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Kindheit und Armut bei Zuwanderfamilien

Am Beispiel der türkischen Migranten

Title: Kindheit und Armut bei Zuwanderfamilien

Term Paper , 2012 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Klara Toelzer (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Im ersten Abschnitt meiner Arbeit stellt sich die Frage nach Definition der Begriffes „Migration“. Im zweiten Abschnitt beschäftige ich mich mit dem historischen Einblick in die Migration von Türken nach Deutschland. Im dritten und vierten Abschnitten meiner Arbeit folgen Bestimmungen der Kernbegriffe „Armut“ und „Kinder“. Weiter werden Analysen der Lebenslagen türkischstämmige Familien mit Kindern vorgenommen. Anschließend gehe ich auf das eigentliche Thema der Arbeit ein. Ich erläutere die spezielle Situation von türkischen Kindern, die in Deutschland in Armut leben. Die einzelnen Bereiche, deren Fehlen Menschen als arm definieren, werden ebenfalls ausführlich behandelt. Der sechste Abschnitt gibt einen Überblick über die Prävention und die Rolle der sozialen Arbeit in der Förderung der Integration und Gleichbehandlung von Kindern mit Migrationshintergrund aus einkommensarmen Familien. Im folgenden Abschnitt geht es um die Beantwortung der Frage, wie armutbedingte Defizite in den genannten Lebensbereichen abgebaut und künftig vermieden werden können. In meiner Arbeit betrachte ich nur die rechtlichen Fragen nicht ausführlich.
Unter Zuwanderer, Migranten, Ausländer/innen, Menschen mit Migrationshintergrund oder bereits Eingebürgerte verstehe ich in meinem Text Menschen türkische Herkunft und deren Kinder.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Migrant. Begriffsklärung

2 Historische Hinblick der Migration von türkischen Migranten

3 Armut. Begriffsklärung

3.1 Absolute und relative Armut

4 Kinderbegriffe

5 Lebenslage türkischen Familien mit Kindern in Deutschland

5.1 Sozialkulturelle und Ökonomische Lebenslage

5.2 Wohnen und Wohnumfeld

5.3 Sprache und Bildung

5.4 Berufliche Perspektiven und Einkommen

5.5 Gesundheitliche Lebenslage

6 Prävention und die Rolle der Sozialer Arbeit

Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Kinderarmut bei Zuwandererfamilien in Deutschland, insbesondere am Beispiel türkischer Migranten. Ziel ist es, die sozioökonomischen Bedingungen, Bildungsbenachteiligungen und gesundheitlichen Risiken aufzuzeigen, um daraus konkrete Handlungsansätze für eine präventive und unterstützende Soziale Arbeit abzuleiten.

  • Historische Hintergründe der Migration türkischer Arbeitskräfte nach Deutschland
  • Definitionen und Dimensionen von Armut sowie deren Auswirkung auf Kinder
  • Analyse der Lebenslagen türkischstämmiger Familien in Bezug auf Wohnraum, Bildung und Einkommen
  • Diskriminierungserfahrungen und Identitätsproblematiken bei Migrantenkindern
  • Rolle der Sozialen Arbeit bei der Förderung von Integration und Chancengerechtigkeit

Auszug aus dem Buch

5.5 Gesundheitliche Lebenslage

Gesundheit kann durch Krankheiten, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung beeinträchtigt sein (Fischer, 2011, S. 141). Die gesundheitliche Situation von Migranten wird beeinflusst durch komplexe Wechselwirkungsprozesse verschiedener Faktoren des Lebens in der Fremde. Kulturspezifische Besonderheiten, ökologische und soziale Bedingungen sowie fehlende oder mangelnde Sprachkenntnisse gehören zu diesen Faktoren. Auch die Länge des Aufenthalts im Aufnahmeland spielt eine wichtige Rolle (BMFSFJ, „Migration und gesundheitliche Versorgung“, S.2 (siehe Internetverzeichnis).

Sie wohnen und arbeiten beispielsweise oft unter schlechteren Bedingungen als die nicht migrierte Mehrheitsbevölkerung. Migranten sind daher höheren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Besonders gefährdet sind Flüchtlinge und Migranten ohne Papiere und legalen Aufenthaltsstatus (sogenannte „irreguläre“ Migranten) (Razum, 3.Abschnitt (siehe Internetverzeichnis).

Sprache. Menschen mit Migrationshintergrund erlangen zunehmend Bedeutung als Nutzer der Gesundheitsdienste in Deutschland. Es wird davon ausgegangen, dass besonders sprachliche und kulturelle Besonderheiten Barrieren für die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen darstellen und sich auch auf die Kommunikation und Interaktion während des Behandlungsprozesses auswirken können. Sprachliche Barrieren können entstehen, wenn das Gesagte nicht verstanden wird, oft wird dann Abhilfe durch Laiendolmetscher (z. B. Familienangehörige) geschaffen. Dies ist allerdings nicht immer erfolgreich, da medizinisches Fachwissen fehlt oder aufgrund von Schamgefühlen oder Rücksichtnahme auf den Patienten nicht richtig übersetzt wird (Razum, 7.Abschnitt (siehe Internetverzeichnis).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Migrant. Begriffsklärung: Dieses Kapitel erläutert den Migrationsbegriff und definiert die für die Arbeit notwendigen Grundlagen des Aufenthaltswechsels und der transnationalen Migration.

