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Zur Shop-Startseite › BWL - Wirtschaftspolitik

Die Übernahme der Porsche Holding durch die VW AG

Eine Fallstudie zu Abwehrtechniken und Übernahmetaktiken

Titel: Die Übernahme der Porsche Holding durch die VW AG

Bachelorarbeit , 2013 , 45 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Johannes Ramöller (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit liegt der Fokus auf der im Rahmen von M&A-Transaktionen bekannter
Theorien und ihrem Auftreten im Fallbeispiel sowie im Besonderen den angewandten
Übernahmetaktiken und Abwehrtechniken. Dabei soll der Frage nachgegangen werden,
mit welcher Strategie Porsche versucht hat, Volkswagen zu übernehmen und was an dieser
Strategie besonders ist. Außerdem sollen die Gründe für das Scheitern des
Übernahmeversuches beleuchtet werden und die Abwehrtechniken auf Seiten von VW auf
Alternativen untersucht werden. Schließlich soll erläutert werden, welche Faktoren dazu
geführt haben, dass Porsche und VW fusionierten und wie die Fusion verlief.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung der Arbeit

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen von Unternehmenstransaktionen

2.1 Motive für Unternehmenskäufe

2.2 Arten der vertraglichen Übernahme: Asset oder Share Deal

2.3 Finanzierungsmöglichkeiten einer Unternehmensakquisition

2.4 Charakterisierung freundlicher und feindlicher Übernahmen

2.5 Übernahmestrategien im deutschen Kontext

2.6 Abwehrstrategien im deutschen Kontext

2.6.1 Präventive Abwehrstrategien

2.6.2 Reaktive Abwehrstrategien

3. Die Transaktionen zwischen Porsche und VW im Überblick

4. Der Übernahmeversuch von Porsche

4.1 Motive für den Übernahmeversuch

4.2 Die Übernahmestrategie von Porsche und deren Finanzierung

5. Untersuchung der Gründe für das Scheitern des Übernahmeversuches

5.1 Das „VW-Gesetz" und seine Bedeutung

5.2 Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen

5.3 Kritische Würdigung der Abwehrstrategie der VW AG

6. Die Fusion von Porsche und VW: Verlauf und Hintergründe

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Übernahmeversuch der VW AG durch die Porsche AG als Fallstudie, um theoretische Konzepte von Unternehmenstransaktionen, Übernahmetaktiken und Abwehrstrategien im deutschen Kontext zu beleuchten und die Gründe für das Scheitern sowie die anschließende Fusion zu bewerten.

  • Grundlagen von M&A-Transaktionen und Finanzierungstechniken
  • Charakterisierung feindlicher und freundlicher Übernahmen
  • Analyse der Übernahmestrategie von Porsche (insb. Optionen-Strategie)
  • Bewertung des VW-Gesetzes als Abwehrmaßnahme
  • Einfluss der Finanzkrise auf den Transaktionsverlauf

Auszug aus dem Buch

4.1 Motive für den Übernahmeversuch

Wie in Kapitel 2.1 aufgeführt, werden die Motive für eine Übernahme in strategische, finanzielle und persönliche Motive unterteilt. Bei dem Übernahmeversuch der Porsche AG können alle Arten beobachtet werden, wie nachfolgend gezeigt wird.

Im Hinblick auf die strategischen Motive zeigt sich, dass Porsche und Volkswagen eine gemeinsame Elektronikplattform nutzen könnten und auch auf Entwicklungen im Zusammenhang mit einem Hybridantrieb zurückgreifen könnten (vgl. Hawranek, Dietmar / Mahler, Armin 31.10.2005, S. 86). Außerdem wurden durch die bereits bestehende Kooperation „ […] die Kosten des Touareg um ein Drittel gesenkt (Hawranek, Dietmar / Mahler, Armin 31.10.2005, S. 87). Da in Folge einer Übernahme Synergieeffekte genutzt werden könnten, liegt folglich ein Leistungsmotiv seitens der Porsche AG vor. In einem Spiegel-Gespräch mit Herrn Wiedeking stellte sich heraus, dass Porsche mit dem Engagement bei Volkswagen Schutz vor einer feindlichen Übernahme bieten sollte. Die „[…] wichtige Geschäftsbeziehung […]“ (Hawranek, Dietmar / Mahler, Armin 31.10.2005, S. 86) sollte daher auch die Marktmacht absichern und der Beschränkung der Konkurrenz dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Unternehmensübernahmen unter besonderer Berücksichtigung des versuchten Hostile Takeovers von VW durch Porsche.

