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Verantwortung in Partnerschaften aus christlich-ethischer Sicht

Title: Verantwortung in Partnerschaften aus christlich-ethischer Sicht

Lesson Plan , 2012 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jana Patricia Hemmelskamp (Author)

Ethics

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Summary Excerpt Details

Dieser Unterrichtsentwurf umfasst das Thema „Partnerschaft in Verantwortung leben“. Da es sich bei diesem Thema um ein sehr weitläufiges handelt, wird während des gesamten Entwurfs auf eine Differenzierung von sexuellen Präferenzen verzichtet, ebenso wie auf polygame und promiskuitive Beziehungsformen. Anstelle soll der Fokus auf feste Beziehungsstrukturen gesetzt und sich der Frage, wie sich aus christlich-ethischer Sicht verantwortungsvolle Partnerschaften auszeichnen, angenähert werden. Hierzu sollen zunächst in der fachwissenschaftlichen Analyse partnerschaftliche Entwicklung im historischen Wandel dargestellt werden. Hierauf erfolgt eine Reflexion über unterschiedliche, divergierende Stellungnahmen in der christlichen Ethik, an die eine eigene Positionierung anschließt. Diese Grundlage dafür bieten die Ethiker Trutz Rendtorff und Johannes Fischer.
Zuletzt folgt die fachdidaktische Analyse, bei der es darum geht, diese wissenschaftliche Ausführung in den Schulalltag von Schülerinnen und Schülern zu integrieren. Deshalb erfolgt abschließend die begründete Wahl eines Wertemodells, mit dem das Thema „Partnerschaft in Verantwortung leben“ angemessen für den schulischen Unterricht aufbereitet werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fachwissenschaftliche Analyse

2.1 Beziehungsformen im historischen Wandel

2.2 Ethische Reflexionen

2.2.1 Fischer

2.2.2 Rendtorff

3. Fazit

4. Fachdidaktische Analyse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht aus christlich-ethischer Sicht, welche Kriterien eine verantwortungsvolle Partnerschaft auszeichnen, und erarbeitet eine didaktische Einbettung dieses Themas für den Schulunterricht der 7./8. Klasse unter Anwendung eines fachspezifischen Analysemodells.

  • Historischer Wandel von Familien- und Beziehungsstrukturen
  • Ethische Reflexion durch die Ansätze von Johannes Fischer und Trutz Rendtorff
  • Debatte um die Bedeutung der Ehe im Vergleich zu alternativen Partnerschaftsformen
  • Didaktische Aufbereitung für den Werte-und-Normen-Unterricht
  • Anwendung des Werteanalyse- und Prozessmodells zur Förderung ethischer Urteilsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

2.1 Beziehungsformen im historischen Wandel

In diesem Abschnitt sollen die Strukturen von partnerschaftlichen Beziehungen im historischen Wandel vom vorindustriellen Zeitalter bis in die Postmoderne berücksichtigt werden.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts konnte die vorindustrielle Familie als eine Art Arbeits- und Wirtschaftsgemeinschaft bezeichnet werden. Diese Bezeichnung ist zum Einen darauf zurückzuführen, dass das Familienleben durch einen generationsübergreifenden Zusammenschluss gekennzeichnet war. Paare lebten nicht nur mit ihren Kindern, sondern häufig auch mit ihren Eltern und/oder Schweigereltern zusammen. Zum Anderen leitet sich diese Bezeichnung aber auch von ihrer alltäglichen Struktur ab: das familiäre Verhältnis lässt sich als symbiotisch charakterisieren, da ihr Arbeits- und Alltagsleben durch die Verteilung von Aufgaben bestimmt war. Jedes Familienmitglied hatte seinen eigenen, mit dem der anderen abgestimmten Funktionsbereich. Durch diese effektive Arbeitsteilung konnte die Familie sicher stellen, dass gemeinsame Interessenschwerpunkte und Ziele zeitnah und akkurat umgesetzt werden konnten. Hierbei stand das Kollektiv deutlich im Vordergrund, individuelle Bedürfnisse traten in den Hintergrund.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Fokus auf feste Beziehungsstrukturen und kündigt die Untersuchung der christlich-ethischen Perspektiven sowie deren schulische Umsetzung an.

