Unsere Hausarbeit handelt von der nationalsozialistischen Außenpolitik unter der Leitung Hitlers während seine Kanzlerschaft. Im Folgenden wollen wir nun die außerpolitischen Ereignisse wiedergeben und erörtern, inwiefern die Entscheidungen und Handlungen des NS-Regimes als strategisch oder kalkulatorisch einzuschätzen sind.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Definition
2. Zusammenfassung der Geschehnisse
3. Ergebnisauswertung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Außenpolitik des nationalsozialistischen Regimes zwischen 1933 und 1939, um zu klären, ob Hitlers Handlungen einem strategisch langfristigen Plan folgten oder eher als kurzfristiges, opportunistisches Kalkül einzustufen sind.
- Analyse der ideologischen Grundlagen und Zielsetzungen in "Mein Kampf"
- Untersuchung der außenpolitischen Agitation und Vertrauensbrüche (z.B. Austritt aus dem Völkerbund)
- Betrachtung der Appeasement-Politik der europäischen Siegermächte
- Kritische Würdigung der Entscheidungsfindung im Kontext von Risikobereitschaft und Unvorhersehbarkeit
Auszug aus dem Buch
Definition
Kalkül bedeutet, dass etwas im Voraus überlegt, ein- bzw. abgeschätzt oder berechnet wird. Bei der Strategie handelt es sich um einen „genauen Plan des eigenen Vorgehens, der dazu dient, ein militärisches, politisches, psychologisches, wirtschaftliches o. ä. Ziel zu erreichen, und in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vornherein einzukalkulieren versucht.“
Der Unterschied liegt somit klar auf der Hand. Ein strategisches Vorhaben ist in der Regel bis ins kleinste Detail durchdacht und geplant, während beim Kalkül Sachverhalte auf einer mehr oberflächlichen Basis eingeschätzt werden.
Ob Hitlers außenpolitische Schachzüge zum Erreichen seiner Ziele nun genauestens überlegt oder doch eher waghalsig und unausgereift waren, wird nun im Folgenden behandelt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Definition: Dieses Kapitel stellt die Forschungsfrage nach dem strategischen oder kalkulatorischen Charakter der NS-Außenpolitik und definiert die zugrunde liegenden Begriffe.
2. Zusammenfassung der Geschehnisse: Hier werden die außenpolitischen Ereignisse von 1933 bis 1939 chronologisch nachgezeichnet, von der Machtergreifung und ersten Vertragsbrüchen bis hin zum Überfall auf Polen.
3. Ergebnisauswertung: Das Fazit beurteilt die NS-Politik als eine Mischung aus einer geheimen Doppelstrategie und zunehmend riskantem Kalkül, das maßgeblich vom Zögern der westlichen Mächte profitierte.
Schlüsselwörter
Nationalsozialismus, Außenpolitik, Adolf Hitler, Strategie, Kalkül, Appeasement-Politik, Versailler Vertrag, Weltmachtstreben, Nichtangriffspakt, Kriegsvorbereitung, Expansion, Völkerbund, Zweiter Weltkrieg, Machtpolitik, Ideologie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Außenpolitik der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler im Zeitraum von 1933 bis 1939.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Fokus stehen die ideologischen Ambitionen Hitlers, die verschiedenen diplomatischen Manöver und Vertragsbrüche sowie die Reaktion der internationalen Staatengemeinschaft auf diese Politik.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob das Handeln des NS-Regimes einer langfristigen, strategischen Planung folgte oder ob es sich eher um ein kurzfristiges, riskantes Kalkül handelte.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autoren nutzen eine historische Analyse, indem sie zeitgenössische Quellen, programmatische Schriften wie „Mein Kampf“ und fachwissenschaftliche Literatur interpretieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil bietet eine chronologische Aufarbeitung der außenpolitischen Schritte, wie den Austritt aus dem Völkerbund, die Besetzung des Rheinlands, den Anschluss Österreichs und die Rolle der Appeasement-Politik.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse?
Wesentliche Begriffe sind hierbei Expansionspolitik, Risikobereitschaft, militärische Aufrüstung, Diplomatie und das Scheitern der Beschwichtigungspolitik.
Wie bewerten die Autoren Hitlers außenpolitische "Erfolge"?
Sie kommen zu dem Schluss, dass frühe Erfolge das Regime in seiner Vorgehensweise bestärkten, die Politik jedoch zunehmend von Improvisation und unverhältnismäßigem Größenwahn geprägt war.
Warum konnte Hitler seine Ziele so lange verfolgen, ohne gestoppt zu werden?
Die Autoren argumentieren, dass dies vor allem auf die Appeasement-Politik der Engländer und die fehlerhafte Einschätzung Hitlers durch die anderen europäischen Mächte zurückzuführen war.
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- Steven Lehmann (Author), Oliver H. (Author), 2013, Nationalsozialistische Außenpolitik. Strategie oder Kalkül?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233398