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Rückgriff auf Übersee-Ressourcen im IT-Dienstleistungsbereich

Titel: Rückgriff auf Übersee-Ressourcen im IT-Dienstleistungsbereich

Seminararbeit , 2004 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Michael Thomas (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage verlangt von Unternehmen zunehmende Kostenreduktion sowohl zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit als auch letztlich zur Sicherung der eigenen Existenz. Diese Entwicklung erstreckt sich auf alle Unternehmensbereiche und schließt auch die betriebliche Informationsverarbeitung mit ein. Dem Kostendruck stehen allerdings gleichzeitig ständig wachsende Anforderungen an die Informationstechnologie gegenüber. Situationsbedingte Umstrukturierungen der Organisationsstruktur und Rationalisierungen erfordern oftmals eine Beteiligung der IT, steigende Benutzerzahlen und gehobene Ansprüche an Kommunikationsstrukturen, Produkte und Dienstleistungen führen zu weiteren Ansprüchen an die Informationsverarbeitung. Gerade in IT-fremden Branchen verspricht die Auslagerung der Informationstechnologie auf spezialisierte externe Anbieter, das sogenannte Outsourcing, die Möglichkeit, durch Synergie-Effekte Kosten zu sparen sowie die eigenen Ressourcen mehr den eigentlichen Kernkompetenzen zu widmen. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen allerdings, das Outsourcing mit vielfältigen Risiken verbunden ist, insbesondere in der Form versteckter Kosten, welche die erwarteten Einsparungen geringer ausfallen oder gar ausbleiben lassen.
Eine Alternative zum traditionellen Outsourcing stellt das Offshore-Sourcing da, die Auslagerung von IT-Leistungen auf Anbieter im Ausland, vorzugsweise in sogenannte „Billiglohn-Länder“. Der Einsatz von Übersee-Ressouren beinhaltet somit u.a. den Zugriff auf günstige, meist hochqualifizierte und in großer Quantität bereitstehende ausländische Facharbeitskräfte und ermöglicht erheblich höhere Einsparpotentiale als bei Zugriff auf traditionelle IT-Outsourcing-Spezialisten. Dem gegenüber stehen die Risiken, die eine Übertragung der Leistungserstellung in ein fremdes Land automatisch mit sich bringt. Geopolitische Instabilitäten, juristische Fragen und eine problematische Kommunikation über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg stellen nur einen kleinen Teil es Gefahrenpotentials dar, welches mit diesem neuen Trend verbunden ist.4 Die sorgfältige Auseinandersetzung mit der Thematik ist daher Voraussetzung für das Gelingen von Offshore-Investitionsvorhaben und somit eine Grundvoraussetzung für die Realisierung der damit verbundenen Produktivitätspotentiale.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung der Arbeit

1.1 Notwendigkeit und Problematik

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Outsourcing und Offshore-Sourcing: Begriff und Grundlagen

2.1 Outsourcing im IT-Dienstleistungbereich

2.2 Offshore-Sourcing als internationalisiertes Outsourcing

3 Ausgestaltung und Einsatz von Übersee-Ressourcen

3.1 Ausgestaltungsmöglichkeiten bei Einsatz von Übersee-Ressourcen

3.1.1 Body-Shopping

3.1.2 Direktes Offshore-Sourcing

3.1.3 Indirektes Offshore-Sourcing: Eigene Übersee-Einrichtungen und Joint-Ventures

3.2 Das Leistungsspektrum von Übersee-Ressourcen

3.2.1 Wartung und Pflege von Software

3.2.2 Softwareentwicklung

3.2.3 Sonstige IT-Dienstleistungen

4 Chancen und Risiken für die Beteiligten

4.1 Chancen und Risiken des traditionellen Outsourcing

4.2 Spezielle Chancen und Risiken des Offshore-Sourcing

5 Entwicklungstendenzen des IT-Outsourcing-Marktes

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die strategische Nutzung von IT-Ressourcen aus Übersee, um vor dem Hintergrund anhaltenden Kostendrucks Potenziale und Risiken internationaler Auslagerungsprozesse aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus auf der Systematisierung verschiedener Sourcing-Modelle und deren spezifischer Eignung für unterschiedliche IT-Leistungsbereiche.

  • Grundlagen des IT-Outsourcings und Abgrenzung zum Offshore-Sourcing.
  • Systematik der Ausgestaltungsvarianten (u.a. Body-Shopping, direktes/indirektes Offshore-Sourcing).
  • Leistungsspektrum von Übersee-Ressourcen von Wartung bis Softwareentwicklung.
  • Differenzierte Gegenüberstellung von Chancen und Risiken für Auftraggeber und Anbieter.
  • Prognose der Marktentwicklung für den deutschen IT-Sektor.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Direktes Offshore-Sourcing

Diese zweite Kategorie der Zugriffsmöglichkeiten auf Übersee-Ressourcen läßt sich in eine ganze Reihe von konkreten Ausgestaltungsstrategien unterteilen. An dieser Stelle werden einige der gängigsten grundlegenden Methoden exemplarisch vorgestellt. Gemeinsam ist allen Varianten, dass die Arbeit von einem unabhängigen Auftragnehmer im Ausland ausgeführt wird.

