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Kommunikation und Inszenierung im Web 2.0

Title: Kommunikation und Inszenierung im Web 2.0

Master's Thesis , 2013 , 95 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Rainer Brandenburg (Author)

Sociology - Communication

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Summary Excerpt Details

(...)
Zum einen wären hier (für die vorliegenden Absichten dieser Arbeit) identitätsbildende Prozesse in der gesellschaftlichen Umwelt zu nennen. Damit sind all jene Abläufe gemeint, die dazu beitragen, dass individuelle Selbst zu beeinflussen und zu formen und das Ganze im Wechselverhältnis von online-spezifischen Milieu und lebensweltlicher Umwelt. Ansatzpunkte wären die kommunikativen Prozesse und inszenatorischen Darstellung(en) des Alter und Ego im Netz. Wie werden Identitäten auf die Metaebene projiziert und welchen Einfluss haben sie umgekehrt? Welche Rollenausprägungen werden auf der einen Seite virtuell, auf welche Weise durch das Selbst probiert und wie schlägt sich das lebensweltlich nieder? Welche gesellschaftliche Realität und die Auslegungen dessen tritt dadurch zu Tage? Diesen Fragen könnte durch die Einbeziehung und Abstraktion der Theoreme von u.a. Erving Goffman, Niklas Luhmann, Peter Berger/Thomas Luckmann sowie Lothar Krappmann (bzw. Erik H. Erikson) nachgegangen werden.
(...)
Eine rein deskriptive Bearbeitung dieses Untersuchungsfeldes, wie der Titel der Arbeit eventuell nahelegen könnte, würde zu kurz greifen und ist nicht und war nie beabsichtigt. Erst in einer Kontrastierung mit der ,realen Welt‘ wird im Sinne Goffmans das besondere der Kommunikation und Inszenierung in der virtuellen Welt trennscharf identifizierbar. In beiden Welten sind Vergesellschaftsprozesse konstitutiv, wie sie in den Theoremen Berger und Luckmanns näher definiert sind. Sie bestimmen das Handeln des Subjekts in ihnen, werden aber ebenso vom handelnden Subjekt determiniert, ausgefüllt und gegebenenfalls verändert. Als Schnittstelle für eine Beschreibung dieser wechselseitigen Wirkfaktoren scheint für die Absicht dieser Arbeit das theoretische Konstrukt der Identität besonders geeignet. Einer kontrastierenden Betrachtungsweise soll dadurch eine theoretische Fundierung gegeben werden, die hoffentlich verwertbare Aussagen und weiterführende Fragestellungen generiert.
(...)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Internet und Web 2.0

3.1 Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Internet

3.2 Der Weg zum Web 2.0

3.3 Web 2.0 versus Social Media

3.4 Lebensweltliche Schlussfolgerungen

4. Kommunikation

4.1 Erkenntnistheoretische Grundlagen

4.1.1 N. Luhmann - Systemische Kommunikation

4.1.2 P. Berger/T. Luckmann - Gesellschaftliche Wirklichkeitskonstruktion

4.1.3 E. Goffman - Theatermodell und Rahmen(analyse)

4.2 Online-Kommunikation

4.3 Formen der Online-Kommunikation

4.3.1 Öffentlich virtuelle Kommunikation

4.3.2 (Teil-)Öffentliche Kommunikation in sozialen Netzwerken

4.4 Kommunikationskanäle auf Facebook

4.4.1 Chat

4.4.2 Nachricht/Instant-/Private Message

4.4.3 ,Post‘

4.4.4 Einladung/Veranstaltung/App

4.5 Emotion

4.6 Kontext

4.7 Das Beispiel ,Xing‘

5. Inszenierung und Identität

5.1 Erkenntnistheoretische Grundlagen

5.1.1 Identitätskonstruktion im Alltag

5.2 Das virtuelle Subjekt

5.2.1 Das ,Image‘

5.2.2 Der Kommentar

5.3 Entsubjektivierung und die Kontextfrage

6. Fazit

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die tiefgreifenden Veränderungen menschlicher Kommunikation und Identitätsbildung durch das Web 2.0. Ziel ist es, mittels soziologischer Theorien zu entschlüsseln, wie soziale Interaktion, Selbstinszenierung und die Konstruktion von Wirklichkeit in digitalen Umgebungen wie Facebook oder Xing funktionieren.

