Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Pflege mit therapeutischem Effekt

Ein Vergleich zwischen Validation und person-zentrierter Pflege und die Notwendigkeit der Sozialen Arbeit in der Altenhilfe

Titel: Pflege mit therapeutischem Effekt

Bachelorarbeit , 2013 , 57 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maria Steglich (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Bachelor-These soll einen Vergleich zwischen zwei populären Arten des Umgangs und der Pflege von Menschen mit Demenz bieten. Einen Vergleich zwischen der Validation nach Naomi Feil (nicht zu verwechseln mit der daraus entstanden integrativen Validation nach Nicole RICHARD, welche die Validation nach FEIL so veränderte, dass sie in verschiedene andere therapeutische und pflegerische Konzepte integriert werden kann) und der person-zentrierten Pflege nach Tom Kitwood.

Von welchen Punkten aus haben sie ihre Modelle entwickelt, welches Demenzverständnis lässt sich in ihren Werken finden, wie verläuft die Demenz ihrer Meinung nach, was erwarten sie von einem guten Pflegepersonal und wie sollen ihre Ansprüche methodisch umgesetzt werden?

Die zwei ausgewählten Arten der Pflege, welche in dieser Arbeit verglichen werden, befassen sich vor allem mit den Persönlichkeitsstörungen der dementiell veränderten Klienten. KITWOOD und FEIL haben ihre eigenen Theorien – weg von einem rein medizinischen Modell – entwickelt, um die Entstehung der Demenz zu erklären. Darauf aufbauend entwarfen die beiden zwei verschiedene Modelle, angefüllt mit Prinzipien und Methoden, welche es den Pflegenden erleichtern sollen einen kommunikativen und förderlichen Umgang mit dementiell beeinträchtigen Menschen zu pflegen.

Abschließend stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten sich durch Validation und person-zentrierte Pflege der Sozialen Arbeit eröffnen und welche Tätigkeitsfelder in diesem Kontext besser erschlossen werden müssen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Das Krankheitsbild der Demenz

1.1 Epidemiologie

1.2 Ätiologie

1.3 Diagnostik

1.4 Therapie und Intervention

2 Modell der Validation nach Feil für den Umgang mit verwirrten, sehr alten Menschen

2.1 Grundlegende Annahmen der Validation

2.2 Demenzverständnis nach FEIL

2.3 Verlauf der Demenz nach FEIL

2.3.1 Phase I – mangelhafte Orientierung

2.3.2 Phase II – Zeitverwirrtheit

2.3.3 Phase III – Sich wiederholende Bewegungen

2.3.4 Phase IV – Vegetieren

2.4 Ziele der Validation

2.5 Anforderungen an die Pflegekräfte

2.6 Methoden der Validation

2.6.1 Die drei Schritte der individuellen Validation

2.6.2 Validation in Gruppen

3 Modell der person-zentrierten Pflege nach KITWOOD für den Umgang mit dementiell veränderten Menschen

3.1 Grundlegende Annahmen der person-zentrierten Pflege

3.2 Demenzverständnis nach KITWOOD

3.3 Verlauf der Demenz nach KITWOOD

3.4 Ziele der person-zentrierten Pflege

3.5 Anforderungen an die Pflegekräfte

3.6 Methoden der person-zentrierten Pflege

3.6.1 Dementia Care Mapping

3.6.2 Positive Interaktionen

4 Vergleich von Validation und person-zentrierter Pflege

4.1 Die grundlegenden Annahmen

4.2 Das Demenzverständnis

4.3 Der Verlauf der Demenz

4.4 Die Ziele der Modelle

4.5 Die Anforderungen an die Pflegenden

4.6 Die Methoden

4.7 Zwischenbilanz

5 Relevanz des Arbeitsfeldes für die Soziale Arbeit

5.1 Demenz als Herausforderung für die Soziale Altenarbeit

5.2 Soziale Arbeit in stationären Altenpflegeeinrichtungen

5.2.1 Alltagsbegleitung, -betreuung und -gestaltung

5.2.2 Angehörigenarbeit

5.2.3 Arbeit mit Mitarbeitern und dem Team

5.2.4 Konzeptentwicklung

5.2.5 Öffentlichkeitsarbeit

5.2.6 Zwischenbilanz

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht und vergleicht die zwei Ansätze "Validation nach Feil" und "person-zentrierte Pflege nach Kitwood" im Umgang mit Menschen mit Demenz. Ziel ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden dieser Modelle zu analysieren und aufzuzeigen, welchen wertvollen Beitrag die Soziale Arbeit in stationären Altenpflegeeinrichtungen leisten kann, um die Lebensqualität und den zwischenmenschlichen Umgang mit Betroffenen zu verbessern.

  • Vergleichende Analyse der Validationsmethode nach Feil und der person-zentrierten Pflege nach Kitwood.
  • Untersuchung der psychologischen und sozialen Aspekte des Krankheitsbildes Demenz.
  • Erörterung von Anforderungen an Pflegekräfte bei der Anwendung der jeweiligen Konzepte.
  • Potenziale und Handlungsfelder für Sozialarbeiter in der stationären Altenhilfe.

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundlegende Annahmen der Validation

Grundlegend stützen sich die Methoden und Prinzipien der Validation nach FEIL auf ERIKSONs Theorie der Lebensabschnitte. ERIKSON schreibt, dass es in jedem Lebensabschnitt eines Menschen eine bestimmte Lebensaufgabe gibt, welche es zu vollenden gilt.

