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Der "Arbeitskraftunternehmer" - Chance oder Risiko für Beschäftigte?

Eine Auseinandersetzung mit dem Konzept des Arbeitskraftunternehmers nach Pongratz und Voß

Title: Der "Arbeitskraftunternehmer" - Chance oder Risiko für Beschäftigte?

Term Paper , 2013 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Eva Herrmann (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung..............................................................3

2. Der historische Wandel von Arbeitskraft – Die drei Typen von
Arbeitskraft nach Pongratz und Voß......................................4

2.1 Der proletarisierte Lohnarbeiter zu Zeiten der
Frühindustrialisierung..............................................5
2.2 Der verberuflichte Arbeitnehmer im Fordismus........................5
2.3 Der Wandel vom verberuflichten Arbeitnehmer zum
verbetrieblichten Arbeitskraftunternehmer...........................7

3. Der verbetrieblichte Arbeitskraftunternehmer als neuer Typus von
Arbeitskraft im Postfordismus...........................................9

3.1 Der Arbeitskraftunternehmer und seine drei idealtypischen
Kennzeichen .........................................................9
3.2 Die Verortung des Arbeitskraftunternehmers auf dem
Arbeitsmarkt........................................................12

4. Der Arbeitskraftunternehmer – Chance oder Risiko für Beschäftigte?......14

5. Schlussteil.............................................................16

6. Literaturverzeichnis....................................................18

6.1 Verwendete Primärliteratur........................................18
6.2 Verwendete Sekundärliteratur......................................18
6.3 Verwendete Internetquellen........................................18

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der historische Wandel von Arbeitskraft – Die drei Typen von Arbeitskraft nach Pongratz und Voß

2.1 Der proletarisierte Lohnarbeiter zu Zeiten der Frühindustrialisierung

2.2 Der verberuflichte Arbeitnehmer im Fordismus

2.3 Der Wandel vom verberuflichten Arbeitnehmer zum verbetrieblichten Arbeitskraftunternehmer

3. Der verbetrieblichte Arbeitskraftunternehmer als neuer Typus von Arbeitskraft im Postfordismus

3.1 Der Arbeitskraftunternehmer und seine drei idealtypischen Kennzeichen

3.2 Die Verortung des Arbeitskraftunternehmers auf dem Arbeitsmarkt

4. Der Arbeitskraftunternehmer – Chance oder Risiko für Beschäftigte?

5. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept des Arbeitskraftunternehmers nach Pongratz und Voß als neuartigen Typus von Arbeitskraft in postfordistischen Gesellschaften, um zu analysieren, ob dieser Wandel für die Beschäftigten primär Chancen oder Risiken birgt.

  • Historischer Wandel der Arbeitskrafttypen (Proletariat, Fordismus, Postfordismus)
  • Merkmale des Arbeitskraftunternehmers: Selbstkontrolle, Selbstökonomisierung, Selbstrationalisierung
  • Verortung des Arbeitskraftunternehmers in aktuellen Arbeitsfeldern
  • Debatte um Chancen und Risiken sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
  • Diskussion der Bedeutung von Schlüsselqualifikationen und individueller Ressourcen

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Arbeitskraftunternehmer und seine drei idealtypischen Kennzeichen

Im Gegensatz zum verberuflichten Arbeitnehmer, der eher passiv den Vorschriften des Arbeitgebers folgt und unter betrieblicher Kontrolle seine Arbeit verrichtet, zeichnet sich der verbetrieblichte Arbeitskraftunternehmer laut Pongratz und Voß durch drei charakteristische Merkmale aus, die − wie auch die Arbeitskrafttypen selbst − idealtypisch zu verstehen sind, und nahezu gegensätzlich jenen des fordistischen Typus von Arbeitskraft gegenüber stehen. Sie werden als zunehmende Selbst-Kontrolle, Selbst-Ökonomisierung und Selbst-Rationalisierung bezeichnet (vgl. Pongratz/Voß 2001, S. 44). Man erkennt bei Betrachtung der Bezeichnung dieser Merkmale ziemlich schnell, dass das Selbst des Arbeitnehmers bei diesem Typus wohl eine große Rolle einnimmt. Diese charakteristischen Merkmale sollen nun in ihrer Bedeutung, auch anhand von drei idealtypischen Thesen, welche die beiden Soziologen aufgestellt haben, erklärt werden.

