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Die Zukunft des Katalogisierens. Erschließung leichtgemacht

“I´ve seen the future of online catalogs, and its name is LibraryThing”

Title: Die Zukunft des Katalogisierens. Erschließung leichtgemacht

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 10 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Andrea Klein (Author)

Business economics - Information Management

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Summary Excerpt Details

Mit dem Slogan 'Was steht in deinem Bücherregal?' ist der Kern von LibraryThing beschrieben. Leute aus aller Welt sollen ihre Bücher katalogisieren, ihre Bibliothek präsentieren und mit anderen Leuten, die einen ähnlichen Geschmack und ähnliche Interessen haben, in Kontakt treten.

LibraryThing ist ein von Tim Spalding, Webentwickler aus Portland, Maine, entwickelter Dienst, der ursprünglich nur für ihn selbst und seine Freunde zur Katalogisierung eigner Bücher gedacht war. Diese mehrsprachige und reine Webanwendung, das heißt, dass zur Nutzung keine weitere Software installiert werden muss, gehört zur Klasse der Social Software und startete Ende August 2005. Momentan zählt sie (16. 04. 2009) 678,242 Benutzer und 38,323,741 verschiedene Bücher, allerdings steigt die Zahl der hinzugefügten Bücher stetig. Inzwischen nutzen auch immer mehr Bibliotheken LibraryThing und organisieren dort ihre Bücher. Das Besondere an diesem Dienst ist neben der sehr einfachen und leichten Bedienung unter anderem die automatische Anreicherung der Titel durch die “soziale Komponente”: Bücher von anderen Nutzern können mit einem Mausklick in die eigene Bibliothek aufgenommen werden, die Inhaltserschließung erfolgt durch Tags (Schlagworte), es entstehen Gruppen von Nutzern mit gemeinsamen Interessen… Natürlich kann man sich per RSS über Neuigkeiten, Benutzer und ähnliches informieren lassen. Neben Tim Spalding arbeiten noch fünf weitere Bibliothekare und Entwickler für LibraryThing.
Die Webseite verwendet keine Werbung, erhält aber Reflink-Gebühren von Online- Buchhändlern, die Abbildungen von Buchcovern zur Verfügung stellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Vorstellung

Preise und Mitgliedschaftstypen

Bücher eintragen

Der Kern der Seite: die persönliche Bibliothek

Hilfe und FAQ

Community Features

Widgets und Werkzeuge

Wer kann LibraryThing nutzen

Autoren

Bibliotheken

Beispiele für Bibliotheken, die LT nutzen

Verlage

Buchhandel

LibraryThing Local

Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Web 2.0-Portal LibraryThing als innovative Social-Software-Anwendung für die bibliographische Erschließung und soziale Vernetzung von Buchliebhabern. Dabei wird analysiert, wie diese Plattform das traditionelle Katalogisieren durch Community-Features transformiert und welche Relevanz dieser Ansatz für den modernen Bibliotheksbetrieb hat.

  • Funktionsweise und technische Grundlagen von LibraryThing
  • Soziale Vernetzung und Community-basierte Wissensgenerierung
  • Integrationsmöglichkeiten in den Bibliotheksalltag (OPAC-Anreicherung)
  • Kommerzielle Aspekte und Datenverwertung im Web 2.0
  • Potenziale und Schwachstellen des aktuellen Systems

Auszug aus dem Buch

Bücher eintragen

Als erstes kann man natürlich seine Bücher eintragen. LibraryThing zeigt sich hier sehr flexibel und ermöglicht das Eintragen auf unterschiedlichsten Wegen.

Mit der Eingabe von Titel, Autor oder ISBN werden die Bestände der Library of Congress, des GBV oder wahlweise kommerzieller Buchhändler wie Amazon.com durchsucht. Die Suche über Amazon läuft über den Amazon E-Commerce Service, die Suche über Bibliotheken nutzt das Z39.50-Protokoll. Je nach Quelle werden Dewey oder LoC-Nummern und Schlagworte übernommen. Neben den bereits genannten, stehen noch 694 andere Datenquellen aus verschiedenen Ländern und in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Unter anderem die Nationalbibliothek Kanadas, die Yale University und im deutschen Sprachraum der VÖBB, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die UB Braunschweig, das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sowie die ETH und Universität Zürich (NEBIS) und die Universität Basel.

