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QR-Code-Marketing im Kulturbetrieb

Title: QR-Code-Marketing im Kulturbetrieb

Master's Thesis , 2013 , 299 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: B.A., stud. M.A. Laura Geissler (Author), Lisa Lietz (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media

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Summary Excerpt Details

Bei einem Spaziergang durch die Stadt fallen sie auf Plakaten, in Schaufenstern oder Werbeprospekten auf: QR-Codes. Doch wozu dienen die schwarzweißen
Quadrate?
QR bedeutet „quick response“, zu deutsch „schnelle Antwort“. Der QR-Code ist eine Weiterentwicklung des klassischen Barcodes. Er wird auch Strichoder
Balkencode genannt und ermöglicht es, gedruckte Daten maschinell mit Hilfe eines visuellen Lesegerätes zu entschlüsseln.
Barcodes werden aus logistischen Gründen in der Industrie und im Handel eingesetzt, der QR-Code hingegen heute vor allem zu Werbezwecken im Rahmen des Marketings (vgl. Hansen/Lenk 1990: 13).
Was der Scanner an der Kasse im Einzelhandel für das Dekodieren von Barcodes leistet, funktioniert beim Entschlüsseln des QR-Codes ähnlich. Ein mobiles
Endgerät wie ein Smartphone oder Tablet mit einem mobilen Internetzugang sind hier die Voraussetzung.
Vor allem Smartphones haben sich in den letzten Jahren weit verbreitet. Von Januar 2009 bis Dezember 2012 ist die Zahl der Menschen, die ein Smartphone besitzen, von circa sechs Millionen auf 31 Millionen gestiegen.
Mit dieser Entwicklung geht einher, dass bereits 18,6 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer QR-Codes scannen. Damit liegen sie auf Platz eins der QR-Code-Nutzung im Ländervergleich mit Spanien, Frankreich, Italien und Großbritannien – laut einer Erhebung von comScore Mitte 2012.
Das ist auch das Ergebnis der Studie „Wird der QR-Code überhaupt genutzt?“ von Posterselect, einer Media-Agentur für Außenwerbung aus Baden-Baden.
Zusammen mit mafo.de, einem Online-Marktforschungsinstitut aus Hamburg, wurden neben den Ausprägungen der QR-Code-Nutzung auch die Erwartungen
der QR-Code-Nutzer untersucht. Von insgesamt 1.000 befragten Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren besitzen circa 50 Prozent ein Smartphone. Davon haben fast 40 Prozent einen QR-Code-Reader installiert, der wiederum von 78 Prozent genutzt wird, um QR-Codes von Plakaten oder Anzeigen zu scannen. Dagegen wissen gut ein Viertel der Befragten nicht, was QR-Codes sind. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Untersuchungsgegenstand

2.1 Der Kulturbetrieb

2.1.1 Begriffseingrenzung „Kulturbetrieb“

2.1.2 Herausforderungen des Kulturbetriebs

2.1.3 Potentiale des Mobile Marketings für Kulturbetriebe

2.2 QR-Code-Marketing

2.2.1 Der QR-Code

2.2.2 Einsatzmöglichkeiten von QR-Codes

2.2.3 QR-Code-Marketing im Kulturbetrieb

2.3 Der Kulturbesucher mit Smartphone

2.3.1 Kultur-Nutzertypen

2.3.2 Smartphone-Nutzertypen

2.3.3 Der Kulturbesucher mit Smartphone als potentieller Nutzer von QR-Codes

3 Empirische Untersuchung

3.1 Forschungsproblem und Hypothesenbildung

3.2 Methodendiskussion: Triangulation

3.3 Qualitative Expertenbefragung

3.3.1 Erkenntnisinteresse

3.3.2 Stichprobe

3.3.3 Forschungsdesign

3.3.4 Erhebungsinstrument

3.3.5 Auswertung der Interviews

3.4 Quantitative Besucherbefragung

3.4.1 Erkenntnisinteresse und explorative Untersuchungsfragen

3.4.2 Operationalisierung

3.4.3 Skalierung des Fragebogens

3.4.4 Erhebungsinstrument

3.4.5 Forschungsdesign

3.4.6 Stichprobe

3.4.7 Auswertung

4 Handlungsempfehlungen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Nutzung von QR-Codes als Marketinginstrument im Kulturbetrieb zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für Kulturbetriebe zu formulieren, um Kulturbesucher mit Smartphones gezielt und erfolgreich anzusprechen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, welche Erfolgsfaktoren für ein effektives QR-Code-Marketing in dieser Branche entscheidend sind und wie diese in der Praxis sowie aus Sicht der Nutzer wahrgenommen werden.

  • Analyse der Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Kulturbetriebs im Kontext der Digitalisierung.
  • Untersuchung des Potenzials von Mobile Marketing und QR-Codes als Vermittlungs- und Marketinginstrument.
  • Charakterisierung von Kulturbesuchern und Smartphone-Nutzertypen als Zielgruppe.
  • Empirische Überprüfung von Erfolgsfaktoren durch eine Triangulation aus Expertenbefragungen und quantitativen Besucherbefragungen.
  • Ableitung praktischer Handlungsempfehlungen für Kulturbetriebe zur Planung und Umsetzung von QR-Code-Kampagnen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Forschungsproblem und Hypothesenbildung

Wie im vorangegangenen Kapitel zum Untersuchungsgegenstand geschildert, stehen Kulturbetriebe Herausforderungen gegenüber, die sich aus der Digitalisierung ableiten. Mit der steigenden Verbreitung von Smartphones, erhöht sich auch die mobile Internetnutzung. Genau diese kommunikationstechnischen Entwicklungen stellen neben den Herausforderungen ein Potential dar: Kulturbetriebe können das Handlungsfeld des Mobile Marketings und insbesondere des QR-Code-Marketings nutzen und durch entsprechende Marketingmaßnahmen mit den (potentiellen) Besuchern über das Smartphone in Kontakt zu treten.

