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Mensch-Computer-Kommunikation. David Link „LoveLetters_1.0“

Title: Mensch-Computer-Kommunikation. David Link „LoveLetters_1.0“

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 31 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sebastian Gärtner (Author)

Art - Miscellaneous

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Nur zwei Jahre nach dem Ende der ersten documenta in Kassel (1956) wurde in Deutschland der erste Röhrenrechner (Z22), welcher unter Konrad Zuse entwickelt wurde, in der Bundesrepublik Deutschland an der TU Berlin eingerichtet. Die documenta (13) greift nun erstmalig die Computerentwicklung in ihren Anfängen mit der Installation LoveLetters_1.0 von David Link auf, die mittels eines rekonstruierten Computers sowie eines dazugehörigen Programms Liebesbriefe generiert.

Die hier vorliegende Arbeit befasst sich besonders mit diesem Werk, da es in den bisherigen Besprechungen zur documenta (13) kaum Beachtung gefunden hat, obwohl es eine Thematik bedient, die wie kaum eine andere das heutige menschliche Leben bestimmt. Durch die Konfrontation mit den Anfängen der Computerkommunikation wird es dem Betrachter ermöglicht, sich mit dem wohl wichtigsten Arbeits- und Kommunikationsmittel unserer Zeit auseinanderzusetzen. Gerade der Computer hat die Kommunikation so verändert wie kein anderes technisches Gerät zuvor. Somit soll bei der Betrachtung von LoveLetters_1.0 besonders das Verhältnis von Mensch-Computer-Kommunikation im Mittelpunkt stehen.

Im ersten Punkt der Arbeit wird zunächst der Künstler biografisch vorgestellt. Im Anschluss daran steht die Installation LoveLetters_1.0 im Mittelpunkt der Untersuchung. Dabei ist zunächst der geschichtliche Hintergrund zu beleuchten, bevor die ersten Eindrücke sowie die Installation an sich Beschreibung finden, worauf die Generierung der Fragen zum Kunstwerk erfolgt. Auf der Mikroebne stehen hierbei die generierten Liebesbriefe und die Frage nach den zu vermittelnden Informationen im Vordergrund. Da der Rezipient mit einem durch den Computer erstellten Liebesbrief konfrontiert wird, das heißt mit implizierten menschlichen Gefühlen, welche mittels Computer generiert und vermittelt werden, gilt es auf der Mesoebene das Phänomen der künstlichen Intelligenz zu diskutieren. Auf der Makroebne wird schließlich die heutige, durch den Computer veränderte, Kommunikation des Menschen sowie deren Auswirkung erörtert. Dabei finden im besonderen Maße die Werke des Kulturanthropologen Manfred Faßler Berücksichtigung, dem momentan besten Kenner für globale Netzentwicklungen und netzintegrierte Zeit- und Präsenzformate sowie nachgesellschaftliche Globalstrukturen.

Vor der Diskussion dieser Fragen soll die Installation jedoch in den Themenkreis der documenta (13) verortet werden. Zugleich gilt es noch einmal zu schauen, in welche

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kurzbiografie zu David Link

2. LoveLetters_1.0

2.1 Historische Hintergründe

2.2 Erster Eindruck und Beschreibung der Installation

2.3 Generierung der Fragen zu LoveLetters_1.0

2.3.1 LoveLetters_1.0 – Verortung der Installation im „Brain“ von Christov-Bakargiev

2.3.2 Mensch-Computer-Kommunikation auf der documenta X-12

2.3.3 LoveLetters_1.0 – Diskussion über die zu vermittelnden Information der generierten Liebesbriefe

2.3.4 LoveLetters_1.0 – Und das Problem der künstlichen Intelligenz

2.3.5 LoveLetters_1.0 – Die veränderte Kommunikation durch den Computer und dessen Auswirkungen

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Installation „LoveLetters_1.0“ von David Link im Kontext der documenta (13) und beleuchtet die damit verbundenen Facetten der Mensch-Computer-Kommunikation. Ziel der Arbeit ist es, die technologischen Anfänge der Computerkommunikation zu analysieren und deren Auswirkungen auf das heutige Verständnis von Künstlicher Intelligenz und zwischenmenschlicher Kommunikation kritisch zu reflektieren.

  • Historische Entwicklung der Computerkommunikation am Beispiel des Manchester Mark I.
  • Kulturelle Einordnung der Installation innerhalb des Konzepts der documenta (13).
  • Differenzierung von semantischen und ästhetischen Informationen in maschinell generierten Texten.
  • Diskussion über das Phänomen Künstliche Intelligenz und die Grenzen der Simulation menschlichen Denkens.
  • Analyse der Transformation menschlicher Kommunikation durch digitale Medien und soziale Netzwerke.

