Zu Lesen gibt es einen Überblick über die Entwicklung & Technik des Aquajoggings. Im Anhang des Textes findet sich einen komplette praxiserprobte und oft kopierte (hier im Original !!!) Unterrichtseinheit.
Inhaltsverzeichnis
1. Lauf- und Bewegungsübungen im Wasser
2. Die Technik des Aquajogging
3. Stundenbeispiel
3.1 Teil 1 [ca. 30 Minuten water-running]
3.2 Teil 2 [ca. 30 Minuten Suspended deep water-running inkl. Entspannung]
Zielsetzung und Themen
Das vorliegende Dokument dient als didaktische Einführung in das Aquajogging, wobei der Fokus auf den gesundheitlichen Aspekten sowie der korrekten Ausführung der verschiedenen Lauftechniken liegt.
- Präventivmedizinische und gesundheitssportliche Vorteile
- Unterscheidung zwischen Grundtechnik und Sporttechnik
- Didaktische Stundenbeispiele für Wasser- und Tiefwasserlaufen
- Fehleranalyse und Optimierung der Laufbewegung
- Methodische Ansätze für Aquajogging in der Rehabilitation
Auszug aus dem Buch
Lauf- und Bewegungsübungen im Wasser
Während der 70er Jahre setzen amerikanische Schwimmtrainer in Florida und Kalifornien das Laufen im Wasser in Kombination mit dem Schwimmen als Overloadtraining (Training mit überhohen Widerständen) ein. Im Bereich der Rehabilitation wurde das Laufen im Wasser bei verletzten Athleten eingesetzt um muskuläre und konditionelle Defizite möglichst gering zu halten bzw. den Heilungsprozeß zu beschleunigen. Mittlerweile hat das Aquajogging seinen berechtigten Platz in der großen Palette der Freizeit- und Gesundheitssportarten gefunden.
Neben den positiven präventivmedizinischen und gesundheitssportlichen Aspekten wie: Herz-Kreislauftraining; Schonung der Gelenke, Bänder und Sehnen der unteren Extremität; verringerte Verletzungsgefahr im Vergleich zum Laufen an Land; gute Möglichkeit zur Muskelkräftigung aufgrund des Wasserwiderstandes; Förderung des Gelenkstoffwechsels; Verbesserung des venösen Rückstroms; hat das Aquajoggingtraining den Vorteil, die koordinativ einfache Laufbewegung an Land mit geringer Modifikation in das Wasser zu übertragen, so ist Jederman die Möglichkeit gegeben ein derart gestaltetes Wassertraining mit geringem Aufwand durchzuführen.
Zusammenfassung der Kapitel
Lauf- und Bewegungsübungen im Wasser: Dieser Abschnitt erläutert die historische Entwicklung und die gesundheitlichen Vorteile des Wassertrainings für Breitensport und Rehabilitation.
Die Technik des Aquajogging: Hier werden die biomechanischen Grundlagen sowie die Unterschiede zwischen der Grund- und Sporttechnik detailliert gegenübergestellt.
Stundenbeispiel: Dieser Teil bietet praktische Übungsvorschläge für Trainer, unterteilt in Einheiten für flaches Wasser und Tiefwasser-Jogging inklusive Entspannungsphasen.
Schlüsselwörter
Aquajogging, Wassertraining, Rehabilitation, Herz-Kreislauftraining, Lauftechnik, Auftriebsgürtel, Wasserwiderstand, Sportdidaktik, Grundtechnik, Sporttechnik, Gesundheitsprävention, Tiefwasserlaufen, Wasserbewegung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in das Thema Aquajogging, von den medizinischen Vorteilen bis hin zur praktischen Durchführung im Sportunterricht.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Zentrum stehen die physiologischen Wirkungen des Wassertrainings, die korrekte Lauftechnik sowie methodische Stundenaufbauten für die Anwendung in der Praxis.
Was ist das primäre Ziel dieses Dokuments?
Ziel ist es, Übungsleitern und Sportlern die Technik des Aquajoggings näherzubringen und den Nutzen für die Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Das Dokument stützt sich auf sportwissenschaftliche Literatur und bewegungstechnische Analysen, um didaktische Konzepte für das Training im Wasser zu entwickeln.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der Unterscheidung zwischen verschiedenen Laufformen, der Fehleranalyse bei der Körperhaltung und der Gestaltung von Kurseinheiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte umfassen Aquajogging, Rehabilitation, Prävention, Wasserwiderstand und biomechanische Lauftechnik.
Was unterscheidet die Grundtechnik von der Sporttechnik im Wasser?
Die Sporttechnik zeichnet sich durch eine raumgreifendere Schrittlänge, eine ausgeprägte Flugphase sowie höhere Knie- und Fersenhube aus, während die Grundtechnik eher für Einsteiger geeignet ist.
Warum ist beim Tiefwasserlaufen die Verwendung eines Auftriebsgürtels relevant?
Er ermöglicht es, die Laufbewegung ohne Bodenkontakt auszuführen, wodurch sich der Sportler voll auf die Technik konzentrieren kann, statt auf das "Überwasserbleiben".
Wie lässt sich ein Schnelligkeitstraining im Wasser effektiv gestalten?
Durch Übungsformen wie die "over-striding-exercise" kann die Schrittlänge vergrößert werden, ohne die Schrittfrequenz zu mindern, was einen spezifischen Trainingsreiz setzt.
- Arbeit zitieren
- Diplomsportlehrer Marcus Lüpke (Autor:in), 1999, Technik des Aquajoggings und Beispielstunden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/21736