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Märchen. Eine philosophische Einschätzung

Titel: Märchen. Eine philosophische Einschätzung

Hausarbeit , 2013 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Renata Ellermann (Autor:in)

Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Es war einmal…“ wirkt wie eine Zauberformel. Wir betreten die Märchenwelt, fernab von Hier und Jetzt, und begleiten mit Vergnügen den Helden auf einer Abenteuerreise, wo nichts unmöglich ist. Wenn er glücklich geworden ist, und zwar auf immer, verlassen wir seine Welt. Diese Momente, in denen wir die Wirklichkeit überwinden, erfüllen uns mit Sehnsucht und Glück.
Kann dieses Phantasiespiel „Märchen“ ernsthaft untersucht werden? Die Philosophie hat bis jetzt wenig Wert im Märchen gefunden. Doch die weltweite Beliebtheit der Märchen über Jahrhunderte hinweg lässt vermuten, dass es hier um etwas mehr geht, als nur um kindliche Unterhaltung.
In der vorliegenden Arbeit wird das Märchen aus philosophischer Perspektive untersucht. Eine umfassende philosophische Analyse ist durch den begrenzten Umfang dieser Arbeit allerdings nicht zu bewältigen. Daher habe ich mich für die Frage nach dem Sinn des Märchens entschieden. Antworten auf die Sinnfragen können nur dann gegeben werden, wenn das Wesen des Märchens verstanden wurde.
Der erste Schritt der Analyse ist daher die Annäherung an das Wesen des Märchens. Zu diesem Zweck werden die wesentlichen Merkmale des Märchens nach dem Konzept von Lüthi dargestellt. Im zweiten Schritt werden die Sinnfragen mit den Ideen von Platon, Bloch, Bausinger und Lüthi beantwortet. Im abschließenden Fazit werden die wesentlichen Inhalte der Arbeit zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fragen nach dem Sinn des Märchens

2.1. Wesen des Märchens

2.1.1. Eindimensionalität

2.1.2. Flächenhaftigkeit

2.1.3. Abstrakter Stil

2.1.4. Isolation und Allverbundenheit

2.1.5. Sublimation und Welthaftigkeit

2.2. Sinnanalyse

2.2.1. Instrumenteller Sinn: Welche Bedürfnisse befriedigt das Märchen?

2.2.1.1. Märchenglück

2.2.1.2. Hoffnung

2.2.2. Funktionaler Sinn: Warum sind Märchen wichtig?

Bildung der Seele in der Kindheit

2.2.3. Kommunikativer Sinn: Was sagt uns das Märchen?

Menschenbild des Märchens

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Märchen aus einer philosophischen Perspektive mit dem Ziel, den tieferen Sinn hinter der weltweiten Beliebtheit dieser Erzählungen zu ergründen. Dabei werden das Wesen des Märchens sowie dessen Funktionen für das Individuum und die Gesellschaft analysiert, um zu verstehen, welche existenziellen Bedürfnisse durch das Märchen befriedigt werden.

  • Philosophische Analyse des Märchenwesens nach Max Lüthi
  • Instrumentelle Sinnstiftung: Bedürfnisbefriedigung und Märchenglück
  • Funktionaler Sinn: Die Rolle des Märchens in der kindlichen Sozialisation
  • Kommunikativer Sinn: Das Menschenbild und die Hoffnung im Märchen
  • Rezeption philosophischer Ansätze von Platon und Ernst Bloch

