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Die Bedeutung des Schismas von 1054 für die Trennung von Ost- und Westkirche

Title: Die Bedeutung des Schismas von 1054 für die Trennung von Ost- und Westkirche

Essay , 2013 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christoph Kohls (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Das Christentum ist erst im Laufe der Jahrhunderte in seine heute sichtbaren Bestandteile zerfallen: Protestantismus, Katholizismus und das orthodoxe Christentum stellen die drei großen Denominationen dar, die als erste mit dem Oberbegriff des „Christentums“ assoziiert werden. Freilich ist die Variabilität innerhalb des Christentums noch größer, doch das orthodoxe Christentum soll in dieser Arbeit im Vordergrund stehen, genauer gesagt die Entwicklung von eben diesem.
Deshalb soll das Schisma von 1054 dargestellt werden, welches zur ersten andauernden Spaltung zwischen der Kirche im Westen und der im Osten geführt hat. Um die Gründe für dieses Schismas soll es innerhalb des vorliegenden Essays gehen. Zuerst wird das Verhältnis der beiden Kirchen vor dem 9. Jahrhundert skizziert, um die tiefer greifenden Vorbedingungen des Schisma zu beleuchten. Dabei soll auf Unterschiedlichkeiten und Differenzen zwischen den beiden Kirchen eingegangen werden. Danach wird die Entwicklung in beiden geographischen Bereichen seit dem 9. Jahrhundert u. Z. skizziert. Es soll um theologische, aber auch politische Entwicklungen gehen, die als unmittelbare Bedingungen des Schismas angesehen werden können. Im dritten Teil der Arbeit wird darauf folgend das Schisma an sich dargestellt. Abschließend wird ein Fazit bezüglich der Frage gezogen, wie das Schisma von 1054 einzuordnen ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Kirche im Westen und im Osten

2.1 Entwicklung im Westen seit dem 9. Jahrhundert

2.2 Entwicklung im Osten seit dem 9. Jahrhundert

2.3 Das Photianische Schisma

2.4 Theologische Spannungen zwischen West und Ost - eine kurze Zusammenfassung

3. Das Schismas von 1054

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen, politischen und theologischen Hintergründe, die zum Schisma von 1054 geführt haben, und analysiert, inwiefern dieses Ereignis als symbolische Trennung oder faktische Spaltung der christlichen Kirchen in Ost und West einzuordnen ist.

  • Historische Entwicklung der Kirche im Westen und Osten seit dem 5. Jahrhundert
  • Einfluss politischer Machtverhältnisse und des Reformpapsttums auf die Kirchenbeziehungen
  • Bedeutung theologischer Differenzen wie das Filioque und die Ikonenverehrung
  • Analyse des Photianischen Schismas als Vorläufer der Kirchenspaltung
  • Untersuchung der Ereignisse von 1054 und deren faktische Auswirkungen auf die Kirchen

Auszug aus dem Buch

2.4 Theologische Spannungen zwischen West und Ost - eine kurze Zusammenfassung

Als wichtige theologische Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und dem Osten werden vor allem die folgenden Punkte angeführt: Erstens das Befolgen des Sabbatfasten, also an Samstagen. Zweitens das Zölibat im Westen, während es im Osten den Priestern erlaubt war zu heiraten, was laut Photios zu Unzucht unter den westlichen Bischöfen und Priestern führte. Drittens das sogenannte filioque, ein Glaubenszusatz der westlichen Kirche zum Glaubensbekenntnis. Dieses besagt aus, dass der Heilige Geist vom Vater und vom Sohn ausgeht und nicht nur aus dem Vater, wie es die östlichen Kirche praktizierte. Dieser Zusatz wurde von der Ostkirche als blasphemisch angesehen. Ein weiterer Unterschied ist bereits bei der Bibelauslegung angedeutet worden: Während das orthodoxe Christentum des östlichen Mittelmeerraumes die Bibel und ihre Interpretation mit den Kirchenvätern als abgeschlossen ansieht, konnte und wurde im Abendland weiterhin die Bibel interpretiert und eine rationaleres Denken wurde entwickelt

„Die wahre, rechtgläubige Kirche ist aufgefasst als eine einzige, ungeschiedene Einheit über die Zeiten und Räume hinweg, vom Urchristentum bis zu Gegenwart. Der eigentümliche Vorzug der griechischen Kirche, dass sie in ihrer Geschichte niemals eine Sprachgrenze hat überwinden müssen, das in ihr vielmehr nach wie vor die Sprache des Neuen gesprochen wird, erleichterte die Aneignung dieser Fiktion. Die Erstarrung des geistigen Lebens am Ausgang der Antike ist deren geschichtlicher Ausgangspunkt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Entwicklung des Christentums und definiert das Schisma von 1054 als zentralen Untersuchungspunkt der ersten andauernden Kirchenspaltung.

