Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Controlling

Marktzinsmethode als Basis modernen Bank-Controllings

Title: Marktzinsmethode als Basis modernen Bank-Controllings

Bachelor Thesis , 2010 , 51 Pages , Grade: 2,00

Autor:in: Alina Andrei (Author)

Business economics - Controlling

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Bei der Verrechnung von Ressourcen und Dienstleistungen zwischen organisatorischen Einheiten eines Unternehmens werden interne Transferpreise bedeutsam. Nach Ewert/Wagenhofer sind Transferpreise „Wertansätze für innerbetrieblich erstellte Leistungen (Produkte, Zwischenprodukte, Dienstleistungen), die von anderen, rechnerisch abgegrenzten Unternehmensbereichen bezogen werden.“
Diese abstrakte Definition soll etwas anschaulicher dargestellt werden. Kreditinstitute stellen dem Kunden traditionell Liquidität zur Verfügung, agieren hierbei einerseits als Liquiditätsversorger (Spareinlagen), andererseits als Liquiditätsverbraucher (Kreditvergabe). Diese dafür benötigten Ressourcen Liquidität und Kapital werden jedoch nicht von der kreditgebenden Abteilung eingeworben, sondern stattdessen von spezialisierten Refinanzierungs- und Kreditabteilungen. Schaut man also genauer in eine Bank hinein, so stellt man fest, dass es eine Art „Bank in der Bank“ gibt, welche intermediär zwischen den mitteleinwerbenden und den mittelausgebenden Abteilungen agiert – das sogenannte Treasury der Bank. Dieses bildet die Grundlage für eine konsistente Produktkalkulation, die jedem Produkt jenen Preis zuweise, der einen positiven Beitrag zur risikogerechten Eigenkapitalrendite leistet.
Obwohl Transferpreise schon im frühen 20. Jahrhundert diskutiert wurden, stellen Sie auch heute noch eine aktuelle Thematik dar. Die Marktzinsmethode ermittelt die Zusammensetzung eines Zinsergebnisses verursachungsgerecht. Während diese zur Verrechnung von Transferpreisen sowohl in der europäischen als auch angelsächsischen Hemisphäre weitgehend verbreitet sind, ist dies in vielen Ländern Osteuropas noch in Entwicklung. Um die Relevanz und das Konzept der Marktzinsmethode zu verdeutlichen, möchte ich dieses Thema in meiner Arbeit genauer behandeln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung – Bank

2. Bedeutsamkeit der Marge

2.1. Die Steuerungsfunktion der Marge

2.2. Konzeptionelles Anforderungsprofil der Marge

3. Basiskonzept der Marktzinsmethode

3.1. Marktzinsmethode als Zentrale Kalkulationsmethode

3.2. Unvollkommenheit der Geld- und Kapitalmärkte

4. Opportunitätsprinzip, Engpassprinzip und Gegenseitenkonzept

4.1. Opportunitätsprinzip

4.2. Engpassprinzip

4.3. Gegenseitenprinzip (Gegenpositionsprinzip)

5. Grundsätze zur Marktzinsmethode

5.1. Risiko Neutralität

5.2. Exklusivität

5.3. Singularität

5.4. Grenzwertigkeit

5.5. Unternehmensfortführung

5.6. Marktwert

6. Der Strukturbeitrag als Transformationskomponente

6.1. Einführung

6.2. Beispiel

7. Der Konditionsbeitrag als Basis der Deckungsbeitragskalkulation

7.1. Einführung

7.2. Komponenten zum Konditionsbeitrag

7.3. Beispiel

7.4. Bedeutung des Konditionsbeitrags für die Marktbereiche

7.5. Bedeutung des Konditionsbeitrags für den Planungsprozess

8. Zusammenführung von Struktur- und Konditionsbeitrag zum Zinsüberschuss

8.1. Graphische Darstellung

8.2. Beispiel

9. Buchhalterische Betrachtungsweise (Accounting veiw)

9.1. Einführung

9.2. Beispiel

9.3. Geschäftsstellenbezogene Informationen

10. Schlussfolgerung

10.1. Gesamtbanksteuerung

10.2. Produktbezogene Steuerung

10.3. Risikobezogene Steuerung

10.4. Mitarbeiterbezogene Steuerung

10.5. Kundenbezogene Steuerung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Marktzinsmethode als ein fundamentales Instrument des modernen Bank-Controllings. Ziel ist es, das Konzept der verursachungsgerechten Kalkulation von Zinsergebnissen darzustellen und aufzuzeigen, wie sie im Vergleich zur klassischen buchhalterischen Betrachtungsweise eine effizientere Steuerung von Kreditinstituten ermöglicht.

