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Der Hitler-Stalin-Pakt: Ursachen, Hintergründe und Bedeutung

Titel: Der Hitler-Stalin-Pakt: Ursachen, Hintergründe und Bedeutung

Zwischenprüfungsarbeit , 1998 , 36 Seiten , Note: gut

Autor:in: Studienrat Sebastian Loitsch (Autor:in)

Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mehrere Jahrzehnte erfolgte die Auseinandersetzung mit den Ursachen und den
Hintergründen des Hitler-Stalin-Paktes nur in den westlichen Staaten. In der UdSSR und in
den sozialistischen Satellitenstaaten ließ das herrschende politische System eine Diskussion
nicht zu. Die Existenz einer geheimen Abmachung über die Aufteilung von Einflußsphären
zwischen Hitler und Stalin durch ein Zusatzprotokoll wurde bewußt verschwiegen. Dem
Westen waren wichtige Zeitdokumente aus sowjetischen Archiven für eine umfassende
Forschung zunächst nicht zugänglich. Erst durch die Veränderung der politischen Situation in
den osteuropäischen Ländern seit 1989 kann gemeinsam mit den russischen Historikern eine
realistische Einschätzung des Hitler-Stalin-Paktes vorgenommen werden.
Hitlers Gründe für die Annäherung an die Sowjetunion sind hinreichend bekannt. Welche
Ursachen und Hintergründe sind jedoch für die sowjetische Kooperationsbereitschaft mit dem
ideologischen Gegner Deutschland verantwortlich ?
Obwohl sich Hitlers aggressive Lebensraumpolitik eindeutig auch gegen den sowjetischen
Machtbereich richtete, entschloß sich Stalin letztendlich mit Deutschland einen Bund
einzugehen. Nach wirtschaftlichen Absprachen folgte am 23. August 1939 der Abschluß des
deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrages mit der Sowjetunion.
Die Vereinbarungen des geheimen Zusatzprotokolls wurden wenig später in die Tat
umgesetzt.
Am 1. September 1939 überfiel Hitler Polen. Der Zweite Weltkrieg hatte begonnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die außenpolitische Situation bis August 1939

1.1. Der Charakter der nationalsozialistischen Außenpolitik von 1933 - 1939

1.2. Das deutsch-sowjetische Verhältnis bis zum Abschluß des Hitler- Stalin-Paktes

2. Inhalte des Hitler-Stalin-Paktes

3. Einflüsse auf das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes

3.1. Gegenseitige Beziehungen aus der Weimarer Zeit

3.2. Zwei gegensätzliche Ideologien

4. Die Hintergründe des Hitler-Stalin-Paktes

4.1. Wirtschaftliche Gründe

4.2. Hitlers machtpolitische Überlegungen

4.3. Stalins sicherheitspolitische Gründe

4.4. Die innenpolitische Lage der UdSSR

4.5. Die Ausdehnung des sowjetischen Machtbereichs

5. Die politische Bedeutung des Hitler-Stalin-Paktes

5.1. Der Überfall auf Polen

5.2. Der Überfall auf Finnland und die Annexion der baltischen Staaten

5.3. Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Sowjetunion

5.4. Auswirkung auf die kommunistische Bewegung

5.5. Auswirkungen auf den weiteren Kriegsverlauf

6. Das Ende der deutsch-sowjetischen Zusammenarbeit

6.1. Hitlers Vorbereitungen für den Krieg gegen die Sowjetunion

6.2. Stalins Aufrüstungspläne

7. Schlußbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen, Hintergründe und die weitreichende Bedeutung des Hitler-Stalin-Paktes von 1939. Ziel ist es, die Motive beider Seiten für dieses Zweckbündnis – trotz ideologischer Feindschaft – zu ergründen und aufzuzeigen, wie dieser Pakt den Weg in den Zweiten Weltkrieg ebnete und die politische Landkarte Osteuropas nachhaltig veränderte.

  • Historische Analyse der deutsch-sowjetischen Beziehungen vor 1939
  • Die gegensätzlichen ideologischen Grundlagen und deren Überwindung
  • Machtpolitische, strategische und wirtschaftliche Motive beider Vertragspartner
  • Auswirkungen des geheimen Zusatzprotokolls auf die Souveränität osteuropäischer Staaten
  • Konsequenzen für die kommunistische Bewegung und den weiteren Kriegsverlauf

Auszug aus dem Buch

4.2. Hitlers machtpolitische Überlegungen

Hitlers wichtiges strategisches Ziel beim Abschluß des Paktes war der Wunsch nach Handlungsfreiheit für den Kampf gegen Polen und gegen die Westmächte. Hitler wollte den Kampf auf nur eine Front beschränken. Ohne einen Bündnispartner im Osten bestand die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung an zwei Fronten. Deutschlands nachteilige geostrategische Lage in der Mitte Europas begünstigte einen Zusammenschluß der jeweils angrenzenden Länder gegen das Nazideutschland.

Der Pakt mit Stalin war als militärische und ökonomische Absicherung gedacht. Der Krieg gegen die UdSSR hatte Hitler nie aus den Augen verloren. Zuerst galt es jedoch mit dem kommunistischen Staat zu paktieren, um Polen und die Westmächte nacheinander zerschlagen zu können.