Mobile Webseiten oder Apps sind in der Erstellung und Pflege verhältnismäßig teure und aufwendige Instrumente im Mobile-Marketing-Mix. Dennoch gehören sie heutzutage zum Standardinstrumentarium eines Unternehmens. QR-Codes hingegen sind eine verhältnismäßig preiswerte und schnell umsetzbare Alternative für Kulturbetriebe, die ein Mobile-Marketing-Instrument in ihren Marketing-Mix integrieren wollen (vgl. Online Nr. 32). Den Einsatz eines Marketing-Instruments planen und regeln Marketingvertreter aus dem Wirtschafts- oder Kulturbereich in einem entsprechenden Konzept oder Kampagnenpapier.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den QR-Code als Weiterentwicklung des Barcodes, skizziert die wachsende Verbreitung von Smartphones in Deutschland und stellt die Forschungsfrage nach den Erfolgsfaktoren für QR-Code-Marketing im Kulturbetrieb.

2 Untersuchungsgegenstand: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Kulturbetrieb", analysiert die Herausforderungen durch externe Einflussfaktoren wie Konkurrenzdruck und Digitalisierung und untersucht das Potenzial von Mobile Marketing.

3 Empirische Untersuchung: Die empirische Untersuchung trianguliert qualitative Experteninterviews mit Marketingvertretern und Mobile-Marketing-Experten sowie eine quantitative Befragung, um die Nutzung und Erwartungshaltung von Kulturbesuchern zu analysieren.

4 Handlungsempfehlungen: Aufbauend auf den Ergebnissen der empirischen Untersuchung formuliert dieses Kapitel konkrete Empfehlungen für Kulturbetriebe zur strategischen Planung, Zielgruppenansprache und Erfolgsmessung von QR-Code-Marketingkampagnen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Rolle von QR-Codes als mittelfristig relevantes, kostengünstiges Marketinginstrument, sofern sie strategisch in ein Gesamtkonzept integriert werden.

Schlüsselwörter

QR-Code, Mobile Marketing, Kulturbetrieb, Smartphone-Nutzer, Kulturbesucher, Marketingstrategie, Erfolgsfaktoren, Expertenbefragung, Besucherbefragung, Crossmediales Marketing, Digitalisierung, Mobile Webseiten, Content Management, Kampagnenplanung, Nutzertypen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Kulturbetriebe QR-Code-Marketing erfolgreich einsetzen können, um ihre Zielgruppen zu erreichen und durch Mobile Marketing an sich zu binden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition des Kulturbetriebs, die technischen und inhaltlichen Anforderungen an QR-Codes, die Typologie von Kulturbesuchern und die empirische Analyse von Erfolgsfaktoren mittels Experten- und Besucherbefragungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist die Ableitung wissenschaftlich fundierter Handlungsempfehlungen, die Kulturbetrieben als praktische Orientierung für die Erstellung und Umsetzung von QR-Code-Marketingkonzepten dienen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Triangulationsmethode "between-method" angewandt, welche eine qualitative Expertenbefragung mit einer quantitativen Besucherbefragung kombiniert, um das Erkenntnisinteresse aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Untersuchungsgegenstands (Kulturbetrieb, QR-Code-Technik, Zielgruppen) und die detaillierte Darstellung und Auswertung der empirischen Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie QR-Code, Mobile Marketing, Kulturbetrieb, Smartphone-Nutzer, Erfolgsfaktoren, Kampagnenplanung und Nutzerverhalten charakterisiert.

Warum ist die Wahl des Einsatzortes für QR-Codes so kritisch?

Der Einsatzort entscheidet über die Sinnhaftigkeit und technische Scanbarkeit. Experten betonen, dass ein QR-Code in einem Kontext platziert sein muss, der den Nutzer nicht ablenkt und eine Internetverbindung ermöglicht.

Warum reicht ein QR-Code allein oft nicht aus?

Ein QR-Code ist lediglich ein technisches Hilfsmittel (Instrument). Er muss in ein crossmediales Gesamtkonzept eingebettet sein, einen klaren Mehrwert bieten und durch einen Teaser für den Nutzer verständlich und motivierend gestaltet sein.

Wie bewerten die Experten das Thema Missbrauch von QR-Codes?

In der Expertenbefragung wurde Missbrauch als eher vernachlässigbar eingestuft; es wurde betont, dass bei seriösen Absendern und entsprechender Medienkompetenz der Nutzer kein hohes Gefährdungspotenzial im Alltag besteht.

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Details

Title
QR-Code-Marketing im Kulturbetrieb
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
2,0
Authors
B.A., stud. M.A. Laura Geissler (Author), Lisa Lietz (Author)
Publication Year
2013
Pages
299
Catalog Number
V262072
ISBN (Book)
9783656614623
ISBN (eBook)
9783656614630
Language
German
Tags
qr-code-marketing kulturbetrieb
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A., stud. M.A. Laura Geissler (Author), Lisa Lietz (Author), 2013, QR-Code-Marketing im Kulturbetrieb, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/262072
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