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Willy Brandts "Neue Ostpolitik"

Title: Willy Brandts "Neue Ostpolitik"

Term Paper , 2012 , 13 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Sascha Weidenbach (Author)

Politics - Topic: German Foreign Policy

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In der Hausarbeit wurde sich in erster Linie mit dem Begriff der Außenpolitik auseinandergesetzt. Im zweiten Schritt wurde die "Neue Ostpolitik" von Willy Brandt näher beleuchtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Worte

2. Außenpolitik

2.1 Definition und Interessen

2.2 Staatliche Akteure und deren Beteiligung an der deutschen Außenpolitik

2.3 Nicht-staatliche Akteure und deren Beteiligung an der deutschen Außenpolitik

3. Willy Brandts „Neue Ostpolitik“

3.1 Geschichtliche Hintergründe

3.2 Ziele und Hintergründe

3.3 Inhalte

3.4 Auswirkungen

3.5 Beteiligung staatlicher Akteure

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine politikwissenschaftliche Analyse der „Neuen Ostpolitik“ von Willy Brandt vorzunehmen. Dabei wird untersucht, wie staatliche und nicht-staatliche Akteure die Ziele der Außenpolitik definieren und umsetzen, wobei die historische Entwicklung Brandts Annäherung an die DDR und die Ostblockstaaten im Zentrum der Betrachtung steht.

  • Grundlagen und Definitionen der Außenpolitik
  • Staatliche Akteure und ihre Rolle in der Entscheidungsfindung
  • Einfluss von Nichtregierungsorganisationen und Verbänden
  • Historische Hintergründe und Ziele der „Neuen Ostpolitik“
  • Analyse der Ostverträge und der Grundlagenvertrag

Auszug aus dem Buch

3.3 Inhalte

Der Weg hin zur eigentlichen Umsetzung der Ziele, also die wirklichen Vereinbarungen mit der DDR führt jedoch über die Sowjetunion und den Siegermächten gesamt gesehen. Also das am 3. Juni 1972 in Kraft getretene Vier-Mächte-Abkommen. Inhalt des Abkommens war die Festlegung des Status von Berlin. Darin wurde die Zugehörigkeit West-Berlins zur Bundesrepublik geklärt.31 Kernstücke von Willy Brandts Entspannungspolitik waren die großen Ostverträge. Der am 12. August 1970 unterzeichnete Moskauer Vertrag enthielt die Festschreibungen der Nachkriegsgrenzen als unverletzlich. Faktisch enthielt er eine Anerkennung der DDR als Staat, aber nicht im völkerrechtlichen Sinne. Die Bundesrepublik erkannte somit den Status quo in Europa an und die Sowjetunion hatte ihr Ziel erreicht. Dieses war die deutsche Anerkennung für sie als mitteleuropäisches Imperium.32 Der Moskauer Vertrag war somit ein erfolgreicher Auftakt des neuen Weges, den die Regierung Brandt/Scheel eingeschlagen hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Worte: Einführung in die historische Ausgangslage der Bundesrepublik nach 1955 und die Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung der Regierungsära Brandt/Scheel.

2. Außenpolitik: Theoretische Definition von Außenpolitik sowie die Identifizierung staatlicher und nicht-staatlicher Akteure im deutschen politischen Kontext.

2.1 Definition und Interessen: Analyse verschiedener politikwissenschaftlicher Begriffsbestimmungen sowie die Einordnung von Interessenlagen und Grundbedürfnissen.

2.2 Staatliche Akteure und deren Beteiligung an der deutschen Außenpolitik: Untersuchung der Rollen von Bundesregierung, Bundeskanzler, Bundestag und Bundespräsident bei der Gestaltung der Außenpolitik.

2.3 Nicht-staatliche Akteure und deren Beteiligung an der deutschen Außenpolitik: Betrachtung des Einflusses von Verbänden und Nichtregierungsorganisationen auf politische Entscheidungsprozesse.

3. Willy Brandts „Neue Ostpolitik“: Anwendung des theoretischen Rahmens auf die Entspannungspolitik unter Willy Brandt.

3.1 Geschichtliche Hintergründe: Darstellung der politischen Rahmenbedingungen nach 1969 und der veränderten Haltung gegenüber der DDR.

3.2 Ziele und Hintergründe: Untersuchung der Motive für die Entspannungspolitik und die Rolle des „status quo“ in Europa.

3.3 Inhalte: Analyse der zentralen Ostverträge, insbesondere des Moskauer, Warschauer und des Grundlagenvertrages.

3.4 Auswirkungen: Bewertung der außenpolitischen Handlungsspielräume und der Bedeutung für die europäische Friedensordnung.

3.5 Beteiligung staatlicher Akteure: Spezifische Analyse der Akteursrolle von Willy Brandt und Egon Bahr im Kontext der neuen Politik.

4. Fazit: Zusammenfassende Analyse der Ergebnisse hinsichtlich der Umsetzung der formulierten außenpolitischen Ziele.

Schlüsselwörter

Außenpolitik, Neue Ostpolitik, Willy Brandt, Bundesregierung, DDR, Entspannungspolitik, Ostverträge, Grundlagenvertrag, staatliche Akteure, Interessengruppen, Egon Bahr, Interessen, Demokratie, Sicherheitspolitik, internationale Beziehungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der deutschen Außenpolitik und analysiert diese exemplarisch anhand der „Neuen Ostpolitik“ unter Willy Brandt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Definition von Außenpolitik, die Akteursgruppen (staatlich und nicht-staatlich) sowie die Umsetzung der Ostpolitik durch verschiedene völkerrechtliche Verträge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die politikwissenschaftliche Analyse, wie Willy Brandt als zentraler Akteur seine außenpolitischen Ziele gegenüber der Umwelt, insbesondere den Ostblockstaaten, durchsetzte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine politikwissenschaftliche Analyse unter Heranziehung einschlägiger Fachliteratur, um die Ziele und Interessen im Kontext der Regierungsarbeit zu projizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Außenpolitik und die Anwendung dieses Wissens auf die Entspannungspolitik der 1970er Jahre, inklusive der Analyse der Ostverträge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Außenpolitik, Neue Ostpolitik, Entspannungspolitik, staatliche Akteure, Ostverträge und die Rolle von Willy Brandt.

Warum war der Moskauer Vertrag für die damalige Außenpolitik so bedeutend?

Der Moskauer Vertrag war der erfolgreiche Auftakt zur Anerkennung der Nachkriegsgrenzen und signalisierte eine Abkehr vom bisherigen Konfrontationskurs, was eine Entspannung in Europa ermöglichte.

Welche Rolle spielten nicht-staatliche Akteure wie NGO's?

Nicht-staatliche Akteure wie Verbände und Nichtregierungsorganisationen beeinflussen die Außenpolitik durch die Artikulation und Aggregation von Interessen, wobei sie im politischen Alltag oft als Tauschpartner für Informationen und Unterstützung agieren.

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Details

Title
Willy Brandts "Neue Ostpolitik"
College
http://www.uni-jena.de/
Grade
2,7
Author
Sascha Weidenbach (Author)
Publication Year
2012
Pages
13
Catalog Number
V233055
ISBN (eBook)
9783656500414
ISBN (Book)
9783656500612
Language
German
Tags
willy brandts neue ostpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sascha Weidenbach (Author), 2012, Willy Brandts "Neue Ostpolitik", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233055
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