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Die Rede des Aristophanes in Platons Symposion

Mit abschließendem Versuch einer Illustration

Titel: Die Rede des Aristophanes in Platons Symposion

Ausarbeitung , 2011 , 5 Seiten

Autor:in: Hendrik Keilhauer (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dies ist eine Zusammenfassung der Rede des Komödiendichters Aristophanes in Platons Symposion über die Gestalt des Eros und die 'Kugelmenschen'.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Rede des Aristophanes in Platons „Gastmahl“ [189c-193e / Kap. 14-16]

1.1 Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der Arbeit ist die Analyse und Interpretation der Rede des Aristophanes im platonischen Dialog „Symposion“, wobei insbesondere der Mythos der Kugelmenschen als Erklärung für das Wesen und Wirken des Eros untersucht wird.

  • Die anthropologische Herkunft der menschlichen Geschlechter nach Aristophanes
  • Die symbolische Bedeutung der Kugelgestalt und der göttlichen Bestrafung durch Teilung
  • Die Rolle des Eros als heilsame Kraft zur Wiederherstellung der ursprünglichen Einheit
  • Der Zusammenhang zwischen mythischer Genese und der Entstehung sexueller Orientierungen

Auszug aus dem Buch

Über die Gestalt des Eros und die ‚Kugelmenschen‘

Die Gestalt der Menschen sei seinerzeit kugelrund (οῦ ἀνθρώπου τὸ εἶδος στρογγύλον) gewesen und alle Körperteile seien in doppelter Anzahl und sich symmetrisch gegenübergesetzt vorhanden gewesen. Diese Wesen konnten sich folglich schneller als die heutigen Menschen radschlagend fortbewegen [190a]. Die Ursache ihrer kreisrunden Form sei gewesen, dass sie ihren Erzeugern ähnlich sein sollten: Das ♂♂ der Sonne, das ♀♀ der Erde und das ♂♀ dem Mond.

Ihre starke und harmonische Gestalt ließ diese Urmenschen der klassischen Versuchung der ὕβρις erliegen, indem sie sich gegen die Götter zu erheben begannen [190b/c]. Da die Götter gemäß der Darstellung des A. auf die Ehrerbietung seitens des Menschengeschlechts angewiesen waren, stand es für Zeus nicht zur Debatte, die Menschen zur Strafe schlicht vom Erdboden zu tilgen, weshalb er sich folgende Bestrafung für ihre Anmaßung erdachte [190c]: Sie sollten durch Teilung geschwächt werden, was zugleich den für die Götter positiven Nebeneffekt bewirke, dass sich die Anzahl derer verdoppelte, die ihnen Verehrung zukommen lassen könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Rede des Aristophanes in Platons „Gastmahl“ [189c-193e / Kap. 14-16]: Dieser Abschnitt beleuchtet den Mythos der Kugelmenschen, ihre einstige göttliche Vollkommenheit, ihren Hochmut und die darauffolgende göttliche Teilung als Strafe, die den Eros als Sehnsucht nach Ganzheit begründet.

1.1 Zusammenfassung: Hier wird der Inhalt des Kapitels kurz gefasst, insbesondere der Übergang von der mythologischen Urzeit zur heutigen menschlichen Verfasstheit und dem Streben nach Ergänzung durch den Partner.

Schlüsselwörter

Platon, Symposion, Aristophanes, Eros, Kugelmenschen, Mythos, Hybris, Teilung, Einheit, Ganzheit, Liebe, sexuelle Orientierung, Urmensch, Harmonie, Philanthropie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die berühmte Rede des Aristophanes im „Gastmahl“ Platons, in der die Natur des Eros durch einen Mythos über die Entstehung der Menschen erklärt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die antike Kosmologie, der Ursprung des menschlichen Geschlechts, die Bedeutung von Hybris und göttlicher Strafe sowie das Wesen der Liebe als Streben nach Wiedervereinigung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die philosophische Bedeutung der Rede des Aristophanes herauszuarbeiten und aufzuzeigen, wie er den Eros als heilendes Prinzip zur Wiederherstellung der verlorenen Einheit definiert.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Die Arbeit nutzt eine philologische und textanalytische Herangehensweise, basierend auf der Schleiermacher-Übersetzung und dem griechischen Originaltext von Platon.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil befasst sich mit der Darstellung der kugelrunden Urmenschen, ihrem Versuch, die Götter zu stürzen, der Bestrafung durch Zeus und der daraus resultierenden menschlichen Suche nach dem passenden Gegenpart.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Text charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Platon, Eros, Kugelmenschen, Mythos, Ganzheit und Harmoniestreben beschreiben.

Warum spielt die Zahl der Geschlechter im Mythos eine besondere Rolle?

Aristophanes unterscheidet drei ursprüngliche Geschlechter (männlich-männlich, weiblich-weiblich, weiblich-männlich), um damit die unterschiedlichen Ausprägungen der menschlichen Liebe und Orientierung zu begründen.

Welche Bedeutung hat der Bauchnabel in diesem Kontext?

Der Bauchnabel dient in der Erzählung als bleibendes Andenken an die Teilung durch die Götter und markiert die Schnittfläche des nunmehr unvollständigen Wesens.

Warum bezeichnet Aristophanes Eros als „Heiler“?

Eros wird als Heiler bezeichnet, weil er das innere Bedürfnis des getrennten Menschen stillt, seine ursprüngliche, verlorene Hälfte wiederzufinden und so den Zustand der Entfremdung aufzuheben.

Wie steht das Wirken der „Knabenliebe“ zur politischen Identität?

Laut Aristophanes sind diejenigen, die aus der männlich-männlichen Ur-Form stammen, besonders geeignet für das staatliche Handeln, da sie eine natürliche Neigung zu Mut und Männlichkeit besitzen.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rede des Aristophanes in Platons Symposion
Untertitel
Mit abschließendem Versuch einer Illustration
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Platon: Symposion, Phaidros
Autor
Hendrik Keilhauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
5
Katalognummer
V231864
ISBN (eBook)
9783656478355
ISBN (Buch)
9783656480006
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rede aristophanes platons symposion versuch illustration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hendrik Keilhauer (Autor:in), 2011, Die Rede des Aristophanes in Platons Symposion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/231864
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Leseprobe aus  5  Seiten
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