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Die Erfassung der Erzählfähigkeit bei Kindern

Title: Die Erfassung der Erzählfähigkeit bei Kindern

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 17 Pages , Grade: 3,3

Autor:in: Marco José (Author)

German Studies - Linguistics

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Das Erzählen von Geschichten ist kulturübergreifend und hat eine lange Tradition. Seit vielen Jahren werden Geschichten niedergeschrieben und bildlich festgehalten, um uns zu mit ihren Inhalten zu fesseln, zu belehren oder einfach nur zu unterhalten. Im Erfinden von Fantasiegeschichten werden aus Kindern kleine Forscher und lernfreudige Schüler. Dieser produktive Prozess geht an den Kindern nicht spurlos vorbei, sondern fördert deren Sprachkompetenz. Den Anfang nehmen die Geschichten meist im Vorlesen als Abendgeschichte durch die Eltern und zieht sich, im optimalen Fall, durch den Alltag. Die Lesesozialisation kann eine erste Säule der Sprachkompetenz werden. Hinzu kommen die alltäglichen Gespräche in der Familie bis hin zur Kommunikation im Unterricht und damit in der Öffentlichkeit.
Aber Kinder sind höchst individuell unterschiedlich und es ist bisher recht schwierig, auf deren Heterogenität im Erzählverhalten einzugehen. Verschiedene linguistische Forscher experimentieren mit Erhebungsmethoden und Fördermaßnahmen.
In dieser Hausarbeit soll auf zwei dieser Modelle eingegangen werden und deren Praxistauglichkeit. Wie sind sie aufgebaut? Mit welchen Erhebungsmethoden gehen sie vor? Welche Fördermaßnahmen bieten sie an?
Verschiedene Definition erläutere ich zum Anfang, um anschließend diese beiden Modelle zu analysieren. Abschließend gehe ich noch auf den Aspekt der familialen Sozialisation ein und schließe diese Facharbeit mit einem resümierenden Schlusswort.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

3. Die Erfassung der Erzählfähigkeit bei Kindern (Boueke/Schülein 1991)

3.1. Konversationelle Rahmenbedingungen für erfolgreiches Erzählen

3.2. Die Teilfähigkeiten

3.3. Kritik an diesem erzähltheoretischen Modell

3.3.1. Der Aspekt der individuellen Entwicklung

4. Die Erfassung der Erzählfähigkeit mit dem Modell DO-BINE (Quasthoff et al. 2011)

4.1. Die Leitvorstellungen von DO-BINE

4.2. Auswertung

4.3. Fördermöglichkeiten durch DO-FINE

4.4. Kritik an diesem interaktiven Modell und Vergleich mit dem Verfahren nach Boueke/Schülein (1991)

5. Der Aspekt der familialen Sozialisation

6. Schluss

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht wissenschaftliche Modelle zur Erfassung und Förderung der kindlichen Erzählfähigkeit. Dabei wird analysiert, wie sich narrative Kompetenzen im Vor- und Grundschulalter bestimmen lassen, welche methodischen Ansätze dabei zum Einsatz kommen und welche Rolle das familiäre Umfeld bei der sprachlichen Entwicklung spielt.

  • Vergleich zweier linguistischer Erhebungsmodelle (Boueke/Schülein vs. Quasthoff et al.)
  • Methoden der narrativen Analyse von Kindererzählungen
  • Praxistaugliche Förderansätze für die Sprachdidaktik
  • Einfluss der sozialen Herkunft auf die Sprachkompetenz

Auszug aus dem Buch

3. Die Erfassung der Erzählfähigkeit bei Kindern (Boueke/Schülein 1991)

Dietrich Boueke und Frieder Schülein entwickelten ein Strukturmodell, um die Erzählfähigkeit bzw. Erzählkompetenz bei Vor- und Grundschülern zu ergründen. Ihr Forschungsblick richtete sich auf Alltagserzählungen, die entweder informativ oder unterhaltsam sein konnten. Mithilfe von Kinderliteratur untersuchten sie den Stellenwert von kindlichen Erzähltexten. Dieser erzähltheoretische Ansatz war ihr Analyseinstrument, mit der sie ihre Leitfrage erörterten, in welchem Umfang sich Konstituenten des narrativen Schemas erkennen ließen.

