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Das Dosenpfand - rechtliche Grundlagen und juristische Probleme

Title: Das Dosenpfand - rechtliche Grundlagen und juristische Probleme

Term Paper , 2004 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Lars Peschel (Author)

Business economics - Law

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Verpackungen gehören zum täglichen Leben. Sie dienen unterschiedlichsten Zwecken, wie der sicheren Lieferung von Produkten, der Aufnahme und dem Schutz von Waren und der Darbietung von Erzeugnissen. Verpackungsabfälle gehören mit ca. 50 Prozent nach dem Volumen und ca. 30 Prozent nach dem Gewicht zur wichtigsten Abfallart des Hausmülls und der hausmüllähnlichen Gewerbeabfälle. Größtenteils bestehen Verpackungen aus Glas, Papier, Pappe und Karton, Kunststoff, Weißblech, Aluminium und Holz; also wertvollen (sekundären) Rohstoffen, deren Wiederverwendung oder Verwertung zur Schonung der natürlichen Rohstoffquellen dient.

Noch bis Ende der sechziger Jahre war in Deutschland das Abfallbeseitigungsrecht lediglich Gegenstand kommunaler Müllabfuhr- und Gebührensatzungen bis erkannt wurde, dass sie mit ihren Abfallbewältigungssystemen, die vorrangig auf Beseitigung ausgerichtet waren, das Müllwachstum nicht nachhaltig beeinflussen konnten. Später regelten erste Landesgesetze auch eine umweltverträgliche Deponierung. Seitdem wandelte sich das Abfallrecht immer mehr zu einem Recht der ökologischen Abfallwirtschaft.

Um dem stetigen Anstieg der Verpackungsmengen entgegen zu wirken, hat die Bundesregierung am 12. Juni 1991 die Verpackungsverordnung (im Folgenden VerpackV) erlassen. Mit dieser Verordnung wurde erstmals eine umfassende Regelung im Sinne der Kreislaufwirtschaft und zur Verwirklichung der Produktverantwortung geschaffen und die Verantwortung der Hersteller und Vertreiber für ihr Produkt von der Herstellung bis hin zur umweltgerechten Entsorgung ausgedehnt (Verursacherprinzip). Der Schwerpunkt bei der Bewältigung des Verpackungsmülls sollte von der reinen Beseitigung hin zur Vermeidung und Verwertung verlagert werden. Umgesetzt wurde diese Inverantwortungnahme von Herstellern und Vertreibern durch die Festlegung von Rücknahme- und Verwertungsauflagen. Das so genannte Dosenpfand ist eine dieser Pflichten, die die Hersteller und Vertreiber von Einweggetränkeverpackungen seit dem 01.01.2003 zu erfüllen haben.

Ziel dieser Arbeit soll es sein die rechtlichen Grundlagen des Dosenpfandes herauszuarbeiten, und anschließend die Probleme die sich daraus ergeben haben zu erläutern. Zu diesem Zweck beschäftige ich mich als erstes mit dem Inhalt der Verpackung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Verpackungsverordnung

2.1 Grundlage und Geschichte der Verpackungsverordnung

2.2 Begriffsbestimmungen

2.3 Ziele der Verordnung

2.4 Anwendungsbereich

2.5 Generelle Anforderungen an Verpackungen

2.6 Rücknahmepflichten

2.6.1 Rücknahmepflichten für Verkaufsverpackungen

2.6.2 Ausnahmen von der Rücknahmepflicht für Verkaufsverpackungen

2.7 Pfanderhebungspflichten

2.7.1 Pfanderhebungspflicht für Getränkeverpackungen

2.7.2 Die Befreiung von der Pfandpflicht

3. Einführung und Umsetzung des Dosenpfandes

3.1 Die Einführung des Dosenpfandes

3.2 Die Umsetzung des Dosenpfandes

3.2.1 Das Dosenpfand in der Übergangszeit

3.2.2 Das Dosenpfand nach der Übergangszeit

3.2.2.1 Das P-System

3.2.2.2 Das System der VfW AG:

3.2.2.3 Das System von Westpfand / Interseroh:

3.2.2.4 Das Clearing

3.2.2.5 Ausnahmen der Rücknahmesysteme

4. Rechtliche Probleme des Dosenpfandes

4.1 Die Ermächtigungsgrundlage der Pfandpflicht

4.2 Verfassungskonformität

4.3 Probleme der VerpackV / Pfandpflicht mit europäischem Recht

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen des in Deutschland eingeführten Dosenpfandes, beleuchtet die damit verbundenen juristischen Auseinandersetzungen und bewertet die Vereinbarkeit der Regelungen mit nationalem und europäischem Recht.

