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Die Erreichbarkeit von Fußballfans durch Fanprojekte

Titel: Die Erreichbarkeit von Fußballfans durch Fanprojekte

Forschungsarbeit , 2012 , 38 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sebastian Schmitt (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Immer wieder wird in Medien und Politik über aggressive Fußballfans, von den Medien oft Ultrás genannt, berichtet. Hierdurch wird die öffentliche Meinung in erheblichem Maße negativ beeinflusst.
Aber sind Ultrás wirklich so aggressiv wie sie dargestellt werden und durch welche Maßnahmen werden sie betreut? Werden die Jugendlichen durch die Sozialarbeiter erreicht? Diese Fragen habe ich anhand eines Experteninterviews mit einem Sozialarbeiter des Frankfurter Fanprojekts bzw. Mitarbeiters im Fanhaus Louisa versucht auf den Grund zu gehen und werde es in folgender Forschungsarbeit versuchen aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Exposé

3. Begriffserklärung und Problemanalyse

3.1 Statistik

3.2 Selbstverständnis einer Fankultur in Deutschland

3.3 Problemanalyse

4. Das Frankfurter Fanprojekt

4.1 Das Selbstverständnis des Frankfurter Fanprojektes

5. Forschung

5.1 Projektdesign

5.2 Methodendiskussion

5.3 Situation im Feld

5.4 Feldzugang

5.5 Erstellen eines Leitfadens

5.6 Datenauswertung

6. Beschreibung des Forschungsprozesses

6.1 Umsetzung Befragung

6.2 Zusammenfassung der Ergebnisse

7. Die Bedeutung der Fanprojekte für die soziale Arbeit

8. Resumee

9. Quellen- und Literaturverzeichnis

9.1 Anhangverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Erreichbarkeit von Fußballfans durch Fanprojekte am Beispiel des Frankfurter Fanprojekts. Ziel ist es zu analysieren, ob Sozialarbeiter und Streetworker trotz negativer medialer Berichterstattung einen Zugang zu jugendlichen Fußballfans finden und durch präventive Ansätze positive Verhaltensänderungen bewirken können.

  • Analyse des Selbstverständnisses von Ultragruppierungen in Deutschland.
  • Untersuchung der Arbeitsweise und Ziele des Fanprojekts Frankfurt.
  • Qualitative Erforschung der Erreichbarkeit von Fans durch Streetwork-Methoden.
  • Diskussion des Einflusses von Medien und Polizei auf die Fan-Arbeit.
  • Bewertung des Erfolgs sozialpädagogischer Ansätze im Fußballkontext.

Auszug aus dem Buch

3.1 Statistik

Im jährlichen Bericht der Zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze (ZIS) werden alle Vorkommnisse u.a. für die vergangene Fußballsaison 2010 / 2011 aufgezeigt.

So stieg im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Verletzten nach den 612 Begegnungen der ersten und zweiten Liga von 784 auf 846 Personen an.(vgl Jahresbericht ZIS 2010/ 2011)

Unterschieden wird hierbei zwischen verletzten Polizeibeamten, Störern und Unbeteiligten. Vor allem die Unbeteiligten wurden oft in Mitleidenschaft gezogen.

Allerdings erstaunt es, dass trotz der negativen Schlagzeilen und Diskussionen,die sogar in den Bundestag hineinreichen, immer weniger Strafverfahren eingeleitet werden. So sank die Zahl innerhalb von zwei Jahren um mehr als 3000 auf nun 5818 Verfahren sowie 983 Stadionverbote. (vgl. Jahresbericht ZIS 2010/ 2011)

Zwar lag dabei auch die Anzahl der geleisteten Polizeiarbeitsstunden um knapp 30 Prozent über dem Durchschnitt, doch das ist zum größten Teil damit zu erklären, dass die Ordnungshüter mittlerweile ein überaus stark reizendes Pfefferspray, das bleibende Schäden hinterlassen kann einsetzen. Außerdem werden immer häufiger Knallkörper gezündet, die zu einem Knalltrauma führen können. (vgl. Jahresbericht Koordinationsstelle Fanprojekte)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung und Fragestellung: Der Autor führt in die Problematik der medialen Darstellung von Fußballfans ein und formuliert das Ziel, die tatsächliche Arbeit der Fanprojekte zu beleuchten.

