Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Communications - Broadcast and entertainment

Der Duale Rundfunk in Deutschland. Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit?

Title: Der Duale Rundfunk in Deutschland. Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit?

Term Paper (Advanced seminar) , 2000 , 21 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: M.A. Christopher Knapp (Author)

Communications - Broadcast and entertainment

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll sowohl allgemein ein einführender Überblick über das duale Rundfunksystem gegeben werden als auch speziell versucht werden, auf die Frage nach der faktischen Meinungsvielfalt im deutschen dualen Rundfunk eine Antwort zu finden. Dazu werden im ersten Teil der Arbeit (2) die Hintergründe wie die Entstehungsgeschichte (2.1) und die Struktur der privaten (2.2) und öffentlich-rechtlichen Säule (2.3) skizziert. Im zweiten Teil der Arbeit werden dann die juristischen und politischen Regelungen zur Sicherung der Meinungsvielfalt dargestellt (3.1), gefolgt von der Untersuchung der faktischen Situation (3.2). Hierzu soll sowohl auf offizielle Daten als auch kommunikationswissenschaftliche Forschungen zurückgegriffen werden, die im Fazit (4) ausgewertet werden. Aus Gründen des Mangels an Daten über den Hörfunk wird sich hier allerdings auf die deutsche Fernsehlandschaft konzentriert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergründe

2.1 Das duale Rundfunksystem: Entstehung und Entwicklung

2.2 Der öffentlich-rechtliche Rundfunk

2.3 Der private Rundfunk

3. Meinungsvielfalt im Rundfunk?

3.1 Juristischer und ordnungspolitischer Rahmen

3.2 Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit: Programmvorschriften in der Praxis

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die faktische Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit im dualen deutschen Rundfunksystem. Dabei wird analysiert, wie sich das Zusammenspiel zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern auf die publizistische Vielfalt auswirkt und inwieweit die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die Aufsichtsorgane diesem Ziel gerecht werden.

  • Strukturelle Entwicklung des dualen Rundfunksystems in Deutschland
  • Rechtliche Grundlagen zur Sicherung von Meinungsvielfalt
  • Rolle und Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
  • Marktmechanismen und Gewinnmaximierung im privaten Rundfunk
  • Empirische Einblicke in Zuschaueranteile und Programmstrukturen

Auszug aus dem Buch

2.1 Entstehung des dualen Systems

Vorgeschichte. Entscheidende Strukturmerkmale des deutschen Rundfunksystems haben ihre Wurzeln in den Erfahrungen mit dem zentralistisch organisierten Rundfunk im Dritten Reich und in der Gebietsaufteilung des Nachkriegsdeutschlands durch die alliierten Besatzer. Die - immer noch in der Kulturhoheit der Länder sichtbare - regionale Struktur des System wurzelt in der Aufteilung in Militärzonen und der Absicht der Verhinderung einer erneuten, sämtliche Kommunikationssysteme kontrollierenden, zentralen Instanz wie dem Nazi-Propagandaministerium (Mathes/Donsbach 2003: 553). Ähnliche Überlegungen führten zu dem bis 1984 bestehenden öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem.

Nachdem anfangs jede Besatzungszone erwägte, ihr eigenes System zu verwenden, einigten sich die westlichen Mächte schnell auf ein System nach britischem Vorbild. Für ein werbefinanziertes System nach amerikanischer Art fehlten die technischen Voraussetzungen, und das französische zentralistische System ähnelte dem des nationalsozialistischen Deutschland zu sehr. Ein quasi-autonomer Rundfunk nach Art des BBC schien der ideale Kompromiss zu sein (Mathes/Donsbach 2003: 553). Faktisch hielt sich dieses Modell allerdings nicht sehr lange. Die stetig an Einfluss gewinnenden deutschen Politiker plädierten eher für stärkere staatliche Einflussnahme nach Weimarer Vorbild, und gerade später entstandene Rundfunkanstalten wie NDR oder der WDR sind durch verstärktes staatliches oder parlamentarisches Mitspracherecht gekennzeichnet (Mathes/Donsbach 2003: 554).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Zäsur des dualen Systems ein und formuliert die Leitfrage nach der Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt im modernen deutschen Rundfunk.

2. Hintergründe: Hier werden die Entstehungsgeschichte des Systems sowie die Organisationsstrukturen und Finanzierungsmodelle von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk dargelegt.

3. Meinungsvielfalt im Rundfunk?: Dieser Abschnitt beleuchtet den rechtlichen Rahmen zur Sicherung des Meinungsvielfalt sowie die faktische Umsetzung und Qualitätssicherung in der Programmpraxis.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Wirksamkeit der aktuellen Aufsichtsinstrumente und die tatsächliche Vielfalt im Medienspektrum.

Schlüsselwörter

Duales Rundfunksystem, Meinungsvielfalt, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Privater Rundfunk, Rundfunkstaatsvertrag, Medienkonzentration, Programmauftrag, Gebührenfinanzierung, Meinungspluralismus, Zuschaueranteile, Programmstruktur, Medienkonvergenz, Rundfunkaufsicht, Bundesverfassungsgericht, Boulevardisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das duale Rundfunksystem in Deutschland hinsichtlich der Frage, ob es die Anforderungen an Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit in der Berichterstattung erfüllt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die historische Entstehung des dualen Systems, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Organisationsformen der Sender sowie die empirische Analyse der Marktkonzentration.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, zu untersuchen, wie ausgewogen der deutsche Rundfunk ist und ob die gesetzlich vorgeschriebene Meinungsvielfalt in der faktischen Programmpraxis tatsächlich realisiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung offizieller Daten und kommunikationswissenschaftlicher Studien zur Medienkonzentration und Programmstruktur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Strukturen und Finanzierungsunterschiede erläutert, gefolgt von einer tiefgehenden juristischen und empirischen Analyse der Meinungsbildung im deutschen Fernsehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Meinungsvielfalt, duales System, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Rundfunkstaatsvertrag und Medienkonzentration.

Warum wird in der Untersuchung primär das Fernsehen betrachtet?

Aufgrund eines Mangels an vergleichbar belastbaren Daten über den Hörfunk konzentriert sich die Untersuchung aus forschungspraktischen Gründen auf die deutsche Fernsehlandschaft.

Welche Kritik wird an der Messung von Meinungsmacht geübt?

Kritisiert wird, dass die Messung über Zuschaueranteile und Sendezeit (z.B. durch die KEK) methodisch problematisch ist, da sie die tatsächliche inhaltliche Wirkung auf den Zuschauer nur unzureichend abbildet.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Der Duale Rundfunk in Deutschland. Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit?
College
Free University of Berlin  (OSI)
Course
Kommunikationswissenschaft
Grade
1,9
Author
M.A. Christopher Knapp (Author)
Publication Year
2000
Pages
21
Catalog Number
V215009
ISBN (eBook)
9783656428329
ISBN (Book)
9783656439844
Language
German
Tags
duale rundfunk deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Christopher Knapp (Author), 2000, Der Duale Rundfunk in Deutschland. Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/215009
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  21  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint