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Entwicklung der Identität durch Außenorientierung als lebenslange Aufgabe

Title: Entwicklung der Identität durch Außenorientierung als lebenslange Aufgabe

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Carsten John (Author)

Sociology - Individual, Groups, Society

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Summary Excerpt Details

Die Definition von Identität ist in der Fachliteratur nicht einheitlich und wird von diversen Vertretern philosophischer, psychologischer oder soziologischer Strömungen unter verschiedenen Aspekten betrachtet.

In der Hausarbeit werden deshalb die Möglichkeiten der Identitätsbildung als lebenslanger Prozess durch Außenorientierung nach Goffmann, Mead und Strauss aufgezeigt und wie sich diese Theorien in Bezug auf das Handeln eines Individuums auswirken können. Das handlungsfähige Individuum wird dazu dann unter den Handlungsantrieben eines Identitätsbehaupters mit Bezug der Außenorientierung näher betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Identität

2.1. Schwierigkeit der Begriffsdefinition Identität

2.2. Möglichkeiten der Identitätsbildung

3. Identitätsbildung durch Außenorientierung

3.1. Voraussetzungen für Identitätsbildung

3.2. Identitätsentwicklung durch innere Kommunikation

3.3. Der verallgemeinerte Andere und Soziale Rollen

4. Identität und Identitätsbehauptendes Handeln

4.1. Merkmale Identitätsbehauptenden Handelns

4.2. Identität und Rolle

5. Kritische Stellungnahme zu den vorgestellten Theorien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion und Entwicklung von Identität im soziologischen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der Außenorientierung. Dabei wird analysiert, wie Individuen durch Interaktion, Rollenübernahme und die Antizipation gesellschaftlicher Erwartungen ihre Identität stetig neu definieren und behaupten.

  • Die theoretische Fundierung durch Mead, Goffmann und Strauss.
  • Die Bedeutung von Kommunikation und Symbolsystemen wie Sprache für die Identitätsbildung.
  • Die Mechanismen des identitätsbehauptenden Handelns und die Rolle der Selbstdarstellung.
  • Die Bewältigungsstrategien bei Identitätsbedrohungen (z.B. Rollendistanz, Rollendevianz).
  • Die Kontextabhängigkeit der Identität am Beispiel historischer und gesellschaftlicher Fallkonstellationen.

Auszug aus dem Buch

3.1. Voraussetzungen für Identitätsbildung

Bei den Voraussetzungen für die Identitätsbildung kommt Gesten besondere Aufmerksamkeit zu, denn „Eine Anzahl signifikanter Gesten wird angewendet, um Kommunikation in Gang zu setzen und als ein Mittel für die Beteiligten, sich gegenseitig als legitime Partner anzuerkennen“ (Goffmann 1985, S. 41). Zweck der Auslösung wechselseitiger Kommunikation besteht folglich in der Vermittlung von Absichten, die auch als Sinn bezeichnet werden. „Sinn impliziert einen Bezug der Geste eines Organismus zur Resultante der gesellschaftlichen Handlung, auf die sie hinweist oder die sie auslöste, da ein anderer Organismus in diesem Bezug anpassend auf sie reagiert“ (Mead 1973, S. 120). Die Voraussetzung für Sinn ist im gesellschaftlichen Verhalten zu suchen, denn Sinn setzt sich durch die Dreiecksbeziehung zwischen bewusster (signifikanter) oder unbewusster (nicht-signifikanter) Geste, anpassender Reaktion und Resultat dieser durch die Geste ausgelösten gesellschaftlichen Verhaltens zusammen.

