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Darstellung und Vergleich der Lesestrategieprogramme

Wir werden Textdetektive und Reziprokes Lehren

Title: Darstellung und Vergleich der Lesestrategieprogramme

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Jana Kannenberg (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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Die Fähigkeit, Lesen zu können, ist in der heutigen Informationsgesellschaft eine wichtige Voraussetzung für das schulische, berufliche, soziale und gesellschaftliche Leben und somit auch Grundvoraussetzung für den Erwerb von Bildung.
Daher ist es wichtig, die Lesekompetenz von Schülern gezielt zu fördern.
Eine Möglichkeit, wie Schüler zu sinnverstehendem Lesen gelangen können, ist die Förderung von Lesekompetenz durch Lesestrategieprogramme wie z.B. Wir werden Textdetektive und Reziprokes Lehren.
In der Schule wird die Fähigkeit, Lesen zu können, oft als solche verstanden, die im Laufe der Zeit durch viel Lesen beiläufig erworben wird. Doch die Ergebnisse der PISA-Studie dokumentieren das schlechte Abschneiden deutscher Schüler im internationalen Vergleich. Die durchschnittliche Leseleistung liegt in Deutschland unter dem OECD-Durchschnitt: Etwa ein Viertel der Schüler ist nicht in der Lage, einzelne aus dem Text entnommene Informationen zueinander oder zu ihrem Alltagswissen in Beziehung zu setzen. (Souvignier u.a. 2003, S. 22)

Für mich als zukünftige Lehrerin ist es wichtig zu wissen, wie ich Schüler nach ihrer Alphabetisierung in der Schule so fördern kann, dass sie Texte nicht nur flüssig, sondern auch sinnverstehend lesen. Denn gerade als Lehrerin habe ich großen Einfluss auf die Zukunft und Bildungschancen der Schüler.
Folglich stellt sich die Frage, wie man die Lesekompetenz bei Schülern durch Lesestrategieprogramme wie Wir werden Textdetektive und Reziprokes Lehren fördern kann und was bei der Vermittlung und Durchführung beachtet werden muss, damit die Schüler zu einem sinnverstehenden Lesen gelangen.
Zunächst werde ich mich damit beschäftigen, was Lesekompetenz ist und wie sie allgemein durch Lesestrategien gefördert werden kann. Anschließend stelle ich zwei Lesestrategieprogramme dar im Hinblick darauf, wie sie gezielt zur Förderung des sinnverstehenden Lesens beitragen können und worin ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen. Hierbei gehe ich der Frage nach, wie sie durchgeführt und vermittelt werden und was dabei beachtet werden muss. Abschließend wende ich mich der Frage zu, wie wirksam beide Lesestrategieprogramme sind und welche Schwierigkeiten bei der Umsetzung auftreten können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Förderung der Lesekompetenz durch Lesestrategien

3. Darstellung und Vergleich zweier Trainingsprogramme

3.1 Trainingsprogramm Wir werden Textdetektive

3.1.1 Allgemeines zum Programm

3.1.2 Konzeption und Zielsetzung

3.1.3 Umsetzung und Aufbau

3.1.3.1 Programmbaustein 1: Motivationale Selbstregulation

3.1.3.2 Programmbaustein 2: Kognitive und metakognitive Lesestrategien

3.1.3.3 Programmbaustein 3: Kognitive Selbstregulation

3.1.3.4 Vermittlung der Lesestrategien

3.1.4 Evaluation: Umsetzung und Realisierung

3.2. Trainingsprogramm Reziprokes Lehren

3.2.1 Allgemeines zum Programm

3.2.2 Konzeption und Zielsetzung

3.2.3 Umsetzung und Aufbau

3.2.4 Evaluation: Umsetzung und Realisierung

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht die zwei Lesestrategieprogramme "Wir werden Textdetektive" und "Reziprokes Lehren" hinsichtlich ihrer Eignung zur Förderung der Lesekompetenz von Schülern, wobei der Fokus auf der Vermittlung kognitiver und metakognitiver Strategien sowie der Rolle der Lehrkraft liegt.

