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Rückkehr zum Goldstandard – eine gute Idee?

Währungssicherung des Euro in der EU

Titel: Rückkehr zum Goldstandard – eine gute Idee?

Essay , 2012 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tobias Zimmermann (Autor:in)

VWL - Geldtheorie, Geldpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Werk stellt das Währungssicherungsinstrument "Goldstandard" vor und diskutiert kurz die Anwendung im Euroraum.

Insbesondere wird ein gesichtlicher Einblick des von David Hume entwickelten Instruments der Geldpolitik geben und es wird geprüft ob die Ziele der europäischen Zentralbank in Einklang mit den Wirkmechanismen des Goldstandards stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Thematische Einführung

2 Grundprinzipien des Goldstandards

3 Geschichtliche Hintergründe

4 Steigerung des Weltmarktpreises für Gold

5 Ziele der EZB vs. Goldstandard

6 Einführung der Goldwährung innerhalb des Euroraums

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretische Anwendbarkeit eines Goldstandards auf den Währungsraum der Europäischen Union, um die Stabilität der Euro-Währung zu bewerten, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet, ob eine Rückkehr zum Goldstandard eine praktikable und sinnvolle Lösung für die aktuelle Währungssituation darstellt.

  • Grundlagen und Wirkmechanismen des klassischen Goldstandards nach David Hume
  • Historische Entwicklung und Gründe für das Scheitern früher Goldwährungssysteme
  • Analyse der Einflussfaktoren auf den Weltmarktpreis für Gold
  • Gegenüberstellung der geldpolitischen Ziele der EZB mit den Mechanismen des Goldstandards
  • Bewertung der Auswirkungen und praktischen Herausforderungen einer fiktiven Einführung des Goldstandards in der Eurozone

Auszug aus dem Buch

2 Grundprinzipien des Goldstandards

Der Goldstandard ist ein grundlegendes Währungssystem mit festem Wechselkurs. Die Notenwährung ist zu einem festen Tauschkurs in Gold konvertibel. Zudem basiert das System von David Hume auf vereinfachten Annahmen und berücksichtigt die Einflüsse der Banken nicht (Obstfeld/Taylor 2004: S. 126).

Der Wirkmechanismus, der auch als price-specie-flow-model bezeichnet wird, gestaltet sich folgendermaßen: Im Model importiert ein Land Güter gegen Eintausch der eigenen Währung. Diese besteht entweder aus Goldmünzen oder einer Notenwährung, die elementar betrachtet nur das Anrecht auf physisches Gold darstellt. Somit importiert dieses Land Güter gegen den Export von Gold. Die Goldreserven des Landes bzw. der Zentralbank verringern sich und es entsteht ein Zahlungsbilanzdefizit (Baldwin/Wyplosez 2004: S.277-280).

Die geringere Goldmenge verringert den Umlauf von Geld und mindert somit die inländischen Preise. Der Anstieg der Goldmenge im importierenden Ausland erhöht dessen relative Preise. Die ausländischen Güter verteuern sich für das Land mit dem Zahlungsbilanzdefizit und verbilligen die nicht importierten eigenen Güter. Die Exporte nehmen durch die geringen Preise zu und die Importe entsprechend, bis zum Ausgleich der Handels- und auch der Zahlungsbilanz, ab (Obstfeld/Taylor 2004: S. 126-129).

Die Einhaltung der Regeln des Systems von Hume fördert die Wettbewerbsfähigkeit in einem Land und bremst die wirtschaftliche Entwicklung, die nur auf den Schulden eines anderen Lands basieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Thematische Einführung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der Währungsstabilität dar und führt die Arbeitshypothese ein, dass der Goldstandard zwar ein ideales, aber praktisch nicht umsetzbares System für den Euro darstellt.

