Das Portofolio wurde im Rahmen einer Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache an der Friedländer Schule in Berlin ausgefertigt. Es umfasst die Unterrichtsfeinplanung zum Thema ,,Krankheit/Gesundheit" in einem Integrationskurs und Analyse des Lehrwerkes ,,Themen neu" unter dem Aspekt des handlungsorientierten Lernens. Die Arbeit wurde angenommen und am 24.07.2012 erfolgte die Zulassung zur Lehrtätigkeit in Integrationskursen.
Inhaltsverzeichnis
1. Persönliche Daten
2. Beruflicher Werdegang
2.1 Schulausbildung
2.2 Berufsausbildung/Studium
2.3 Weiterbildung/Fortbildung
1. Unterrichtsfeinplanug
1.1 Zielgruppe
1.2 Unterrichtsmaterial
1.3 Lernziele
1.4 Lerninhalt
1.5 Tabellarische Unterrichtsplanung
2. Analyse von Unterrichtsmaterial
2.1 Die Wahl des Lehrwerkes ,,Themen neu” und die Kriterien der Analyse
2.2 Die Vorstellung des Lehrwerkes ,,Themen neu”
2.3 Aufbau des Lehrwerkes ,,Themen neu”
2.4 Merkmale des handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts
2.5 Das Lehrwerk ,,Themen neu” unter dem kommunikativen Aspekt
2.6 Eignung des Lehrwerkes ,,Themen neu” für die Zielgruppe
3. Selbsteinschätzung bezüglich der Lernerfahrungen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine didaktisch fundierte Unterrichtsfeinplanung für das Thema „Krankheit/Gesundheit“ in einem Integrationskurs zu erstellen und das Lehrwerk „Themen neu“ hinsichtlich seiner Eignung für eine spezifische, heterogene Lerngruppe unter handlungsorientierten Gesichtspunkten zu analysieren.
- Erstellung einer detaillierten Unterrichtsfeinplanung für DaZ-Lernende
- Analyse des Lehrwerks „Themen neu“ nach kommunikativen Kriterien
- Reflexion des handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts
- Eignungsprüfung des Lehrmaterials für eine spezifische Zielgruppe
- Selbstevaluation der eigenen Lernerfahrungen während der Zusatzqualifizierung
Auszug aus dem Buch
2.4 Merkmale des handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts
Um die Analyse des Lehrwerkes unter dem gewählten Aspekt durchzuführen, präsentiere ich jetzt die wichtigsten Merkmale des handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts und des kommunikativen Ansatzes in der Fremdsprachedidaktik.
Nach Gerhard Bach und Johannes-Peter Timm kann Handlungsorientierung im Fremdsprachenunterricht unter einem Zielaspekt und einem Methodenaspekt definiert werden. Unter dem Zieleaspekt bedeutet der Begriff, dass Schüler fremdsprachliche Handlungskompetenz zunächst für die schulische, darüber hinaus aber auch für die außerschulische Lebenswelt entwickeln sollen. Methodisch wird dieses Ziel über ein aufgabenorientiertes Lernen durch Interaktion verfolgt, bei dem die Schüler im Rahmen authentischer Situationen bzw. Aufgabenstellungen inhaltlich engagiert mündlich und schriftlich kommunizieren (,,handeln”). Um dies zu ermöglichen soll der Unterricht für lebensnahe Kommunikations- und Lernprozesse geöffnet werden.
Darüber hinaus wird in handlungsorientierten Unterrichtsphasen, anders als in formalen Übungs- und Testsituationen, dem kommunikativen Erfolg mehr Bedeutung beigemessen als der formalen Korrektheit, wobei sprachlich-formalen Teilkompetenzen auch wichtige Bedeutung erhalten sollen. Die Entwicklung sprachlicher Handlungskompetenz wird vor allem durch die Verwendung von möglichst wenig vorstrukturierten Lernsituationen und Lernmaterialien begünstigt, die zur inhaltlichen und sprachlichen Auseinandersetzung anregen, z.B. Fotos, Graphiken, Kurzgeschichten, Nachrichten, Werbespots, Leserbriefe, Texte aus dem Internet. Die Lernsituationen sollen Freiräume zum Umgang mit vertrauten und neuen sprachlichen Formen bieten (z.B. Partner- und Gruppenarbeit, Spiele, Stillarbeit).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Unterrichtsfeinplanug: Die Autorin entwirft eine detaillierte Unterrichtssequenz zum Thema „Krankheit/Gesundheit“ für eine heterogene Gruppe von Integrationskursteilnehmenden.
2. Analyse von Unterrichtsmaterial: Das Lehrwerk „Themen neu“ wird kritisch auf seine kommunikative Ausrichtung und seine Eignung für die beschriebene Zielgruppe hin untersucht.
3. Selbsteinschätzung bezüglich der Lernerfahrungen: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen während der Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache.
Schlüsselwörter
Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Integrationskurs, Unterrichtsfeinplanung, Handlungsorientiertes Lernen, Kommunikativer Ansatz, Themen neu, Binnendifferenzierung, Sprachförderung, Lehrwerkanalyse, Fremdsprachendidaktik, Migrationshintergrund, Lernerfahrungen, Unterrichtspraxis, Zielgruppe.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit widmet sich der didaktischen Planung im DaZ-Bereich sowie der Analyse eines spezifischen Lehrwerks hinsichtlich seiner praktischen Anwendung in Integrationskursen.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Unterrichtsgestaltung, der Analyse kommunikativer Lehrwerke und der Reflexion über Lehrkompetenzen im Kontext der Migration.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Praxistauglichkeit des Lehrwerks „Themen neu“ zu prüfen und eine handlungsorientierte Unterrichtseinheit exemplarisch zu planen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive und analytische Methode angewandt, die auf fachdidaktischer Literatur und einer kritischen Evaluation des Lehrmaterials basiert.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil enthält sowohl die konkrete Unterrichtsfeinplanung zum Thema „Krankheit/Gesundheit“ als auch die theoretische Analyse des gewählten Lehrwerks.
Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Handlungsorientierung, Kommunikation, Binnendifferenzierung und Interkulturalität im Kontext von Integrationskursen.
Wie bewertet die Autorin die Eignung von „Themen neu“?
Das Lehrwerk wird trotz fehlender expliziter Migrationsaspekte als gut kommunikativ einsetzbar bewertet, insbesondere wegen seiner steilen Progression und des vielfältigen Übungsangebots.
Welche Rolle spielt die Heterogenität in der Zielgruppe?
Die Heterogenität der Gruppe wird als Herausforderung angesehen, die jedoch durch binnendifferenzierte Methoden und das variierte Übungsangebot des Lehrwerks konstruktiv bewältigt werden kann.
Was lernt die Autorin aus ihrer eigenen Teilnahme am Qualifizierungskurs?
Die Autorin hebt besonders das neu erlernte „Handwerkszeug“ und die Bedeutung einer methodischen Vielfalt, etwa durch Phonetikübungen und spielerische Elemente, hervor.
Wie wichtig ist das Thema „Migration“ für die Autorin?
Die Autorin kritisiert, dass das Thema Migration im analysierten Lehrwerk zu kurz kommt, und betont die Notwendigkeit, dies durch eigenes Material zu ergänzen.
- Quote paper
- Barbara Piechota-Lutum (Author), 2012, Das Portofolio im Rahmen der Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/212660