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Punk in der DDR: Entstehung, Entwicklung und Besonderheiten

Title: Punk in der DDR: Entstehung, Entwicklung und Besonderheiten

Term Paper , 2013 , 35 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sebastian Wagner (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Punk kommt aus dem Englischen und bedeutet eigentlich so viel wie Abfall oder Mist. Es handelt sich dabei nicht nur um die Bezeichnung einer Musikrichtung, sondern einer ganzen Jugendkultur, die ihren Beginn in der Mitte der 1970er Jahre in London hatte und aufgrund von Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit unter Jugendlichen entstand.
Auch in der fast hermetisch abgeriegelten DDR hielt der Punk Einzug, wenn auch infolge anderer Vorzeichen als in der westlichen Hemisphäre. Denn die Dinge, wider jene die Punks protestierten, heben sich von denen im Westen mehr oder weniger deutlich ab.
Die Ausarbeitung versucht zu Beginn kurz zu deuten, was eine Jugendkultur ist und was sie mit Pädagogik zu tun hat. Anschließend gibt sie einen Ausblick darüber , wie die Punk-Kultur in der DDR entstand und sich entwickelte, welche Rolle Mode und Musik für ihre Anhänger spielte und welchen Gefahren die Punks seitens des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und der Volkspolizei ausgesetzt waren. Um dabei die Besonderheiten des Punk in der DDR besser hervorheben zu können, wird ein kurzer Abriss über seine Entstehung in Großbritannien und in der alten Bundesrepublik gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was eine Jugendkultur ist und was sie mit Pädagogik zu tun hat

3. Die Entstehung des Punk

3.1 Kurzer Abriss über die Anfänge der Punk-Bewegung

3.2 Die Punk-Szene hält Einzug in der BRD

4. Punk in der DDR

4.1 Die Entwicklung des Punk in der DDR

4.1.1 Der Beginn einer neuen Jugendkultur in der DDR und die erste Welle

4.1.2 Die zweite Welle und politische Wende in der DDR

4.2 Die Rolle von Mode und Musik des Punk in der DDR

4.2.1 Mode

4.2.2 Musik

4.3 Punk versus MfS und Volkspolizei

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung, Entwicklung und spezifischen Merkmale der Punk-Kultur in der DDR unter Berücksichtigung pädagogischer Aspekte von Jugendkulturen sowie des Vergleichs mit westlichen Einflüssen.

  • Pädagogische Einordnung von Jugendkulturen als Sozialisationsinstanzen.
  • Gegenüberstellung der Punk-Bewegungen in Großbritannien, der BRD und der DDR.
  • Bedeutung von Mode und Musik als Ausdruck von Distanzierung und Protest.
  • Die Rolle staatlicher Repression durch MfS und Volkspolizei gegenüber Punks in der DDR.
  • Die Entwicklung der DDR-Punkszene in zwei Wellen bis zur politischen Wende.

Auszug aus dem Buch

3.1 Kurzer Abriss über die Anfänge der Punk-Bewegung

Der Beginn des Punk ist in Großbritannien zu lokalisieren, und er ist auch als eine andere Seite der Geschichte der Jugendkulturen anzusehen. Die englische Wirtschaft lag am Boden, und die Punks reagierten auf die gesellschaftliche Realität, indem sie sich keine Hoffnungen mehr machten. Der Spruch no future ist als Absage an gesellschaftlichen Fortschritt gemeint, als Ende des Glaubens an gute Reformprogramme für die Jugend. Punk wurde somit zur Jugendkultur der Zukunftslosigkeit.