Auszug aus dem Buch

2.2 Erster Eindruck und Beschreibung der Installation

Nach dem Betreten des linken Flügels der Kasseler Orangerie war ich im Vergleich zur Leere des Untergeschosses im Fridericianum zunächst vollkommen visuell überfordert. Der teils abgedunkelte Raum war in Gänze mit technischen Apparaturen und Bauteilen bestückt. In der Mitte des Raumes stand eine riesige Druckmaschine, die noch mit Lettern bestückt wurde und dahinter eine Rechenmaschine Zuses (Z 23). Da ich von technischen Apparaturen, ihren Funktionsweisen und den Bereichen, die mit diesem in Verbindung stehen (Physik, Elektrotechnik, Maschinenbau usw.), wenig Kenntnisse habe, bemerkte ich zuerst die innere Abneigung gegenüber des Raumes. Meine anfängliche Euphorie, mich mit dem Werk von DAVID LINK auseinanderzusetzen, erlitt hier vorerst einen Rückschlag.

Aus diesem Grund wandte ich mich zunächst meinem rechten Blickfeld zu, in dem einige Malereien und Aquarellen von Konrad Zuse zu sehen waren. Sie ermöglichten es mir, einen ersten Zugang zu diesem Ausstellungsraum zu gewinnen. Zwar erschienen z.B. die Gemälde von Weitem in ihrer Farbigkeit alles andere als mechanisch und technisch, dennoch bewogen sie mich zum Betreten der Räumlichkeiten. Bei näherer Betrachtung dieser konstruktivistischen/futuristischen Ölgemälde erwuchs in mir jedoch die Motivation, mich mit dieser komplexen Thematik zu befassen. Wenn Zuse sich als Autodidakt der Herausforderung der künstlerischen Arbeit stellte, welches als Hintergrundinformation auf dem Schild zu den ausgestellten Exponaten zu lesen war, warum sollte ich mich dem Themenfeld der Technik, den Maschinen und Computern verweigern?

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung verortet die Installation „LoveLetters_1.0“ im Kontext der documenta (13) und erläutert die Relevanz der Untersuchung der Mensch-Computer-Kommunikation.

1. Kurzbiografie zu David Link: Dieses Kapitel skizziert den Werdegang des Künstlers David Link, seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte und bisherigen computerbasierten Kunstprojekte.

2. LoveLetters_1.0: Dieses Kapitel stellt die Installation detailliert vor, von den historischen Hintergründen über die Beschreibung der Ausstellungsform bis hin zur tiefgehenden Analyse der Kommunikationsebenen (Mikro, Meso, Makro).

Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert die technologische Entwicklung sowie deren Auswirkungen auf das Individuum und die Gesellschaft.

Schlüsselwörter

David Link, LoveLetters_1.0, documenta, Mensch-Computer-Kommunikation, Künstliche Intelligenz, Computergeschichte, Medienkunst, Kommunikation, Digitalisierung, Algorithmus, Manchester Mark I, Textgenerierung, semantische Information, ästhetische Information, virtuelle Realität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Installation „LoveLetters_1.0“ von David Link, die sich mit der Frühgeschichte der Computerkommunikation befasst und diese in einen zeitgenössischen Kontext einordnet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Geschichte der Computertechnologie, die Natur der Mensch-Computer-Interaktion, die Künstliche Intelligenz sowie die Veränderung der Kommunikation durch das Internet.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Analyse der Installation die komplexen Beziehungen zwischen Mensch und Computer zu erörtern und die Auswirkungen der Digitalisierung auf das menschliche Denken und Kommunizieren kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor wählt einen kulturwissenschaftlichen Ansatz, der technische Analysen mit semiotischen und kommunikationstheoretischen Fragestellungen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einbettung der Installation, eine Analyse der generierten Liebesbriefe hinsichtlich semantischer und ästhetischer Informationen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit KI und dem Rückgang des diskursiven Denkens durch soziale Netzwerke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wesentliche Begriffe sind David Link, Mensch-Computer-Kommunikation, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Medienkunst.

Welche besondere Bedeutung hat das „Brain“ auf der documenta (13) für das Werk?

Das „Brain“ fungiert als konzeptuelle Schaltzentrale der Ausstellung, in der „LoveLetters_1.0“ durch den Bezug auf das Reenactment historischer Rechenprozesse eine zentrale Rolle bei der Verortung technischer Geschichte einnimmt.

Warum wird die Kommunikation im digitalen Zeitalter als „Content Overdose“ bezeichnet?

Der Begriff beschreibt die Überflutung mit Daten und Informationen in sozialen Netzwerken, die dazu führt, dass tiefgehendes, diskursives Denken zugunsten von oberflächlicher, bildbasierter Kommunikation zurückgedrängt wird.

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Details

Title
Mensch-Computer-Kommunikation. David Link „LoveLetters_1.0“
College
Dresden Technical University  (Institut für Kunst- und Musikwissenschaft)
Course
documenta (13)
Grade
1,0
Author
Sebastian Gärtner (Author)
Publication Year
2012
Pages
31
Catalog Number
V266775
ISBN (Book)
9783656570882
ISBN (eBook)
9783656570912
Language
German
Tags
David Link documenta 13 Medien Kulturantropologie Kommunikation Computer Christov-Bakargiev documenta
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Gärtner (Author), 2012, Mensch-Computer-Kommunikation. David Link „LoveLetters_1.0“, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/266775
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