The concept of 24h-care contains many controversial aspects. Is it really possible to incorporate this into a Care-Theory? Does it represent a basic nursing issue? Yes, it does. We, the graduated staff for health care and sick-nursing is responsible for it. This includes also the responsibility for quality as well as quality assurance in the profession. We delegate, control and with that we inherently carry the responsibility.
In order to actively play this role we need a solid framework of rules and criteria which do specify the details regarding the tasks to be performed during a 24h-care period cycle. This is the point to connect with the theory. The point is to establish a basic list of criteria to lay down the needs of a client during the 24h care cycle whilst maintaining the demanded nursing quality over time.
Equally the theory shall describe the relations between all involved people and their roles. This is required to provide a clear framework for interaction. A regulation about roles, responsibilities and relations shall enable quality controlled, friction-free processes at a measurable level.
At the same time the theory will also need to address the legal perspective.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition der 24h-Betreuung
2.1. 24h-Betreuung lt. Hilfswerk
2.2. 24h-Betreuung lt. GuK-Gesetz
2.3. allgemeine Definition der 24h-Betreuung
3. Ziel dieser Middle Range Theorie
4. Umsetzung der 24h-Betreuung im täglichen Leben
4.1. Entwicklung der 24h-Betreuung in Österreich bisher
4.2. 24h-Betreuung heute
5. Pflegetheorien und Konzepte und deren Einfluss auf die 24h-Betreuung
6. Klassifikation der Bedüfrnisse von Klient, Angehörigen, Pflegepersonen und 24h-Betreuuer zur Implizierung der Middle Range Theory
6.1. Formular zur Planung der Tätigkeiten der 24h-Kraft
6.2. Checkliste zur Pflegevisite bei Klienten mit 24h-Betreuung
7. 24h-Betreuung in der Pflegepraxis
7.1. Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen
7.1.1. Auszüge aus Interviews mit Teamkoordinatoren des NÖ Hilfswerks:
7.1.2. Auszüge aus dem Pflegekongress, Debatte zur 24h-Betreuung
7.2. Klienten
7.3. Angehörige
7.4. 24h-Betreuungspersonen
8. Conclusio
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein theoretisches Fundament für die 24h-Betreuung zu schaffen, um die Qualitätssicherung und die Zusammenarbeit zwischen diplomiertem Pflegepersonal und 24h-Betreuungskräften in der häuslichen Pflege zu optimieren.
- Entwicklung einer Middle Range Theory für die 24h-Betreuung.
- Analyse der rechtlichen und pflegerischen Rahmenbedingungen.
- Klassifikation der Bedürfnisse von Klienten, Angehörigen und Betreuern.
- Erstellung von Instrumenten (Formulare/Checklisten) für die Pflegepraxis.
- Evaluation der Schnittstellen und des Optimierungspotenzials in der Pflegepraxis.
Auszug aus dem Buch
7.4. 24h-Betreuungspersonen
Das Interviewen der Rund-um-die-Uhr-Betreuer gestaltete sich sehr schwierig, da diese kaum der Deutschen Sprache mächtig waren.
Es bestand auch nicht gerade die Bereitschaft viel zu erzählen. Ich konnte eine gewisse Unsicherheit der Personen feststellen, und Ängste, Fehler zu machen.
Die Betreuungspersonen wirkten sehr engagiert, auch emotional. Es scheint als ob ein gewisses Bedürfnis besteht, zum Klienten ein Vertrauensverhältnis herzustellen, und so etwas wie eine Familien-ähnliche Verbindung.
Allerdings konnte ich auch ein gewisses burn-out Potential erkennen, da für die 24h-Betreuungspersonen kaum eine Möglichkeit besteht, sich ihren eigenen Freiraum zu nehmen. Oftmals ist die "Trennung" räumlich so eng, daß die Betreuer praktisch fast Bett-an-Bett mit den Klienten leben, zumindest ist dies in Niederösterreich zu beobachten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Kontroversen der 24h-Betreuung und begründet die Notwendigkeit einer Pflegetheorie zur Qualitätssicherung.