2 Historische Hinblick der Migration von türkischen Migranten: Es wird die Geschichte der türkischen Gastarbeitermigration von den Anfängen in den 1950er Jahren bis zum Anwerbestopp 1973 und der nachfolgenden Sesshaftwerdung nachgezeichnet.

3 Armut. Begriffsklärung: Der Begriff der Kinderarmut wird definiert, wobei zwischen absoluter und relativer Armut sowie den ökonomischen und sozialen Faktoren unterschieden wird.

4 Kinderbegriffe: Hier wird der Begriff „Kind“ im Kontext der internationalen Kinderrechtskonventionen kurz eingegrenzt.

5 Lebenslage türkischen Familien mit Kindern in Deutschland: Dieses zentrale Kapitel analysiert detailliert die Lebensbereiche Wohnen, Sprache, Bildung, Einkommen und Gesundheit türkischstämmiger Familien.

6 Prävention und die Rolle der Sozialer Arbeit: Das Kapitel diskutiert gesellschaftspolitische und sozialpädagogische Strategien, um Armut entgegenzuwirken und Integration zu fördern.

Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer fachübergreifenden Zusammenarbeit zur Herstellung von Chancengerechtigkeit.

Schlüsselwörter

Kinderarmut, Migration, türkische Migranten, Soziale Arbeit, Integrationspolitik, Bildungsbenachteiligung, Armutsrisiken, Lebenslage, Sprachbarrieren, Prävention, gesellschaftliche Teilhabe, Gastarbeiter, Wohnumfeld, Identitätsproblematik, Chancengerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Situation von Kindern in türkischen Zuwandererfamilien in Deutschland, die von Armut betroffen sind, und untersucht die Herausforderungen, mit denen diese Kinder konfrontiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Migrationsgeschichte, die Definition von Armut, die Auswirkungen auf Bildung und Gesundheit sowie die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Integration.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifischen Armutsrisiken dieser Bevölkerungsgruppe aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie die Soziale Arbeit zur Verbesserung ihrer Teilhabechancen beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur, Studien und statistischen Daten (wie Mikrozensus) basiert, um die Lebenslagen türkischer Migranten darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, historische Einblicke und eine tiefgehende Analyse der Lebensumstände – von Wohnverhältnissen über Bildungschancen bis hin zu gesundheitlichen Aspekten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kinderarmut, Migrationshintergrund, Bildung, Integration, Soziale Arbeit und Lebenslage.

Inwiefern beeinflusst der Faktor „Sprache“ die Bildungschancen der Kinder?

Die Arbeit stellt dar, dass unzureichende Deutschkenntnisse und ein auf deutschem Kulturverständnis basierendes Schulsystem oft dazu führen, dass Migrantenkinder als defizitär wahrgenommen werden, was zu schlechteren Abschlüssen führt.

Welche Rolle spielt das „Schamgefühl“ in der gesundheitlichen Versorgung türkischer Migranten?

Es wird erläutert, dass das islamische Verständnis von körperlicher Unversehrtheit und Scham bei Untersuchungen oder Beratungen oft Barrieren bildet, die eine effektive gesundheitliche Betreuung erschweren können.

Warum ist eine „niederschwellige“ Soziale Arbeit laut der Autorin besonders wichtig?

Da viele betroffene Familien den Weg zu klassischen Beratungsstellen nicht aus eigenem Antrieb finden, plädiert die Autorin für Angebote, die direkt in den Lebenswelten der Betroffenen stattfinden.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Eigenverantwortung bei der Integration?

Abschließend betont die Autorin, dass neben staatlichen Bemühungen auch die Migranten selbst bereit sein sollten, Hilfsangebote wahrzunehmen und aktiv auf Bildungserfolge für ihre Kinder hinzuarbeiten.

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Details

Title
Kindheit und Armut bei Zuwanderfamilien
Subtitle
Am Beispiel der türkischen Migranten
College
University of Applied Sciences Hanover
Course
Kinder und Armut
Grade
1,3
Author
Klara Toelzer (Author)
Publication Year
2012
Pages
30
Catalog Number
V233031
ISBN (eBook)
9783656499138
ISBN (Book)
9783656500131
Language
German
Tags
kindheit armut zuwanderfamilien beispiel migranten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klara Toelzer (Author), 2012, Kindheit und Armut bei Zuwanderfamilien, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233031
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