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Go to shop › Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

Die Licht- und Schattenseiten virtueller Existenz.

Von der Erhellung der »Existenz« in Karl Jaspers Philosophie bis zu ihrer Verdunklung durch die Verschiebung des Lebensmittelpunktes in die virtuelle Welt als gängige »Identitätskonstruktion«.

Title: Die Licht- und Schattenseiten virtueller Existenz.

Essay , 2012 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B.A. Jan-Christian Hansen (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Summary Excerpt Details

In dem Essay geht es um die Licht- und Schattenseiten der virtuellen Welt, speziell des Internets und die Auswirkungen der neuen Medien auf unsere Existenz. Die wissenschaftliche Herangehensweise geschieht aus der Perspektive von Karl Jaspers Existenzphilosophie.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Existenzphilosophie und die Suche nach dem Ich

2.2 Der Einfluss des Internets auf Identität und Kommunikation

2.3 Die Gefahr der virtuellen Entfremdung

3. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der digitalen Identitätskonstruktion auf das menschliche Selbstverständnis. Dabei stellt der Autor die philosophischen Konzepte von Karl Jaspers – insbesondere die "Existenzerhellung" – den modernen Tendenzen gegenüber, das reale Leben zunehmend durch virtuelle Parallelwelten zu ersetzen oder aufzuwerten, und hinterfragt kritisch, ob dies zu einer psychologischen Verdunkelung der eigentlichen Existenz führt.

  • Philosophische Grundlegung der Existenz nach Karl Jaspers
  • Vergleich von realer (Offline) und virtueller (Online) Identität
  • Die Transformation der zwischenmenschlichen Kommunikation
  • Das Konzept des "multiplen Selbst" im Medienzeitalter
  • Kritische Analyse des Begriffs "existenziell" im Kontext digitaler Erfindungen

Auszug aus dem Buch

Die Licht- und Schattenseiten virtueller Existenz.

Die Philosophie beschäftigt sich seit jeher mit den Begriffen »Existenz«, »Identität« und »Ich«, aber in Zeiten des Internets, in denen wir ein virtuelles Ich erzeugen, das danach strebt, die Grenzen des eigenen Ichs zu sprengen und auszubrechen aus unserer Existenz, in der Bestrebung auch losgelöst von unserem Körper im virtuellen Raum zu überleben, ohne jegliche Koppelung an unsere Existenz, da bedarf es zweifelsohne einer neuen Art von philosophischer Betrachtung, die sich von der Tradition solcher Begriffe wie »Existenz«, »Identität« und »Ich« innerhalb der Philosophie zunächst einmal abkoppeln muss, um Platz für neue Betrachtungsweisen zu schaffen, die u.U. ein neues Licht auf unsere Existenz und unsere Identität werfen, durch die wir unser Ich und unsere Welt konstituieren.

Die Wahrnehmung bezüglich der eigenen Existenz bzw. Identität hat sich durch die Erfindung des Internets und den virtuellen Raum als Parallelwelt zur Realität im 21.Jahrhundert so sehr gewandelt, dass manche Menschen eine virtuelle Existenz der eigenen Existenz vorziehen. Wir scheinen also in einer Zeit zu leben, in der die eigene Existenz und Identität nicht mehr als ausreichend empfunden wird bzw. wir uns so unzureichend finden, dass wir eine virtuelle Existenz (bzw. Identität) von uns kreieren, die nichts mehr mit unserer eigentlichen Identität gemein hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor führt in die Problematik der Identitätskonstruktion im digitalen Zeitalter ein und stellt die leitende Fragestellung zur Spannung zwischen realer und virtueller Existenz auf.

2. Hauptteil: Dieser Abschnitt analysiert Jaspers' Philosophie der Existenzerhellung und konfrontiert diese mit den Phänomenen der Pseudonymität, des multiplen Selbst und der veränderten Wahrnehmung durch soziale Medien.

3. Fazit: Die Arbeit resümiert die Risiken einer virtuellen Identitätsflucht und appelliert daran, das digitale Leben lediglich als Freiraum zur persönlichen Entwicklung zu nutzen, ohne die reale Existenz zu vernachlässigen.

Schlüsselwörter

Existenzphilosophie, Identitätskonstruktion, Karl Jaspers, virtuelles Ich, Existenzerhellung, Online-Identität, Offline-Realität, multiples Selbst, Medienzeitalter, Selbstreflexion, Kommunikation, Internet, Dasein, Subjektivität, Entfremdung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung, wie das Internet und die darin erzeugten virtuellen Identitäten unser Verständnis von der eigenen, realen Existenz beeinflussen und potenziell verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Existenzphilosophie (insbesondere nach Karl Jaspers), die psychologischen Auswirkungen digitaler Kommunikation und die Konstruktion eines "Online-Ichs" im Gegensatz zum "Offline-Ich".

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu erörtern, inwieweit die Verschiebung des Lebensmittelpunktes in die virtuelle Welt zu einer "Verdunkelung" der menschlichen Existenz führt und ob das Internet als existenziell bedeutsam eingestuft werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen essayistischen Vergleich, der existenzphilosophische Grundlagen mit soziologischen und psychologischen Beobachtungen zum Medienzeitalter verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Gegenüberstellung von traditioneller Existenzphilosophie und modernen Phänomenen wie Pseudonymität, dem Verlust des unmittelbaren Gegenübers in der digitalen Kommunikation und dem Risiko der Selbstentfremdung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Existenzerhellung, Identitätskonstruktion, virtuelles Ich, multiples Selbst und die Abgrenzung von Online- und Offline-Existenz charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das Online-Ich vom Offline-Ich in der Argumentation des Autors?

Das Online-Ich wird als eine künstliche, wählbare Projektion beschrieben, die den Nutzer von der notwendigen, aber manchmal als unliebsam empfundenen Reflexion seines realen Selbst im sozialen Umfeld befreit, jedoch keine authentische Basis für die Existenz bietet.

Warum warnt der Autor vor der "grenzenlosen Freiheit" im Internet?

Der Autor argumentiert, dass diese Freiheit zur Gefahr wird, wenn der Mensch sich in der Identitätskonstruktion verliert, den Kontakt zu seinem realen Dasein verliert und ein künstliches Selbst erschafft, das den Anforderungen einer authentischen, existenziellen Lebensgestaltung nicht gerecht wird.

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Details

Title
Die Licht- und Schattenseiten virtueller Existenz.
Subtitle
Von der Erhellung der »Existenz« in Karl Jaspers Philosophie bis zu ihrer Verdunklung durch die Verschiebung des Lebensmittelpunktes in die virtuelle Welt als gängige »Identitätskonstruktion«.
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Philosophisches Seminar)
Course
Jaspers und Buber
Grade
1,3
Author
B.A. Jan-Christian Hansen (Author)
Publication Year
2012
Pages
16
Catalog Number
V262655
ISBN (eBook)
9783656510079
ISBN (Book)
9783656510246
Language
German
Tags
Internet Karl Jaspers Existenzphilosophie Internetkritik Existenz Online Offline Virtualität Ich Erhellung Verdunkelung Identität Identitätskonstruktion face to face font to font Kommunikation Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Jan-Christian Hansen (Author), 2012, Die Licht- und Schattenseiten virtueller Existenz., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/262655
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