Boueke und Schülein benutzten eine Bildergeschichte aus der Serie „Der kleine Herr Jakob“ von Hans Jürgen Press (Otto Maier Verlag Ravensburg 1981), hier die Folge „Gemeinsamer Weg“ (Abb.1). Im Gegensatz zur Abbildung wurden den Kindern die Bilderfolge in horizontaler Reihenfolge dargeboten. Die kleinen Probanden, die nun zu dieser Vorlage erzählen durften, waren im Vor- und Grundschulalter (5, 7 und 9 Jahre). So entstanden, alterstypisch, differenzierte narrative Schemata, die nun die beiden Linguisten nach ihrem o. g. Strukturschema einteilen konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Zielsetzung der Arbeit, die sich mit zwei Modellen zur Erfassung der Erzählfähigkeit bei Kindern befasst.

2. Definitionen: Erläuterung grundlegender Fachbegriffe wie Diskurseinheiten, Erzählen, Interaktion und Schemata für das Verständnis der Modelle.

3. Die Erfassung der Erzählfähigkeit bei Kindern (Boueke/Schülein 1991): Detaillierte Betrachtung eines Modells, das narrative Fähigkeiten anhand von Bildergeschichten evaluiert.

4. Die Erfassung der Erzählfähigkeit mit dem Modell DO-BINE (Quasthoff et al. 2011): Beschreibung eines interaktiven Instruments zur Erfassung und Förderung von Sprachkompetenz.

5. Der Aspekt der familialen Sozialisation: Analyse des Einflusses der häuslichen Umgebung auf die kommunikative Entwicklung von Kindern.

6. Schluss: Resümee und kritische Würdigung der verglichenen Modelle hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Erzählfähigkeit, Sprachkompetenz, narrative Schemata, Bildergeschichte, DO-BINE, DO-FINE, Interaktion, Diskurs, familiale Sozialisation, Sprachdidaktik, Kindliche Entwicklung, Erzählkompetenz, Kommunikative Strategien, pädagogische Förderung, Narrationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich mit wissenschaftlichen Modellen auseinander, die dazu dienen, die Erzählfähigkeit bei Vor- und Grundschulkindern systematisch zu erfassen und zu analysieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die linguistische Analyse narrativer Strukturen, der Vergleich zwischen monologischen und interaktiven Erhebungsmethoden sowie die pädagogische Förderung der Sprachkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Praxistauglichkeit zweier spezifischer Modelle (Boueke/Schülein sowie Quasthoff et al.) zu bewerten und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Pädagogen die Erzählkompetenz von Kindern gezielt unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Modellanalyse, die durch den Vergleich von Transkripten und die Anwendung linguistischer Kriterien (wie Diskurseinheiten) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das strukturelle Modell nach Boueke/Schülein und das interaktive Beobachtungsinstrument DO-BINE, inklusive deren spezifischer Auswertungssysteme und der darauf basierenden Förderkonzepte wie DO-FINE.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Erzählkompetenz, narrative Schemata, Interaktion, Sprachdidaktik und familiale Sozialisation definieren.

Wie unterscheiden sich die Modelle von Boueke/Schülein und Quasthoff et al. in der Anwendung?

Während Boueke/Schülein primär monologische Erzählungen anhand von Bildergeschichten auswerten, setzt das Modell von Quasthoff et al. auf einen interaktiven, ko-konstruktiven Dialog, in dem der Erwachsene gezielt Impulse gibt.

Welche Rolle spielt die familiale Sozialisation für die Erzählfähigkeit?

Die Autorin hebt hervor, dass Kinder aus bildungsnahen Haushalten oft über eine besser entwickelte Sprachkompetenz verfügen, da das Mündliche und Schriftliche in ihrer häuslichen Umgebung einen höheren Stellenwert einnimmt.

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Details

Title
Die Erfassung der Erzählfähigkeit bei Kindern
College
University of Koblenz-Landau  (Germanistik)
Course
Sprache und Handeln, insbesondere im Kontext von Mehrsprachigkeit
Grade
3,3
Author
Marco José (Author)
Publication Year
2013
Pages
17
Catalog Number
V266837
ISBN (Book)
9783656571506
ISBN (eBook)
9783656571582
Language
German
Tags
DO-BINE Erzählfähigkeit Quasthoff Erzählen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco José (Author), 2013, Die Erfassung der Erzählfähigkeit bei Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/266837
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