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Die Verständigung im Strafverfahren

Im Lichte des Urteils des BVerfG vom 19.03.2013

Title: Die Verständigung im Strafverfahren

Seminar Paper , 2013 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: M.A.; Dipl. Betriebswirt (FH) Tobias Locker (Author)

Law - Penology

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Summary Excerpt Details

Das Urteil des BVerfG zur verfassungsrechtlichen Beurteilung der Normen über die Verständigung im Strafverfahren vom 19. März 2013 wurde „mit Spannung erwartet“. Das BVerfG hat die Regelungen des Verständigungsgesetzes für verfassungsgemäß erklärt, jedoch den Umgang mit diesen Vorschriften in der Praxis deutlich bemängelt.
Das Thema der Verständigung im Strafverfahren ist schon immer äußerst kontrovers diskutiert worden. „Manche sehen darin einen begrüßenswerten Fortschritt hin zu einem konsensbasierten und deshalb humaneren Strafverfahren, andere den Vorboten des Untergangs der deutschen Rechtskultur“.
Nach verschiedenen höchstrichterlichen Entscheidungen und der im Jahr 2009 erfolgten gesetzlichen Regelung, welche den „schwersten Eingriff in das Gefüge der StPO seit 1877“3 darstellte, bildet das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19.03.2013 einen weiteren Beitrag zu diesem Thema.
Die Verständigung bei Strafverfahren hat sich über viele Jahre als eine das Strafverfahren abkürzende, effektive und bequeme Methode für Gerichte, Staatsanwälte und Verteidiger und manchmal vielleicht auch für den Angeklagten etabliert. Dabei steht das Wesen der Absprache indes im Spannungsverhältnis mit den Grundzügen der Strafprozessordnung, wie etwa bei der Unschuldsvermutung, dem Ermittlungsgrundsatz oder dem Legalitätsgrundsatz. Die Ergründung „der materiellen Wahrheit und gerechten Bewertung des möglichst zuverlässig und neutral festgestellten Sachverhalts“ muss gewahrt werden. Zudem birgt die Verständigung ein enormes Missbrauchspotenzial, besonders wenn sie informell und ohne jegliche Dokumentation und Protokollierung auskommt.
Die vorliegende Arbeit soll die Grundzüge der gesetzlichen Regelung aufzeigen, sowie die bei einer Verständigung problematischen Punkte darlegen. Auf der Grundlage dieses Verständnisses soll dann das höchstrichterliche Urteil des BVerfG vom 19.03.2013 beleuchtet werden und dessen Auswirkungen auf die Praxis und auf die Zukunft der Verständigung im Strafverfahren erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2 Grundlagen zur Verständigung im Strafverfahren

2.1 Begriffserklärung

2.2 Historische Entwicklung

3 Das Gesetz zur Regelung der Verständigung im Strafverfahren

3.1 Gesetzliche Regelungen der Verständigung

3.1.1 Zulässigkeit einer Verständigung

3.1.2 Gegenstand und Inhalt der Verständigung

3.1.3 Verständigungsverfahren

3.1.4 Bindungswirkung

3.2 Kritik an der gesetzlichen Regelung

4 Urteil des BVerfG vom 19.03.2013

4.1 Der Sachverhalt

4.2 Die Leitsätze des Urteils

4.3 Grundsätzliche Feststellungen

4.4 Auslegung des Urteils

4.4.1 Verbot der Sanktionsschere

4.4.2 Amtsaufklärungspflicht

4.4.3 Überprüfung des Geständnisses

4.4.4 Strafrahmenverschiebung

4.4.5 Rechtsmittelverzicht

4.4.6 Keine Einbeziehung anderer Verfahren

4.4.7 Mitteilungs- und Protokollierungspflichten

4.4.8 Kontrollfunktion

4.4.9 Verstöße und Revision

4.5 Kritik am Urteil des BVerfG

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Verständigung im Strafverfahren, analysiert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19.03.2013 und bewertet dessen Auswirkungen auf die gerichtliche Praxis sowie die zukünftige Ausgestaltung des Verständigungsgesetzes im Hinblick auf rechtsstaatliche Prinzipien.