2. Grundlagen von Unternehmenstransaktionen: Theoretische Darstellung von Motiven, Übernahmearten, Finanzierungsformen sowie Übernahme- und Abwehrstrategien.

3. Die Transaktionen zwischen Porsche und VW im Überblick: Chronologischer Abriss der wichtigsten Ereignisse und Meilensteine des Transaktionsverlaufs.

4. Der Übernahmeversuch von Porsche: Detaillierte Untersuchung der strategischen, finanziellen und persönlichen Motive Porsches sowie der angewandten Finanzierungs- und Übernahmestrategien.

5. Untersuchung der Gründe für das Scheitern des Übernahmeversuches: Analyse der hemmenden Faktoren wie des VW-Gesetzes und der globalen Finanzkrise sowie eine kritische Würdigung der Abwehrstrategien.

6. Die Fusion von Porsche und VW: Verlauf und Hintergründe: Erläuterung der Entwicklung hin zum integrierten Konzern und die steuerlichen Aspekte der finalen Fusion.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Fallstudie, Einordnung in den theoretischen Rahmen und Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Porsche, Volkswagen AG, M&A, Unternehmensübernahme, Übernahmeversuch, Abwehrstrategien, VW-Gesetz, Finanzkrise, Synergieeffekte, Hostile Takeover, Fusion, Anteilsrechte, Optionen, Kapitalerhöhung, Strategie 2018.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen und historisch bemerkenswerten Übernahmeschlacht zwischen der Porsche AG und der Volkswagen AG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen M&A-Grundlagen, Strategien zur Übernahme, Abwehrmechanismen wie das VW-Gesetz sowie die Auswirkungen externer Schocks wie der Finanzkrise.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für Unternehmensakquisitionen zu schaffen und zu analysieren, wie und warum der Übernahmeversuch durch Porsche scheiterte und in eine Fusion mündete.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine Fallstudie, die theoretische M&A-Konzepte mit der praktischen Analyse von Geschäftsberichten, Medienberichten und rechtlichen Rahmenbedingungen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, den Überblick über die Transaktionen, die Analyse des gescheiterten Übernahmeversuchs und die detaillierte Betrachtung der finalen Fusion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Porsche, Volkswagen, M&A, Übernahmetaktiken, Abwehrstrategien, VW-Gesetz und Finanzkrise geprägt.

Welche Rolle spielte das VW-Gesetz beim Scheitern des Übernahmeversuchs?

Das VW-Gesetz verhinderte mit seinen Sonderrechten für das Land Niedersachsen und den Anforderungen an Mehrheitsentscheidungen den von Porsche angestrebten Beherrschungsvertrag.

Wie beeinflusste die Finanzkrise Porsches Strategie?

Die Finanzkrise verschlechterte die Verschuldungssituation von Porsche massiv und erschwerte die Refinanzierung, was Porsche letztlich zur Aufgabe der Übernahmepläne zwang.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Übernahme der Porsche Holding durch die VW AG
Untertitel
Eine Fallstudie zu Abwehrtechniken und Übernahmetaktiken
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
Wirtschaftswissenschaften
Note
1,3
Autor
Johannes Ramöller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
45
Katalognummer
V230605
ISBN (eBook)
9783656464877
ISBN (Buch)
9783656468271
Sprache
Deutsch
Schlagworte
übernahme fallstudie abwehrtechniken übernahmetaktiken Volkswagen VW VW AG Porsche Holding Winterkorn Wiedeking M&A Fusionen Übernahmen Merger Acquisition Case Study Porsche Corporate Finance VW-Gesetz Golden Share Automotive
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Ramöller (Autor:in), 2013, Die Übernahme der Porsche Holding durch die VW AG, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/230605
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  45  Seiten
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