  • Rechtliche Grundlagen der Verpackungsverordnung (VerpackV)
  • Prozess der Einführung und Umsetzung des Dosenpfandes
  • Analyse der verschiedenen Rücknahmesysteme (P-System, VfW, Westpfand)
  • Juristische Bewertung der Ermächtigungsgrundlage und Verfassungskonformität
  • Konfliktpotenzial mit europäischem Recht und EU-Richtlinien

Auszug aus dem Buch

3.2.2.1 Das P-System

In diesem System sind die Dosen und Flaschen mit einem "P" gekennzeichnet. Außerdem ist auf die Verpackung ein elektronisch erkennbarer Strichcode gedruckt. Das P-System wird von dem Großhändler Lekkerland-Tobaccoland an rund 70.000 Tankstellen, Kiosken, Kaufhäusern, Lebensmittelmärkten, Bäckereien und Getränkemärkten, also an fast allen Verkaufsstellen, die die Verbraucher für den sofortigen Verzehr von Speisen und Getränken nutzen, betrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung von Verpackungsabfällen, die Entwicklung des Abfallrechts in Deutschland und die Zielsetzung der Verpackungsverordnung hinsichtlich Produktverantwortung und Mehrwegförderung.

2. Die Verpackungsverordnung: Das Kapitel bietet eine historische Einordnung der VerpackV, definiert zentrale Begriffe wie Verkaufsverpackung und beschreibt die Pflichten zur Rücknahme und Pfanderhebung.

3. Einführung und Umsetzung des Dosenpfandes: Hier werden der Auslösemechanismus für die Pfandpflicht durch unterschrittene Mehrwegquoten sowie die operativen Rücknahmesysteme und deren Kompatibilität detailliert dargestellt.

4. Rechtliche Probleme des Dosenpfandes: Dieses Kapitel analysiert juristische Streitfragen, insbesondere die Ermächtigungsgrundlage im KrW-/AbfG, die Verfassungskonformität und mögliche Kollisionen mit dem europäischen Binnenmarkt- und Wettbewerbsrecht.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass trotz vielfältiger juristischer Bedenken die Existenz des Dosenpfandes stabil ist, während die europarechtliche Vereinbarkeit weiterhin das größte Unsicherheitspotenzial darstellt.

Schlüsselwörter

Dosenpfand, Verpackungsverordnung, VerpackV, Kreislaufwirtschaft, Mehrwegquote, Rücknahmepflicht, Einweggetränkeverpackungen, Verursacherprinzip, Produktverantwortung, Pfandpflicht, Europarecht, Abfallvermeidung, P-System, Clearing, Verfassungskonformität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen Hintergründe und die juristischen Herausforderungen rund um die Einführung des Dosenpfandes in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Verpackungsverordnung, die Mechanismen zur Rücknahme von Einwegverpackungen und die juristische Prüfung der Pfandpflicht im Lichte nationaler und EU-Rechtsvorgaben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die rechtlichen Grundlagen des Dosenpfandes fundiert herauszuarbeiten und die aus der Umsetzung resultierenden juristischen Probleme zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen Analyse, die sich primär auf die Auswertung von Gesetzestexten, Fachaufsätzen und relevanten Gerichtsurteilen stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Verpackungsverordnung, die praktische Einführung des Pfandsystems inklusive der verschiedenen Rücknahmelösungen sowie eine tiefgehende juristische Problemanalyse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Verpackungsverordnung, Pfandpflicht, Mehrwegquote, Rücknahmesysteme, Verfassungskonformität und EU-Recht.

Wie funktioniert das in der Arbeit beschriebene Clearing-Verfahren?

Das Clearing dient dazu, Pfandüber- und -unterschüsse zwischen Vertreibern auszugleichen, indem Einzelhändler, die mehr Verpackungen zurücknehmen als verkaufen, von einer Clearing-Stelle eine Kostenerstattung erhalten.

Welche Rolle spielen die sogenannten "Insellösungen" beim Dosenpfand?

Insellösungen bezeichnen geschlossene Rücknahmesysteme großer Supermarktketten, bei denen Kunden spezifisch gekennzeichnete Eigenmarken nur in der jeweiligen Kette zurückgeben können, ohne dass ein einheitliches Coupons- oder Strichcodesystem erforderlich ist.

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Details

Title
Das Dosenpfand - rechtliche Grundlagen und juristische Probleme
College
University of Applied Sciences Berlin  (FHTW Berlin)
Grade
2,0
Author
Lars Peschel (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V22345
ISBN (eBook)
9783638257121
Language
German
Tags
Dosenpfand Grundlagen Probleme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lars Peschel (Author), 2004, Das Dosenpfand - rechtliche Grundlagen und juristische Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/22345
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