2. Definition der 24h-Betreuung: Dieses Kapitel definiert die 24h-Betreuung durch verschiedene Perspektiven, einschließlich der Regelungen durch das Hilfswerk und das GuK-Gesetz.
3. Ziel dieser Middle Range Theory: Es wird die Zielsetzung formuliert, eine umfassende Leitlinie für diplomiertes Pflegepersonal zur Optimierung der Betreuung und Qualitätskontrolle zu erstellen.
4. Umsetzung der 24h-Betreuung im täglichen Leben: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung in Österreich sowie aktuelle Anforderungen an den gehobenen Dienst in der 24h-Betreuung.
5. Pflegetheorien und Konzepte und deren Einfluss auf die 24h-Betreuung: Hier wird der Nutzen von Pflegetheorien mittlerer Reichweite sowie die Anwendung von Pflegediagnosen auf Klienten in der 24h-Betreuung diskutiert.
6. Klassifikation der Bedüfrnisse von Klient, Angehörigen, Pflegepersonen und 24h-Betreuuer zur Implizierung der Middle Range Theory: Das Kapitel befasst sich mit der Standardisierung der Bedürfnisklassifikation durch Formulare und Checklisten für die Pflegevisite.
7. 24h-Betreuung in der Pflegepraxis: Hier werden Ergebnisse aus Interviews mit Teamkoordinatoren, Pflegepersonal, Klienten und Angehörigen zur praktischen Anwendung und den Herausforderungen der 24h-Betreuung dargestellt.
8. Conclusio: Die Zusammenfassung betont die Notwendigkeit der gemeinsamen Anstellung von Betreuern und Pflegepersonal bei einem Dienstgeber sowie die Etablierung standardisierter Dokumentationsinstrumente.
Schlüsselwörter
24h-Betreuung, Pflegetheorie, Qualitätssicherung, Pflegevisite, GuK-Gesetz, Pflegeplanung, häusliche Pflege, Pflegepraxis, Bedürfnisklassifikation, Diplomiertes Pflegepersonal, Koordination, Arbeitsrichtlinien, Pflegediagnose, Kommunikation, Angehörigenberatung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Entwicklung einer Pflegetheorie (Middle Range Theory) für die 24h-Betreuung, um die Qualität in der häuslichen Pflege sicherzustellen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentral sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der 24h-Betreuung, die Rolle des diplomierten Pflegepersonals, die Qualitätssicherung sowie die Interaktion zwischen allen Beteiligten.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Bereitstellung einer umfassenden Leitlinie und praktischer Instrumente (Checklisten/Formulare) für diplomiertes Pflegepersonal, um die 24h-Betreuung zu optimieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Pflegetheorien sowie einer qualitativen Erhebung durch Interviews mit Teamkoordinatoren, Pflegepersonen, Klienten und Angehörigen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die rechtliche Situation, definiert die 24h-Betreuung, diskutiert theoretische Ansätze und stellt praktische Werkzeuge für die Pflegevisite und Dokumentation vor.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie 24h-Betreuung, Qualitätssicherung, Pflegetheorie, Pflegevisite und Pflegeplanung charakterisiert.
Warum ist die Sprache der 24h-Betreuer laut der Autorin ein Problem?
Die mangelnde Deutschkenntnis vieler Betreuer erschwert die notwendige Kommunikation, die Anleitungen durch das Pflegepersonal sowie die Qualitätssicherung und Dokumentation erheblich.
Welchen Stellenwert nimmt die Pflegevisite in diesem Modell ein?
Die Pflegevisite wird als zentrales, standardisiertes Instrument zur Überprüfung und Qualitätssicherung der 24h-Betreuung in regelmäßigen Abständen bewertet.
Welchen Konflikt beschreibt die Autorin bei der Finanzierung?
Es besteht ein Spannungsfeld zwischen den hohen Kosten der 24h-Betreuung und dem Wunsch der Angehörigen, auf zusätzliche, kostenpflichtige Hauskrankenpflege durch diplomiertes Personal zu verzichten.
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- Karin Eder (Author), 2011, Middle Range Theory der 24h-Betreuung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263295