  • Transformation der Kommunikation durch das Internet
  • Soziologische Analyse der Identitätskonstruktion
  • Rolle der Selbstdarstellung und Inszenierung in sozialen Netzwerken
  • Systemtheoretische Betrachtung digitaler Plattformen
  • Verhältnis zwischen Online-Interaktion und lebensweltlicher Realität

Auszug aus dem Buch

4.4.3 ,Post‘

Mit Posts können viele verschiedene Arten von Beiträgen am Profil gemeint sein. Am ähnlichsten kommt diese Art vielleicht einem früheren Gästebucheintrag, oder einem personalisierten ,schwarzen Brett‘ an dem man alles das ,hängen‘ kann, was Freunde oder Freundesfreunde alles lesen/sehen/hören sollen, bzw. was man anderen empfiehlt, oder einfach nur womit man sich gerade beschäftigt. Da dieses schwarze Brett allerdings ortsungebunden und auch zeitlich relativ unabhängig ist, können sich Posts und ihre Inhalte in Windeseile verbreiten. Es prägt sich dann über die Zeit ein Codemuster aus, das universell über alle Kulturen hinweg Einzug erhält. Allerdings können diese Deutungsmuster ganz anderer sozio-kultureller Natur sein. Häufig werden auch Emotionen durch Posts codiert. Ein Beispiel möge diesen Verhalt verdeutlichen: Das bekannte Kürzel lol für laughing out loud, hat sich über Grenzen und Länder hinweg in der universellen Netzgemeinde etabliert.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Die Einleitung verortet das Internet als ein zentrales, gesellschaftliches Medium und führt in die Thematik der digitalen Transformation und das Forschungsfeld ein.

3. Internet und Web 2.0: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung des Internets hin zum Web 2.0 und definiert die zentralen Begriffe in Abgrenzung zu Social Media.

4. Kommunikation: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Kommunikation erarbeitet und auf digitale Kontexte angewendet, inklusive einer detaillierten Untersuchung verschiedener Online-Kommunikationsformen.

5. Inszenierung und Identität: Dieses Kapitel verknüpft die Kommunikationstheorien mit identitätsbildenden Prozessen und untersucht das virtuelle Subjekt sowie die Mechanismen der Selbstinszenierung.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet das dialektische Verhältnis von digitaler und lebensweltlicher Realität.

7. Ausblick: Der Ausblick diskutiert notwendige empirische Folgestudien und zeigt weiterführende Forschungsrichtungen auf.

Schlüsselwörter

Web 2.0, Kommunikation, Identitätsbildung, Online-Interaktion, Soziale Netzwerke, Facebook, Xing, Selbstdarstellung, Systemtheorie, Rahmenanalyse, Virtualität, Digitalisierung, Identitätspoesie, Internetpersona, Medienkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich Kommunikation, soziale Interaktion und die Konstruktion von Identität durch die Nutzung des Web 2.0 und sozialer Netzwerke verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Systemtheorie nach Luhmann, die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, das Theatermodell von Erving Goffman und die spezifischen Kommunikationsmechanismen in digitalen Netzwerken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die komplexen Prozesse der digitalen Identitätsarbeit und Inszenierung zu entschlüsseln und zu verstehen, wie das virtuelle Abbild eines Nutzers mit seiner realen Identität interagiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt einem hermeneutischen Ansatz, bei dem soziologische Theoreme auf das digitale Umfeld angewendet und durch eine kontrastierende Betrachtung von Online- und Offline-Welt analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert erkenntnistheoretische Grundlagen, verschiedene Formen der Online-Kommunikation und detailliert die Inszenierungspraktiken auf Plattformen wie Facebook und Xing.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Web 2.0, Identitätsbildung, Kommunikation, Selbstdarstellung, Soziale Netzwerke, Systemtheorie und Rahmenanalyse.

Warum wird der Begriff Web 2.0 statt Social Media bevorzugt?

Der Autor argumentiert, dass der Begriff Social Media in seiner Semantik irreführend ist und nur einen Teilbereich des Internets abdeckt, während Web 2.0 eine schärfere begriffliche und gedankliche Abgrenzung ermöglicht.

Welche Rolle spielen Emoticons und Smileys in der Arbeit?

Sie dienen als Beispiel für innovative Ersatzkonstrukte in einer textbasierten Online-Welt, die dazu beitragen, die fehlende Körperlichkeit zu kompensieren und Emotionen zu kontextualisieren.

Was bedeutet das "Netz-Panoptikon"?

Es beschreibt die Überwachungs- und Kontrollmechanismen innerhalb sozialer Netzwerke, in denen Nutzer durch das Wissen um die ständige Beobachtbarkeit durch Freunde und Bekannte zur Konformität gezwungen werden.

Welchen Einfluss hat die Nutzung von Facebook laut Arbeit?

Die Arbeit verweist auf Forschungsergebnisse, wonach die ständige positivistische Selbstinszenierung auf Facebook zu einer Belastung führen kann und die Nutzung auf Dauer unglücklich machen kann.

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Details

Title
Kommunikation und Inszenierung im Web 2.0
College
Justus-Liebig-University Giessen
Grade
1,0
Author
Rainer Brandenburg (Author)
Publication Year
2013
Pages
95
Catalog Number
V230070
ISBN (eBook)
9783656453482
ISBN (Book)
9783656453949
Language
German
Tags
Kommunikation Inszenierung Identität Social Media
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rainer Brandenburg (Author), 2013, Kommunikation und Inszenierung im Web 2.0, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/230070
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