertschöpfungskette, Service Level Agreement, Konsolidierung, Organisationsmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Shared (IT)Service Center als hybrides Organisationsmodell und setzt diese in Beziehung zu den klassischen Modellen der Zentralisierung und des Outsourcings.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Fundierung via Transaktionskostentheorie, die Vor- und Nachteile der Organisationsformen sowie die Kriterien der Standortwahl.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vorteilhaftigkeit von Shared (IT)Service Centern gegenüber den Alternativen zu prüfen und die Relevanz theoretischer Ansätze für die Praxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der theoretischen Herleitung über die Transaktionskostentheorie, ergänzt durch die Auswertung von Trendstudien zur Standortentscheidung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Geschäftsmodelle, deren kritischen Vergleich sowie die theoretische Fundierung und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Shared Service Center, Transaktionskostentheorie, Outsourcing, Standortentscheidung und Prozessoptimierung geprägt.

Warum spielt die Transaktionskostentheorie eine zentrale Rolle?

Sie dient als theoretisches Instrumentarium, um Kosten bei der Vertragsanbahnung und Abwicklung zu erklären und die Wahl zwischen Eigen- oder Fremdleistung zu begründen.

Welche neuen Trends werden für Shared Service Center aufgezeigt?

Es wird ein Trend in Richtung Nearshoring in Osteuropa sowie zu hochgradig virtuellen, vernetzten Service-Modellen (Boundaryless SSC) skizziert.

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Details

Title
Differenzierung des Shared (IT)Service Centers
Subtitle
Grundsätze der Transaktionskostentheorie und Standortentscheidung
College
Steinbeis University Berlin
Grade
1,0
Author
M.A. Andre Ullmann (Author)
Publication Year
2009
Pages
53
Catalog Number
V269249
ISBN (eBook)
9783656602996
ISBN (Book)
9783656603016
Language
German
Tags
differenzierung shared service centers grundsätze transaktionskostentheorie standortentscheidung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Andre Ullmann (Author), 2009, Differenzierung des Shared (IT)Service Centers, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/269249
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