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Eindimensionalität

Die Märchen unterscheiden genau, wie die Legenden, Mythen und Sagen zwischen einer diesseitigen und einer jenseitigen Welt. Doch diese zwei Welten sind im Märchen voneinander nicht streng getrennt. Der Märchenheld, meistens ein Mensch, begegnet der Hexe oder dem Drachen oder einem gewöhnlichen Wolf, der plötzlich sprechen kann, wie einem Wesen seinesgleichen. Das Jenseitige wird nicht als etwas Außergewöhnliches erlebt. In dieser Begegnung fehlt das Staunen, die Neugierde, die Sehnsucht oder die Furcht. Die jenseitige Welt ist in der Märchenwelt keine fremde Dimension für die Menschen. Die Begegnung mit einer Fee ist genauso selbstverständlich wie die Begegnung mit einem Jäger. Der Held begegnet ihnen, wenn er in die Ferne wandert. Sie helfen ihm, schenken ihm Gaben oder sie sind Gegner oder Auftraggeber. Danach verschwinden sie. Woher sie kommen und wohin sie gehen interessiert den Märchenhelden nicht. Das Wunderbare ist genauso wenig fragwürdig für ihn wie das Alltägliche. Der Märchenheld wird in der Märchenwelt von Punkt zu Punkt vorwärts bewegt. Es gibt kein Rückwärts. Eine Wiederkehr zu einer bestimmten Station der Handlung ist eine neue Station in der Handlung. Die wortwörtliche Wiederholung von ganzen Texten macht die Wiederkehr deutlich und nicht der Hinweis, wie etwa „früher“ oder „es geschah genauso wie das letzte Mal“. Die räumliche Ferne im Märchen ergibt sich aus der Wanderung des Helden von Handlungspunkt zu Handlungspunkt, während dessen er dem Diesseits oder dem Jenseits begegnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die philosophische Fragestellung ein und erläutert die methodische Annäherung an das Wesen und den Sinn von Märchen.

2. Fragen nach dem Sinn des Märchens: Dieses Kapitel differenziert die Sinnfrage in instrumentelle, funktionale und kommunikative Aspekte und beleuchtet die Bedeutung für den Menschen.

2.1. Wesen des Märchens: Hier werden zentrale Strukturmerkmale wie Eindimensionalität, Flächenhaftigkeit und Abstraktion anhand des Konzepts von Max Lüthi dargelegt.

2.2. Sinnanalyse: Dieser Abschnitt untersucht, wie Märchen Bedürfnisse befriedigen, welche Rolle sie in der Erziehung spielen und welches Menschenbild sie vermitteln.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Märchen ein wertvolles, tiefgründiges Gedankengut darstellen.

Schlüsselwörter

Märchen, Philosophie, Sinnanalyse, Max Lüthi, Ernst Bloch, Platon, Märchenglück, Hoffnung, Eindimensionalität, Menschenbild, Kindheit, Erziehung, Sozialisation, Phantasie, Wirklichkeitsferne

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die philosophische Einschätzung von Märchen und hinterfragt deren tieferen Sinn über die bloße Unterhaltung hinaus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf das Wesen des Märchens, die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, die pädagogische Funktion sowie das im Märchen transportierte Menschenbild.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wozu ist das Märchen gut?“ bzw. welche Sinnaspekte lassen sich aus philosophischer Perspektive für das Märchen ausmachen?

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Analyse stützt sich auf die literaturwissenschaftliche Märchenforschung von Max Lüthi sowie auf philosophische Konzepte von Platon und Ernst Bloch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der formalen Wesensmerkmale des Märchens und eine anschließende Sinnanalyse hinsichtlich instrumenteller, funktionaler und kommunikativer Dimensionen.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die wichtigsten Begriffe sind Märchen, Philosophie, Sinnanalyse, Märchenglück, Hoffnung, Menschenbild, Kindheit und die Konzepte von Lüthi, Bloch und Platon.

Welche Bedeutung misst Platon dem Märchen bei?

Platon betont die Bedeutung der Märchen für die Bildung der Kinderseele und fordert eine sorgfältige Auswahl der Geschichten, um moralisch korrekte Werte zu vermitteln.

Wie interpretiert Ernst Bloch die Hoffnung im Märchen?

Bloch betrachtet Märchen als „Wunschbilder der Hoffnung“, die den Menschen zum „Träumen nach vorwärts“ anregen und eine Perspektive auf ein besseres Leben bieten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Märchen. Eine philosophische Einschätzung
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Note
1,3
Autor
Renata Ellermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V268905
ISBN (Buch)
9783656598954
ISBN (eBook)
9783656598978
Sprache
Deutsch
Schlagworte
märchen eine einschätzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Renata Ellermann (Autor:in), 2013, Märchen. Eine philosophische Einschätzung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/268905
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Leseprobe aus  21  Seiten
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