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Das Verhältnis von Familie und Schule am Beispiel des Privatschulwesens

Title: Das Verhältnis von Familie und Schule am Beispiel des Privatschulwesens

Term Paper , 2013 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Monika Jenke (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics

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Bildung und Erziehung sind ein immer wiederkehrendes Thema in der wissenschaftlichen Diskussion wie auch im Kreise der Familie. Spätestens seit Pisa wächst bei immer mehr Eltern das Bewusstsein dafür, dass gute Bildung für ihren Nachwuchs unerlässlich und der Schlüssel für eine spätere erfolgreiche Karrierelaufbahn ist. Der Wunsch nach einem besseren sozialen Milieu veranlasst immer mehr Eltern dazu, ihre Kinder auf privaten Schulen anzumelden. Außerdem erhoffen sich Eltern von privater Schulbildung eine bessere Lernleistung und bessere Karrierechancen. Somit erleben Schulen in privater Trägerschaft eine stetig wachsende Nachfrage. Inzwischen sind immer mehr Eltern bereit finanzielle Aufwendungen für eine gute Schulbildung ihrer Kinder auf sich zu nehmen. Hieraus entsteht für mich die Frage, wie sich das oftmals spannungsreiche Verhältnis zwischen Familie und Schule im Bereich von privaten Schulen gestaltet? Bewahrheitet sich die Annahme, dass private Schulen auf Eltern und Kinder rücksichtsvoller und höflicher eingehen, als an staatlichen Schulen, da Eltern und Kinder als Kunden gesehen werden? Ermöglichen private Schulträger die bewusstere Berücksichtigung der Ansprüche und Wünsche der Eltern und haben diese bessere Beteiligungsmöglichkeiten? Ein weiteres persönliches Anliegen dieser Arbeit ist es zu prüfen, ob sich die eventuellen zeitlichen oder finanziellen Aufwendungen für den Besuch einer Privatschule lohnen? Bevor ich mich gezielt dem Verhältnis von Familie und Privatschule widmen möchte, soll zunächst die "Privatschule" allgemein erläutert werden und eine Darstellung, wie auch ein Überblick der Privatschulen in Deutschland erfolgen. Anschließend werden die gravierendsten Unterschiede der privaten Schulen zu den staatlichen Schulen erörtert. Desweiteren möchte ich die familiären Hintergründe beleuchten und welche besonderen Herausforderungen sich daraus für das Verhältnis zur Schule ergeben. Anschließend möchte ich die Gestaltung der Kooperation von Elternhaus und Schule und das Verhältnis von privaten Schulen zur Familie näher betrachten. Abschließend erfolgt ein Fazit, indiesem Resümee sollen die zu Beginn gestellten Fragen überprüft und reflektiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Privatschulen als Bestandteil des deutschen Schulsystems

3. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von staatlichen und privaten Schulen

4. Hintergründe zum Verhältnis von Schule und Familie

5. Das Verhältnis und die Partizipation zwischen Familie und der Privatschule

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das spannungsreiche Verhältnis zwischen Familie und Schule, wobei das Privatschulwesen als primäres Fallbeispiel dient. Ziel ist es zu analysieren, ob Privatschulen durch eine stärkere Kundenorientierung und höhere Beteiligungsmöglichkeiten ein besseres Beziehungsverhältnis zu den Familien ermöglichen als staatliche Schulen.

  • Historische und strukturelle Einordnung von Privatschulen im deutschen Bildungssystem
  • Vergleich der Schulqualität und Autonomie zwischen staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen
  • Einfluss des gesellschaftlichen Wandels der Familienstrukturen auf das schulisches Umfeld
  • Analyse der Partizipationsmöglichkeiten und Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Privatschule
  • Reflektion über soziale Exklusivität und das Engagement von Eltern als Erfolgsfaktor

Auszug aus dem Buch

3. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von staatlichen und privaten Schulen

Im Gegensatz zur staatlichen Schule sehen sich auch in Deutschland Privatschulen einem höheren „Unternehmerrisiko“ ausgesetzt, da für die einzelne Schule keine Bestandsgarantie gegeben ist, sondern nur für das gesamte Privatschulwesen. Ein Wettbewerb um Schüler und Schülerinnen findet nur bedingt statt, denn die Nachfrage übersteigt an bestimmten Privatschulen das Platzangebot. Als ein gesellschaftlich angenommenes Merkmal von Privatschulen gilt, der höhere Autonomiegrad. So zeigen hervorgegangene Indikatoren aus den Erhebungen von Pisa 2000, dass Privatschulen selbstständiger als staatliche Schulen, vor allem bei der Festlegung der Aufnahmebedingungen von Schülern, wie auch in bestimmten Bereichen der Personalangelegenheiten, entscheiden können.

