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China und Myanmar. Auswirkungen des Reformprozesses auf die Sino-Burmesischen Beziehungen

Title: China und Myanmar. Auswirkungen des Reformprozesses auf die Sino-Burmesischen Beziehungen

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Arif Akdogan (Author)

Orientalism / Sinology - Chinese / China

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Myanmar stand stets im Schatten seines größeren Nachbarn. Das Sprichwort „When China spits, Burma swims“ scheint nach wie vor zuzutreffen. Das kleinere Land war lange Zeit und in vielerlei Hinsicht auf die Gunst des großen Nachbarn angewiesen.
Von Seiten der Experten hieß es, dass man sich nicht zu viel Hoffnung auf Veränderungen durch die neue Verfassung Myanmars und die damit einhergehenden Wahlen im Jahr 2010 machen sollte. Umso überaschender sind die Entwicklungen, die sich seit Mitte des letzten Jahres abzeichnen: Der neue – und alte – Regierungschef, Ex-General Thein Sein, hat eine Reihe von relativ großen Schritten im Demokratisierungsprozess unternommen, mit denen nicht gerechnet wurde. Ob es sich tatsächlich um nachhaltige Veränderungen handelt oder lediglich um geschicktes taktieren, womöglich auch um eine Mischung aus beidem, ist noch nicht abzusehen. Sicher ist jedoch, dass sich Veränderungen abzeichnen. In der vorliegenden Arbeit wird daher versucht, anhand vorhandenen Materials eine Einschätzung abzugeben, ob die aktuellen Entwicklungen einen Einfluss auf die chinesischen Interessen haben, ob sich die aktuell stattfindenden Veränderungen Vorteilhaft oder Nachteilig in die Pläne Pekings einfügen, und mit welchen veränderten Bedingungen China in Zukunft im Umgang mit Myanmar rechnen muss.
Zunächst wird in einem kurzen Abriss die Entwicklung der Beziehungen der beiden Länder seit der Unabhängigkeit Myanmars Ende der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts erläutert. Dabei wird gesondert darauf eingegangen, welchen Veränderungen die Beziehungen seit Ende des kalten Krieges unterworfen waren. Im darauffolgenden Teil wird versucht, zu durchleuchten, welche Bedeutung Myanmar für die Interessen Chinas hat. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den wirtschaftlichen Interessen Chinas – insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der ärmeren Binnenprovinzen – sowie auf Chinas geostrategische Interessen. Dadurch soll klar werden, ob und welche Bedeutung eine Veränderung des politischen Systems in Myanmar bzw. eine Verschiebung der Machtverhältnisse im Land für China haben könnte.
Im darauffolgenden Teil wird auf den Verlauf und den Ausgang der Wahlen eingegangen. Im Anschluss daran werden sich abzeichnende oder bereits geschehene innenpolitische Veränderungen in Myanmar auf die Bedeutung für die Interessen Chinas hin untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung der Beziehungen seit der Unabhängigkeit

3. Beziehungen nach dem Kalten Krieg bis heute

4. Chinas Interessen in Myanmar

4.1. Ressourcen, Energie und Märkte

4.2. Politische Stabilität

4.3. Strategisches Interesse

5. Die Wahlen von 2010

5.1. Ausgangssituation

5.2. Ausgang der Wahlen

5.3. Veränderungen nach den Wahlen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des politischen Reformprozesses und der Wahlen des Jahres 2010 in Myanmar auf die bilateralen Beziehungen zur Volksrepublik China. Ziel ist es zu analysieren, wie sich die veränderte innenpolitische Lage in Myanmar auf die geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen Pekings auswirkt und welche Herausforderungen sich daraus für die zukünftige sino-burmesische Kooperation ergeben.

  • Historische Entwicklung der sino-burmesischen Beziehungen
  • Chinesische wirtschaftliche und energiepolitische Interessen in Myanmar
  • Bedeutung der politischen Stabilität und Grenzsicherheit für China
  • Analyse des Wahlprozesses 2010 und der anschließenden innenpolitischen Öffnung
  • Wettbewerb um den Einfluss in Myanmar durch regionale und internationale Akteure

Auszug aus dem Buch

4.2. Politische Stabilität

Alle vorangegangenen Punkte benötigen jedoch als Grundvoraussetzung sowohl eine stabile und friedliche Grenzregion als auch ein stabiles Myanmar.

Seit der Unabhängigkeit Myanmars kam es immer wieder zu bewaffneten Konflikten, insbesondere zwischen der Zentralregierung und Angehörigen der ethnischen Minderheiten. Diese bewohnen vorwiegend die nördlichen und östlichen Grenzregionen Myanmars. Nach 1989 gab es mehrere Waffenstillstandsabkommen zwischen der Zentralregierung und einzelnen Gruppierungen. Später blieben nur noch drei größere bewaffnete Gruppen übrig, die weiterhin einen bewaffneten Konflikt gegen die Zentralregierung führten. Insbesondere die Grenzregion zu China gehört zu den von bewaffneten Konflikten heimgesuchten Gebieten. Diese Konflikte können die Transportrouten zwischen Yunnan und Myanmar behindern, und gefährden damit den Handel zwischen der Innenprovinz Yunnan und Myanmar sowie auch den Gesamten Handel zwischen China und Myanmar, die Energie- und Ressourcenlieferungen und den Zugang zum indischen Ozean. Investitionen in die dortige Infrastruktur wären bei einer Ausweitung des Konflikts ebenfalls gefährdet.