In der Phase des Säuglingsalters lernt der Mensch Vertrauen zu fassen. Ein Baby lebt ständig in der Gegenwart und ist nicht in der Lage Vergangenheit oder Zukunft wahrzunehmen. Wird es allein gelassen, so fühlt es seine momentanen Bedürfnisse stärker und wird unruhig, fängt an zu weinen. Kommt die Mutter immer wieder zu ihrem unruhigen oder weinenden Kind zurück, so kann dieses lernen, dass es liebenswert ist, dass es nicht verlassen und nicht zurückgestoßen wird. Ist es dem Kind in dieser Phase nicht möglich Vertrauen zu fassen, so ist der Grundstein für eigenverantwortliches Denken und Handeln nicht gelegt worden und die weitere Entwicklung wird sich schwierig gestalten.

In der frühen Kindheit lernt der Mensch Dinge zu beherrschen und Regeln einzuhalten. Grundlage dafür ist das Vertrauen, welches er im Säuglingsalter aufgebaut hat. Das braucht er um Dinge immer wieder zu probieren, bis sie funktionieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Das Krankheitsbild der Demenz: Dieses Kapitel erläutert die medizinischen und epidemiologischen Grundlagen der Demenz, einschließlich der Ursachen und gängigen diagnostischen sowie therapeutischen Verfahren.

2 Modell der Validation nach Feil für den Umgang mit verwirrten, sehr alten Menschen: Das Kapitel führt in das Validationskonzept ein, beleuchtet die vier Phasen der Demenz nach Feil und beschreibt die praktischen Methoden für den Umgang mit Betroffenen.

3 Modell der person-zentrierten Pflege nach KITWOOD für den Umgang mit dementiell veränderten Menschen: Hier wird der person-zentrierte Ansatz nach Kitwood dargestellt, der den Fokus auf die soziale Beziehung und das "Personsein" als zentrales Element der Pflege legt.

4 Vergleich von Validation und person-zentrierter Pflege: In diesem Kapitel werden beide Modelle gegenübergestellt und hinsichtlich ihrer theoretischen Annahmen, Ziele und Methoden analysiert.

5 Relevanz des Arbeitsfeldes für die Soziale Arbeit: Das Kapitel erörtert, warum Sozialarbeiter in stationären Altenpflegeeinrichtungen unverzichtbar sind und welche konkreten Aufgaben sie übernehmen können.

6 Fazit und Ausblick: Diese abschließenden Gedanken plädieren für ein ganzheitliches Verständnis von Demenz und eine gesellschaftliche Abkehr von rein defizitorientierten Stigmatisierungen.

Schlüsselwörter

Demenz, Validation, person-zentrierte Pflege, Naomi Feil, Tom Kitwood, Soziale Arbeit, stationäre Altenpflege, Empathie, Kommunikation, Lebensqualität, Biografiearbeit, Dementia Care Mapping, psychosoziale Intervention, Alterskrankheiten, Pflegewissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der professionellen Betreuung von Menschen mit Demenz und vergleicht dazu zwei etablierte Konzepte der Pflege und Kommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Validation nach Feil und der person-zentrierten Pflege nach Kitwood sowie deren praktische Relevanz für die Soziale Arbeit in Altenheimen.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Das Ziel ist ein fundierter Vergleich beider Modelle, um aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende Haltung und gezielte Methoden die Lebensqualität von Menschen mit Demenz gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die existierende Modelle, Fachliteratur und Studien analysiert und in einen Vergleich setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der beiden Modelle (Kapitel 2 und 3), deren Vergleich (Kapitel 4) und die Ableitung von Handlungsmöglichkeiten für Sozialarbeiter (Kapitel 5).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Demenz, Validation, person-zentrierte Pflege, Soziale Arbeit und Lebensqualität.

Warum ist laut Autor die Integration von Sozialarbeitern in der Altenpflege sinnvoll?

Sozialarbeiter können durch ihre spezifischen Kompetenzen (z.B. psychosoziale Beratung, Angehörigenarbeit, Gruppenangebote) das Pflegepersonal entlasten und die Beziehungsqualität zu den Bewohnern nachhaltig verbessern.

Wie unterscheidet sich das Demenzverständnis nach Feil von dem nach Kitwood?

Während Feil die Demenz stark aus der Perspektive der nicht bewältigten Lebensaufgaben (tiefenpsychologisch) betrachtet, betont Kitwood vor allem die Rolle der "malignen Sozialpsychologie" und die wechselseitige Beziehung zwischen dem Betroffenen und seinem Umfeld.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pflege mit therapeutischem Effekt
Untertitel
Ein Vergleich zwischen Validation und person-zentrierter Pflege und die Notwendigkeit der Sozialen Arbeit in der Altenhilfe
Hochschule
Hochschule Neubrandenburg  (Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung)
Note
1,0
Autor
Maria Steglich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
57
Katalognummer
V233105
ISBN (eBook)
9783656498100
ISBN (Buch)
9783656499985
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kitwood Pflege Demenz Senioren Soziale Arbeit Feil person-zentrierte Pflege Validation stationäre Altenhilfe Sozialarbeiter Altenpflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Steglich (Autor:in), 2013, Pflege mit therapeutischem Effekt, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233105
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  57  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum