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Ökonomie des Terrorismus

Title: Ökonomie des Terrorismus

Seminar Paper , 2012 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: BSc, Alexander Kuchta (Author)

Economics - Other

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Summary Excerpt Details

Die Anschläge am 11. September auf das World Trade Center in New York und das Pentagon zeigten der Welt, dass der internationale Terrorismus eine Gefahr ist, welche einer genauen Analyse bedarf. Zum einen stellt sich die Frage nach den Gründen für Terrorismus. Terrorismus könnte aus Armut entstehen, doch wie lässt sich erklären, dass viele Selbstmordattentäter in Palästina aus eher wohlhabenden Familien stammen? Zum anderen stellt sich die Frage, warum Terroristen agieren und reagieren wie es zu beobachten ist. Der Versuch die Taten von Terroristen rational zu erklären, kann durch Mikroökonomik, mit ihrer Beschreibung des Verhaltens von Wirtschaftssubjekten, eine Antwort gegeben werden. Auch bietet sie die Möglichkeit die dynamischen Auswirkungen von Terrorismus auf das Wirtschaftsgeschehen zu beschreiben und Prognosen zu ermöglichen. Da der Kampf gegen den Terror in den letzten Jahren eher mit harten Maßnahmen bekämpft wurde, die durchschlagenden Erfolge aber ausblieben, sind insbesondere die Implikationen interessant, welche sich aus den Erkenntnissen der Wirtschaftswissenschaften, für die Reaktion der Staaten auf Terrorismus ergeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Terrorismus

2.1 Gründe und Ziele des Terrorismus

2.2 Das Kalkül terroristischer Anschläge

2.3 Terroristen als rationale Akteure

3. Ansätze der Terrorismusbekämpfung

3.1 Klassische Sicherheitspolitik

3.2 Alternative Ansätze

4. Volkswirtschaftliche Kosten von Terrorismus

4.1 Direkte Kosten am Beispiel der Attacken vom 11. September

4.2 Indirekte Kosten

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht den internationalen Terrorismus aus einer mikroökonomischen Perspektive, um dessen Entstehungsgründe, die rationale Logik terroristischer Akteure sowie die volkswirtschaftlichen Auswirkungen und staatliche Gegenstrategien zu analysieren.

  • Mikroökonomische Fundierung des rationalen Nutzenkalküls terroristischer Akteure
  • Klassische vs. alternative Strategien der Terrorismusbekämpfung
  • Quantifizierung der direkten ökonomischen Kosten am Beispiel der Anschläge vom 11. September
  • Analyse der indirekten volkswirtschaftlichen Auswirkungen und Wachstumsfolgen
  • Diskussion der Wirksamkeit und Problematik verschiedener Antiterrormaßnahmen

Auszug aus dem Buch

2.3 Terroristen als rationale Akteure

Terroristen und terroristische Organisationen sehen sich Kosten und Nutzen gegenüber: Zum einen die Erzeugung von Schrecken in einer großen Öffentlichkeit und zum anderen die Kosten, die durch einen fehlgeschlagenen Versuch, anschließende Vergeltungsmaßnahmen oder, im Falle von Selbstmordattentätern, einen erfolgreichen Versuch, erzeugt werden. Dabei kann angenommen werden, dass die Wahl der Alternative aufgrund eines Kosten-Nutzen-Kalküls stattfindet und es sich damit bei Terroristen um rationale Akteure handelt (Enders und Sandler 1993). Bei der Rationalitätsannahme ist dabei zentral, dass nicht die Rationalität der Ziele oder Normen im Vordergrund steht, sondern die Art der Reaktion auf eben jene Änderungen der Umweltbedingungen und Risiken (Enders und Sandler 2011). Auch Selbstmordanschläge können aus Sicht des Attentäters rational sein, wobei die Begründung vielfältig ist.

Zum einen könnte es sich um eine Aufopferung zum Wohle der terroristischen Gruppe sein, welche Anwärtern ein Gefühl des „Dazugehörens“ geben und durch die starke Identifizierung mit der Gruppe, die Präferenzen des Anführers übernehmen und damit nicht mehr nach ihrem eigenen Nutzenmaximum streben, sondern nach dem des Anführers. In diesem Falle ist ein Selbstmordattentat rational denkbar (Wintrobe 2002). Möglich sind aber auch altruistische Motivationen, bei welchen Eltern zu Selbstmordattentätern werden, weil sie glauben, dass diese Tat einen Wandel bewirkt, welcher ihren Kindern eine bessere Zukunft sichert. Dabei kann das Selbstmordattentat als eine extreme Investition in die nächste Generation verstanden werden (Azam 2005).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der ökonomischen Analyse von Terrorismus ein und erläutert die Forschungsfragen sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Terrorismus: Dieses Kapitel definiert Terrorismus als schwer fassbaren Begriff und beleuchtet die Beweggründe, das strategische Kalkül sowie die rationale Handlungsweise terroristischer Akteure.

3. Ansätze der Terrorismusbekämpfung: Hier werden staatliche Reaktionsmöglichkeiten analysiert, wobei zwischen klassischer Sicherheitspolitik und alternativen Ansätzen zur Erhöhung von Opportunitätskosten unterschieden wird.

4. Volkswirtschaftliche Kosten von Terrorismus: Dieses Kapitel quantifiziert sowohl direkte Schäden wie Zerstörungen als auch indirekte Kosten durch Verhaltensanpassungen von Konsumenten und Firmen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die ökonomische Sinnhaftigkeit verschiedener Antiterrormaßnahmen in Bezug auf ihre praktische Umsetzung und langfristige Wirkung.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Mikroökonomik, rationales Nutzenkalkül, Sicherheitspolitik, Kosten-Nutzen-Analyse, Opportunitätskosten, 11. September, Wirtschaftsleistung, Terrorismusbekämpfung, Investitionsverhalten, Transaktionskosten, Selbstmordanschläge, politische Stabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie mikroökonomische Methoden genutzt werden können, um terroristisches Verhalten zu erklären, staatliche Gegenmaßnahmen zu bewerten und die volkswirtschaftlichen Schäden des Terrorismus zu beziffern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Motivation hinter Terrorismus, das Kosten-Nutzen-Kalkül von Terroristen, die Effektivität klassischer sowie alternativer Terrorismusbekämpfung und die makroökonomische Messung von Schäden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine ökonomische Perspektive ein tieferes Verständnis für die Handlungen von Terroristen zu entwickeln und aufzuzeigen, wie Staaten durch gezielte Maßnahmen auf diese Bedrohung rational reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt die Mikroökonomik, um das Verhalten von Wirtschaftssubjekten (hier: Terroristen und staatliche Akteure) zu beschreiben, sowie Ansätze der ökonomischen Kostenanalyse und Wachstumsbetrachtung.

Welche Aspekte werden im Hauptteil detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden das rationale Verhalten von Terroristen (Nutzenkalkül), die Unterscheidung zwischen proaktiven und defensiven Sicherheitspolitiken sowie die direkten und indirekten Kosten des Terrorismus (z. B. am Beispiel des 11. Septembers) diskutiert.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Terrorökonomie, Kosten-Nutzen-Modelle, Sicherheitspolitik, Opportunitätskosten, wirtschaftliche Auswirkungen und strategische Interaktion beschreiben.

Warum ist die Unterscheidung zwischen proaktiven und defensiven Maßnahmen wichtig?

Die Unterscheidung ist zentral, da proaktive Maßnahmen versuchen, die Ressourcen von Terroristen zu schwächen, während defensive Maßnahmen die Kosten eines Anschlags für die Terroristen durch Sicherheitsvorkehrungen erhöhen, wobei beide Strategien unterschiedliche spill-over Effekte haben.

Wie beeinflusst die Unsicherheit durch Terrorismus das Wirtschaftswachstum?

Terrorismus steigert die Unsicherheit, was zu veränderten Konsum- und Investitionsentscheidungen führt, die wiederum das Wirtschaftswachstum negativ beeinflussen können, da beispielsweise private Investitionen verdrängt werden oder Transaktionskosten steigen.

Welche Problematik sieht der Autor bei den „alternativen Ansätzen“ der Terrorismusbekämpfung?

Der Autor weist darauf hin, dass diese Ansätze, wie etwa das Anbieten von „Exit-Optionen“, zwar rational vorteilhaft sein könnten, aber oft den moralischen Vorstellungen der Bevölkerung widersprechen und somit politisch schwer durchsetzbar sind.

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Details

Title
Ökonomie des Terrorismus
College
University of Frankfurt (Main)
Course
Ökonomie des Verbrechens
Grade
1,3
Author
BSc, Alexander Kuchta (Author)
Publication Year
2012
Pages
23
Catalog Number
V229928
ISBN (eBook)
9783656457473
ISBN (Book)
9783656457565
Language
German
Tags
ökonomie terrorismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BSc, Alexander Kuchta (Author), 2012, Ökonomie des Terrorismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/229928
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