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Fragmentarische Analysen zum Begriff des Rassismus

Title: Fragmentarische Analysen zum Begriff des Rassismus

Seminar Paper , 2014 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kilian Seefeld (Author)

Politics - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Ein wesentlicher Bestandteil eines menschenwürdigen Lebens kann sicherlich darin gesehen werden, ein Leben frei von Diskrimierungen führen zu können. Dem Schutz vor rassistischer Diskrimierung kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Denn es handelt sich bei dieser um eine Form von Diskrimierung, die aufgrund der internen soziologischen Struktur unter bestimmten Umständen eine besonders gravierende gesellschaftsschädigende Wirkung entfalten kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Inhalt der Arbeit

1.2. Methodologische Vorklärung: Die Rede von der „Existenz“ menschlicher Rassen

2. Die Phänomene „Rasse“ und „Rassismus“

2.1. Begriffliche Aspekte

2.2. Soziologische Aspekte

3. Hendrik Cremer: „... und welcher Rasse gehören sie an?“

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert kritisch das Phänomen des Rassismus und die wissenschaftliche sowie rechtliche Verwendung des Rassenbegriffs. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, warum der Begriff „Rasse“ aus Rechtstexten entfernt werden sollte und wie ein Schutz vor rassistischer Diskriminierung ohne diesen wissenschaftlich haltlosen Begriff sprachlich adäquat formuliert werden kann.

  • Historische und soziologische Genese des Rassenbegriffs
  • Die Funktion von Rassismus als Instrument der Ausgrenzung und Hierarchisierung
  • Die Problematik der biologischen Naturalisierung sozialer Eigenschaften
  • Der Zusammenhang zwischen Rassenideologien und politischer Macht
  • Begrifflicher Korrekturvorschlag zur Streichung des Begriffs „Rasse“ in der Gesetzgebung

Auszug aus dem Buch

Die Phänomene „Rasse“ und „Rassismus“

Der Rassengedanke hat eine sehr vielschichtige und wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Zuge seiner historischen Entwicklung hat sich der Rassismus in seiner Struktur oftmals grundlegend gewandelt. Er passte sich immer wieder dem herrschenden politischen und wissenschaftlichen Zeitgeist an und sicherte sich somit sein Fortbestehen bis in die heutige Zeit. Geulen macht darauf aufmerksam, dass „der Rassismus nie eine dumpfe, irrationale Ideologie in den Köpfen unverbesserlicher Menschenhasser war, sondern von Anfang an eine in der politischen Rationalität der Neuzeit verankerte Möglichkeit der extremen und exzessiven Selbstfindungs-, Abgrenzungs- und Weltverbesserungspolitik“. Dies trifft umso mehr zu, wenn man sich klar macht, dass die Entwicklung von Rassentheorien bis in die Moderne hinein einen der populärsten wissenschaftlichen Ansätze darstellte.

Der Rassismus in seiner harmlosen Variante ist der schlichte Versuch, die Mannigfaltigkeit menschlicher Existenz- und Erscheinungsweisen durch festgelegte Kategorisierungen in eine (vermeintlich) nachvollziehbare Ordnung zu bringen. Rassismus ist daher „zunächst nichts anderes als eine `Lehre` von den Menschenrassen, von ihrem Verhältnis zueinander und zur Menschheit als Ganzem, von ihrem jeweiligen Charakter, von ihrem verschiedenen Wert“. Im Kontext praktischer Umsetzung können Rassentheorien aber auch dazu dienen, einen scheinbar notwendigen Ausschluss und sogar die Vernichtung von Menschen als unvermeidbare Folge natürlicher Rassenauslese zu begreifen und damit zu legitimieren. Man sollte an dieser Stelle aber klar stellen, dass nicht jede Rassentheorie in sich eine Theorie der Ausgrenzung darstellt. Erst unter der Bedingung, dass rassentheoretische Annahmen zu einem ideologischen Leitmotiv der Mächtigen werden, kann der Rassismus sein unmoralisches, bisweilen sogar mörderisches Potential entfalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung eines diskriminierungsfreien Lebens und thematisiert die aktuelle Debatte um die Streichung des Wortes „Rasse“ aus deutschen und internationalen Rechtstexten.