Jedoch hat der Staat auch an Privatschulen ein erhebliches Mitspracherecht, was die Mittelzuweisung und Verwendung von öffentlichen Subventionierungen betrifft. Ebenso sind private Ersatzschulen genau wie staatliche Schulen in Lehrplanangelegenheiten stark an staatliche Vorgaben gebunden. So besitzen Privatschulen zumindest in zwei Handlungsfeldern, in der Schülerwahl und in bestimmten Personalangelegenheiten einen Autonomievorteil. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Unterschied, der laut Weiß und Preuschoff, nicht leistungsrelevant ist. Ein sicherlich wesentlicher Unterschied von Privatschulen zu staatlichen Schulen stellt die „freie“ Schulwahl von Seiten der Eltern dar. In der Forschungsliteratur hat sich diese freie Wahl als besonders effizientes Mittel der Qualitätssteigerung etabliert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Privatschulen im Kontext des erhöhten Bildungsbewusstseins nach Pisa und formuliert die Forschungsfrage nach dem Verhältnis zwischen Familie und Privatschule.

2. Privatschulen als Bestandteil des deutschen Schulsystems: Dieses Kapitel erläutert die verfassungsrechtlichen Grundlagen und die historische Entwicklung von Schulen in freier Trägerschaft in Deutschland.

3. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von staatlichen und privaten Schulen: Es werden Autonomiegrade, das Unternehmerrisiko und die wahrgenommene Qualität des Schulklimas sowie der Schülerleistungen zwischen beiden Schulformen verglichen.

4. Hintergründe zum Verhältnis von Schule und Familie: Das Kapitel analysiert den gesellschaftlichen Wandel der Kindheit und Familienstrukturen sowie deren Auswirkungen auf die Kooperation mit pädagogischen Institutionen.

5. Das Verhältnis und die Partizipation zwischen Familie und der Privatschule: Hier wird untersucht, inwiefern die finanzielle Beteiligung und das Engagement von Eltern an Privatschulen zu einer engeren Erziehungspartnerschaft oder neuen Konfliktpotenzialen führen.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse und der Erkenntnis, dass der Schulerfolg primär vom elterlichen Engagement abhängt, unabhängig von der Schulform.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Internetbelege.

8. Anhang: Dokumentation eines Interviews mit einer Familie zur Praxis an einer Montessori-Schule.

Schlüsselwörter

Privatschule, staatliche Schule, Elternpartizipation, Schulwahl, Erziehungspartnerschaft, Bildungsnähe, Familienwandel, Schulsystem, Autonomie, Schulklima, Montessori-Pädagogik, Bildungsforschung, Kooperation, Schulerfolg, Schülerleistungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Dynamik zwischen Elternhaus und Schule, wobei ein besonderer Fokus auf den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen staatlichen Schulen und Privatschulen liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Schulwahlentscheidungen der Eltern, die Partizipationsmöglichkeiten im Schulalltag, der Wandel von Familienstrukturen und die Frage nach dem Einfluss des Schultyps auf das Wohlbefinden und die Leistung der Schüler.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie sich das Verhältnis von Familie und Schule im Bereich der Privatschulen gestaltet und ob die Erwartung einer besseren Behandlung und Beteiligung der Eltern an privaten Einrichtungen gerechtfertigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie ein qualitatives Experteninterview mit einer betroffenen Familie, um die theoretischen Überlegungen mit der schulischen Praxis zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Gegenüberstellung von staatlichen und privaten Schulen, eine Analyse des gesellschaftlichen Wandels der Familie und eine detaillierte Betrachtung der Partizipationsformen an Privatschulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Privatschulwesen, Elternpartizipation, Erziehungspartnerschaft und Bildungsnähe charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Montessori-Konzept in dieser Arbeit?

Das Montessori-Konzept dient als spezifisches Fallbeispiel im Anhang, anhand dessen die individuelle Förderung und die Integration von Eltern in den Schulalltag praktisch illustriert werden.

Warum wird das "Unternehmerrisiko" von Privatschulen betont?

Die Autorin betont dies, um zu verdeutlichen, dass private Schulen stärker als staatliche auf die Akzeptanz und Nachfrage der Eltern angewiesen sind, was wiederum Auswirkungen auf das Schulklima und die Elternarbeit hat.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich des Schulerfolgs?

Das Fazit kommt zu dem Schluss, dass der Schulerfolg nicht primär von der Schulform abhängt, sondern maßgeblich vom Engagement und der Unterstützung durch das familiäre Umfeld geprägt ist.

Welche kritische Perspektive nimmt die Arbeit zum Thema Elitedenken ein?

Die Arbeit reflektiert kritisch, dass die homogene Schülerschaft an vielen Privatschulen ein soziales Elitedenken fördern könnte, das den Blick für andere gesellschaftliche Schichten verstellt.

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Details

Title
Das Verhältnis von Familie und Schule am Beispiel des Privatschulwesens
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Course
Exemplarische Vertiefung pädagogischer Grundlagen Sozialer Arbeit (U2 zu Pädagogische Grundlagen Sozialer Arbeit)
Grade
1,0
Author
Monika Jenke (Author)
Publication Year
2013
Pages
24
Catalog Number
V231762
ISBN (eBook)
9783656478201
ISBN (Book)
9783656478706
Language
German
Tags
verhältnis familie schule beispiel privatschulwesens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monika Jenke (Author), 2013, Das Verhältnis von Familie und Schule am Beispiel des Privatschulwesens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/231762
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