Wenn die Titelsuche bis dahin erfolglos war, gibt es noch andere Wege, um Bücher hinzuzufügen. So zum Beispiel die Suche über Tags oder die erweiterten Einstellungen; das Hinzufügen erfolgt hier ohne Nachfrage beziehungsweise durch die Eingabe von aufgeklebten Bordes-Produkt-Codes. Der Nutzer hat auch die Möglichkeit den gewünschten Titel manuell einzutragen. Sehr viel Mühe hat man sich mit den Importmöglichkeiten gegeben. Universal-Import importiert Daten flexibel aus Dateien (akzeptiert werden unter anderem TEXT, CSV, XML, HTML und RTF) und Webseiten. Unterstützt Delicious Library, BookCollector, Listmania!, Amazon Wishlists - sogar selbstgebastelte Datenbanken. LibraryThing unterstützt auch eine Vielzahl Spezialformate wie Tags und Rezensionen aus VOX Konten, sowie aus Anobii, Shelfari und Goodreads exportierte Dateien. Und selbst die Eingabe von Büchern unter Verwendung eines Barcode-Scanners, der gegen ein Entgelt (15$) bei LibraryThing erhältlich ist (Cue Cat), ist möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

Allgemeine Vorstellung: Das Kapitel führt in das Konzept von LibraryThing ein, das als Social-Software-Anwendung die private Katalogisierung mit sozialer Vernetzung kombiniert.

Preise und Mitgliedschaftstypen: Hier werden die Gebührenstrukturen erläutert, die von kostenlosen Basiskonten bis zu lebenslangen Mitgliedschaften reichen, sowie die Eigentümerverhältnisse des Dienstes beleuchtet.

Bücher eintragen: Dieser Abschnitt beschreibt die vielfältigen technischen Methoden, um Bestände mittels verschiedener Protokolle, Importe oder Barcode-Scanner in das System zu überführen.

Der Kern der Seite: die persönliche Bibliothek: Das Kapitel erläutert die verschiedenen Ansichten und Sortiermöglichkeiten zur Verwaltung der eigenen digitalen Buchsammlung.

Hilfe und FAQ: Hier wird der Support-Bereich kritisch bewertet, insbesondere der Fokus auf englischsprachige Inhalte und die Einbindung der Community.

Community Features: Das Kapitel behandelt die sozialen Funktionen wie das Finden Gleichgesinnter über gemeinsame Bücher, Tagging-Systeme und Forendiskussionen.

Widgets und Werkzeuge: Es werden technische Erweiterungen vorgestellt, die eine Integration von LibraryThing in Blogs, Webseiten oder Mobiltelefone ermöglichen.

Wer kann LibraryThing nutzen: Dieser Abschnitt analysiert die verschiedenen Nutzergruppen, inklusive Autoren, Bibliotheken und Verlage, und deren spezifischen Mehrwert durch die Plattform.

LibraryThing Local: Hier wird die Funktion zur Lokalisierung und Organisation literarischer Veranstaltungen vorgestellt.

Persönliches Fazit: Die Autorin zieht eine Bilanz über das Potenzial von LibraryThing, das klassische Katalogisieren durch soziale Impulse zu revolutionieren, weist aber auch auf kommerzielle Risiken hin.

Schlüsselwörter

LibraryThing, Web 2.0, Social Cataloging, Online-Katalog, Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Social Tagging, Katalogisierung, Social Software, OPAC, Buchhandel, Community Features, Literaturverwaltung, Library 2.0, FRBR, Katalogdaten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das soziale Katalogisierungs-Portal LibraryThing und analysiert, wie diese Web 2.0-Anwendung die Verwaltung und Erschließung privater sowie institutioneller Bibliotheksbestände verändert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den technischen Funktionen zum Bucheintrag, den Community-Aspekten, der Einbindung für Bibliotheken und Verlage sowie der generellen Vision, die das Katalogisieren interaktiver gestaltet.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch "Social Tagging" und soziale Vernetzung ein Mehrwert gegenüber traditionellen, rein statischen Bibliothekskatalogen entsteht.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse der Funktionen und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Relevanz für den Bereich der Bibliotheks- und Informationswissenschaften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Plattform, die technische Erläuterung der Funktionen, die Diskussion der Community-Features und die spezifischen Anwendungsbereiche für Autoren und Institutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Library 2.0, Social Cataloging, Katalogisierung, Web 2.0, Bibliotheks- und Informationswissenschaft und Social Tagging.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von LibraryThing für Bibliotheken?

Die Autorin sieht in der Öffnung der Kataloge durch Library 2.0-Tools eine Chance für Bibliotheken, die Nutzung ihrer OPACs durch mehr Benutzerinteraktion signifikant zu steigern.

Welche kritischen Aspekte werden bezüglich der kommerziellen Nutzung angeführt?

Es wird angemerkt, dass die Nutzerdaten und Rezensionen von kommerziellen Partnern wie Abebooks und Amazon genutzt werden können, was eine bewusste Auseinandersetzung mit der Privatsphäre erfordert.

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Details

Title
Die Zukunft des Katalogisierens. Erschließung leichtgemacht
Subtitle
“I´ve seen the future of online catalogs, and its name is LibraryThing”
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft )
Course
Problemorientierte Programmierung
Grade
1,0
Author
Andrea Klein (Author)
Publication Year
2009
Pages
10
Catalog Number
V213436
ISBN (eBook)
9783656415930
ISBN (Book)
9783656416562
Language
German
Tags
zukunft katalogisierens erschließung i´ve librarything”
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Klein (Author), 2009, Die Zukunft des Katalogisierens. Erschließung leichtgemacht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/213436
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