Es liegt daher nahe, dass China ein Interesse an der Annäherung bzw. Aussöhnung zwischen den ethnischen Minderheiten und der Zentralregierung hat, denn dadurch kann eine erhöhte Stabilität und eine Verringerung bewaffneter Konflikte in den Grenzregionen erreicht werden. Dies zeigt sich auch in Chinas Vermittlungstätigkeit zwischen der Regierung und verschiedenen bewaffneten Gruppen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die historische Abhängigkeit Myanmars von China und stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen der aktuellen Reformen auf das bilaterale Verhältnis.

2. Entwicklung der Beziehungen seit der Unabhängigkeit: Dieses Kapitel zeichnet die diplomatische Geschichte der beiden Länder nach, von der neutralistischen Politik U Nus bis hin zur Annäherung nach der Niederschlagung der Proteste 1988.

3. Beziehungen nach dem Kalten Krieg bis heute: Hier wird die Vertiefung der Partnerschaft in den 1990er Jahren und die zunehmende Frustration Chinas über die internationale Kritik an Myanmars Regime in der letzten Dekade beleuchtet.

4. Chinas Interessen in Myanmar: Das Kapitel detailliert die wirtschaftlichen, energiepolitischen und strategischen Interessen Pekings sowie die Bedeutung der regionalen Stabilität für diese Pläne.

5. Die Wahlen von 2010: Dieser Abschnitt analysiert den Kontext, den Verlauf und das Ergebnis der Wahlen sowie die nachfolgenden Anzeichen für eine innenpolitische Öffnung des Landes.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass China zwar ein wichtiger Partner bleibt, Myanmar aber durch die vorsichtige Öffnung neue Handlungsspielräume gewinnt, um seine Abhängigkeit zu diversifizieren.

Schlüsselwörter

Myanmar, China, sino-burmesische Beziehungen, Außenpolitik, Reformprozess, Wahlen 2010, Geostrategie, Energiepolitik, Infrastruktur, Yunnan, ethnische Minderheiten, Demokratisierung, wirtschaftliche Interessen, internationale Isolation, Thein Sein.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Beziehungen zwischen China und Myanmar unter besonderer Berücksichtigung der politischen Umbrüche in Myanmar um das Jahr 2010.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung der diplomatischen Beziehungen, Chinas wirtschaftliche und strategische Interessen in der Region sowie die Auswirkungen des Wahlprozesses auf die politische Stabilität.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Ziel ist es zu beurteilen, ob der eingeleitete Demokratisierungsprozess in Myanmar die bisher enge Kooperation mit China gefährdet oder vor neue Herausforderungen stellt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse auf Basis vorhandener Literatur, Medienberichte und aktueller Quellen, um die jüngsten politischen Veränderungen einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Beziehungen, eine detaillierte Darstellung der chinesischen Interessen (Ressourcen, Energie, Sicherheit) sowie eine Untersuchung der Wahlen von 2010 und deren Folgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind sino-burmesische Beziehungen, Geostrategie, Reformprozess in Myanmar, politische Stabilität und chinesische Handelsinteressen.

Warum spielt die Grenzregion zu Yunnan eine so große Rolle für Peking?

Die Grenzregion ist entscheidend für den Handel und die Infrastruktur. Konflikte in diesem Gebiet behindern Transportwege und gefährden den Zugang Chinas zum Indischen Ozean.

Welchen Einfluss hatte die „Safran Revolution“ auf die chinesische Haltung?

Die Ereignisse führten dazu, dass China verstärkt Druck auf das Militärregime ausübte, da der internationale Imageschaden durch die Unterstützung eines zunehmend isolierten Regimes für Peking zur Belastung wurde.

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Details

Title
China und Myanmar. Auswirkungen des Reformprozesses auf die Sino-Burmesischen Beziehungen
College
Free University of Berlin  (Ostasiatisches Seminar)
Grade
1,3
Author
Arif Akdogan (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V215632
ISBN (eBook)
9783656440642
ISBN (Book)
9783656441533
Language
German
Tags
China Internationale Beziehungen Burma Myanmar Burma Reformen Myanmar Reformen Beziehungen China Burma Beziehungen China Myanmar ASEAN Internationale Politik China Wirtschaftsbeziehungen China Südostasien Politik Südostasien Politik Südasien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arif Akdogan (Author), 2012, China und Myanmar. Auswirkungen des Reformprozesses auf die Sino-Burmesischen Beziehungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215632
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