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Klinische Behandlungspfade in der Fast-track Chirurgie

Titel: Klinische Behandlungspfade in der Fast-track Chirurgie

Hausarbeit , 2012 , 42 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jonas Trambacz (Autor:in)

Medizin - Chirurgie, Unfallmedizin

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die deutsche stationäre Versorgung ist mit steigendem Wettbewerb und stetigen Anpassungen konfrontiert. Das führte in den vergangenen Jahren dazu, dass Krankenhäuser schließen oder mit großen privaten Trägern fusionieren mussten. Es hat sich herausgestellt, dass die Zukunftsfähigkeit eines Krankenhauses von der Qualität und der Wirtschaftlichkeit bestimmt wird. Aus diesem Grund sind klinische Behandlungspfade für das Management eines Krankenhauses ein wichtiger Baustein zur prozessorientierten Organisation.

Die Hausarbeit soll nahebringen, was klinische Pfade sind und wie sie erstellt werden. Sie soll die Behandlungsmaßnahmen und Vorzüge der behandlungspfadgestützten Fast-track-Chirurgie zur konventionellen Chirurgie darstellen.

Kapitel 2 zeigt die Ausgangslage deutscher Krankenhäuser und leitet zum Kapitel 3 über, indem das G-DRG-System kurz dargestellt wird. In Kapitel 4 wird sich ausschließlich mit klinischen Behandlungspfaden befasst. Der Begriff wird definiert und von verwandten Begriffen abgegrenzt. Es wird die Pfadentwicklung anhand von vier Phasen der Entstehung erläutert und gezeigt, wie klinische Behandlungspfade dargestellt werden können. Abschließend werden Ziele und Nutzen den Problembereichen klinischer Behandlungspfade gegenübergestellt. Kapitel 5 beginnt mit dem Konzept der Fast-track-Chirurgie. Es folgen die Behandlungsmaßnahmen, chronologisch nach prä-, intra- und postoperativem Einsatz. Dargestellt werden die Unterschiede zur konventionellen Chirurgie, es wird auf pflegerische- und physiotherapeutische Aspekte eingegan-gen und der Nutzen der Fast-track-Chirurgie verdeutlicht. In Kapitel 6 werden die Pfadeffekte in der Fast-track-Chirurgie anhand allgemeiner Kolonchirurgie, der laparoskopischen Cholezystektomie und der Leistenhernienoperation veranschaulicht. Die Arbeit endet mit einem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgangslage in deutschen Krankenhäusern

3. G-DRG-System

4. Klinische Behandlungspfade

4.1 Definition

4.2 Synonyme und Abgrenzung zu anderen Begriffen

4.3 Historie

4.4 Pfadentwicklung

4.4.1 Vorbereitungsphase

4.4.2 Hauptphase

4.4.3 Einführung

4.4.4 Erhaltung

4.5 Pfaddarstellung

4.6 Ziele und Nutzen klinischer Behandlungspfade

4.7 Problembereiche klinischer Behandlungspfade

5. Fast-track-Chirurgie

5.1 Das Konzept

5.2 Maßnahmen

5.2.1 Präoperative Maßnahmen

5.2.2 Intraoperative Maßnahmen

5.2.3 Postoperative Maßnahmen

5.3 Unterschiede zur konventionellen Therapie

5.4 Pflegerische und physiotherapeutische Aspekte

5.5 Nutzen der Fast-track-Chirurgie

6. Pfadeffekte in der Fast-track-Chirurgie

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung klinischer Behandlungspfade innerhalb der Fast-track-Chirurgie, um die Qualität der Patientenversorgung bei gleichzeitiger Steigerung der ökonomischen Effizienz unter den Rahmenbedingungen des G-DRG-Systems zu analysieren.

  • Struktur und Entwicklungsprozess klinischer Behandlungspfade
  • Methodik und operative Maßnahmen der Fast-track-Chirurgie
  • Vergleichende Analyse zwischen konventioneller Chirurgie und Fast-track-Ansätzen
  • Evaluation der Auswirkungen auf Verweildauer und Behandlungsqualität

Auszug aus dem Buch

5.1 Das Konzept

„Die „Fast-track“-Chirurgie, auch „Fast-track“-Rehabilitation in der Chirurgie genannt, ist eine Kombination verschiedener prä-, intra- und postoperativer Maßnahmen, die bisher vor allem bei elektiven Dickdarmoperationen validiert wurde (...)“, aber „(...) prinzipiell für alle operativen Eingriffe der Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Herzchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Gynäkologie, Orthopädie und auch bei pädiatrischen Eingriffen geeignet [ist].“ Ebenfalls hat sich die Bezeichnung „ERAS“ (Enhanced recovery after surgery) durchgesetzt. Fast-track-Chirurgie, wörtlich übersetzt „Überholspur“-Chirurgie, wird in Deutschland seit 2001 als Behandlungskonzept erfolgreich in den klinischen Alltag eingegliedert. Dabei spielt die interdisziplinäre Kooperation der verschiedenen Behandlungsmitglieder eine entscheidende Rolle. Nur durch eine enge Zusammenarbeit sind optimale Bedingungen für die postoperative Rekonvaleszenz des Patienten gegeben und die Quote allgemeiner Komplikationen zu senken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht den zunehmenden Wettbewerbsdruck in deutschen Krankenhäusern und führt in die Thematik der prozessorientierten Behandlungspfade als Mittel zur Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitssteigerung ein.