  • Die Marktzinsmethode als zentrale Kalkulationsmethode im Bankmanagement
  • Differenzierung zwischen Konditionsbeitrag und Strukturbeitrag
  • Die Rolle der Fristentransformation bei der Ertragsbildung
  • Anwendung der Methode zur Steuerung von Produkten, Kunden und Mitarbeitern
  • Vergleich zwischen der Marktzinsmethode und der klassischen Accounting-Sicht

Auszug aus dem Buch

3.1. MARKTZINSMETHODE ALS ZENTRALE KALKULATIONSMETHODE

Die Marktzinsmethode („Matched Funds Transfer Princing Concept“ – MFPT) ist ein hierfür geeignetes Instrument und zentrale Kalkulationsmethode im modernen Bankenmanagement. Sie ist eine Methodologie für die interne Kalkulation von Refinanzierungskosten.

Es wird vom Opportunitätsprinzip ausgegangen und der Ergebnisbeitrag (Werterlös) entgegen eines alternativ möglichen Geschäftes am Geld- und Kapitalmarkt (money and capital market) herangezogen. Ein Kreditinstitut könnte grundsätzlich statt einer Kreditvergabe, das Geld am Kapitalmarkt anlegen oder statt Spareinlagen aufzunehmen, sich am Kapitalmarkt refinanzieren.

Einen zusätzlichen Erfolg erwirtschaftet ein Kreditgeschäft nur dann, wenn dessen Zinsertrag höher ist als der Zinsertrag der Geldanlage, die zugunsten des Kreditgeschäfts nicht mehr zum Zuge kommt. Umgekehrt erwirtschaftet ein Einlagengeschäft nur dann einen zusätzlichen Erfolg, sofern die Zinskosten niedriger sind als die Zinskosten der Geldaufnahme, auf die zugunsten des Einlagengeschäfts verzichtet wird.

Daher sind nur Kundengeschäfte vorteilhaft, die günstiger als ein alternatives, fristengleiches Interbankengeschäft sind. Das alternative Geschäft muss im Volumen, Laufzeit und Zinsanpassungscharakteristika mit dem Kundengeschäft entsprechen und nicht von einzelnen Entscheidungsträgern der Bank beeinflussbar sein.

Die Marktzinsmethode unterscheidet zwei Ergebniskomponenten aus den zinstragenden Geschäften. Die gesamte Bruttozinsspanne, die sich ergibt, wird in den Konditionsbeitrag (pricing marin) und den Strukturbeitrag (mismatch result) aufgeteilt. Diese müssen die vollständigen zugehörigen Kosten decken, um einen Gewinn zu erwirtschaften.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung – Bank: Beschreibt die Grundlagen von Banken als Kreditinstitute und deren Rolle im Zahlungs- und Kreditverkehr.

2. Bedeutsamkeit der Marge: Erläutert die Steuerungsfunktion der Marge als zentrales Element des internen Rechnungswesens.

3. Basiskonzept der Marktzinsmethode: Führt das Matched Funds Transfer Pricing Concept als Instrument zur Kalkulation von Refinanzierungskosten ein.

4. Opportunitätsprinzip, Engpassprinzip und Gegenseitenkonzept: Analysiert verschiedene Kalkulationsansätze zur Bewertung von Investitionsentscheidungen im Bankgeschäft.

5. Grundsätze zur Marktzinsmethode: Definiert die Rahmenbedingungen wie Risikoneutralität, Exklusivität und Singularität für eine korrekte Margenkalkulation.