Exposé: Dieses Kapitel gibt einen strukturellen Überblick über den geplanten Ablauf der Hausarbeit, von der Fankultur-Analyse bis hin zur methodischen Herangehensweise.

Begriffserklärung und Problemanalyse: Es werden statistische Daten der ZIS analysiert und das Selbstverständnis der Ultra-Bewegung anhand von deren eigenen Schriften erläutert.

Das Frankfurter Fanprojekt: Das Kapitel beschreibt den Träger und die Entstehung des Frankfurter Fanprojekts sowie dessen Selbstverständnis als sozialpädagogische Einrichtung.

Forschung: Hier werden das Design des Projekts, die methodische Vorgehensweise bei der Expertenbefragung sowie die Herausforderungen des Feldzugangs dargelegt.

Beschreibung des Forschungsprozesses: Der Autor schildert die konkrete Durchführung des Interviews im Fanhaus Louisa und fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen.

Die Bedeutung der Fanprojekte für die soziale Arbeit: Der Stellenwert von Fanprojekten als Nische in der sozialen Arbeit bei der Betreuung junger Menschen wird hervorgehoben.

Resumee: Abschließend wird kritisch reflektiert, ob eine positive Einflussnahme durch Fanprojekte möglich ist und wie sich die gesellschaftliche Wahrnehmung der Fans verändern sollte.

Schlüsselwörter

Fußballfans, Ultras, Fanprojekt Frankfurt, Streetwork, Sozialarbeit, Gewaltprävention, Fankultur, Stadionverbot, Fanhaus Louisa, Experteninterview, qualitative Forschung, Subkultur, Fanarbeit, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle und Effektivität von Fanprojekten in der sozialen Arbeit, speziell im Hinblick auf die Betreuung von jugendlichen Ultragruppierungen im Fußball.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind das Selbstverständnis der Ultras, der Einfluss der Medienberichterstattung, die polizeiliche Sichtweise sowie die pädagogischen Ansätze von Streetworkern im Fußballkontext.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, ob Sozialarbeiter durch Fanprojekte eine tragfähige Vertrauensbasis zu Fans aufbauen und so präventiv auf schwierige Situationen einwirken können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Der Autor wählte eine qualitative Forschungsmethode und führte ein teil-narratives Experteninterview mit einem Streetworker des Frankfurter Fanprojekts durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Fankulturen, eine Problemanalyse, die Vorstellung des Frankfurter Modells sowie eine methodische Auswertung des Experteninterviews.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Fanprojekt, Ultras, Streetwork, Gewaltprävention, soziale Arbeit und Fankultur definieren.

Wie ist das Verhältnis zwischen Polizei und Fanprojekt?

Das Interview verdeutlicht, dass dieses Verhältnis komplex ist; einerseits schätzen Behörden die Funktion der Fanprojekte als Ansprechpartner, andererseits gibt es Konflikte bei der Auslegung von repressiven Maßnahmen.

Was unterscheidet das Frankfurter Fanprojekt von anderen Ansätzen?

Das Frankfurter Projekt zeichnet sich durch seine langjährige Erfahrung, die enge Einbindung der Fans im Fanhaus Louisa und den Versuch aus, Brücken zwischen Fans und Institutionen zu schlagen.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Erreichbarkeit von Fußballfans durch Fanprojekte
Hochschule
Hochschule Fulda
Note
1,3
Autor
Sebastian Schmitt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
38
Katalognummer
V212524
ISBN (eBook)
9783656407874
ISBN (Buch)
9783656408796
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erreichbarkeit fußballfans fanprojekte Ultras Fans Hooligans Stadionverbote soziale Arbeit niedrigschwellige Arbeit Jugendarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Schmitt (Autor:in), 2012, Die Erreichbarkeit von Fußballfans durch Fanprojekte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/212524
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  38  Seiten
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