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Caesar als Schriftsteller

Seine Ziele und Absichten am Beispiel der Commentarii de Bello Gallico

Titel: Caesar als Schriftsteller

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sebastian Silkatz (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gaius Julius Caesar ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Geschichte. Seine zahlreichen militärischen Erfolge, das Ende der römischen Republik sowie die darauf folgende Umwandlung des Reiches in ein Kaisertum und nicht zuletzt sein gewaltsamer Tod gehören zum historischen Allgemeinwissen. Weniger bekannt sind dagegen Caesars schriftstellerische Aktivitäten. Da diese jedoch ebenfalls sehr interessant sind und zahlreiche Informationen über den Staatsmann und militärischen Befehlshaber Caesar preisgeben, lohnt sich eine Auseinandersetzung mit dessen literarischen Werken.
Caesar verfolgte mit dem Verfassen und Veröffentlichen von Texten bestimmte Ziele und Absichten. Diese werden hier am Beispiel seiner Commentarii de Bello Gallico eingehend analysiert und dargestellt.
Dafür erfolgt zunächst eine Übersicht über Caesars literarische Werke und anschließend die genauere Betrachtung der Commentarii de Bello Gallico. Dafür werden die besonderen Merkmale des Werkes dargestellt und anschließend die Textsorte commentarius erläutert. Eine überblicksartige Darstellung des Inhalts leitet zu der konkreten Auseinandersetzung mit den Commentarii de Bello Gallico über.
Den Ziele und Absichten, die Caesar mit dem Commentarii verfolgte, widmet sich ein umfangreiches Kapitel. Dafür werden die zahlreichen Ergebnissee der Forschung zusammengefasst, erweitert und in einer schlüssigen Darstellung erstmals systematisiert.
Da die Bewertung einiger Absichten Caesars vom Veröffentlichungszeitraum seiner Bücher abhängig ist, folgen Überlegungen über die mögliche Abfassungszeit des Werkes.
Ebenso interessant wie umstritten ist die historische Glaubwürdigkeit der Commentarii. Daher widmet sich ein weiteres Kapitel der Erörterung dieses Themas. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse schließt die Darstellung der Ziele und Absichten, die Caesar mit seinen Commentarii de Bello Gallico verfolgte, ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Caesars Schriften

3. Die Commentarii de Bello Gallico

3.1 Merkmale der Commentarii de Bello Gallico

3.2 Die Textsorte commentarius

3.3 Inhaltsübersicht

3.4 Ziele und Absichten Caesars

3.5 Die Abfassungszeit und Veröffentlichung

3.6 Historische Glaubwürdigkeit

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die literarische Tätigkeit von Gaius Julius Caesar, mit einem spezifischen Fokus auf die "Commentarii de Bello Gallico", um die hinter diesem Werk stehenden strategischen Ziele und Absichten des Autors systematisch zu analysieren und offenzulegen.

  • Analyse der literarischen Merkmale und der Gattung des "commentarius".
  • Systematisierung der politischen und persönlichen Absichten Caesars (Selbstdarstellung, Rechtfertigung, Klientelbildung).
  • Untersuchung der Debatte um Abfassungszeitraum und Veröffentlichungsstrategie.
  • Kritische Würdigung der historischen Glaubwürdigkeit im Kontext antiker Berichterstattung.
  • Identifikation der angestrebten Zielgruppen für Caesars Propaganda.

Auszug aus dem Buch

3.1 Merkmale der Commentarii de Bello Gallico

Noch heute stellen die Commentarii de Bello Gallico eine der wichtigsten lateinischen Schriften dar und gehören zum Weltkanon der Literatur. Hier soll dargestellt werden, welche Merkmale dieses Werk Caesars aufweist, das Mommsen als „Schrift ersten Ranges.“ beschreibt. Zugleich wird damit deutlich, mit welchen literarischen Mittel Caesar seine Ziele und Absichten durchzusetzen versuchte.

Die Commentarii de Bello Gallico behandeln Caesars Zeit in Gallien von 58- 52 vor Christus. In sieben Büchern, für jedes Jahr eins, beschreibt der Proconsul seine Erlebnisse und kriegerischen Aktionen. Neben militärischen oder politischen Beschreibungen fügt er zudem auch heute noch interessante Exkurse zu den Lebensgewohnheiten und den Kulturen der in Gallien ansässigen Völker ein. Nach Caesars Tod schrieb sein Vertrauter Aulus Hirtius ein achtes Buch, das von den Ereignissen bis zum Bürgerkrieg berichtet.