6. Der Strukturbeitrag als Transformationskomponente: Erklärt den Ertrag aus der Fristen- und Währungstransformation zwischen Aktiv- und Passivseite.

7. Der Konditionsbeitrag als Basis der Deckungsbeitragskalkulation: Beschreibt die Ermittlung des spezifischen Ergebnisbeitrags durch den Vergleich von Kundengeschäften mit Marktgeschäften.

8. Zusammenführung von Struktur- und Konditionsbeitrag zum Zinsüberschuss: Zeigt die grafische und rechnerische Synthese der Komponenten zur Gesamterfolgsrechnung.

9. Buchhalterische Betrachtungsweise (Accounting veiw): Kontrastiert die klassische zahlungsorientierte Buchhaltung mit den Anforderungen moderner, einzelgeschäftsbezogener Steuerung.

10. Schlussfolgerung: Bewertet die Marktzinsmethode als weit überlegen gegenüber klassischen Ansätzen für die Gesamtbank-, Produkt- und Mitarbeitersteuerung.

Schlüsselwörter

Marktzinsmethode, Bank-Controlling, Konditionsbeitrag, Strukturbeitrag, Fristentransformation, Opportunitätsprinzip, Bankmanagement, Zinsüberschuss, Einzelgeschäftskalkulation, Banksteuerung, Gesamtbanksteuerung, Margenkalkulation, Refinanzierungskosten, Finanzdienstleistung, Zinsänderungsrisiko

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Bachelorarbeit?

Die Arbeit behandelt die Marktzinsmethode als essenzielles Basis-Instrument für ein modernes und ertragsorientiertes Bank-Controlling.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Analyse?

Zentrale Themen sind die verursachungsgerechte Kalkulation, die Aufspaltung des Zinsüberschusses in verschiedene Ergebnisbeiträge sowie die Steuerungsmöglichkeiten für Marktbereiche und das Treasury.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die Marktzinsmethode eine präzise und entscheidungsorientierte Bewertung von Bankgeschäften möglich ist, die über klassische buchhalterische Methoden hinausgeht.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird das "Matched Funds Transfer Pricing Concept" (MFPT) als methodologischer Rahmen für die interne Kalkulation von Refinanzierungskosten herangezogen.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen (Opportunitäts- und Gegenseitenkonzept), die Erläuterung der Ergebniskomponenten (Konditions- und Strukturbeitrag) sowie deren Anwendung in Planung und Kontrolle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Marktzinsmethode, Konditionsbeitrag, Strukturbeitrag, Fristentransformation und Bank-Controlling charakterisieren.

Warum reicht die buchhalterische Betrachtungsweise für das Controlling nicht aus?

Die klassische Buchführung ermöglicht keine einzelgeschäftsbezogene Steuerung, da keine Informationen über die Rentabilität einzelner Produkte im Vergleich zu Marktalternativen vorliegen.

Wie unterscheidet sich der Strukturbeitrag vom Konditionsbeitrag?

Der Konditionsbeitrag resultiert aus dem Renditevorteil im Kundengeschäft (dezentral), während der Strukturbeitrag durch Fristentransformation und Marktrisikosteuerung (zentral durch das Treasury) entsteht.

Welche Rolle spielen Geschäftsstellenbeispiele in der Arbeit?

Die Beispiele zeigen, dass ohne Margenkalkulation unprofitable Geschäftsstellen oder Produkte innerhalb einer Region verborgen bleiben können, was eine zielgerichtete Steuerung verhindert.

Excerpt out of 51 pages  - scroll top

Details

Title
Marktzinsmethode als Basis modernen Bank-Controllings
College
University of Applied Sciences Mittweida
Grade
2,00
Author
Alina Andrei (Author)
Publication Year
2010
Pages
51
Catalog Number
V215065
ISBN (eBook)
9783656523345
ISBN (Book)
9783656535041
Language
German
Tags
Transferpreise Margen FTP ITR Strukturbeitrag Koditionenbeitrag Konditionsbeitrag ALM Bank Bank Controlling Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alina Andrei (Author), 2010, Marktzinsmethode als Basis modernen Bank-Controllings, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215065
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  51  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint