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Vampire in der europäischen Schauerliteratur

Das Vampirmotiv bei Théophile Gautiers „La morte amoureuse“ und Guy de Maupassants „Le Horla“

Titel: Vampire in der europäischen Schauerliteratur

Seminararbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Charlotte Seeger (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Jahrhunderten fasziniert die Figur des Vampirs die Menschheit. Seit seiner Einführung in die Literatur wächst der Beliebtheitsgrad dieser Thematik stetig an. Gerade zur heutigen Zeit, in der das Vampirmotiv vermehrt in der Belletristik zu finden ist, scheint der Vampir populärer zu sein, denn je. Die nicht enden wollende Präsenz dieses Motivs fällt neben der Literatur auch in Film, Oper, Musicals, Werbesports und diversen Subkulturszenen auf.
Als Phänomen der Schauerliteratur wird die Figur des Vampirs allerdings, wie die meisten Schauergestalten dieser Gattung, von der Wissenschaft als trivial abgetan. Doch wird dabei oft übersehen, dass diese Art der Literatur nicht nur aus Klischee und Massenunterhaltung besteht, sondern auch tiefsinnige und zum Nachdenken anregende Momente beinhaltet. Die zentrale Frage dieser Arbeit ist, wie diese Figur es schaffen konnte, seine Attraktivität für das Publikum über Jahrhunderte zu erhalten und immer wieder aufs neue Autoren, Filmemacher und andere Künstler zu inspirieren.
Die Suche nach Antworten auf die Frage nach der Entwicklung des Vampirphänomens führt zunächst in die Mythologie und den Volksglauben, in denen die Ursprünge des Vampirmotivs zu finden sind. Dem folgend wird die literarische Entwicklung des Motivs beleuchtet, um einen Überblick über mögliche Vorbilder der Vampirgestalten zu gewinnen, die in dieser Arbeit im Vordergrund stehen sollen. Zentrale Rollen spielen hierbei Théophile Gautiers „La morte amoureuse“ und Guy de Maupassants „Le Horla“, die beide in äußerst unterschiedlicher Art und Weise das Vampirmotiv bearbeiten. Zunächst soll Gautiers Werk unter verschiedenen Gesichtspunkten genauer untersucht werden. Dabei soll den Themen „Erotik“ und „Religion“, die dem Vampirismus traditionell anhaften, eine besondere Beachtung zukommen. Maupassants „Le Horla“ muss allerdings unter einem gänzlich anderen Blickwinkel beobachtet werden, da die Verwendung der Motive stark von der gängigen Vampirtradition abweicht. Daher sollen „Wahrnehmung“ und „der parasitäre Alp“ im Mittelpunkt dieser Untersuchungen stehen. Im Fazit sollen dann abschließend die Ergebnisse noch einmal zusammengefasst werden, um aufzuzeigen, wie vielfältig und ideenreich ein solch „triviales“ Thema doch sein kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursprünge des Vampirs in Volksglaube und Mythologie

3. Der Vampir als literarische Figur

4. Der weibliche Revenant in Gautiers „La morte amoureuse“
4.1. Liebe und Erotik
4.2. Die Rolle der Religion

5. Der Horla und das Spiel mit dem Vampirmotiv
5.1. Der Horla als parasitärer Alp und überirdisches Wesen
5.2. Der Horla: Hirngespinst oder reales Wesen?

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis
7.1. Primärliteratur
7.2. Sekundärliteratur

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vampire in der europäischen Schauerliteratur
Untertitel
Das Vampirmotiv bei Théophile Gautiers „La morte amoureuse“ und Guy de Maupassants „Le Horla“
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
2,7
Autor
Charlotte Seeger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V212352
ISBN (eBook)
9783656400578
ISBN (Buch)
9783656402206
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vampire schauerliteratur vampirmotiv beispiel théophile gautiers maupassants horla
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Charlotte Seeger (Autor:in), 2011, Vampire in der europäischen Schauerliteratur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/212352
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Leseprobe aus  24  Seiten
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