2. Die Kirche im Westen und im Osten: Dieses Kapitel beleuchtet die langfristigen kulturellen und politischen Divergenzen zwischen der lateinischen Westkirche und der griechisch geprägten Ostkirche seit dem 5. Jahrhundert.

2.1 Entwicklung im Westen seit dem 9. Jahrhundert: Der Abschnitt thematisiert den Machtverfall des Papsttums, die Verflechtung von Politik und Religion sowie die Spannungen bezüglich der Missionierungsgebiete auf dem Balkan.

2.2 Entwicklung im Osten seit dem 9. Jahrhundert: Hier wird die Rolle von Photius, die Mission der Slawen durch Kyrill und Methodius sowie die Festigung des religiösen Lebens in der byzantinischen Gesellschaft dargelegt.

2.3 Das Photianische Schisma: Es wird analysiert, wie diese kirchenrechtliche Auseinandersetzung zwischen Papst Nikolaus I. und Patriarch Photius als Katalysator für die spätere Entfremdung fungierte.

2.4 Theologische Spannungen zwischen West und Ost - eine kurze Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die Kernpunkte der theologischen Kontroversen zusammen, darunter das Filioque, das Zölibat und unterschiedliche Herangehensweisen an die Bibelauslegung.

3. Das Schismas von 1054: Das Kapitel schildert die konkreten Ereignisse um die Legation des Papstes, die gegenseitige Exkommunikation und die Rolle der beteiligten Akteure.

4. Fazit: Die Schlussbetrachtung ordnet das Schisma als symbolischen Akt innerhalb eines langen Prozesses der Entfremdung ein und betont die politisch motivierte Natur des Konflikts.

Schlüsselwörter

Schisma von 1054, Ostkirche, Westkirche, Konstantinopel, Papsttum, Theologie, Kirchenspaltung, Byzanz, Photios, Filioque, Bilderstreit, Exkommunikation, Kirchengeschichte, Religionspolitik, Mittelalter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Kirchenspaltung zwischen der westlichen und der östlichen Christenheit im Jahr 1054.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die politischen Machtkämpfe zwischen Rom und Konstantinopel, theologische Differenzen sowie die kulturelle Entfremdung beider Kirchen über mehrere Jahrhunderte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie das Schisma von 1054 historisch einzuordnen ist und ob es sich um einen plötzlichen Bruch oder das Ergebnis einer langen Entfremdung handelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung von Fachliteratur und Quellen zur Kirchengeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entwicklung der Kirchen in Ost und West seit dem 5. Jahrhundert, spezifische Konflikte wie das Photianische Schisma und die direkten Ereignisse des Jahres 1054.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Schisma, Kirchenspaltung, Papsttum, byzantinisches Reich, theologische Spannungen und Entfremdung.

Warum war das Schisma von 1054 kein plötzliches Ereignis?

Bereits seit dem 5. Jahrhundert existierten tiefgreifende kulturelle, sprachliche und theologische Unterschiede, die durch Machtansprüche der jeweiligen Kirchenoberhäupter kontinuierlich verschärft wurden.

Welche Rolle spielte das Filioque im Konflikt?

Das Filioque war ein von der lateinischen Kirche eingefügter Zusatz zum Glaubensbekenntnis, der von der Ostkirche als theologisch inkorrekt und blasphemisch abgelehnt wurde.

War die Exkommunikation von 1054 rechtlich bindend?

Die Arbeit stellt heraus, dass die Bannbulle aus rechtlicher Sicht problematisch war, da der Papst zum Zeitpunkt der Überreichung bereits verstorben war und die Exkommunikation in der Praxis nur einen begrenzten Personenkreis betraf.

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Details

Title
Die Bedeutung des Schismas von 1054 für die Trennung von Ost- und Westkirche
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,7
Author
Christoph Kohls (Author)
Publication Year
2013
Pages
12
Catalog Number
V262765
ISBN (Book)
9783656510802
ISBN (eBook)
9783656511076
Language
German
Tags
bedeutung schismas trennung ost- westkirche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Kohls (Author), 2013, Die Bedeutung des Schismas von 1054 für die Trennung von Ost- und Westkirche, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/262765
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