Eines der wesentlichen Merkmale von Caesars Schrift stellt die „einfache und durchsichtige Sprache“ dar. Der Feldherr benutzt lediglich 1300 verschiedene Wörter, abgesehen von technischen Fachtermini. Dabei gelingt Caesar eine Literarizität, die Mommsen zu folgenden Beschreibungen veranlasst: „Die Commentarii de Bello Gallico sind meisterlich und vollendet, die Darstellung immer knapp aber nie karg, immer schlicht aber nie nachlässig, immer von durchsichtiger Lebendigkeit und nie gespannt oder manieriert, dabei frei von Archaismen und Vulgarismen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung Caesars als Staatsmann und Schriftsteller und steckt das Ziel ab, seine Motive beim Verfassen der Commentarii zu analysieren.

2. Caesars Schriften: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das literarische Schaffen Caesars, inklusive der fragmentarisch überlieferten Reden und verlorenen Werke.

3. Die Commentarii de Bello Gallico: Dieses zentrale Kapitel analysiert Gattung, Inhalt, Glaubwürdigkeit und die politischen Ziele, die Caesar mit seinem Werk verfolgte.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer systematischen Synthese der Ergebnisse, die Caesars Werk als geschickte Verbindung von Selbstdarstellung und politischer Propaganda verortet.

Schlüsselwörter

Gaius Julius Caesar, Commentarii de Bello Gallico, Römische Republik, Gallischer Krieg, Propagandistische Literatur, Historische Glaubwürdigkeit, Selbstdarstellung, Textsorte commentarius, Antike Rhetorik, Politische Karriere, Klientelbildung, Bellum iustum, Militärische Führung, Römische Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die schriftstellerische Tätigkeit von Gaius Julius Caesar, insbesondere dessen Absichten hinter der Veröffentlichung der "Commentarii de Bello Gallico".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die literarische Analyse des Werkes, die Untersuchung der propagandistischen Ziele und die Frage nach der historischen Verlässlichkeit des Textes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Aufarbeitung und Gewichtung der politischen Absichten, die Caesar mit dem Verfassen des Werkes verband, unter Berücksichtigung verschiedener Forschungsmeinungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Analyse und Synthese bestehender Forschungsliteratur, um bisher oft isoliert betrachtete Aspekte systematisch zusammenzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die literarischen Merkmale, die Definition der Textsorte, eine Inhaltsübersicht, die politischen Intentionen, die Datierungsdebatte und die historische Glaubwürdigkeit des Werkes erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Caesar, Commentarii de Bello Gallico, Propaganda, historische Glaubwürdigkeit, Selbstdarstellung und römische Politik.

Wie definiert die Arbeit das Verhältnis von historischer Wahrheit und Propaganda bei Caesar?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Caesar zwar historische Ereignisse dokumentiert, diese jedoch systematisch verzerrt, um sich selbst und seine Handlungen ins beste Licht zu rücken.

Welche Rolle spielt die Zielgruppe in Caesars Überlegungen?

Laut der Untersuchung wählt Caesar je nach beabsichtigtem Ziel unterschiedliche Zielgruppen an, wobei er mal die politische Führungsschicht, mal die breite Öffentlichkeit oder die Nachwelt adressiert.

Was ist das Ergebnis bezüglich der Abfassungszeit?

Die Arbeit plädiert für eine Synthese: Caesar verfasste die Bücher vermutlich jährlich begleitend zum Krieg und überarbeitete diese Gesamtfassung im Jahr 51 v. Chr. für seine politischen Zwecke.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Caesar als Schriftsteller
Untertitel
Seine Ziele und Absichten am Beispiel der Commentarii de Bello Gallico
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Altertumswissenschaften)
Veranstaltung
Alte Geschichte: Caesar und das Ende der römischen Republik
Note
1,7
Autor
Sebastian Silkatz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V230993
ISBN (eBook)
9783656469858
ISBN (Buch)
9783656470434
Sprache
Deutsch
Schlagworte
caesar schriftsteller seine ziele absichten beispiel commentarii bello gallico gaius julius rom römisch republi ende schriften textsorte historisch alter altertum antike glaubwürdigkeit veröffentlichung abfassung zeit ziel republik geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Silkatz (Autor:in), 2011, Caesar als Schriftsteller, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/230993
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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