Die gesellschaftlichen Umstände und die Gruppe Sex Pistols sorgten schließlich 1977 für den Beginn einer neuen jugendkulturellen Ära. Es war der 6. Juni, Thronjubiläum der Königin, und die Sex Pistols waren mit Sicherheitsnadeln, buntem Strupshaar, lärmend und laut mit an Bord einer Barkasse gen Chelsea. Vor dem Unterhaus stimmten sie provokativ den Song God save the Queen / the fascist Regime / they made you a moron … / we’re the poison in your human machine an, woraufhin die Polizei das Boot enterte und die Mitglieder der Gruppe verhaftete. Dies war jedoch nicht das erste Mal, dass die Gruppe auffiel. Denn bereits 1976 unterschrieben sie einen Plattenvertrag und brachten ihre erste Single Anarchy in the UK heraus, die kurz darauf jedoch wieder aus den Charts verschwand. Ein kurzer Fernsehauftritt der Band endete für einen Moderator mit einer zweiwöchigen Suspendierung, und bereits im Januar 1977 wurde der Plattenvertrag gelöst, da das Benehmen der Bandmitglieder es unmöglich machte, sie international zu präsentieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, definiert Punk als Jugendkultur und umreißt die spezifischen Herausforderungen der Punks in der DDR im Vergleich zum Westen.

2. Was eine Jugendkultur ist und was sie mit Pädagogik zu tun hat: Das Kapitel erläutert Funktionen von Jugendkulturen als Sozialisationsinstanzen und Erfahrungsräume, die pädagogische Defizite kompensieren können.

3. Die Entstehung des Punk: Hier werden die Ursprünge der Punk-Bewegung in Großbritannien und der BRD sowie deren Intentionen der Provokation und Abgrenzung dargestellt.

4. Punk in der DDR: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Entwicklung der Punkszene in der DDR, deren Ausdrucksformen und die repressiven Maßnahmen des Staates.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen der Punk-Kultur im Westen und in der DDR heraus.

Schlüsselwörter

Punk, DDR, Jugendkultur, Sozialisation, Pädagogik, Sex Pistols, MfS, Repression, Widerstand, Anarchie, Mode, Musik, Opposition, Szene, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Entstehung, Entwicklung und den Besonderheiten der Punk-Kultur in der DDR unter Berücksichtigung pädagogischer Perspektiven.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die pädagogische Einordnung von Jugendkulturen, die Geschichte des Punk im Westen und der DDR, staatliche Repressionen sowie die Rolle von Mode und Musik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Eigenheiten des DDR-Punk, seine Abgrenzung zum westlichen Punk und die Reaktionen des sozialistischen Staates darauf zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse zur Aufarbeitung der historischen und soziologischen Hintergründe der Punkszene.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Genese des Punk in der DDR in zwei Wellen, die Bedeutung der jugendkulturellen Ausdrucksformen und den Konflikt mit dem MfS und der Volkspolizei.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Punk, DDR, Jugendkultur, MfS, Repression, Opposition und Sozialisation.

Wie unterschieden sich die Punks in der DDR von denen im Westen?

Während westliche Punks durch Arbeitslosigkeit geprägt waren, standen DDR-Punks unter dem Druck eines vorgezeichneten sozialistischen Weges, was zu intensiveren staatlichen Repressionen führte.

Welche Rolle spielten die IMs bei der Unterdrückung der Punkszene?

Das MfS schleuste Inoffizielle Mitarbeiter (IMs) in die Punkszene ein, um diese zu stören, Informationen zu sammeln und durch gezielte Desinformation zur Selbstauflösung von Gruppen beizutragen.

Warum war Punk in der DDR „Too much future“?

Der Begriff kehrt den westlichen „No future“-Slogan um, da DDR-Punks durch ihre Abweichung vom sozialistischen Weg ein Leben jenseits der staatlichen Vorgaben anstrebten, was eine eigene Zukunftsperspektive darstellte.

Gab es in der DDR eine Zusammenarbeit zwischen Punks und Kirche?

Ja, es gab Versuche einer Zusammenarbeit, wobei die Kirche Punks oft als hilfsbedürftige „Kranke“ betrachtete, während Punks dort Räume für Konzerte und Proben suchten.

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Details

Title
Punk in der DDR: Entstehung, Entwicklung und Besonderheiten
College
Martin Luther University  (Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik)
Course
S-Die Jugendkulturen und die Schule
Grade
1,7
Author
Sebastian Wagner (Author)
Publication Year
2013
Pages
35
Catalog Number
V232846
ISBN (eBook)
9783656498353
ISBN (Book)
9783656499350
Language
German
Tags
Punk DDR Jugendkultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Wagner (Author), 2013, Punk in der DDR: Entstehung, Entwicklung und Besonderheiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/232846
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