2. Ausgangslage in deutschen Krankenhäusern: Das Kapitel beschreibt den Reformdruck der letzten Jahre und die Notwendigkeit, Fallkosten durch effizientere Abläufe unter das Niveau der Fallpauschalen zu senken.

3. G-DRG-System: Es wird die Funktionsweise des seit 2004 verpflichtenden G-DRG-Systems erläutert, das als leistungsorientiertes Vergütungssystem die ökonomische Basis der stationären Versorgung bildet.

4. Klinische Behandlungspfade: Dieses Kapitel definiert klinische Pfade, erläutert deren Entwicklung von der Vorbereitung bis zur Erhaltung und analysiert deren Ziele sowie mögliche Problembereiche bei der Implementierung.

5. Fast-track-Chirurgie: Hier werden das Konzept und die spezifischen prä-, intra- und postoperativen Maßnahmen detailliert dargestellt und der konventionellen Therapie gegenübergestellt.

6. Pfadeffekte in der Fast-track-Chirurgie: Anhand von Praxisbeispielen, wie der Kolonchirurgie, wird veranschaulicht, wie durch Fast-track-Verfahren Komplikationsraten gesenkt und die Verweildauer reduziert werden können.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass klinische Pfade in der Fast-track-Chirurgie essenzielle Werkzeuge sind, um bei hoher Versorgungsqualität ökonomische Einsparpotenziale konsequent auszuschöpfen.

Schlüsselwörter

Klinische Behandlungspfade, Fast-track-Chirurgie, G-DRG-System, Verweildauer, Prozessmanagement, Versorgungsqualität, Kostensenkung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Krankenhausmanagement, chirurgische Intervention, postoperative Rehabilitation, Best Practice, Effizienzsteigerung, Qualitätsmanagement, Patientenzufriedenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie klinische Behandlungspfade als Instrument des Prozessmanagements genutzt werden können, um die medizinische Qualität und Wirtschaftlichkeit in der chirurgischen Versorgung zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Definition und Entwicklung klinischer Pfade, die Funktionsweise des G-DRG-Systems sowie das spezifische Behandlungskonzept der Fast-track-Chirurgie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vorteile und Maßnahmen der Fast-track-Chirurgie aufzuzeigen und zu belegen, dass diese Methode die Patientenversorgung optimiert und die Verweildauer im Krankenhaus signifikant verkürzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Studien und Fachpublikationen zum Thema klinisches Prozessmanagement basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des G-DRG-Systems, die theoretische Fundierung klinischer Pfade sowie eine detaillierte, chronologische Analyse prä-, intra- und postoperativer Maßnahmen der Fast-track-Chirurgie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem „Klinische Pfade“, „Fast-track-Chirurgie“, „G-DRG-System“, „Prozessmanagement“ und „Verweildauer“.

Warum ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Fast-track-Chirurgie so wichtig?

Da Fast-track-Verfahren eine Kette aufeinander abgestimmter prä- und postoperativer Maßnahmen erfordern, ist die enge Kommunikation zwischen Chirurgen, Anästhesisten und Pflegepersonal für den Erfolg und die Sicherheit der Patienten kritisch.

Was zeigt der Vergleich zwischen konventioneller und Fast-track-Chirurgie bei Kolonoperationen?

Der Vergleich verdeutlicht drastische Unterschiede, beispielsweise bei der Reduktion der Nüchternheitszeit vor der OP oder der massiven Verkürzung der Krankenhausverweildauer von ursprünglich 10–15 Tagen auf lediglich 4–7 Tage.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klinische Behandlungspfade in der Fast-track Chirurgie
Hochschule
Hochschule Fresenius; Köln
Veranstaltung
Gesundheitsökonomie/ Health Economics - Krankheitsformen und Versorgungsalternativen
Note
1,7
Autor
Jonas Trambacz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
42
Katalognummer
V212622
ISBN (eBook)
9783656410270
ISBN (Buch)
9783656412618
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fast-track Chirurgie Behandlungspfad Clinical Pathway Critical Pathway
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Trambacz (Autor:in), 2012, Klinische Behandlungspfade in der Fast-track Chirurgie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/212622
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Leseprobe aus  42  Seiten
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