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Leben in virtuellen Welten. Second life?

Computer als identitätsbildende Geschöpfe

Title: Leben in virtuellen Welten. Second life?

Term Paper , 2013 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Laura Peters (Author)

Sociology - Media, Art, Music

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen des Seminars „Mediengesellschaft?“ habe ich mich intensiv mit dem Thema der Identitätsproblematik im Internet und mit Computern als identitätsbildende Geschöpfe auseinander gesetzt. Den Anstoß hierzu gab der Text „Identität im Zeitalter des Internet“ aus „Leben im Netz. Identitäten in Zeiten des Internet“ von Sherry Turkle, in dem sie die Aktivität überwiegend junger Menschen in sogenannten „MUDs“ (Multi-User-Dungeons) analysiert. Mit Hilfe verschiedener Autoren möchte ich im Folgenden die Frage nach der Identität im Zusammenhang mit dem Internet betrachten.
Der Computer ist aus der Alltagswelt mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Fast jeder besitzt einen Zugang zu einem Computer mit Internet – selbst Kinder. Einerseits bietet dieses elektronische Gerät als Kommunikationsmittel die Möglichkeit mit Menschen, die körperlich nicht anwesend sind, in Kontakt zu treten und Konflikte zeitnah und unkompliziert zu lösen. Andererseits sind auch die Konsequenzen und damit die Nachteile dieser virtuellen Möglichkeiten, beispielsweise der Realitätsverlust, von hoher Relevanz und damit Teil wissenschaftlicher Arbeiten. Diese Hausarbeit befasst sich mit der Identitätskonstruktion im Internet und den Möglichkeiten aber auch den Folgen, die sich dadurch ergeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Versuch einer Definition von Identität im Wandel der Zeit

3 Generation Internet: Second Life im MUD

3.1 Identitätskonstruktion im Internet

3.2 Mögliche Folgen der Nutzung identitätsbildender virtueller Räume

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Internets auf die Identitätsbildung des Menschen, insbesondere im Kontext von virtuellen Räumen wie MUDs (Multi-User-Dungeons), um zu ergründen, warum diese Welten für viele Nutzer eine attraktive Alternative oder Ergänzung zum realen Leben darstellen.

  • Identitätskonstruktion in digitalen Umgebungen
  • Psychologische Aspekte von Anonymität und Pseudonymität
  • Soziale Folgen der Internetnutzung und Realitätsverlust
  • Der Suchtcharakter virtueller Gemeinschaften
  • Die Veränderung menschlicher Kommunikation durch neue Medien

Auszug aus dem Buch

Identitätskonstruktion im Internet

Um dem Thema dieser Hausarbeit, der Identitätsbildung in virtuellen Räumen näher zu kommen, werden hier die Möglichkeiten gezeigt, die sog. MUDs (Multi-User-Dungeons) den Nutzern bieten. Des Weiteren wird der Grund für die Nutzung dieser Räume gezeigt. Zunächst erfolgt eine Erklärung dieser virtuellen Orte. MUDs erlauben den Spielern, sich frei in virtuell realisierten Räumen zu bewegen, zu kommunizieren und die eigene Welt zu konstruieren. Der eigentliche Körper eines Spielers wird erst durch eine textuelle Beschreibung der Äußerlichkeiten verwirklicht. Durch Textbefehle ist es möglich, mit anderen Spielern in Kontakt zu treten. MUDs ermöglichen den Zugang zu parallel ablaufenden Identitäten und Lebenswelten. Aber wieso nutzen tausende Menschen diese Möglichkeit sich ein neues, parallel ablaufendes Leben zu erschaffen? Was sind die Gründe, die den Wunsch nach einer neuen Identität hervorrufen?

„Du kannst alles sein, was du willst. Wenn du möchtest, kannst du dich völlig umkrempeln. [...] Du brauchst dich nicht darum zu kümmern, in was für Schubladen die Leute dich sonst stecken. Die Art, wie die Mitspieler dich wahrnehmen, kannst du leichter verändern, weil sie nur mitbekommen, was du ihnen zeigst. Sie schauen dir nicht auf den Körper und ziehen Rückschlüsse. [...] Alles was sie sehen, sind deine Worte. [...] Vierundzwanzig Stunden am Tag [...] triffst [du] immer ein paar Leute, die Lust haben, mit dir zu quatschen, [...].“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Identitätsproblematik im Internet ein und definiert den Fokus auf die Auswirkungen virtueller Welten auf reale menschliche Beziehungen.

2 Der Versuch einer Definition von Identität im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel erläutert den soziologischen Identitätsbegriff und beschreibt den historischen Wandel vom festen Menschenbild hin zum „homo optionis“.

3 Generation Internet: Second Life im MUD: Es wird analysiert, wie virtuelle Identitäten konstruiert werden, welche Rolle Anonymität dabei spielt und welche Risiken wie Realitätsverlust und Isolation mit der Nutzung verbunden sind.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen: Digitale Räume bieten Sicherheit und Selbstbestimmung, bergen jedoch Gefahren hinsichtlich Suchtverhalten und gesellschaftlicher Isolation.

Schlüsselwörter

Identität, Internet, Identitätsbildung, Virtuelle Räume, MUDs, Anonymität, Pseudonymität, Realitätsverlust, Soziale Isolation, Kommunikation, Suchtcharakter, Selbstwahrnehmung, Digitale Medien, Gesellschaft, Soziologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie das Internet und virtuelle Welten die Identitätsbildung des Menschen beeinflussen und verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Identitätskonstruktion, die Auswirkungen der Anonymität in virtuellen Räumen sowie die psychologischen und sozialen Folgen des Internetkonsums.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Arbeit geht der Forschungsfrage nach, ob Computer als „identitätsbildende Geschöpfe“ betrachtet werden können und wie sich ein Leben in virtuellen Welten auf das reale Dasein auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine theoretische Literaturanalyse, um mit Hilfe verschiedener soziologischer und medienwissenschaftlicher Autoren das Phänomen der Identitätsbildung im Internet zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Identitätskonstruktionen in MUDs analysiert, gefolgt von einer kritischen Betrachtung der Folgen, wie Suchtgefahr, Verlust der realen sozialen Bindungen und Isolation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Identität, Internet, Anonymität, Pseudonymität, MUDs, Realitätsverlust und soziale Isolation.

Welche Rolle spielt die Anonymität in virtuellen Welten laut der Analyse?

Anonymität wird als Sicherheitsmechanismus verstanden, der es Spielern ermöglicht, unvoreingenommen zu kommunizieren und Identitäten auszuprobieren, ohne die soziale Kategorisierung des realen Lebens fürchten zu müssen.

Warum neigen laut der Arbeit einige Nutzer zu einem exzessiven Spielverhalten?

Das exzessive Verhalten wird durch einen wahrgenommenen gesellschaftlichen Zwang zur ständigen Verfügbarkeit und die Angst, in der virtuellen Gemeinschaft den Anschluss zu verlieren, erklärt.

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Details

Title
Leben in virtuellen Welten. Second life?
Subtitle
Computer als identitätsbildende Geschöpfe
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,3
Author
Laura Peters (Author)
Publication Year
2013
Pages
9
Catalog Number
V266791
ISBN (Book)
9783656570943
ISBN (eBook)
9783656570974
Language
German
Tags
leben welten second computer geschöpfe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Peters (Author), 2013, Leben in virtuellen Welten. Second life?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/266791
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