  • Rechtliche Grundlagen und historische Entwicklung der Verständigung
  • Das Gesetz zur Regelung der Verständigung im Strafverfahren (§ 257c StPO)
  • Verfassungsrechtliche Analyse des BVerfG-Urteils vom 19.03.2013
  • Dokumentations-, Belehrungs- und Transparenzpflichten im Strafprozess
  • Kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Absprachepraxis

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Verbot der Sanktionsschere

Das BVerfG betont nochmals in seinem Urteil, dass die Differenz zwischen der verständigungsgemäßen und der bei einem „streitigen Verfahren“ zu erwartenden Sanktion nicht unangemessen hoch sein darf. Damit wiederholt es die Auffassung der im Beschluss vom 03.03.2013 dargelegten Voraussetzungen für die Zulässigkeit von Verständigungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Verständigung im Strafverfahren und Darstellung der Problemlage im Kontext aktueller Rechtsprechung.

2 Grundlagen zur Verständigung im Strafverfahren: Erläuterung der Begrifflichkeiten sowie der historischen Entwicklung des Instituts der Verständigung im deutschen Strafrecht.

3 Das Gesetz zur Regelung der Verständigung im Strafverfahren: Analyse des 2009 in Kraft getretenen Verständigungsgesetzes und der damit verbundenen gesetzlichen Regelungen sowie der daran geübten Kritik.

4 Urteil des BVerfG vom 19.03.2013: Detaillierte Untersuchung des verfassungsgerichtlichen Urteils, seiner Leitsätze und der Auswirkungen der darin enthaltenen Maßgaben auf die richterliche Praxis.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Zukunftsaussichten der Verständigung im Strafverfahren und Appell an die Prozessbeteiligten zur Rückbesinnung auf strafprozessuale Grundwerte.

Schlüsselwörter

Verständigung, Strafverfahren, BVerfG, Strafprozessordnung, StPO, § 257c, Absprache, Rechtsstaatlichkeit, Wahrheitsprinzip, Schuldprinzip, Transparenzpflichten, Dokumentation, Urteilsabsprache, Beweisaufnahme, Revision.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der verfassungsrechtlichen Einordnung und der praktischen Anwendung der strafprozessualen Verständigung, insbesondere unter Berücksichtigung des wegweisenden Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 19. März 2013.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Schwerpunkte sind die gesetzliche Neuregelung der Absprachen, die historischen Hintergründe, die Anforderungen an Transparenz und Dokumentation sowie die verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Verständigung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen des BVerfG-Urteils auf die Praxis zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen, ob die gesetzlichen Vorgaben den rechtsstaatlichen Anforderungen an ein faires Strafverfahren gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine juristische Facharbeit, die auf der Analyse von Gesetzestexten, aktueller Rechtsprechung und rechtswissenschaftlicher Literatur basiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen detailliert die Leitsätze des BVerfG-Urteils analysiert, insbesondere die Pflichten zur Dokumentation, Belehrung und zur Vermeidung einer unzulässigen Sanktionsschere.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Verständigungsgesetz, Sanktionsschere, materielle Wahrheit, richterliche Aufklärungspflicht und Revisionsgründe beschreiben.

Welche Bedeutung misst das BVerfG der Öffentlichkeit im Prozess bei?

Das Gericht unterstreicht die hohe Bedeutung der Kontrollfunktion der Öffentlichkeit, da nur so sichergestellt werden kann, dass der gerichtliche Entscheidungsprozess transparent und für die Allgemeinheit nachvollziehbar bleibt.

Warum gelten Verstöße gegen Dokumentationspflichten als kritisch?

Das BVerfG wertet Verstöße gegen Belehrungs-, Mitteilungs- und Protokollierungspflichten nahezu als absolute Revisionsgründe, da sie untrennbar mit der Rechtsstaatlichkeit und der Zulässigkeit der Verständigung verbunden sind.

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Details

Title
Die Verständigung im Strafverfahren
Subtitle
Im Lichte des Urteils des BVerfG vom 19.03.2013
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,3
Author
M.A.; Dipl. Betriebswirt (FH) Tobias Locker (Author)
Publication Year
2013
Pages
25
Catalog Number
V263108
ISBN (eBook)
9783656520993
ISBN (Book)
9783656527299
Language
German
Tags
Verständigung; Strafrecht; Strafverfahren; Deal; Absprache; Strafprozess;
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A.; Dipl. Betriebswirt (FH) Tobias Locker (Author), 2013, Die Verständigung im Strafverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263108
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