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Der Bullwhip-Effekt in der Supply-Chain

Analyse, Ursachen und Gegenmaßnahmen

Title: Der Bullwhip-Effekt in der Supply-Chain

Seminar Paper , 2013 , 17 Pages , Grade: 2

Autor:in: Philipp Andreas Grabher (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics

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Summary Excerpt Details

Bei genauer Betrachtung einer gesamten Supply Chain vom Handel bis zum Hersteller wird oft ersichtlich, dass die Bestellmengen und die Bestände zwischen den einzelnen Stufen der Lieferkette stark variieren. Dies bedeutet, dass die jeweiligen Mengen der Bestellung oder der Lager, über die Lieferkette hinweg nicht der realen Nachfrage entspricht. Außerdem ist zu beobachten, dass die Abweichung größer wird, je weiter wir uns vom Handel hin zum Hersteller bewegen. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als "aufschaukeln", was bedeutet, dass ein kleiner Impuls beim Handel am Ende der Lieferkette große Auswirkungen haben kann. Dieser Effekt wird als sog. "Peitschenschlag" oder auch Bullwhip-Effekt bezeichnet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Supply-Chain in der Logistik

2.1 Allgemeine Charakterisierung des Supply Chain Management

2.2 Begriffsdefinition Supply Chain Management

3 Der Bullwhip-Effekt

3.1 Beschreibung des Bullwhip-Effektes

3.2 Auswirkungen des Bullwhip-Effektes

3.3 Ursachen und Gegenmaßnahmen

3.3.1 Verzerrte Nachfrageprognose

3.3.2 Bestellmengen-Bündeln

3.3.3 Preisfluktuation

3.3.4 Spekulieren bei knappen Angebot

4 Beergame als Beispiel

4.1 Kurzbeschreibung Beergame

4.2 Analyse Beergame

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit analysiert den sogenannten Bullwhip-Effekt innerhalb von Supply Chains. Ziel ist es, die Ursachen dieses Phänomens zu identifizieren, die Auswirkungen auf die beteiligten Akteure in der Lieferkette aufzuzeigen und Strategien sowie Gegenmaßnahmen zu erörtern, um diesen negativen Effekt zu minimieren und die Koordination innerhalb der Wertschöpfungskette zu verbessern.

  • Theoretische Grundlagen des Supply Chain Managements
  • Phänomenologie und Ursachen des Bullwhip-Effekts
  • Operative Auswirkungen wie Lagerbestands- und Kostenentwicklungen
  • Praktische Demonstration der Dynamik mittels des "Beergame"-Planspiels
  • Entwicklung von Lösungsansätzen zur Reduzierung von Lieferketten-Instabilitäten

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Verzerrte Nachfrageprognose

Innerhalb einer Lieferkette erstellen Unternehmen Prognosen, um den zukünftigen Bedarf für die Produktionsplanung zu bestimmen. Meist werden solche Prognosen auf Basis historischer Daten vom direkten Kunden erstellt. Wenn nun ein Kunde eine höhere Bestellmenge fordert als in den letzten Perioden, ist dies ein wichtiges Signal für den zukünftigen Bedarf. Die eigene Prognose wird nach oben angepasst und beim eigenen Zulieferer entsprechend mehr bestellt. In der Regel wird die prognostizierte Menge noch um einen Sicherheitsbestand erhöht, um langen Lieferzeiten entgegen zu wirken. Damit erhöht sich auch der Lagerbestand, da man sichergehen möchte, genügend Ware am Lager zu haben. Auf ein Unternehmen bezogen stellt diese Vorgehensweise kein Problem dar, allerdings verzerrt sich die Prognose immer mehr, je weiter man sich in der Lieferkette vom Händler hin zum Produzenten bewegt. Das Problem besteht darin, wenn jedes Lieferkettenmitglied eine eigene Prognose aufgrund des Verhaltens seines Kunden erstellt und zusätzlich noch einen Sicherheitsbestand aufschlägt. Somit würden sich die Bestellmengen bei jedem Lieferkettenmitglied erhöhen und am Ende der Lieferkette nicht mehr der ursprünglichen Bedarfsermittlung des Endverbrauchers entsprechen. Vereinfacht ausgedrückt, würde sich die Bestellmengen über jedes Lieferkettenmitglied hoch schaukeln. (Vgl. Rautenstrauch, Hunziker; Zugriff am 01.04.2013)