Bei den zunächst vorgestellten Modellen erfolgt ein unmittelbarer Kontakt des Auftraggebers zu einem einzelnen Outsourcing-Anbieter, welcher den Auftrag dann in Übersee ausführt. Der Anbieter kann ggf. auch ein inländisches Outsourcing-Unternehmen mit eigenen Einrichtungen in einem Entwicklungs- oder Schwellenland sein.

In einer reinen „Offshore“-Variante werden alle Arbeiten ausnahmslos im Ausland durchgeführt. Das ausländische Unternehmen erhält die Projektspezifikation und erarbeitet auf dieser Grundlage die Implementation vollständig in Übersee. Diese Variante besitzt das größte Kostensenkungspotential, eignet sich aber nur für gut zu definierende Projekte mit niedrigem Koordinationsaufwand zwischen Kunde und Anbieter.

Im sogenannten „Offsite-Modell“ hingegen unterhält das Serviceunternehmen eine Niederlassung im Land des Kunden. Die Fachkräfte vor Ort stehen dem Kunden dauerhaft als Ansprech- und Diskussionspartner zur Verfügung. Zudem koordinieren sie die Arbeiten im Hause des Kunden sowie im ausländischen Entwicklungszentrum und ermöglichen somit das Outsourcing von komplexeren Projekten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung der Arbeit: Einführung in den Kostendruck der IT und Definition der Relevanz von Offshore-Sourcing als Alternative zum traditionellen Outsourcing.

2 Outsourcing und Offshore-Sourcing: Begriff und Grundlagen: Definition der Outsourcing-Begriffe sowie Abgrenzung der verschiedenen Modelle, einschließlich Body-Shopping und direkter/indirekter Offshore-Strategien.

3 Ausgestaltung und Einsatz von Übersee-Ressourcen: Detailanalyse der verschiedenen Durchführungsformen von Sourcing-Projekten nach Übersee und Einordnung des Leistungsspektrums von Softwarewartung bis zu sonstigen IT-Services.

4 Chancen und Risiken für die Beteiligten: Umfassende Untersuchung der positiven Effekte wie Kostenersparnis sowie der kritischen Risikofaktoren wie Kontrollverlust, kulturelle Hürden und geopolitische Instabilitäten.

5 Entwicklungstendenzen des IT-Outsourcing-Marktes: Fazit und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung von Offshore-Sourcing für die deutsche Wirtschaft unter Berücksichtigung aktueller Prognosen.

Schlüsselwörter

Offshore-Sourcing, IT-Outsourcing, Übersee-Ressourcen, Body-Shopping, Kostenreduktion, Softwareentwicklung, IT-Dienstleistung, Globalisierung, Outsourcing-Strategie, Prozessoptimierung, Risikomanagement, Offshore-Modell, Nearshore-Sourcing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Auslagerung von IT-Dienstleistungen in das Ausland (Offshore-Sourcing) und untersucht, wie Unternehmen diese Ressourcen effizient nutzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Systematisierung verschiedener Sourcing-Modelle, die Analyse von Chancen und Risiken sowie die Untersuchung, welche IT-Aufgaben für Offshore-Projekte besonders geeignet sind.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Ausprägungen von Übersee-Ressourcen darzustellen und auf dieser Basis eine fundierte Analyse der Chancen und Risiken dieses Geschäftsmodells zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Fachpublikationen und wissenschaftlicher Studien zum Thema IT-Outsourcing.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Zerlegung der Sourcing-Strategien, die Beschreibung des Leistungsspektrums von Wartung bis zur Entwicklung sowie eine detaillierte Risikobewertung für Auftraggeber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Offshore-Sourcing, IT-Outsourcing, Kostenreduktion, Prozessoptimierung und Risikomanagement.

Was unterscheidet das „Onsite/Offshore-Modell“ von der reinen Offshore-Variante?

Beim Onsite/Offshore-Modell werden kritische Projektteile vor Ort beim Kunden bearbeitet, während die restlichen Aufgaben an den Offshore-Anbieter übertragen werden, was eine engere Kooperation ermöglicht als bei einer reinen Auslagerung.

Welche Rolle spielt die Kultur bei Offshore-Projekten?

Kulturelle Differenzen werden als bedeutendes Risiko identifiziert, da sie die Kommunikation erschweren, zu Missverständnissen führen und die rechtzeitige Problemidentifikation innerhalb der Projektteams gefährden können.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rückgriff auf Übersee-Ressourcen im IT-Dienstleistungsbereich
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und BWL)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,7
Autor
Michael Thomas (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
29
Katalognummer
V21681
ISBN (eBook)
9783638252423
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rückgriff IT-Dienstleistungsbereich Seminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Thomas (Autor:in), 2004, Rückgriff auf Übersee-Ressourcen im IT-Dienstleistungsbereich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/21681
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Leseprobe aus  29  Seiten
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