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Mediale Beratung in der Sozialen Arbeit

Ist Onlineberatung eine gleichwertige Alternative zum face-to-face Kontakt? Eine Betrachtung unter dem Aspekt der Beratungsqualität

Title: Mediale Beratung in der Sozialen Arbeit

Term Paper , 2013 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nadine Schaper (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit stellt grundsätzliche Merkmale von OB und face-to-face Kontakt heraus und widmet anschließend der Frage, ob Unterschiede hinsichtlich der Wirksamkeit zu erkennen sind. Ist ein Online-Berater2 in der Lage, grundsätzliche Prinzipien von Beratung so umzusetzen, wie er es im direkten Kontakt tun würde oder könnte? Oder führt computergestützte Kommunikation mit der einhergehenden Technisierung zwangsläufig zu einer emotionalen Verarmung im Beratungskontext? Kann OB nahtlos in die herkömmliche Beratungslandschaft eingefügt werden oder müssten bisher gültige Definitionen entsprechend angepasst werden?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beratung

2.1 Begriffsklärung

2.2 Beratungsanlässe

2.3 Merkmale von Beratung

2.4 Formen von Beratung

2.4.1 Der persönliche Kontakt (face-to-face)

2.4.2 Der Online-Kontakt

3. Veränderte Lebenswelten im Kontext Beratung

4. Zur Wirksamkeit von Onlineberatung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Eignung der Onlineberatung als gleichwertige Alternative zum klassischen Face-to-Face-Kontakt in der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit die Wirksamkeit der Beratung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Kommunikationsbedingungen und Qualitätsanforderungen gewährleistet werden kann.

  • Grundlegende Definitionen und Merkmale professioneller Beratung
  • Analyse der Beratungsanlässe im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen
  • Vergleich der Kommunikationsstrukturen bei Online- und Präsenzberatung
  • Einfluss der Technisierung auf die Beratungsqualität
  • Diskussion von Wirksamkeit und Limitationen digitaler Beratungsangebote

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Der persönliche Kontakt (face-to-face)

Beratung ist gleichermaßen Kommunikation. Darum werden im Folgenden Merkmale von Kommunikation erläutert, welche primär für face-to-face Kontakte gültig sind. Ein wesentliches Merkmal von Beratung im persönlichen Kontext ist Wechselseitigkeit. Beide Kommunikationspartner haben unmittelbar Zugriff auf die Beratungssituation und sind so in der Lage, den Kommunikationsprozess aktiv zu beeinflussen. Sender und Empfänger einer Nachricht befinden sich im Dialog miteinander. Des weiteren benennt Merten (1977) Intentionalität als Merkmal von Kommunikation. Dies meint das absichtliche Senden einer zielgerichteten Botschaft an den Empfänger. Intentionalität gilt auch für Kommunikation per Telefon oder im schriftlichen Kontext. Der Aspekt der Anwesenheit beschreibt die gegenseitige Wahrnehmung in direkter Interaktion. Diese ist ebenfalls im telefonischen Kontakt gegeben, jedoch ist die gegenseitige Wahrnehmung der Gesprächspartner durch die reduzierte Zahl der Kommunikationskanäle beschränkt. Dies gilt auch für Sprachlichkeit als das leistungsfähigste Kommunikationsinstrument. Ebenso sind die Aspekte Wirkung (alle erfahr- und beobachtbaren Erlebnisse eines Kommunikationsprozesses) und Reflexivität (die Möglichkeit des Sich rückbeziehens) Aspekte von Kommunikation, die an Intensität verlieren, sobald sich die Zahl der zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle verringert (vgl. Merten 1977: 75 in: Pürer 2003: 60f). Nur bei persönlichem Kontakt sind die Beteiligten in der Lage, neben dem Klang der Stimme auch Körperhaltung, Gestik und Mimik wahrzunehmen; zudem ist spontanes Handeln möglich (z.B. das Anbieten eines Taschentuches). Die Möglichkeit des Verbergens ist wenig gegeben, denn trotz des künstlichen Aspektes der Situation („bezahlter“ Berater/Klient), sind spontane Gefühle und Gedanken der Beteiligten dennoch echt (Rausch et al. 2008: 227).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verortet die Onlineberatung als junges, wachsendes Handlungsfeld der Sozialen Arbeit und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich ihrer Gleichwertigkeit zum Face-to-Face-Kontakt.