1.1. Inhalt der Arbeit: Dieser Abschnitt skizziert den Aufbau der Untersuchung und betont die Notwendigkeit, das Phänomen Rassismus auf Basis soziologischer Forschung kritisch zu hinterfragen.

1.2. Methodologische Vorklärung: Die Rede von der „Existenz“ menschlicher Rassen: Hier wird dargelegt, dass die wissenschaftliche Analyse von Rassismus eine kritische Prüfung des Rassebegriffs erfordert, da ohne ein konsistentes Begriffsfundament keine Diskriminierung sinnvoll sanktioniert werden kann.

2. Die Phänomene „Rasse“ und „Rassismus“: Das Kapitel untersucht die historische Wandlungsfähigkeit des Rassismus und seine Funktion als Instrument zur Einteilung der Menschheit in wertende Hierarchien.

2.1. Begriffliche Aspekte: Hier wird analysiert, wie sich der Rassismus von einer vermeintlichen Klassifizierungslehre zur Ideologie der Entwertung entwickelt hat, wobei besonders die Verbindung von Physiognomie und psycho-sozialen Eigenschaften im Fokus steht.

2.2. Soziologische Aspekte: Dieser Teil beleuchtet die Rolle rassistischer Konzepte bei der Legitimierung von Herrschaft und Ausbeutung, insbesondere am historischen Beispiel der Sklaverei und des Kolonialismus.

3. Hendrik Cremer: „... und welcher Rasse gehören sie an?“: Dieses Kapitel stellt den Vorschlag von Hendrik Cremer vor, den Begriff „Rasse“ durch präzisere Formulierungen wie „rassistische Benachteiligung“ zu ersetzen, um rassistische Vorurteile nicht durch gesetzgeberische Sprache zu institutionalisieren.

Schlüsselwörter

Rassismus, Rassenbegriff, Diskriminierung, Menschenrechte, Rassentheorien, Identität, Soziologie, Rechtstexte, Nationalsozialismus, Sklaverei, Anthropologie, Ideologie, Vorurteile, Fremdbeschreibung, Gesetzgebung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Phänomen des Rassismus und die wissenschaftliche sowie rechtliche Haltbarkeit des Begriffs „Rasse“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die historische Entwicklung von Rassentheorien, die soziologische Funktion von Rassenkonstruktionen sowie die Debatte um die Verwendung des Begriffs in juristischen Dokumenten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu begründen, warum der Begriff „Rasse“ aus Rechtstexten gestrichen werden sollte, ohne dabei den Schutz vor rassistischer Diskriminierung zu schwächen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine wissenschaftlich-analytische Untersuchung durchgeführt, die auf der kritischen Auseinandersetzung mit historischer Literatur und aktuellen diskursanalytischen Vorschlägen (wie denen von Hendrik Cremer) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird der Rassenbegriff als soziale Konstruktion analysiert, die historische Genese des Rassismus als Machtinstrument beleuchtet und die Notwendigkeit einer sprachlichen Korrektur in Gesetzestexten diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Rassismus, Diskriminierung, Rassenhierarchien, soziale Konstruktion und Menschenrechtsschutz.

Warum ist der Begriff „Rasse“ nach Meinung des Autors wissenschaftlich nicht haltbar?

Der Autor argumentiert, dass der Rassenbegriff keine konsistente Unterscheidungsgrundlage bietet und stattdessen willkürlich zur Vereinfachung komplexer menschlicher Identitäten verwendet wird.

Wie schlägt der Autor vor, rassistische Diskriminierung rechtlich zu fassen, ohne das Wort „Rasse“ zu nutzen?

Der Autor unterstützt den Vorschlag von Hendrik Cremer, Formulierungen wie „rassistische Benachteiligung“ zu verwenden, da diese nicht die Existenz von Rassen behaupten, sondern auf die Diskriminierungsakte selbst rekurrieren.

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Details

Title
Fragmentarische Analysen zum Begriff des Rassismus
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Humanwissenschaften)
Course
Menschenrechte im internationalen Vergleich
Grade
1,7
Author
Kilian Seefeld (Author)
Publication Year
2014
Pages
14
Catalog Number
V268872
ISBN (Book)
9783656598640
ISBN (eBook)
9783656598657
Language
German
Tags
fragmentarische analysen begriff rassismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kilian Seefeld (Author), 2014, Fragmentarische Analysen zum Begriff des Rassismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/268872
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