Was unter der Eigenschaft einer verstärkten Selbst-Kontrolle gemeint ist, wurde bereits in Punkt 2.3 erwähnt. Pongratz und Voß umreißen die Bedeutung dieses Begriffs mit der idealtypischen These: „Wie Sie die Arbeit machen ist uns egal – Hauptsache das Ergebnis stimmt!“ (ebd.). Sie spiegelt die „neue“ Haltung der Arbeitgeber gegenüber den Beschäftigten wieder, die in 2.3 ebenfalls schon hervorgehoben wurde. Den Arbeitern wird nun selbst die Steuerung und Kontrolle jenes Prozesses abverlangt, der das Potenzial an Fähigkeiten in die tatsächlich zu erbringende Arbeitsleistung umsetzt. Industriesoziologisch bezeichnet man diese Tatsache als „Auslagerung des Transformationsproblems auf die Arbeitenden“ (vgl. ebd.), welche eine neue Forderung an die Ware Arbeitskraft darstellt: „Die bisher vom Betrieb zu übernehmende „Kontrolle“ von Arbeit ist nun zunehmend in neuer Qualität Teil der gekauften Arbeitskraft“ (ebd.). Somit ändert der Arbeitnehmer auf Grund dieser Entwicklung sein Arbeitsverhalten, passt es daran an. Aber auch das Verhältnis zur eigenen Arbeitskraft als Ware und der Umgang damit wandeln sich, was sich in einer zunehmenden Selbst-Ökonomisierung widerspiegelt (vgl. ebd., S. 45).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in den Wandel von Arbeits- und Beschäftigungsverhältnissen ein, thematisiert die "Entgrenzung von Arbeit" und stellt das Konzept des Arbeitskraftunternehmers von Pongratz und Voß vor.

2. Der historische Wandel von Arbeitskraft – Die drei Typen von Arbeitskraft nach Pongratz und Voß: Dieses Kapitel skizziert die Entwicklung vom proletarisierten Lohnarbeiter und dem verberuflichten Arbeitnehmer bis hin zum Arbeitskraftunternehmer als Idealtypen.

3. Der verbetrieblichte Arbeitskraftunternehmer als neuer Typus von Arbeitskraft im Postfordismus: Hier werden die zentralen Merkmale des Arbeitskraftunternehmers (Selbstkontrolle, Selbstökonomisierung, Selbstrationalisierung) erläutert und seine Verortung auf dem Arbeitsmarkt untersucht.

4. Der Arbeitskraftunternehmer – Chance oder Risiko für Beschäftigte?: Dieser Abschnitt diskutiert ambivalent die Folgen des Wandels für die Beschäftigten, wobei zwischen Chancen für "Erfolgsunternehmer" und Risiken eines neuen Tagelöhnertums unterschieden wird.

5. Schlussteil: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet kritisch, insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie die psychische Stabilität der Erwerbstätigen.

Schlüsselwörter

Arbeitskraftunternehmer, Pongratz und Voß, Entgrenzung von Arbeit, Subjektivierung von Arbeit, Postfordismus, Selbstkontrolle, Selbstökonomisierung, Selbstrationalisierung, Arbeitsmarkt, Erwerbsbiografie, Schlüsselqualifikationen, Beschäftigungsverhältnisse, Flexibilisierung, Industriesoziologie, Arbeitskrafttyp.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem soziologischen Konzept des „Arbeitskraftunternehmers“, wie es von Hans J. Pongratz und G. Günter Voß entwickelt wurde, um den Wandel moderner Arbeitsverhältnisse zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der historische Wandel von Arbeitstypen, die Anforderungen des Postfordismus an die Beschäftigten sowie die Auswirkungen von Selbstmanagement und Flexibilisierung auf das Privatleben.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Analyse des Arbeitskraftunternehmers und die Beantwortung der Frage, ob dieser neue Typus für die Beschäftigten eher eine Chance zur Selbstverwirklichung oder ein Risiko für prekäre Lebensverhältnisse darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit soziologischen Idealtypen und eine Analyse des Fachdiskurses über die "Subjektivierung von Arbeit".

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung der Arbeitstypen, die detaillierte Beschreibung der drei idealtypischen Kennzeichen (Selbstkontrolle, -ökonomisierung, -rationalisierung) und eine kritische Diskussion der Chancen und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der Arbeitskraftunternehmer, die Entgrenzung von Arbeit und Leben sowie die Anforderungen an das unternehmerische Selbst.

Warum wird der Begriff "Arbeitskraftunternehmer" verwendet?

Der Begriff wird gewählt, weil der Arbeitnehmer im Postfordismus die Steuerung und Kontrolle seiner Arbeitsleistung zunehmend selbst übernehmen muss und sein Leben wie einen eigenen Betrieb führt.

Gibt es einen Unterschied zwischen jungen und älteren Arbeitnehmern bei diesem Typus?

Ja, laut Arbeit bietet der Typus für junge, alleinstehende Berufstätige eher Chancen, während er für Erwerbstätige mit Familienverpflichtungen oder in späteren Lebensphasen erhebliche existentielle Risiken birgt.

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Details

Title
Der "Arbeitskraftunternehmer" - Chance oder Risiko für Beschäftigte?
Subtitle
Eine Auseinandersetzung mit dem Konzept des Arbeitskraftunternehmers nach Pongratz und Voß
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Soziologie)
Course
Arbeit und Organisation
Grade
1,3
Author
Eva Herrmann (Author)
Publication Year
2013
Pages
17
Catalog Number
V213484
ISBN (eBook)
9783656417309
ISBN (Book)
9783656417750
Language
German
Tags
Arbeitskraftunternehmer Erwerbsarbeit Entgrenzung von Arbeit und Leben Subjektivierung von Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Herrmann (Author), 2013, Der "Arbeitskraftunternehmer" - Chance oder Risiko für Beschäftigte? , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/213484
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