Die anpassende Reaktion eines anderen Organismus, mit der letztendlich das Verhalten dieses Organismus angezeigt wird, macht folglich den Sinn einer Geste aus (vgl. Mead 1973, S. 120). Solche sinnhaften Gesten stellen wiederum eine Voraussetzung für eine Symbolisation wie beispielsweise die Sprache dar:

„Wenn nun eine solche Geste die dahinterstehende Idee ausdrückt und diese Idee im anderen Menschen auslöst, so haben wir ein signifikantes Symbol […] An dem Punkt, an dem die Geste diesen Zustand erreicht, wird sie zu dem, was wir "Sprache" nennen. Sie ist nun ein signifikantes Symbol und bezeichnet eine bestimmte Bedeutung“ (Mead 1973, S. 85).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die inflationäre und diffuse Verwendung des Identitätsbegriffs in den modernen Medien und stellt die Notwendigkeit einer präzisen wissenschaftlichen Untersuchung heraus.

2. Identität: Dieses Kapitel thematisiert die Schwierigkeiten bei der Definition von Identität und führt die zentralen Ansätze von Mead, Goffmann und Strauss ein.

3. Identitätsbildung durch Außenorientierung: Hier werden die Voraussetzungen für die Identitätsentwicklung, wie Kommunikation, Sprache und die Internalisierung des verallgemeinerten Anderen, detailliert analysiert.

4. Identität und Identitätsbehauptendes Handeln: Dieser Abschnitt behandelt die Strategien der Selbstdarstellung und den Umgang mit Rollen, um Identität im sozialen Umfeld aufrechtzuerhalten oder zu schützen.

5. Kritische Stellungnahme zu den vorgestellten Theorien: Das abschließende Kapitel reflektiert die Theorien kritisch und zeigt die gesellschaftliche Kontextabhängigkeit der Identitätsbildung anhand konkreter Fallbeispiele auf.

Schlüsselwörter

Identität, Identitätsbildung, Außenorientierung, Kommunikation, Selbstdarstellung, Rolle, Rollenübernahme, verallgemeinerter Andere, Interaktion, Identitätsbedrohung, Identitätsbehauptung, Rollendistanz, Rollendevianz, Sozialisation, Symbolsysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Identität als einem lebenslangen Prozess, der maßgeblich durch die Orientierung an der Außenwelt und die Interaktion mit anderen geprägt ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den soziologischen Theorien der Identitätsbildung, der sozialen Interaktion, der Rollengestaltung sowie dem Umgang mit Bedrohungen der Identität im Alltag.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Identität durch Außenorientierung konstruiert wird und wie Individuen durch Selbstdarstellung und Rollenübernahme versuchen, ihre Identität trotz potenzieller Konflikte oder Bedrohungen zu behaupten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die zentrale soziologische und sozialpsychologische Konzepte von George Herbert Mead, Erving Goffmann und Anselm Strauss vergleicht und auf aktuelle gesellschaftliche Phänomene anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Identitätsbildung durch innere Kommunikation und Symbolisation, die Analyse des identitätsbehauptenden Handelns und die Darstellung von Bewältigungsstrategien wie Rollendistanz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Identitätsbildung, Außenorientierung, Selbstdarstellung, Rollenübernahme, Interaktion, Identitätsbehauptung und die Theorien von Mead, Goffmann und Strauss.

Welche Rolle spielt die Sprache bei der Identitätsbildung?

Sprache fungiert als zentrales Medium der Symbolisation, durch das Individuen die Welt kategorisieren, sich selbst als Objekt wahrnehmen und an der gesellschaftlichen Partizipation teilhaben können.

Warum ist das Beispiel der Mauerschützen für die Arbeit relevant?

Das Fallbeispiel verdeutlicht die These der Kontextabhängigkeit von Identität: Was in einem sozialen System als identitätsstiftend und ehrenvoll galt, kann nach einer gesellschaftlichen Transformation zur Stigmatisierung und Identitätsbedrohung führen.

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Details

Title
Entwicklung der Identität durch Außenorientierung als lebenslange Aufgabe
College
University of Hagen
Grade
1,7
Author
Carsten John (Author)
Publication Year
2012
Pages
23
Catalog Number
V263331
ISBN (eBook)
9783656520511
ISBN (Book)
9783656525103
Language
German
Tags
entwicklung identität außenorientierung aufgabe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carsten John (Author), 2012, Entwicklung der Identität durch Außenorientierung als lebenslange Aufgabe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263331
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