2 Grundprinzipien des Goldstandards: Das Kapitel erläutert das Price-Specie-Flow-Model von David Hume und beschreibt, wie durch Goldbewegungen Zahlungsbilanzen und Preisniveaus zwischen Ländern ausgeglichen werden.

3 Geschichtliche Hintergründe: Es werden die zwei Phasen des Goldstandards (1870-1914 und 1925-1931) analysiert sowie die Gründe für dessen Zusammenbruch, wie Regelverstöße und die Orientierung an Keynesianischer Geldpolitik, dargelegt.

4 Steigerung des Weltmarktpreises für Gold: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Preisentwicklungen von Gold in Abhängigkeit von weltwirtschaftlichen Ereignissen, Krisen und der Rolle des US-Dollars als Weltreservewährung.

5 Ziele der EZB vs. Goldstandard: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der Hauptziele der EZB, primär der Preisstabilität, mit den Wirkungsweisen eines Goldstandards, wobei fundamentale Zielkonflikte aufgezeigt werden.

6 Einführung der Goldwährung innerhalb des Euroraums: Die Analyse zeigt auf, dass aufgrund ungleicher Goldreserven und der fehlenden Deckungsmasse im Euroraum eine Einführung des Goldstandards zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen und Souveränitätsverlusten führen würde.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass der Goldstandard zwar theoretisch Inflationsschutz bietet, jedoch aufgrund der komplexen politischen und ökonomischen Auswirkungen in der Eurozone praktisch nicht umsetzbar ist.

Schlüsselwörter

Goldstandard, Währungsstabilität, Europäische Zentralbank, EZB, Preisstabilität, Eurozone, Price-Specie-Flow-Model, Zahlungsbilanz, Inflation, Deflation, Goldreserven, Währungssystem, David Hume, Fiat Geld, Geldpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretische Anwendbarkeit des Goldstandards als alternativem Währungssystem für die Europäische Währungsunion.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die Funktionsweise des Goldstandards, die historischen Gründe für das Scheitern früherer Goldwährungen sowie die geldpolitische Rolle der EZB.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob eine Rückkehr zum Goldstandard eine gute Idee darstellt, um die Stabilität der Euro-Währung langfristig zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die methodische Vorgehensweise basiert auf der systematischen Auswertung wissenschaftlicher literarischer Sekundärquellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine Definition der Goldstandard-Prinzipien, eine historische Einordnung, eine Analyse der Goldpreisentwicklung und eine fiktive Szenario-Betrachtung der Einführung des Goldstandards in der EU.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Goldstandard, Währungsstabilität, EZB, Preisstabilität, Zahlungsbilanz und Fiat Geld.

Warum ist eine Einführung des Goldstandards für Deutschland und Frankreich problematisch?

Da diese Länder über hohe Goldreserven verfügen, würde eine Einführung ihr wirtschaftliches Wachstum im Vergleich zu kleineren Euro-Staaten beeinträchtigen und könnte zu Deflation führen.

Welche Rolle spielt die Unabhängigkeit der EZB bei einer Rückkehr zum Goldstandard?

Ein Goldstandard würde die Handlungsspielräume der EZB massiv einschränken, da ungedeckte Kreditexpansionen ausgeschlossen wären, was zu einem Souveränitätsverlust der Währungsunion führen würde.

Kann der Goldstandard als Inflationsschutz dienen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Goldstandard langfristig der Inflation entgegenwirken kann, da er das automatische Anwachsen der Geldmenge begrenzt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rückkehr zum Goldstandard – eine gute Idee?
Untertitel
Währungssicherung des Euro in der EU
Hochschule
Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena
Veranstaltung
Masterkurs Europäische Integration
Note
1,7
Autor
Tobias Zimmermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V214788
ISBN (eBook)
9783656429005
ISBN (Buch)
9783656437772
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rückkehr goldstandard idee währungssicherung euro
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Zimmermann (Autor:in), 2012, Rückkehr zum Goldstandard – eine gute Idee?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/214788
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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