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Die Bedeutung des Vorwissens für das Lernen

Ein Beispiel aus der beruflichen Fachrichtung 'Gesundheit und Pflege'

Title: Die Bedeutung des Vorwissens für das Lernen

Term Paper , 2013 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Matysik (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology

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Summary Excerpt Details

Innerhalb der Pädagogik und kognitiven Psychologie herrscht Konsens über die Wichtigkeit der Elaboration - der vertieften Informationsverarbeitung - von Lernmaterial in Bezug auf die Behaltensleistung (vgl. Anderson 2001: S.192ff.). Elaborationen können dabei selbst- oder fremdgeneriert sein. Eine bedeutende, aber in der Literatur häufig unzureichend behandelte Elaborationsstrategie stellt die Aktivierung des Vorwissens dar. In Alltagskonzepten wird dem Vorwissen in Bezug auf eine Lernleistung häufig keine besonders große Bedeutung beigemessen. Intelligenz stellt in diesen Konzeptionen eine weitaus einflussreichere zugeschriebene Eigenschaft dar. Ziel dieser Arbeit es, die Bedeutung des Vorwissens für den Unterricht zu explizieren. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf den schulischen Teil einer beruflichen Ausbildung gelegt – am Beispiel der beruflichen Fachrichtung Gesundheit und Pflege.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen zum Konzept des Vorwissens

2.1 Begriff und Dimensionen des Vorwissens

2.2 Einfluss des Vorwissens in den Phasen der Informationsverarbeitung

2.3 Expertise

3 Empirie zum Konzept des Vorwissen

3.1 Empirischer Forschungsstand

3.2 Eine Fußballgeschichte für Kinder

3.3 Kompetenzentwicklung bei Kfz-Mechanikern

4 Die Bedeutung des Konzeptes des Vorwissens für den Unterricht

4.1 Der Zusammenhang zwischen Vorwissen und Lernen im schulischen Kontext

4.2 Besonderheiten der Auszubildenden im Bildungsgang Altenpflege

4.3 Vorwissensaktivierung im Unterricht anhand eines Fallbeispiels zum Thema ‚Parkinson-Syndrom’

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit expliziert die zentrale Bedeutung des Vorwissens als Elaborationsstrategie im Unterrichtsprozess, wobei ein besonderes Augenmerk auf die berufliche Ausbildung im Bereich Gesundheit und Pflege gelegt wird.

  • Theoretische Fundierung des Vorwissenskonzepts und der Expertiseentwicklung
  • Empirische Evidenz zur Rolle des Vorwissens bei unterschiedlichen Altersgruppen
  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Vorwissen und Lernerfolg im schulischen Kontext
  • Didaktische Strategien zur Vorwissensaktivierung mittels Fallbeispielen in der Altenpflegeausbildung

Auszug aus dem Buch

4.3 Vorwissensaktivierung im Unterricht anhand eines Fallbeispiels zum Thema ‚Parkinson-Syndrom’

Fallbeispiel: Frau Berger baut immer mehr ab

Frau Berger ist eine in sich gekehrte Person. Die 70-jährige lebt seit zwei Wochen im Altenpflegeheim. Zuhause ist sie mehrfach gestürzt und konnte allein nicht mehr aufstehen. Besonders wenn ihr Sohn, der mit ihr in einem Haus lebte, tagsüber bei der Arbeit war, lag die alte Dame manchmal stundenlang auf dem Boden bevor er ihr helfen konnte. Als sie sich eines Tages bei einem Sturz eine schwere Prellung im Bereich des Oberschenkels zuzog, entschieden Frau Berger und ihr Sohn, dass die Heimunterbringung unausweichlich geworden ist.