  • Vergleich von Ansätzen zur Förderung des sinnverstehenden Lesens
  • Analyse von Programmaufbau und Vermittlungsmethoden
  • Bedeutung der metakognitiven Steuerung und Selbstregulation
  • Rolle der Lehrkraft als Modell (Modeling und Scaffolding)
  • Praktische Implementierung und Wirksamkeit im Unterricht

Auszug aus dem Buch

3.1.3.2 Programmbaustein 2: Kognitive und metakognitive Lesestrategien

Bevor kognitive und metakognitive Lesestrategien eingeübt werden, wird durch eine „kriminalistische[…] Rahmenhandlung“ (Gold 2010b, S. 78) die Arbeit eines Detektivs mit genauem, verstehenden Lesen verglichen (vgl. Rosebrock/Nix 2011, S. 63):

So, wie sich ein richtiger Detektiv bestimmter Hilfsmittel bedient, um ein Problem zu lösen, so geht auch der Textdetektiv planend und methodisch vor, um einen Text zu verstehen. (Gold 2010b, S. 78)

Textverstehen wird hier also als „detektivisches Problemlösen“ (ebd., S. 69) gesehen und die zu Textdetektiven ausgebildeten Schüler sollen

im Text nach Informationen, wichtigen Hinweisen, Themen und Zusammenhängen such[en] und das ´Rätsel` […] lösen, indem […] das Textganze [verstanden wird]. (Rosebrock/Nix 2011, S. 63)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Lesekompetenz und Vorstellung der Forschungsfrage zur Wirksamkeit von Lesestrategieprogrammen.

2. Förderung der Lesekompetenz durch Lesestrategien: Theoretische Fundierung von Lesekompetenz und Erläuterung kognitiver sowie metakognitiver Prozesse beim Lesen.

3. Darstellung und Vergleich zweier Trainingsprogramme: Ausführliche Analyse der Konzepte, Inhalte, Vermittlungsformen und Evaluationsergebnisse beider Programme.

3.1 Trainingsprogramm Wir werden Textdetektive: Detaillierte Betrachtung der motivationalen, kognitiven und metakognitiven Bausteine sowie der instruktionalen Methoden.

3.2. Trainingsprogramm Reziprokes Lehren: Fokus auf das Peer-Modell, die Übernahme von Verantwortung durch Lernende und die kooperative Dialogstruktur.

4. Schlussbemerkung: Fazit über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Programme sowie ein Plädoyer für die kontinuierliche Integration strategischen Lesens in den Schulalltag.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Lesestrategie, Wir werden Textdetektive, Reziprokes Lehren, Textverstehen, Metakognition, Selbstregulation, Modeling, Scaffolding, Leseförderung, Kognitive Prozesse, Deutschunterricht, Lesemethode, Strategieprogramm, Schüler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der gezielten Förderung der Lesekompetenz durch den Einsatz spezieller Lesestrategieprogramme im Deutschunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte des sinnverstehenden Lesens, die Anwendung kognitiver und metakognitiver Strategien sowie die Rolle der Lehrperson bei der Anleitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist der Vergleich der beiden Programme "Wir werden Textdetektive" und "Reziprokes Lehren" hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten, Unterschiede und praktischen Anwendbarkeit.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse basierend auf fachdidaktischer und psychologischer Forschung, um die Konzepte und Wirksamkeit der Programme zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den Aufbau, die Vermittlungsmethoden (wie Modeling und Scaffolding) und die Evaluation der beiden Trainingsprogramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lesekompetenz, Metakognition, Textdetektive, Reziprokes Lehren, Selbstregulation und Leseförderung.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen den beiden Programmen?

Während "Wir werden Textdetektive" spielerische Rahmenhandlungen nutzt und für den Regeleinsatz konzipiert ist, basiert das "Reziproke Lehren" auf einem Peer-Modell für Kleingruppen.

Warum ist die Rolle der Lehrkraft so entscheidend?

Die Lehrkraft fungiert als Modell, das durch lautes Denken die mentalen Prozesse des Verstehens transparent macht und ein lernförderliches Gerüst (Scaffolding) aufbaut.

Warum sind metakognitive Strategien wichtig?

Sie ermöglichen es Schülern, ihren eigenen Leseprozess aktiv zu planen, zu überwachen und bei Schwierigkeiten selbstständig zu steuern.

Was schlussfolgert die Autorin über die Nachhaltigkeit?

Nachhaltige Förderung gelingt nur, wenn die Strategien kontinuierlich im fächerübergreifenden Unterricht verankert werden, statt nur als kurzzeitiges Projekt zu dienen.

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Details

Title
Darstellung und Vergleich der Lesestrategieprogramme
Subtitle
Wir werden Textdetektive und Reziprokes Lehren
College
University of Education Heidelberg  (Fach Deutsch)
Course
Seminar: Lesesozialisation
Grade
1,5
Author
Jana Kannenberg (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V266765
ISBN (Book)
9783656579151
ISBN (eBook)
9783656579182
Language
German
Tags
Lesesozialisation Wir werden Textdetektive Hausarbeit Deutsch Reziprokes Lehren Lesekompetenz Motivationale Selbstregulation metakognitive Lesestrategien Lesestrategieprogramm
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Kannenberg (Author), 2012, Darstellung und Vergleich der Lesestrategieprogramme, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/266765
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