Hitlers Entschluß, Polen anzugreifen, stand bereits frühzeitig, Ende März / Angang April 1939, als nächster außenpolitischer Schritt fest. Im Frühjahr 1939 war Hitler der Auffassung , daß im Falle eines Krieges gegen die Westmächte Polen ihn an einer zweiten Front angreifen würde. In der Zerschlagung Polens sah er wiederum eine Grundvoraussetzung für eine militärische Auseinandersetzung mit dem Westen. Zuvor sollte die Sowjetunion durch einen Pakt mit Deutschland von den Westmächten isoliert werden. Hitler hoffte seinen Polenfeldzug lokal begrenzen zu können, da er im Herbst 1939 wirtschaftlich und militärisch nur auf einen kurzen Krieg vorbereitet war. Später bestätigte der Kriegsverlauf , daß die vorhandenen Munitions- und Waffenvorräte den Anforderungen eines längeren Krieges nicht gewachsen waren (vgl. Maser 1994, S.130).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die außenpolitische Situation bis August 1939: Analyse der nationalsozialistischen Außenpolitik und der Entwicklung der deutsch-sowjetischen Beziehungen bis zum Vorabend des Paktes.

2. Inhalte des Hitler-Stalin-Paktes: Darstellung des offiziellen Vertragstextes sowie der Vereinbarungen des geheimen Zusatzprotokolls zur Aufteilung von Interessensphären.

3. Einflüsse auf das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes: Betrachtung der historischen Wurzeln aus der Weimarer Zeit und der Überwindung tiefgreifender ideologischer Gegensätze.

4. Die Hintergründe des Hitler-Stalin-Paktes: Detaillierte Analyse der wirtschaftlichen, machtpolitischen und sicherheitspolitischen Motive sowie der innenpolitischen Lage der UdSSR.

5. Die politische Bedeutung des Hitler-Stalin-Paktes: Untersuchung der unmittelbaren Folgen, insbesondere des Überfalls auf Polen, der Expansionspolitik in Osteuropa und der Auswirkungen auf die internationale kommunistische Bewegung.

6. Das Ende der deutsch-sowjetischen Zusammenarbeit: Erörterung der zunehmenden Spannungen und der gegenseitigen Kriegsvorbereitungen, die zum Bruch des Nichtangriffspaktes führten.

7. Schlußbetrachtungen: Fazit zur Verantwortung Hitlers und zur Rolle Stalins bei der Kalkulation des Krieges sowie Zusammenfassung der Bedeutung des Zweckbündnisses.

Schlüsselwörter

Hitler-Stalin-Pakt, Nichtangriffsvertrag, Zusatzprotokoll, Außenpolitik, Sowjetunion, Nationalsozialismus, Polenfeldzug, Ideologie, Zweckbündnis, Interessensphären, Zweiter Weltkrieg, Diplomatie, Machtpolitik, Osteuropa, Rüstung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Zustandekommen, die Inhalte und die weitreichenden politischen Konsequenzen des Hitler-Stalin-Paktes vom August 1939, einem der bedeutendsten Bündnisse der Zwischenkriegszeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die strategischen Kalkulationen beider Diktatoren, der wirtschaftliche Austausch, die Aufteilung Osteuropas in geheimen Zusatzprotokollen sowie der ideologische Widerspruch zwischen Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Untersuchung zielt darauf ab, die komplexen Ursachen und Hintergründe zu entschlüsseln, die trotz tiefgreifender ideologischer Feindschaft zur Kooperation zwischen Deutschland und der UdSSR führten und wie dieser Pakt als Instrument zur Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges diente.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung historischer Dokumente, Fachliteratur und Zeitzeugnissen basiert, um eine fundierte Einschätzung der damaligen außenpolitischen Entscheidungsprozesse vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der außenpolitischen Ausgangslage, die detaillierte Untersuchung der Hintergründe (ökonomisch, machtpolitisch) sowie die Darlegung der politischen Bedeutung und Folgen für die betroffenen Staaten und die internationale kommunistische Bewegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Kernbegriffen zählen Hitler-Stalin-Pakt, Zusatzprotokoll, Interessensphären, Machtpolitik, deutsch-sowjetische Beziehungen, Außenpolitik und ideologisches Zweckbündnis.

Warum lehnte Stalin die Kooperation mit den Westmächten letztendlich ab?

Aufgrund der Verzögerungstaktik der Westmächte und der fehlenden Sicherheitsgarantien für die Sowjetunion sah Stalin im Pakt mit Deutschland die sicherere Option, um Zeit für die eigene Aufrüstung zu gewinnen und territoriale Expansionsziele zu sichern.

Welche Rolle spielte das geheime Zusatzprotokoll für die betroffenen Staaten?

Es legte die Aufteilung Polens sowie die Eingliederung der baltischen Staaten, Finnlands und Bessarabiens fest, was faktisch eine Aufhebung der Souveränität dieser Staaten und eine weitreichende machtpolitische Umgestaltung Osteuropas bedeutete.

Wie wirkte sich der Pakt auf die deutsche Rüstungswirtschaft aus?

Der Pakt ermöglichte Deutschland durch Rohstofflieferungen aus der Sowjetunion, die Blockadepolitik der Westmächte teilweise zu umgehen und wichtige Materialien für die eigene Kriegswirtschaft zu sichern.

Wie reagierte die kommunistische Bewegung weltweit auf diesen Pakt?

Die Verkündung des Paktes führte zu einer tiefen Verwirrung und Desorientierung in der internationalen kommunistischen Bewegung, da die Komintern ihre antifaschistische Ausrichtung radikal änderte, was den Widerstand gegen den Nationalsozialismus erheblich erschwerte.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Hitler-Stalin-Pakt: Ursachen, Hintergründe und Bedeutung
Hochschule
Technische Universität Berlin
Note
gut
Autor
Studienrat Sebastian Loitsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1998
Seiten
36
Katalognummer
V213271
ISBN (eBook)
9783656416883
ISBN (Buch)
9783656419488
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hitler Stalin Pakt Bedeutung Hitler-Stalin-Pakt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Studienrat Sebastian Loitsch (Autor:in), 1998, Der Hitler-Stalin-Pakt: Ursachen, Hintergründe und Bedeutung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/213271
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  36  Seiten
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