Frau Berger legte immer viel Wert auf ihr Äußeres. Durch ihre fettige Gesichtshaut wirkte sie beim Heimeinzug allerdings ungepflegt. Beim Essen zittert die alte Dame so stark, dass sie die Hälfte der Menge, die sich auf ihrem Löffel befindet, wieder verschüttert. Zudem läuft ihr ständig Speichel aus dem Mund. Mitbewohner beschimpfen sie aufgrund ihres kleinschrittigen Ganges als ‚lahme Ente’ oder wegen ihrer gebeugten Haltung als ‚Quasimodo’. In den letzten Tagen lässt sich die Bewohnerin nicht mehr dazu bewegen ihre Mahlzeiten im Speisesaal einzunehmen. „Die mögen mich alle nicht. Ich bleibe lieber auf meinem Zimmer“, äußert die kleine Dame mit kaum hörbarer, monotoner Stimme. Bei den Toilettengängen, die gemeinsam mit einer Pflegeperson erledigt werden, fällt auf, dass sie nunmehr kaum mehr als ein paar Schritte laufen kann, wobei ihr besonders das loslaufen schwer fällt. „Wenn das so weiter geht, ist Frau Berger bald auf den Rollstuhl angewiesen“, mutmaßt Schwester Anja.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Elaboration und Vorwissensaktivierung als Lernstrategien ein und umreißt das Ziel, dies anhand eines Beispiels aus der Altenpflege zu verdeutlichen.

2 Theoretische Grundlagen zum Konzept des Vorwissens: Dieses Kapitel definiert Vorwissen und dessen verschiedene Dimensionen, erläutert dessen Einfluss auf die Informationsverarbeitung und beleuchtet das Konzept der Expertise.

3 Empirie zum Konzept des Vorwissen: Das Kapitel bietet eine Übersicht über empirische Forschungsstände, inklusive Studien zu Kindern im Bereich Fußball und zur Kompetenzentwicklung bei Auszubildenden in technischen Berufen.

4 Die Bedeutung des Konzeptes des Vorwissens für den Unterricht: Hier wird der theoretische Zusammenhang zwischen Vorwissen und schulischem Lernen auf die spezifische Situation in der Altenpflege übertragen und methodisch durch ein Fallbeispiel zur Parkinson-Erkrankung konkretisiert.

5 Fazit: Das Fazit resümiert die zentrale Rolle des Vorwissens für den Kompetenzerwerb und betont die Notwendigkeit lehrerseitiger Steuerung und Fehlkonzept-Identifikation im Lernprozess.

Schlüsselwörter

Vorwissen, Elaboration, Lernleistung, Expertise, Domänenwissen, Informationsverarbeitung, Altenpflegeausbildung, Vorwissensaktivierung, Fallbeispiel, Parkinson-Syndrom, Didaktik, Kompetenzerwerb, Fehlkonzepte, Lehrersteuerung, Lebenslanges Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische Bedeutung und praktische Anwendung von Vorwissen als eine entscheidende Voraussetzung für effektives Lernen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verknüpft kognitionspsychologische Grundlagen mit pädagogischen Strategien, speziell im Kontext der beruflichen Bildung in der Altenpflege.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Bedeutung der Vorwissensaktivierung für den Unterricht zu explizieren und aufzuzeigen, wie sie den Lernerfolg und Kompetenzaufbau in der Pflegeausbildung positiv beeinflussen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Konzeptionen und empirische Befunde aus der kognitiven Psychologie und Pädagogik synthetisiert und auf ein Praxisbeispiel anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Wissensbegriffs, eine empirische Analyse der Auswirkungen von Expertise sowie die Anwendung didaktischer Konzepte auf konkrete Ausbildungssituationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Vorwissen, Expertise, Elaborationsstrategien, kognitive Psychologie und Unterrichtsplanung in der Pflege.

Warum ist das Parkinson-Beispiel für die Arbeit relevant?

Es dient als praktisches Instrument, um die Aktivierung von Vorwissen bei Schülern im dritten Ausbildungsjahr der Altenpflege methodisch greifbar zu machen.

Welche Rolle spielt die Heterogenität in der Altenpflegeausbildung?

Die Arbeit zeigt auf, dass Schüler in diesem Bereich aufgrund unterschiedlicher Vorbildungen und Praxiserfahrungen sehr heterogen sind, was eine differenzierte Lehrsteuerung erforderlich macht.

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Details

Title
Die Bedeutung des Vorwissens für das Lernen
Subtitle
Ein Beispiel aus der beruflichen Fachrichtung 'Gesundheit und Pflege'
College
Dresden Technical University
Grade
1,0
Author
Christian Matysik (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V212617
ISBN (eBook)
9783656410287
ISBN (Book)
9783656412281
Language
German
Tags
Vorwissen Lernen Elaboration Expertise Experten-Novizen-Paradigma Elaborationsstrategie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Matysik (Author), 2013, Die Bedeutung des Vorwissens für das Lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/212617
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