2. Beratung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Beratung, beleuchtet aktuelle Beratungsanlässe und stellt die spezifischen Merkmale sowie die verschiedenen Formen des Online- und Offline-Kontakts gegenüber.

3. Veränderte Lebenswelten im Kontext Beratung: Das Kapitel erläutert, wie gesellschaftliche Veränderungen wie Pluralisierung und Technisierung den steigenden Beratungsbedarf und die Notwendigkeit digitaler Angebote begründen.

4. Zur Wirksamkeit von Onlineberatung: Hier werden erste Evaluationen und empirische Einschätzungen diskutiert, die auf eine positive Wirkung der Onlineberatung in Bezug auf Niederschwelligkeit und Entlastung hindeuten.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass Onlineberatung eine wertvolle Ergänzung darstellt, jedoch aufgrund des Fehlens nonverbaler Signale nur bedingt als vollwertiger Ersatz für den direkten Kontakt gelten kann.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Onlineberatung, Face-to-Face, Beratungsqualität, Kommunikation, Wirksamkeit, Niederschwelligkeit, Anonymität, Medienlandschaft, Digitalisierung, Berater-Klient-Beziehung, Nonverbale Kommunikation, Psychosoziale Beratung, Fachliche Standards, Lebensweltorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Onlineberatung als Methode der Sozialen Arbeit und prüft, ob sie eine gleichwertige Alternative zum persönlichen Face-to-Face-Kontakt darstellen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der professionellen Beratung, die Auswirkungen veränderter gesellschaftlicher Lebenswelten auf den Beratungsbedarf sowie die spezifischen Chancen und Risiken digitaler Beratungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die kritische Reflexion der Onlineberatung unter dem Aspekt der Beratungsqualität, insbesondere im Hinblick auf die Wirksamkeit und die notwendigen Rahmenbedingungen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Fachliteratur, bestehenden Definitionen und der Auswertung erster Evaluationsstudien zur Wirksamkeit von Onlineberatung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Beratung, die Untersuchung von Beratungsanlässen, die Gegenüberstellung der Kommunikationsmedien sowie die Diskussion der Wirksamkeit von Online-Beratungsformaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Soziale Arbeit, Onlineberatung, Beratungsqualität, Face-to-Face-Kontakt und die Dynamik zwischen Berater und Klient im digitalen Raum.

Warum ist das Fehlen nonverbaler Signale in der Onlineberatung ein kritisches Thema?

Der Autor argumentiert, dass nonverbale Signale wie Mimik und Gestik eine hohe Bedeutung für die Authentizität und das korrekte Dekodieren von Botschaften haben, was in textbasierten Online-Formaten nur schwer kompensiert werden kann.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur "Gleichwertigkeit" von Onlineberatung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Onlineberatung nur dann als gleichwertig betrachtet werden kann, wenn die persönliche Beziehung für den Beratungserfolg eine untergeordnete Rolle spielt; andernfalls ist sie eher als ergänzendes, unterstützendes Instrument zu verstehen.

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Details

Title
Mediale Beratung in der Sozialen Arbeit
Subtitle
Ist Onlineberatung eine gleichwertige Alternative zum face-to-face Kontakt? Eine Betrachtung unter dem Aspekt der Beratungsqualität
College
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen  (Fachbereich Soziele Arbeit)
Course
Basa-Online Modul P5
Grade
1,7
Author
Nadine Schaper (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V233233
ISBN (eBook)
9783656502418
ISBN (Book)
9783656503293
Language
German
Tags
mediale beratung sozialen arbeit onlineberatung alternative kontakt eine betrachtung aspekt beratungsqualität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Schaper (Author), 2013, Mediale Beratung in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233233
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