Gegenmaßnahmen: Die Nachfragedaten vom Endabnehmer (Piont-of-Sales-Daten) sollten allen Mitgliedern der Lieferkette zur Verfügung gestellt werden. Dies geschieht in den meisten Fällen über ein Electronic Datat Interchange (EDI) System. Darunter versteht man allgemein die elektronische Übertragung von Geschäftsdaten. Mittels des Electronic Datat Interchanges wird das Ziel verfolgt, Geschäftsprozesse mittels Kommunikation über Unternehmensgrenzen hinaus zu steuern. Verzerrte Prognosen sollten durch die Transparenz und das Wissen über die tatsächliche Nachfrage beim Endkunden vermieden werden und somit kann jedes Unternehmen in der Supply-Chain sein Produktionsprogramm darauf abstimmen. (Vgl. Rautenstrauch, Hunziker; Zugriff am 01.04.2013)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Bullwhip-Effekt als Phänomen, bei dem Nachfrageschwankungen sich entlang der Lieferkette in Richtung des Herstellers aufschaukeln.

2 Grundlagen des Supply-Chain in der Logistik: Dieses Kapitel charakterisiert das Supply Chain Management als ganzheitlichen Ansatz zur Integration von Unternehmensaktivitäten zur Rationalisierung.

3 Der Bullwhip-Effekt: Hier werden die Ursachen des Effekts, wie verzerrte Prognosen und Bestellmengen-Bündelung, sowie deren negative Auswirkungen auf Lagerbestände und Kosten analysiert.

4 Beergame als Beispiel: Dieses Kapitel nutzt das „Beergame“-Planspiel, um die theoretisch hergeleitete Dynamik des Bullwhip-Effekts in einem praktischen, vierstufigen Lieferketten-Szenario zu verdeutlichen.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass mangelnde Kooperation und Informationsfluss die Haupttreiber des Effekts sind und fordert eine ganzheitliche Betrachtung der Supply Chain.

Schlüsselwörter

Bullwhip-Effekt, Supply Chain Management, Lieferkette, Lagerbestände, Lieferrückstände, Prognoseverzerrung, Beergame, Dynamische Komplexität, Informationsfluss, Rationalisierung, Warenfluss, Bestellmengen-Bündelung, Preisfluktuation, Kapazitätsauslastung, Wertschöpfungskette.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Bullwhip-Effekt, einem logistischen Phänomen, bei dem sich Bestellmengen-Schwankungen entlang einer Lieferkette verstärken, je weiter man sich vom Endkunden entfernt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Supply Chain Managements, die Ursachen und Folgen von Instabilitäten in Lieferketten sowie deren praktische Simulation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Entstehung des Bullwhip-Effekts zu schaffen und Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz durch bessere Transparenz und Kooperation aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf die praktische Auswertung der Ergebnisse eines „Beergame“-Planspiels, das im Rahmen einer Lehrveranstaltung durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die vier Hauptursachen – verzerrte Prognosen, Bestellmengen-Bündelung, Preisfluktuationen und spekulatives Verhalten bei Knappheit – sowie entsprechende Gegenmaßnahmen detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Bullwhip-Effekt, Supply Chain Management, Lieferkette, Beergame, Informationsfluss und Bestandsmanagement.

Welche Erkenntnis liefert die Auswertung des „Beergame“?

Die Analyse zeigt, dass selbst bei einfachen Spielregeln die beteiligten Akteure dazu neigen, aufgrund mangelnder Informationen über das gesamte System und verzögerter Rückmeldungen zu überreagieren, was den Bullwhip-Effekt massiv verstärkt.

Warum spielt der „Informationsfluss“ eine so zentrale Rolle?

Der Autor betont, dass ohne den Austausch von Endkundendaten die einzelnen Stufen der Lieferkette lediglich isoliert optimieren, was zu Fehlentscheidungen in der Materialplanung und damit zu unnötigen Lagerkosten führt.

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Details

Title
Der Bullwhip-Effekt in der Supply-Chain
Subtitle
Analyse, Ursachen und Gegenmaßnahmen
College
University of Applied Sciences Vorarlberg  (Wirtschaftsingenieurwesen BSc)
Course
Logistik 2
Grade
2
Author
Philipp Andreas Grabher (Author)
Publication Year
2013
Pages
17
Catalog Number
V266172
ISBN (Book)
9783656559481
ISBN (eBook)
9783656559504
Language
German
Tags
bullwhip-effekt supply-chain analyse ursachen gegenmaßnahmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Andreas Grabher (Author), 2013, Der Bullwhip-Effekt in der Supply-Chain, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/266172
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