2. Fachwissenschaftliche Analyse: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Wandel von Partnerschaften und analysiert die ethischen Positionen von Johannes Fischer und Trutz Rendtorff bezüglich der Ehe und Verantwortung.

3. Fazit: Das Fazit bewertet die ethischen Ansätze, wobei der Autor den Ansatz von Johannes Fischer aufgrund seiner zeitlosen Offenheit dem Modell von Rendtorff vorzieht.

4. Fachdidaktische Analyse: Hier wird die Integration des Themas in den Unterricht der 7./8. Klasse durch die Anwendung und kritische Modifikation des Werteanalyse- und Prozessmodells beschrieben.

Schlüsselwörter

Partnerschaft, Verantwortung, christliche Ethik, Ehe, historische Beziehungsformen, Johannes Fischer, Trutz Rendtorff, Werteerziehung, Werteanalyse- und Prozessmodell, Fachdidaktik, Postmoderne, Liebeskonzept, soziale Verbindlichkeit, schulischer Unterricht, Urteilsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich verantwortungsvolle Partnerschaften aus christlich-ethischer Sicht charakterisieren lassen und wie dieses Thema didaktisch sinnvoll in den Schulalltag integriert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der historische Wandel von Beziehungsformen, die ethische Reflexion über die Ehe und die didaktische Aufbereitung für den Religions- bzw. Werte-und-Normen-Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein ethisches Verständnis von Partnerschaft zu entwickeln, das der Postmoderne gerecht wird, und dieses in ein didaktisches Unterrichtskonzept für die 7./8. Klasse zu übersetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse ethischer Texte (Fischer, Rendtorff) und kombiniert diese mit fachdidaktischen Modellen, konkret dem Werteanalyse- und Prozessmodell.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die historische Entwicklung von der Arbeitsgemeinschaft zur individuellen Partnerschaft skizziert, gefolgt von einer tiefenethischen Auseinandersetzung mit der Ehe und der anschließenden didaktischen Planung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Partnerschaft, Verantwortung, christliche Ethik, Ehe, Werteanalyse- und Prozessmodell und Fachdidaktik beschreiben den Kern der Arbeit am besten.

Welche Rolle spielt Martin Luther in der Analyse von Johannes Fischer?

Fischer zieht Luthers Traktat von 1522 heran, um dessen Aktualität für moderne Partnerschaften zu prüfen und daraus ein zeitloses, vielseitiges Liebeskonzept abzuleiten.

Warum bevorzugt die Autorin den Ansatz von Johannes Fischer gegenüber Rendtorff?

Die Autorin bevorzugt Fischer, da sein Ansatz moderner, offener gegenüber verschiedenen Partnerschaftsformen ist und mehr Spielraum für die individuelle Ausgestaltung lässt, während Rendtorffs Ansicht zur Ehe als zu dogmatisch wahrgenommen wird.

Wie soll das "Werteanalyse- und Prozessmodell" im Unterricht eingesetzt werden?

Das Modell soll in modifizierter Form (Fokus auf bestimmte Phasen) eingesetzt werden, um Schülerinnen und Schüler schrittweise an die ethische Urteilsbildung heranzuführen und sie zur Reflexion über ihre eigene Werteskala zu bewegen.

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Details

Title
Verantwortung in Partnerschaften aus christlich-ethischer Sicht
College
University of Göttingen  (Theologische Fakultät)
Course
Ethik in der Schule
Grade
2,0
Author
Jana Patricia Hemmelskamp (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V211734
ISBN (eBook)
9783656411475
ISBN (Book)
9783656412212
Language
German
Tags
partnerschaft verantwortung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Patricia Hemmelskamp (Author), 2012, Verantwortung in Partnerschaften aus christlich-ethischer Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/211734
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